Andrea Schütte-Bubenik Eine unerhörte Reise in die Goethezeit

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Inhaltsangabe zu „Eine unerhörte Reise in die Goethezeit“ von Andrea Schütte-Bubenik

Wer die Kultur der „Goethezeit“ bislang für schwere Kost gehalten hat, wird im Handbuch für Kulturverdrossene eines Besseren belehrt. Unterhaltsam und mit einer guten Portion von schwarzem Humor wird hier erzählt, was Goethe und seine Zeitgenossinnen bewegt hat: der erste Heißluftballon, eine unmoralische Theateraufführung, der Mord an einem Theaterdichter, Weimars untreue Ehefrauen und die Allüren von Goethes Reim-Kollegen. Für dieses Buch ist ausschließlich Primärliteratur ausgewertet worden. Tagebücher, Briefe und Erinnerungen dienten als Ausgangspunkt für eine Arbeit, die allein das subjektive Erleben von Goethe und seinen Zeitgenossinnen im Blick hat. Der ungeheure Ballast an Sekundärliteratur, der auf dem Kulturdenkmal Goethe lagert, ist während der Ausarbeitung weitgehend außer Acht gelassen worden. Durch diese Vorgehensweise sind Perspektiven auf die „Goethezeit“ eröffnet, die sicher auch den kundigen Leser überraschen werden. Trotz dieser Ansätze ist die unerhörte Reise in die Goethezeit vor allem ein Lesebuch: ein Lesebuch, in dem auf amüsante Weise die Klischees von der Weimarer Klassik auf den Kopf gestellt werden.

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  • Rezension zu "Eine unerhörte Reise in die Goethezeit" von Andrea Schütte-Bubenik

    Eine unerhörte Reise in die Goethezeit

    immediator

    02. August 2011 um 14:53

    Wer Lust auf einen intelligenten, mit Witz, Ironie und gehörigem Rechercheeifer verfassten Überblick über allerlei Skandale und Skandälchen im Weimar der Goethezeit hat, dem sei empfohlen, Andrea Schütte-Bubenik auf ihre Reise dorthin zu folgen. Sie hat “Unerhörtes” aus Briefen und Tagebüchern von Zeitgenossinnen - weniger von Zeitgenossen - aufgelesen, sortiert in lauter kleine Theaterstückchen, lässt darinnen Schiller, Goethe, Herder, Wieland, adlige und bürgerliche Komparserie als Marionetten an ihren Erzählfäden tanzen. Vor jedem Dramolett werden die Puppen neu kostümiert, sie treten in wechselnden Kulissen auf und ab. So sehen wir sie, sich wechselseitig kommentierend, Allotria treiben, das kreiselt wie immer beim Klatsch ums “Wer mit Wem”, um ungebärdige Kinder, Eifersucht, Fauxpas, Un- und Glücksfälle des Alltags. Die entscheidenden Beiträge liefern – wer sonst – die Frauen: Charlotte von Stein, Mutter und Tochter Schopenhauer, Bettina von Arnim, die Droste, Ottilie von Goethe, Sophie von La Roche, Karoline Herder – um nur wenige Namen zu nennen. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund, hecheln durch, zerreißen sich die Mäuler, lassen keinen guten Faden an Rivalinnen: das ganze Klatschrepertoire wird beherrscht. Das Beste aber an Schütte-Bubeniks Bühne: Sie dreht auch die medizinischen bzw. homöopathischen und naturwissenschaftlichen Schauplätze zur Rampe, Kirchen und Luftschiffe tauchen auf, eher die kleine als die große Politik. Das Buch habe ich nicht am Stück gelesen, sondern mit wiederkehrendem Vergnügen über fast zwei Jahre; Autorin und Verlag werden mir nachsehen, dass keine “zeitnahe” Rezension entstand, dafür aber eine ungeteilte Empfehlung.

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