Andrea Schacht

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Autorenbild von Andrea Schacht (© Barbara Frommann-Czernik)

Lebenslauf von Andrea Schacht

Angefangen hatte alles mit einer Katze. Während eines Urlaubs machte ich nämlich Bekanntschaft mit einem schwarzen Hotelkater, der jeden Morgen und jeden Abend in einsamer Majestät durch die langen Flure patrouillierte. Meine Phantasie begann sich daran zu entzünden, und während der müßigen Stunden am Meer wurde meine Sehnsucht übermächtig, diese Geschichten endlich einmal aufzuschreiben. Schon der erste Roman wurde veröffentlich, und das machte mir Mut, mich an weiteren Geschichten zu versuchen. Es folgten weitere Romane und einige Sachbücher, und schließlich begann ich, in die Vergangenheit abzutauchen. Hier traf ich zunächst auf Almut, die spitzzüngige Begine und den verbitterten Pater Ivo, die es mir leicht machten, mich im Köln des 14. Jahrhunderts zurecht zu finden. Die Beschäftigung mit vergangenen Zeiten aber hatte mich damit vollends gepackt, und ich unternahm einige Ausflüge in die Antike und in das 19. Jahrhundert. Gerade letzteres fesselte mich ungemein, denn hier entdeckte ich die Wurzeln zu vielen unserer heutigen technischen Errungenschaften – die Ingenieurin kann ich eben nicht leugnen. Es bereitete mir großes Vergnügen, in die menschlichen Schicksale meiner Helden einzuweben, wie beispielsweise die Tafelschokolade ihren Siegeszug antrat oder gemusterte Stoffe für jedermann zugänglich wurden. Aber auch das Mittelalter hat seine Faszination nicht verloren, und nachdem mein erstes Heldenpaar Almut und Ivo ihre Geschichte zu Ende erzählt hatten, wollten ihre Kinder Alyss und Marian die ihre berichten. Doch neben all den menschlichen Helden habe ich nie vergessen, wem ich den ersten Anstoß zum Schreiben zu verdanken habe. Und darum lasse ich mir immer wieder auch Geschichten von meinen Katzen einflüstern, in denen diese wundervollen Tiere die Hauptrolle spielen. Im Februar 2012 erscheint bei INK das Buch "Kyria & Reb", eine neue Reihe. Mit "Der Triumph des Himmels" veröffentliche ich 2014 einen weiteren historischen Roman.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Werk der Teufelin (ISBN: 9783734109423)

Das Werk der Teufelin

 (104)
Neu erschienen am 17.05.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 2. Band der Reihe "Begine Almut-Reihe".

Alle Bücher von Andrea Schacht

Cover des Buches Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783802597404)

Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

 (476)
Erschienen am 02.04.2015
Cover des Buches Kyria & Reb - Die Rückkehr (ISBN: 9783863960384)

Kyria & Reb - Die Rückkehr

 (222)
Erschienen am 10.01.2013
Cover des Buches Der dunkle Spiegel (ISBN: 9783734108716)

Der dunkle Spiegel

 (134)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Die Sünde aber gebiert den Tod (ISBN: 9783734109898)

Die Sünde aber gebiert den Tod

 (107)
Erscheint am 20.12.2021
Cover des Buches Die elfte Jungfrau (ISBN: 9783442367801)

Die elfte Jungfrau

 (106)
Erschienen am 09.07.2007
Cover des Buches Jägermond 1 - Im Reich der Katzenkönigin (ISBN: 9783442268979)

Jägermond 1 - Im Reich der Katzenkönigin

 (108)
Erschienen am 16.10.2012
Cover des Buches Das Werk der Teufelin (ISBN: 9783734109423)

Das Werk der Teufelin

 (104)
Erschienen am 17.05.2021
Cover des Buches MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten (ISBN: 9783442368105)

MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten

 (113)
Erschienen am 10.03.2008

Interview mit Andrea Schacht

Interview zwischen Andrea Schacht und LovelyBooks // April 2011

1) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen bzw. wie kam es zur Veröffentlichung Ihres ersten Buches?

