Eine junge Frau wurde im Wald gefunden. Die junge Frau wirkte in sich gekehrt, abwesend. Sie hatte rotes Haar, ein grünes Paillettenkleid und Stiefel an. Sie hockte mitten im Wald und war voller Erde… Leise sang sie vor sich hin. Irgendwie war sie merkwürdig.
Die Polizei holte sie aus dem Wald und brachte sie in die Psychatrie. Wer sie war, das wusste niemand.
Die junge Frau sprach mit der Psychiaterin – über ihre schöne Kindheit. Doch was aktuell mit ihr passiert und wie sie in den Wald gekommen war, daran konnte sie sich nicht erinnern.
Die täglichen Sitzungen der junge Frau mit der Psychiaterin brachten die beiden näher zusammen. Doch was die junge Frau belastete, das wusste leider auch noch niemand.
Nachts wurde die junge Frau von Träumen verfolgt, die sie noch ängstlicher machten, als sie eh schon war.
Je mehr Therapiesitzungen sie aber hatte, umso mehr öffnete sich die junge Frau der Psychiaterin gegenüber, doch das, was sie dort offenbar, war schrecklich.
War es die Wahrheit?
Andrea Sawatzki ist mit dieser Geschichte ein wirklich spannender Roman gelungen.
Der Schreibstil von der Autorin ist sehr emotional und zieht einen in den Bann des Buches.
Es ist eine einfühlsame Geschichte, die beschreibt, wie etwas, was in der Kindheit passiert, Auswirkungen auf das spätere Leben haben kann.
Wenn die Psyche eines Kindes verletzt wird, kann das erhebliche Auswirkungen für den weiteren Lebensweg haben.
Wie schön war es zu lesen, dass die Psychiaterin sich viel Zeit für die junge Frau genommen hat, um herauszufinden, was ihr widerfahren war.
In dem Buch gibt es noch einen weiteren Fall zu lesen. Es sind zwei Fälle, die zusammenhängen, doch in welcher Art und Weise, das verrate ich nicht.
Auch bei diesem Roman hatte ich ein wirklich emotionales und spannendes Lesevergnügen und gebe auch für dieses Buch eine klare Leseempfehlung ab.


























