Andrea Rottloff

 2.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Die Frau im grünen Mantel, Archäologen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andrea Rottloff

Andrea RottloffDie Frau im grünen Mantel
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Die Frau im grünen Mantel
Die Frau im grünen Mantel
 (3)
Erschienen am 25.02.2010
Andrea RottloffArchäologen
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Archäologen
Archäologen
 (1)
Erschienen am 01.09.2009
Andrea RottloffSchauspieler
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Schauspieler
Schauspieler
 (0)
Erschienen am 01.05.2011
Andrea Rottloff"Stärker als Männer und tapferer als Ritter"
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"Stärker als Männer und tapferer als Ritter"
Andrea RottloffJesus von Nazaret
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Jesus von Nazaret
Jesus von Nazaret
 (0)
Erschienen am 08.11.2012
Andrea RottloffSchauspieler
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Schauspieler
Schauspieler
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Erschienen am 01.09.2010
Andrea RottloffLebensbilder römischer Frauen
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Lebensbilder römischer Frauen
Lebensbilder römischer Frauen
 (0)
Erschienen am 01.06.2006
Andrea RottloffGeformt mit göttlichem Atem - Römisches Glas
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Geformt mit göttlichem Atem - Römisches Glas

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Rezension zu "Die Frau im grünen Mantel" von Andrea Rottloff

Rezension zu "Die Frau Im Grunen Mantel" von Andrea Rottloff
JuliaBvor 6 Jahren

Das Romandebüt der Archäologin Andrea Rottloff schildert ein Frauenschicksal im 12. Jahrhundert: Schon als Kind träumt die Engländerin Margret von einer Pilgerreise ins Heilige Land. Als Erwachsene macht sie sich auf den Weg, trifft allerdings zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt in Jerusalem ein: die Stadt wird von Sultan Saladin belagert. Dabei lernt Margret Marjam und ihre Familie kennen, verliert sie jedoch wieder aus den Augen, als Jerusalem kapitulieren muss. Kaum entronnen, gerät Margret in die Gewalt von Beduinen und wird als Bergwerksklavin verkauft. Der Medicus Jonas, der sie befreien konnte, entwickelt sich zu ihrer grossen Liebe, was Margret in einen Gewissenskonflikt stürzt: soll sie bei Jonas bleiben und ihre weitere Pilgerreise und die Rückreise in die Heimat aufgeben? Sie trifft Marjam wieder und wird Zeugin, wie diese durch einen rücksichtslosen Tempelritter in eine aussichtslose Lage gerät, so dass sie als „Frau im grünen Mantel“ in die Geschichte eingehen wird. Unterdessen spitzt sich der Konflikt zwischen Christen und Muslimen immer mehr zu und führt schliesslich zu einem unfassbaren Drama.

Man merkt, dass Andrea Rottloff Wissenschaftlerin ist. Die historischen Fakten sind sehr genau wiedergegeben, auch in kleinsten Details. Das Nachwort und das Personenregister am Schluss des Buches machen es dem Leser einfach, Fiktion und Fakten auseinander zu halten, auch die ausführliche Zeittafel hilft dabei. Wer einen Fachbegriff nicht versteht, kann im Glossar nachschlagen. Und wer sich weiter mit dem Thema befassen möchte, ist mit der ausführlichen Literaturliste gut ausgestattet.

Man merkt aber auch, dass es der erste Roman der Autorin ist. Die Sprache wirkt manchmal trocken, stellenweise dann wieder sehr schwülstig. Bezeichnenderweise wirken jene Szenen am lebendigsten, die historisch gut fundiert sind. Ansonsten bleibt die Figurenzeichnung eher flach, da durch die eher überfrachtete Handlung wenig Raum für eine charakterliche Entwicklung der Protagonisten bleibt. Vielleicht liegt das daran, dass die Autorin möglichst viel Geschichte in ihren Roman einbauen wollte. Schade, denn eine Pilgerreise als alleinstehende Frau bietet eigentlich genug Stoff, ohne dass man da noch Beduinenüberfälle, Sklaverei und religiöse Visionen bemühen muss.

Auch die ständige Mahnung zu mehr Toleranz im Konflikt zwischen den Kulturen und Religionen wird mit der Zeit etwas lästig. Die Darstellung des toleranten Muslims Saladin und des engstirnigen, fanatischen Christen Richard Löwenherz ist etwas einseitig, auch wenn die Grundtendenz natürlich der historischen Faktenlage entspricht. Aber der moralische Zeigefinger hätte ein wenig zurückhaltender eingesetzt werden können. Dass Margret ihre jüdische Jugendfreundin ausgerechnet im Heiligen Land wieder trifft, damit diese ihr von Progromen in England erzählen kann, wirkt zu sehr konstruiert und trägt wenig zur Handlung des Buchs bei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch noch an diversen Kinderkrankheiten eines Erstlingsromans einer Autorin krankt, die bisher Fachliteratur verfasst hat. Allerdings ist durchaus Entwicklungspotenzial vorhanden, man kann also auf den nächsten Roman von Andrea Rottloff gespannt sein.

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S

Rezension zu "Die Frau im grünen Mantel" von Andrea Rottloff

Rezension zu "Die Frau im grünen Mantel" von Andrea Rottloff
Sibylle_Meistervor 7 Jahren

Margret, eine Engländerin im 12. Jahrhundert, pilgert allen widrigen Umständen zum Trotz ins belagerte Jerusalem, übersteht die Eroberung, wird entführt und als Sklavin in ein Bergwerk verkauft. Dann wird sie von einem Medikus freigekauft und verliebt sich wider Willen in ihn. Dazu kommt ein psychisch gestörter Kreuzritter, eine labile junge Frau und das Massaker von Akkon, garniert mit religiösen Visionen und viel, viel Blabla über religiöse Konflikte und Toleranz als Allheilmittel.

Eines der schlechtesten Bücher, das ich im letzten Jahr gelesen habe. Frauenpower ist ja gut und recht, wirkt aber im 12. Jahrhundert nach den Schilderungen der Autorin wenig glaubhaft. Die Geschichte ist wirr und derart überladen, dass für eine passable Figurenzeichnung kein Raum mehr bleibt. Und der lehrerhafte Unterton mit der ständigen Mahnung zu religiöser Toleranz ist sehr schnell nur noch nervig. Die Autorin sollte in Zukunft bei ihren Sachbüchern bleiben und Romane jenen überlassen, die eine Geschichte nicht nur konstruieren, sondern auch erzählen können.

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