Geschichten habe ich mir eigentlich schon immer ausgedacht. Aber als ich 1993 einer schwarzen Hotelkatze begegnete, die jeden Abend zur gleichen Zeit in einsamer Majestät einen langen, blauen Flur hinunterwandelte, löste dieser Anblick wieder einmal eine komplette Geschichte in mir aus und ich sagte mir endlich: Jetzt oder nie musst du sie aufschreiben. Ich hatte das Glück, einen kleinen Verlag zu finden, in dem „Der Tag mit Tiger“ dann auch gleich veröffentlicht wurde. Danach habe ich schlichtweg nicht mehr aufgehört zu schreiben. Was mich jedoch ganz besonders freut, ist, dass mein Erstling – und seine beiden Nachfolgebände - jetzt im Aufbau-Verlag ein neues Katzenkörbchen gefunden haben.

2) Wie lang haben Sie an Ihrem ersten Buch geschrieben – wie viel Zeit haben Sie für die Recherche und wie viel für die Ausarbeitung gebraucht (das stellt man sich ja gerade bei historischen Romanen sehr langwierig vor)?

Mein erster Roman war eine Katzengeschichte. Ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich daran geschrieben habe, vermutlich ein paar Monate. Die Recherche habe ich damals am lebenden Objekt – unserem Kater – durchgeführt. Erst sechs Jahre später habe ich meinen ersten historischen Roman begonnen – Der dunkle Spiegel – für den ich ein gefühltes Mediävistikstudium betrieben habe. Seither türmen sich Berge von Sach- und Fachbüchern bei mir. Geschrieben habe ich den Roman dann auch in wenigen Monaten. Inzwischen benötige ich für die Recherche bei Mittelalter-Themen nicht mehr soviel Zeit. Jedes neue Setting hingegen verlangt wieder monatelange Einarbeitung.

3) Gibt es schon Ideen & Pläne für einen neuen Roman?

Ich habe ständig neue Pläne und Ideen. Derzeit habe ich einen weiteren historischen Katzenroman beendet und beginne mit dem vierten Teil der Alyss-Reihe.

4) Welche Vorteile bieten für Sie das Internet und wie nutzen Sie hier den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Ich bin Mitglied in einem Autorenforum, begleite in einigen Foren auf Anfrage Leserunden, und ansonsten nutze ich natürlich das Internet für Recherchezwecke.

5) Bei der Buchfrage können sich Leser in Echtzeit über Autoren und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik geschaffen. Wie gehen Sie damit um?

Ich habe mich mit Ihren Buchfragen noch nicht beschäftigt. Aber über Lob freue ich mich immer. Kritik, wenn sie konstruktiv ist und höflich formuliert wird, überdenke ich, Pöbeleien ignoriere ich.

7) Man wird als Autor schnell in Schubladen gesteckt. Würden Sie gerne mal das Genre wechseln und Ihre Leser mit einer völlig neuen Seite überraschen z.B. mit einem Thriller?

Ich bin schon von Anfang an in mehreren Schubladen zu Hause: Katzenromane, historische Romane, Liebesromane und Fantasy. Aber ganz neu werde ich meine Leser im Herbst 2011 mit dem „Jägermond“ überraschen, mein langgehegter Traum einer kätzischen Fantasy.

6) Welche Bücher/Autoren lesen Sie selbst gern und wo finden bzw. suchen Sie Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese überwiegend Sachbücher, manchmal den einen oder anderen Krimi oder Urban Fantasy. Meine Bücher suche ich mir immer noch gerne in einer Buchhandlung aus, weil ich sie dort aufschlagen und schon mal ein paar Seiten überfliegen kann. Man wird als Autor so schrecklich wählerisch …

9) Welche Wünsche haben Sie im Bezug auf Ihre Bücher und Ihre Arbeit für die kommenden Jahre?

Das schönste Schicksal, dass ich meinen Büchern wünsche, ist, dass sie zweimal gelesen werden. Und für meine Arbeit wünsche ich mir, dass es mir gelingen möge, meine Leser zum Mitfiebern, zum Lachen und Weinen zu bringen.

8) Wo holen Sie sich die Ideen und Inspiration für Ihre Romane?

