Andrea Riedinger

 4 Sterne bei 21 Bewertungen
Andrea Riedinger

Lebenslauf von Andrea Riedinger

„Man kann im Leben nicht immer bestimmen, was einem widerfährt. Aber man kann entscheiden, wie man damit umgeht. „ Dieses Motto ist ein persönliches Leitmotiv geworden. Ein Schicksalsschlag wirbelte vor ein paar Jahren mein ganzes Leben durcheinander. Vieles hat sich verändert. Auch mein Beruf. Denn mittlerweile bin ich nicht nur Bankfachwirtin, sondern auch Journalistin und Buchautorin. Mit Hilfe des Schreibens versuche ich Lesern Themen näher zu bringen, über die man aus Unsicherheit gerne schweigt: Schicksalsschläge! Denn Offenheit liegt mir ganz besonders am Herzen. Und seit 25.9.14 ist das auch nachzulesen! Und zwar in meinem ersten Buch: Meine Trauer traut sich was! Nach einem Schicksalsschlag wieder Mut zum Leben fassen Ein paar biografische Daten gibt es aber natürlich auch von mir: Ich bin 1974 geboren, verwitwet und habe eine Tochter. Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Stuttgart, wo ich auch heute noch lebe. Ich liebe Aktivitäten an der frischen Luft und verbringe meine Zeit sehr gerne in der Natur. Viele weitere Informationen gibt es auf folgenden Seiten: Autoren-Homepage: andreariedinger.de oder auf meiner Facebook-Seite unter www.facebook.com/andreariedingerjournalistin Über einen Besuch auf meiner Seite, den Austausch mit Lesern oder eine Rezension freue ich mich jederzeit!

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Meine Trauer traut sich was

Meine Trauer traut sich was

 (21)
Erschienen am 22.09.2014

Neue Rezensionen zu Andrea Riedinger

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Rezension zu "Meine Trauer traut sich was" von Andrea Riedinger

Somewhere over the rainbow
LEXIvor 4 Jahren

Schicksalsschläge kommen immer überraschend, sich darauf vorzubereiten ist unmöglich. Dies hat die Autorin dieses Buches am eigenen Leib erfahren müssen, als die heile Welt der Familie Riedinger durch die Krebserkrankung des Ehemannes Andreas mit einem Schlag zum Einsturz gebracht wurde. Der Diagnose folgten aufreibende und kräftezehrende Behandlungen, ein Wechselbad der Gefühle zwischen Aufbegehren, Hoffnung, Verzweiflung und Resignation.

In ihrem Buch „Meine Trauer traut sich was“ berichtet Andrea Riedinger in insgesamt elf Kapiteln über dieses einschneidende Erlebnis und den Umgang mit diesem schweren Schicksalsschlag. Sie beleuchtet ihre Situation, erzählt von den Problemen im Alltag, speziell auch mit ihrer kleinen zweijährigen Tochter, der Aufarbeitung und Trauerbewältigung und der zwingenden Notwendigkeit zu lernen, mit dieser Tragödie weiterzuleben. Ihre persönlichen Berichte aus dieser schweren Zeit ihres Lebens werden in kursiver Schrift wiedergegeben, in denen sie abwechselnd vom Krankheitsverlauf und seinen Auswirkungen auf die ganze Familie, aber auch von schönen Erinnerungen oder glücklichen Momenten erzählt. Als Betroffene weiß die Autorin, wovon sie schreibt, ihre Ausführungen zu diesem Thema vermitteln Authentizität und haben durchaus die Fähigkeit, anderen Menschen in ähnlichen Situationen weiter zu helfen.

„Das Leben ist nicht planbar. Ganz und gar nicht. Durch all die schlimmen Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, habe ich gelernt, meine Konzentration auf die Gegenwart zu richten. Denn das Leben kann vorbei sein, von einem Tag auf den anderen, oder eine Zukunft bieten, mit der man nicht gerechnet hat.“

Andrea Riedinger schildert den Prozess, der ihr diese Tatsache bewusst machte. Sie erzählt von der Ohnmacht und Hilflosigkeit – nicht nur der von Schicksalsschlägen betroffenen Personen, sondern auch jener ihrer Umwelt, ihrer Mitmenschen. Sie weist darauf hin, wie unendlich wichtig hilfreiche Unterstützung seitens Familie und Freunde in solchen Situationen sind und wie die Einsamkeit versucht, betroffene Menschen völlig zu vereinnahmen. Denn nach solchen Tragödien wird die Sorglosigkeit durch Ängste, Entsetzen und Hilflosigkeit ersetzt, Menschen reagieren mit Verdrängungsmechanismen und einem Ausblenden der Realität – der so genannten „Vogel-Strauß-Taktik“. Ein Nicht-akzeptieren-können, ein innerliches Erstarren und ein Wegschieben der Realität kosten den Betroffenen jedoch Kraft, und dieser Kräfteverlust wird durch die große, immer wieder kehrende Frage nach dem „Warum“ zusätzlich verstärkt. Andrea Riedinger beschreibt die Phasen der Auflehnung gegen die aktuelle Situation, das Hadern, Ignorieren und das Schönreden von Dingen, plädiert dabei jedoch aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen dafür, diese Verweigerungstaktiken zu beenden. Sie unterstreicht die Wichtigkeit des Dialogs, um andere an den eigenen Sorgen und Ängsten teilhaben zu lassen – erwähnt dabei aber auch die Unsicherheit und die Berührungsängste der Umwelt.

