Andrea Sawatzki Von Erholung war nie die Rede

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Inhaltsangabe zu „Von Erholung war nie die Rede“ von Andrea Sawatzki

Im Nachhinein kann man Gundulas Entscheidung, mit ihrer Schwiegermutter Susanne in die Ferien zu fahren, als durchaus leichtsinnig bezeichnen. Aber die Verlockung eines sonnenwarmen, harmonischen Urlaubs auf Norderney war stärker als die Vernunft. Doch schon die Überfahrt verläuft alles andere als reibungslos, es regnet Bindfäden - und dann steht auch noch ihre liebeskranke Mutter Ilse in der Hotellobby. Ihr derangierter Zustand aber ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die amourösen Schicksalsschläge, die Gundula in diesem Urlaub treffen.

Typisch deutsche Familie fährt in Urlaub - Klischees pur

— cybersyssy
cybersyssy

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  • Typisch deutsche Familie fährt in Urlaub - Klischees pur

    Von Erholung war nie die Rede
    cybersyssy

    cybersyssy

    05. August 2015 um 14:52

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Ja, mit Familie Bundschuh in Urlaub zu fahren, ist wirklich keine Erholung. Andrea Sawatzki persifliert die typischen Klischees der deutschen Familie. Zum Beispiel Sätze wie „Gerald, sag doch auch mal was“ hört man leider oft genug, wenn man mit offenen Ohren durch die Stadt geht. Überhaupt habe ich mich köstlich amüsiert, wenn mal wieder alle aneinander vorbei reden oder für die unerzogenen Hunde Ausreden ob ihres Verhaltens gefunden werden. Sawatzki spielt mit den Klischees und packt noch eine Schippe oben drauf - ich habe mich köstlich amüsiert. Der Schreibstil ist locker und das Buch ist die richtige leichte Sommerlektüre für den Urlaub. Schön, dass die Autorin ihr Buch selber liest, denn so kommt jeder beabsichtigte Witz an und die Intentionen bleiben gewahrt. Dies ist das 2. Buch um Familie Bundschuh, aber ich habe Band 1 nicht gelesen und konnte mich in diesem Buch hervorragend zurecht finden -> also sind die Bücher getrennt von einander zu lesen. Von mir gibt es 4 erholte Sterne, denn es gab so die eine oder andere Stelle, die dann doch „too much“ war. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Im Nachhinein kann man Gundulas Entscheidung, mit ihrer Schwiegermutter Susanne in die Ferien zu fahren, als durchaus leichtsinnig bezeichnen. Aber die Verlockung eines sonnenwarmen, harmonischen Familienurlaubs war stärker gewesen als ihre Vernunft. Nach einer alles andere als reibungslosen Überfahrt blickt sie jetzt zum ersten Mal aus ihrem Hotelzimmerfenster - in den Regen. Norderney. Was hat sie erwartet? Jedenfalls nicht, dass sie ihr Gepäck selbst von der Fähre hertragen muss. Und ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die familiären Schicksalsschläge, die Gundula in diesem Urlaub treffen ... Die Familie Bundschuh macht Ferien - ein emotionales Abenteuer, gegen das ein gemeinsam durchlittenes Weihnachtsfest ein Kindergeburtstag ist.

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  • Für Fans von Dora Heldt...

    Von Erholung war nie die Rede
    extremehappy

    extremehappy

    15. February 2015 um 20:59

    ...jedenfalls vermute ich das (da ich selbst noch kein Buch von Dora Heldt gelesen habe, kann ich es nicht mit Sicherheit sagen...) :D Es geht um eine Familie (Mutter Gundula, Vater Gerald, Tochter Ricarda und Sohn ), die mit der Oma väterlicherseits in den Urlaub fahren muss, weil diese die Reise bei einem Kreuzworträtsel gewonnen hat und die Mitnahme ihrer Familie Voraussetzung für den Gewinn war. Warum? Weil der Marmeladen-Hersteller, der die Reise sponsert, tolle neue Werbefotos abgreifen möchte. Warum die Familie sich darauf einlässt? Weil alle dringend eine Pause brauchen und sich sonst in den nächsten Jahren aus finanzieller Sicht gar keinen Urlaub leisten könnten. Dass das zum Scheitern verurteilt ist bei so einer Anti-Bilderbuch-Familie, ist natürlich klar. Die Erzählstruktur ist ganz interessant: Zu Anfang wird die Geschichte aus der Sicht der Mutter erzählt, die tief in einer Midlife-Crisis steckt. Sie fühlt sich nicht gewürdigt, Streit mit ihrem Mann häuft sich, und sie fragt sich, ob das schon alles gewesen sein soll. Etwa ab der Mitte des Romans erhascht man kurze Perspektiven von "außerhalb" der Sicht der Mutter und merkt, dass die Fremd- und Eigenwahrnehmung dann doch ganz unterschiedlich ausfallen kann - sie wirkt von außen sehr zickig und wie eine Furie. Auch die anderen Charaktere fand ich ganz interessant - von der mannstollen, Erleuchtung suchenden Oma Susanne über den vom Schlagerstar-Dasein träumenden Vater Gerald, der außer "Wie meinst du das?" eigentlich nicht viel sagt bis hin zu den ungleichen Hunden der Familie (ein Dackel und eine Dogge). Leider haben diese Charaktere so gut wie keine Entwicklung durchgemacht und auch die "Auflösung" der Konflikte empfand ich als sehr halbherzig. Schade! Vielleicht sollte die Autorin lieber weiterhin Bücher anderer Autoren/Autorinnen vertonen, statt selbst zu schreiben. :( Für mich hat es nur zu mittelmäßigen 3 Sternen gereicht; weitere Romane werde ich wohl von Andrea Sawatzki zumindest in nächster Zeit, nicht lesen. PS: Was ich vor dem Hören nicht wusste, ist, dass dies ein zweiter Band ist. Der erste heißt "Tief durchatmen, die Familie kommt". Man konnte es aber ganz gut hören, ohne den Vorgänger zu kennen.

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