Oh, überall her. Sie fliegen mich sozusagen an. Ich habe das Glück, direkt an einem großen Waldgebiet zu wohnen, und auf meinen täglichen Streifzügen durch das Gebiet pflücke ich Ideen wie Blätter von den Bäumen.

Neue Rezensionen zu Andrea Schacht

Cover des Buches Das Erbe der Kräuterfrau (ISBN: 9783734103704)N

Rezension zu "Das Erbe der Kräuterfrau" von Andrea Schacht

Die finale Geschichte um Myntha
Ni_Chivor 10 Tagen

Nach dem Tod von Andrea Schacht konnte das Buch jetzt fertig gestellt werden. Dafür vielen, vielen Dank. Das Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren fand ich toll. Es gab erneut überraschende Wendungen und zum Ende ein Happy End. Leider musste man aber auch den Verlust von liebgewonnen Personen erleben.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Wechsel der Autorinnen an der richtigen Stelle bemerkt habe, aber zum Ende hin fehlte mir die Schachtsche Leichtigkeit und der übliche Wortwitz. Aber ich denke, es ist super schwer ein Buch einfach so weiterzuschreiben. Daher gilt mein ausdrücklicher Dank Julia Freidank, die wirklich ganz einfühlsam die Geschichte von Myntha zu Ende erzählt hat.

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Cover des Buches Der dunkle Spiegel (ISBN: 9783734108716)Wolfhounds avatar

Rezension zu "Der dunkle Spiegel" von Andrea Schacht

Toller Reihenauftakt um die Begine Almut
Wolfhoundvor 22 Tagen


Eigentlich ist es weit weg von ihrem Aufgabenbereich, aber durch ihre natürliche Neugier beginnt Almut automatisch Nachforschungen anzustellen, als ein junger Bursche unerwartet stirbt. Angetrieben von der Furcht, das Haus der Beginen könnte in Verruf geraten kommt sie der Wahrheit immer näher und bringt sich selbst dabei sogar in Gefahr.
Almut ist für mich ein sehr besonderer Charakter, denn sie hat das Leben als Begine aus pragmatischen Gründen gewählt und nicht aus purer Gläubigkeit. So verstrickt sie sich auch gerne mal in Streitgespräche mit gewissen Mönchen.
Sie ist auf der einen Seite eine starke Frau, die für sich und andere kämpft, sobald sie unrecht sieht. Aber auf der anderen Seite wirkt sie durch ihr Leben bei den Beginen auch manchmal etwas weltfremd und naiv. So als hätte sie trotz ihrer anscheinend nicht ganz so rosigen Vergangenheit vergessen, wie das Leben außerhalb geschützter Mauern im Mittelalter war.

Andrea Schacht hat einen angenehmen, flüssigen Schreibstil, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. Es war sehr unterhaltsam und hat echt Spaß gemacht.
Mit gefällt die Neuauflage im Blanvalet Verlag übrigens sehr gut.


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Cover des Buches Das Spiel des Sängers (ISBN: 9783442374755)Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Das Spiel des Sängers" von Andrea Schacht

Der Minnesänger Hardo Lautenschläger
Buchfresserchen1vor 2 Monaten

Auf Burg Langel ist ein Lehen zu vergeben. Viele Anwärter darauf sind eigens dafür angereist, das Ritter Ulrich entscheidet wem von ihnen die Burg mit ihren Pfründen zugesprochen wird. Ein illusteres Völkchen, vom Minnesänger bis zur Äbtissin ist alles dabei. Dann stürzt der Burgverwalter vom Söller und es ist klar das Ritter Ulrich dessen Tod genauer untersuchen muss. Die Zugbrücke wird hochgezogen und die Ermittlungen gehen los. Schnell wird klar, dass  fast jeder einen Grund gehabt hätte den Vogt in den Tod zu stürzen.
Erst als der Tod aufgeklärt ist kann das Lehen neu vergeben werden.

Das Cover des Buches zeigt die magische Laute um die es in weiten Stücken des Buches geht. Man erkennt sofort das es sich hierbei um einen historischen Roman des Mittelalters handeln muss. Das es auch einen Kriminalfall zu lösen gibt, oder gar mehrere, wird erst so nach und nach bekannt.