Dieses Buch ist ein guter Ratgeber für Betroffene, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Die Autorin empfiehlt positives Denken, warnt zugleich aber auch vor übertriebenem Optimismus, der die Wahrheit ausblendet. Frau Riedinger weist auf die Gefahr hin, in einer Krise zu verharren und sie zum Mittelpunkt all unseres Denkens und Handelns zu machen, sich nur noch über den Schicksalsschlag zu definieren. Sie möchte mit ihrem Buch Mut machen, Vergangenes loszulassen, den Erinnerungen den richtigen Stellenwert im Leben zu geben. Und sie regt behutsam dazu an, Vorwärtszukommen, neue Ziele zu setzen, positive Veränderungen im eigenen Leben anzustreben.

„Ein Schicksalsschlag ist prägend, er begleitet uns für den Rest unseres Lebens. Die Veränderung betrifft nicht nur einen Verlust, sondern auch die Tatsache, dass man die Kraft gefunden hat, nach einem solchen Schlag wieder aufzustehen.“

Mit ihrer offenen und direkten Art hat die Autorin dem Leser nicht nur ihr eigenes Schicksal dargelegt, sondern zugleich auch viele Anregungen und praktische Tipps zur Bewältigung schwerer persönlicher Tragödien mit auf den Weg gegeben.

„Meine Trauer traut sich was“ ist ein Buch, das sehr viel geben kann – besonders in Situationen schwerer Krisen. Ein möglicher Umgang damit, sehr persönlich erzählt von einer sympathischen jungen Frau, die gelernt hat, wieder aufzustehen und weiter zu machen, wieder am Leben teilzunehmen.

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buchfeemelanies avatar

Rezension zu "Meine Trauer traut sich was" von Andrea Riedinger

Ratgeber für Betroffene Freunde)
buchfeemelanievor 4 Jahren

Der Schreibstil gefällt mir gut. Das Buch ist in Kapitel und dann noch einmal in Abschnitte unterteilt, sodass man sich ihm auch kurz zuwenden kann.

Sehr gut hat mir gefallen, dass wir immer eine Situation aus der Vergangenheit kennengelernt haben und die Autorin dann etwas aus ihrer heutigen Sicht geschrieben hat - das Buch also nicht chronologisch geordnet ist.

Die Worte der Autorin sind klar und für mich  (als Leser, der noch keinen jungen Menschen oder jemanden durch einen plötzlichen Unfall verloren hat)  nachvollziehbar. Sie hat gut geschildert, was sie sich gewünscht hätte und was ihrer Ansicht nach Betroffenen/Trauernden fehlt. Dabei ist ihr bewusst, dass es auch für das Umfeld schwierig ist zu wissen, wie man reagieren soll.

Allerdings fand ich das Buch ein wenig emotionslos. Ich habe mir ein bisschen mehr die Geschichte und Erinnerungen an gemeinsame Zeit und die letzten Tage erwartet.

Daher würde ich das Buch fast eher als einen hilfreichen Ratgeber als einen Schicksalsbericht ansehen.

 

 

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aftersunblaus avatar

Rezension zu "Meine Trauer traut sich was" von Andrea Riedinger

Meine Trauer traut sich was
aftersunblauvor 4 Jahren

In ihrem Buch beschreibt Andrea Riedinger wie ihr Mann im Alter von nur 34 Jahren an einem Hirntumor erkrankte und nur wenige Monate später daran gestorben ist.
Krankheit, Tod und Trauer sind in unserer Gesellschaft ein Tabu Thema über das nicht gerne geredet wird. Die Autorin beschreibt wie Menschen damit umgehen und wie allein gelassen sie sich damit gefühlt hat. Gerne wird einmal die Straßenseite gewechselt nur damit man einem Gespräch und der Auseinandersetzung mit der Trauer aus dem Weg gehen kann. Wie verletzend dies für Betroffene ist, können Nichtbetroffene nur erahnen.
Sie geht ehrlich mit dem Thema um, ohne jemals sentimental zu werden.
Trauer muss sein, man darf sich aber nicht von ihr lähmen lassen und sollte versuchen sich ein neues, eigenständiges Leben aufzubauen. Auch wenn "Das Leben geht immer weiter" nur eine Floskel ist, im Kern ist die Aussage richtig. Man darf nicht nur in der Vergangenheit weiterleben.
Sie macht auch deutlich dass man in Extremsituationen lernen muss Hilfe anzunehmen weil man sonst wie gefangen in einem Hamsterrad existiert, aber nicht mehr wirklich lebt.
In Kursivschrift gibt es immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit in denen sie ihre Gefühle und Gedanken beschreibt, die sie während der Erkrankung ihres Mannes hatte. Die Passagen lockern das Buch auf und verdeutlichen ihre Anregungen die sie ansonsten gibt.
Das Buch ist nicht nur eine Hilfe für Betroffene, Nein, ich halte es auch für sehr wichtig, das gerade Nichtbetroffene es lesen um damit nachzuempfinden, wie es Menschen in Krisen geht und sie somit besser verstehen können.
Sehr schön finde ich auch dass sie, zusammen mit ihrer Tochter, einen Weg gefunden hat, den Papa nicht vergessen zu lassen, und das diese Rückblicke nicht von Trauer geprägt sind.