Das Buch ist aus der Perspektive des Minnesängers Hardo von Langel erzählt, der zunächst nur als Hardo Lautenschläger bezeichnet wird.
Er soll die Besucher der Burg während der Mahlzeiten mit seiner Musik unterhalten, doch eigentlich verfolgt er selbst einen ganz anderen Plan.
Engelin van Dyke, eine hübsche Kaufmannstochter hat ihm den Kopf verdreht und er versucht ihr Herz zu gewinnen.
Diese ist aber mit ihrer Freundin Casta und der Erfüllung deren Liebesleben beschäftigt.
Hardos junger Diener Ismael scheint ein aufgewecktes Kerlchen zu sein und sucht sich unter den jüngeren Mannen zwei neue Freunde. Zum einen den Knappen des Ritters und zum anderen den Secretarius von Engelins Vater.
Die drei helfen dem Ritter und dem Minnesänger aus so manch brenzliger Situation.

Ein wirklich schöner Roman, viele Intrigen, mittelalterlicher Aberglaube, Morde, Komplotte wohin man nur schaut und mittendrin die Guten die versuchen nach allen Richtungen zu schauen um die wahren Schuldigen zu finden.

Andrea Schacht versteht es meisterlich die Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich konnte mir die Burg und ihre Insassen bildlich vorstellen und ganz in der Geschichte versinken. Ich litt, ich lachte, ich zitterte und wachte mit den Charakteren und freute mich das ich alles zu einem glücklichen Ende fand.
Allerdings waren meine Vermutungen wer hier wen getötet haben könnte vielfältig und nach jedem kleinen Wahrheitsbrocken den die Autorin einwarf wieder anders.
Das hat mir bei diesem mittelalterlichen Kriminalroman, der ohne viel Blutvergießen auskam, wirklich viele unterhaltsame Stunden auf Burg Langel geschenkt.

Ein wahrer Lesegenuss für Liebhaber von mittelalterlichen Kriminalromanen ohne viel Folter und Blut.

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Gespräche aus der Community


Hallo, liebe Lesefreunde!
Es freut mich sehr, Euch heute auf eine neue schöne Leserunde aufmerksam machen zu dürfen!
Gemeinsam mit der Autorin Andrea Schacht lesen wir das Buch „Jägermond – Im Auftrag der Katzenkönigin“.
 
Zum Inhalt:
Eigentlich ist die manchmal etwas tapsige Katze Che-Nupet der Ansicht, dass sie bereits genug Abenteuer erlebt hat. Immerhin war sie maßgeblich daran beteiligt, die Intrigen des ruchlosen Imhotep zu durchkreuzen. Doch nun wird Che-Nupet erneut aus dem magischen Katzenreich Trefélin in die Welt der Menschen geschickt. Es soll ein ruhiger, gemütlicher Ausflug werden. Sie ahnt nicht, dass sie und ihre Freundinnen dort bereits von dem hinterhältigen Kater Shepsi erwartet werden, bis es für eine von ihnen zu spät ist. Doch niemand sollte sich von Che-Nupets zur Schau getragener Gemütlichkeit täuschen lassen. Ihr Zorn kann schrecklich sein!
 
Sagt Euch das Buch zu? Habt Ihr Lust und Zeit, an der Leserunde teilzunehmen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben?
Dann bewerbt Euch bis zum 27. Januar mit einem Kommentar und schreibt uns, warum Ihr das Buch gerne lesen möchtet. Was fasziniert Euch an Katzen?
Der Verlag stellt uns freundlicherweise 25 Exemplare zur Verfügung, die unter allen Bewerbern verlost werden.
405 Beiträge
Wir von der Gruppe Serienleserunden möchten gemeinsam "Kyria und Reb - Bis ans Ende der Welt" von Andrea Schacht lesen. Bücher gibt es keine(!!!) zu gewinnen. Da steht nur eine 1, da ich die Leserunde sonst nicht eröffnen ließ. Es darf sich aber gerne jeder mit seinem eigenen Buch anschließen. 
Beginnen wollen wir am 26.3.16.
21 BeiträgeVerlosung beendet

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