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Gespräche aus der Community

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Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen!

Der adeo -Verlag stellt 3 Exemplare des Buches „Meine Trauer traut sich was“ von Andrea Riedinger zur Verfügung.


Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!

Andrea Riedinger hat in jungen Jahren viel verkraften müssen. Ihr Mann starb im Alter von 35 Jahren an einem Hirntumor und ließ sie mit ihrer kleinen Tochter allein zurück. Zur Zeit der Diagnose war sie erneut schwanger und verlor das Kind. Drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes erkrankte sie selbst schwer – ebenfalls an Krebs.

"Mich gab es in dieser Zeit nicht mehr. Mein Mann konnte sich als Krebspatient auf seine Krankheit fokussieren, ich musste mich um alles alleine kümmern: um die Behandlung, um unsere Tochter, um die Finanzen. So gesehen ging es mir zeitweise sogar dreckiger als ihm." Fast würde sie diese harten, undankbar und unfair klingenden Worte zurücknehmen. Aber sie tut es nicht. Denn sie weiß: Auch wenn es nicht schön ist, es ist die Wahrheit. Dieser radikalen Freiheit, die sie sich nimmt, das Unfassbare zu benennen, verdankt es die Autorin, dass sie nach schweren Schicksalsschlägen heute wieder voll im Leben steht. Sie hat gelernt, dass nur Offenheit im Umgang mit Gefühlen und Ängsten zu neuem Lebensmut führt – egal, wie hässlich und schmerzvoll diese Gefühle und Ängste auch sind.


Link zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?vp_id=googl-search&id=details&sku=835030#leseprobe

Falls ihr eines der drei Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 29. Dezember 2014, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt, was euch bei der Leseprobe besonders beeindruckt hat.

Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet.

Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügungstellung eines Exemplares beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird.

Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass Bewerber mit „privaten (geschlossenen) Profilen“ sowie jene, die noch keine Rezensionen auf ihrer Profilseite veröffentlicht haben, bei einer Auslosung nicht berücksichtigt werden.

Beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle.

Seht nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht. Ansonsten wird neu ausgelost.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.
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"Nein. Nein. Nein! Das kann alles nicht wahr sein. Das geht einfach nicht."

Kennt Ihr diese Sätze? Ist es Euch bei einem Erlebnis schon einmal ähnlich ergangen?

Ein Schicksalsschlag wirbelte vor ein paar Jahren mein ganzes Leben durcheinander. Mein Mann erkrankte mit 34 Jahren an einem Hirntumor. Es folgten zehn Monate Therapie - dann war er tot. Unsere gemeinsame Tochter wurde nur wenige Tage später zwei Jahre alt.

Mit meinem am 25.09.2014 erschienenen Buch "Meine Trauer traut sich was!" möchte ich zeigen, wie man es schafft, so einen schrecklichen Schicksalsschlag in sein Leben zu integrieren. Es geht mir dabei nicht ausschließlich um Trauernde. Das Thema geht jeden an! Krankheit, Behinderung, Tod, ... Diese Themen haben in unserer Gesellschaft wenig Platz. Und wenn plötzlich einem Nahestehenden etwas Furchtbares passiert, sind Schweigen, Hilflosigkeit und Ohnmacht bei vielen an der Tagesordnung.

Ich möchte darüber reden! Über das, was man tun kann, wie man beisteht und wie man das Gefühlschaos sortiert. Und starte deshalb diese Leserunde. Ich freue mich über rege Beteiligung und einen aktiven Austausch.

Traut Euch! Ich bin gespannt auf Euch und euer Feedback.

Hier geht es zur Leseprobe!

Der adeo-Verlag stellt 5 Freiexemplare des Buches zur Verfügung. Diese verlose ich sehr gerne unter all denen, die sich bis einschließlich 03. November 2014 zur gemeinsamen Leserunde angemeldet haben. Die Gewinner erhalten jeweils ein handsigniertes Exemplar. Bitte stellt nach Ende der Leserunde eine Rezension auf LovelyBooks und einem anderen Portal (z.B. Amazon) ein. Selbstverständlich ist auch jeder, der kein Freiexemplar ergattert, zu dieser Leserunde herzlich eingeladen.

Auf eine offene Leserunde mit vielen mutigen Lesern!

Herzliche Grüße

Andrea Riedinger

 

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Andrea Riedinger wurde am 02. Februar 1974 in Deutschland geboren.

Andrea Riedinger im Netz:

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auf 3 Wunschlisten

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