Das Spiel des Sängers

von Andrea Schacht 
4,2 Sterne bei34 Bewertungen
Das Spiel des Sängers
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Einfach nur super!

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Ein super Buch, wirklich sehr gelungen! Es war total spannend bis zum Schluss! Allerdings war es am Anfang furchtbar schwer, die ganzen Pers...

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Inhaltsangabe zu "Das Spiel des Sängers"

Liebe, Mord und Minnesang … ein märchenhafter Mittelalterschmöker!
Burg Langel im ausgehenden Mittelalter. Seit dem gewaltsamen Tod des Burgherrn Eberhard ist die Lehensnachfolge ungeklärt, und Ritter Ulrich muss die Burg neu vergeben. Eine erlauchte Gesellschaft findet sich ein, und jeder von ihnen erhebt Anspruch auf das Lehen. Bis man sich einig wird, soll Minnesänger Hardo Lautenschläger des Abends für Unterhaltung sorgen. Niemand ahnt, welches Geheimnis Hardo mit Burg Langel verbindet – und mit der holden, aber spitzzüngigen Engelin van Dyke, die an Hardos abendlichen Gesängen so gar keinen Gefallen zu finden scheint …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442374755
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:640 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.11.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Angel10vor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Spiel des Sängers" von Andrea Schacht

    Ein guter historischer Krimi. Das Lehen von Burg Langel soll neu vergeben werden. Aus diesem Grunde versammeln sich alle, die Ansprüche erheben auf der Burg. Ritter Ulrich soll die Entscheidung fällen. Der Minnesänger Hardo und sein Gefährte Ismael sind auch dabei. Da kommt der Burgvogt zu Tode. Niemand darf die Burg verlassen, bis das Verbrechen aufgekärt ist. Dabei kommt auch der gewaltsame Tod des ehemaligen Herren und die Bestrafung des eilig gefundenen Mörders wieder zur Sprache. Hardo spielt eine zentrale Rolle, denn in seinem Minnesang erzählt er seine Geschichte...
    Viel Spass beim Lesen.
    Der Roman spielt im ausgehenden Mittelalter und zeigt auch den Untergang des Adels und das Aufstreben der Hänler und Handwerker.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Spiel des Sängers" von Andrea Schacht

    Die Burg Langel im ausgehenden Mittelalter ist dieses Mal Schauplatz der Geschichte. Nach dem Mord an dem ehemaligen Burgherrn ist die Lehnsnachfolge offen und soll nun geklärt werden. Aus diesem Grund hat der Herzog Ritter Ulrich beauftragt, aus den Bewerbern den fähigsten Kandidaten auszuwählen. Und so reist eine recht illustre Gesellschaft zur Burg, um dort die jeweiligen Ansprüche vorzutragen und auf die Übertragung des Lehens zu hoffen. Unter ihnen ist auch Minnesänger Hardo Lautenschläger, der eigens vom Ritter zur Unterhaltung der Gäste eingeladen wurde.

    Kurz nach der Ankunft spitzt sich die Situation bereits zu, als der Burgvogt tot aufgefunden und auf den Minnesänger ein Mordanschlag verübt wird. Ritter Ulrich handelt prompt, lässt die Zugbrücke schließen und ordnet an, dass keiner der Anwesenden die Burg verlassen darf, bis dieser Vorfall aufgeklärt ist ... Welche Rolle genau spielt der Minnesänger, was verbindet ihn mit der Burg und den Gästen? Und wie verhält sich die Gemeinschaft, eingesperrt und bar an Dienstboten?

    Ein wenig fühlt man sich bei diesem Aufbau an Agatha Christie erinnert! Die Vielzahl der handelnden Personen ist zu Anfang etwas verwirrend, aber das lichtet sich im Laufe der Zeit.

    Hardo Lautenschläger erzählt des Abends (s)eine Geschichte in wohlproportionierten Dosen, so dass sich dem Leser sein Lebensweg Stück für Stück erschließt. Diese Geschichte in der Geschichte ist geschickt eingearbeitet und hält Spannung und Interesse auf einem konstanten Level.

    Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet, wenngleich natürlich alle Stereotype bedient werden. Die Männer sind ehrenhaft, klug und "eine Augenweide", die Frauen wunderhübsch, vorlaut und durchsetzungsstark. Selbstverständlich sind auch gleich zwei Liebesgeschichten enthalten!

    Diese simple Struktur mag man aber verzeihen, weil sich das Buch insgesamt flüssig liest, keine Längen aufweist und sich die Geschichte wirklich nur Stück für Stück entfaltet und dabei durchaus auch einige Überraschungen präsentiert werden.

    Als Meisterwerk würde ich es zwar nicht bezeichnen, aber als solides Buch, das einem leicht konsumierbare Unterhaltung mit Aha-Momenten anbietet, Happy End natürlich inklusive.

    Dennoch möchte ich bemängeln, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis hier nicht stimmt, eine Taschenbuchausgabe wäre dem Format der Geschichte weitaus angemessener gewesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Spiel des Sängers" von Andrea Schacht

    Andrea Schacht führt ihre Leser in diesem Roman auf die Burg Langel zur Zeit der Minnesänger. Dort will Ritter Ulrich wegen des Mordes an dem Burgherren Eberhard die Lehennachfolge klären. Neben den Bewerbern ist auch der Barde Hardo Lautenschläger eingeladen worden. Er soll für eine gute Stimmung in der Runde sorgen. Aber ist die Unterhaltung der Gäste wirklich sein ausschließliches Anliegen? Diese Frage stellt sich nach dem Mord am Burgvogt und einem Anschlag auf Hardo um so dringender. Wer hatte ein Motiv? Oder besser, wer hatte keines? Ritter Ulrich will die Tat auf seine ganz persönliche Art und Weise lösen. Er lässt die Zugbrücke hoch ziehen. Da die Burg nun nicht mehr verlassen werden kann, muss auf Gedeih und Verderb jeder mit jedem auskommen und jeder weiß, eine(r) hat die Tat begangen. Die Spannung zwischen den Gästen nimmt zu, als ihnen bewusst wird, dass die von Hardo allabendlich vorgetragene Minne seine Lebensgeschichte ist, die weit mehr mit der Burg verbandelt ist als viele erwarteten und in der sich einige von ihnen wieder finden.
    Andrea Schachts Romane sind für mich inzwischen schon ein Garant für gute Unterhaltung. Sie helfen mir beim Abschalten nach einem stressreichen Arbeitstag. So erging es mir auch mit „Das Spiel des Sängers“. Mit dem ihr eigenen Humor und Wortwitz schafft die Autorin es die Zeit der Minne vor meinem inneren Auge mit Leben zu erfüllen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie ihre Charaktere sehr gekonnt und einfühlsam in die Geschichte einbringt. Man spürt, dass die Akteure Andrea Schacht am Herzen liegen und so berichtet sie über Hardo, Ulrich, Engelin, Casta, Margarethe und wie sie alle hießen auch mit einem Augenzwinkern und natürlich taucht auch wieder ein Katerchen in der Handlung auf. Von Beginn an war dieses Buch spannend und auch als das Ende absehbar war, büßte es nichts von seinem Reiz ein. Das ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass Hardo in seinen Gesängen immer nur häppchenweise Episoden aus seinem Leben preis gibt und dann wieder die Ent- und Verwicklungen der Burggäste thematisiert werden. Dadurch, dass die in der Handlung vorkommenden Personen auf der Burg eingeschlossen sind, berichtet Andrea Schacht über ein sehr abgeschottetes Terrain. Manchmal fühlte ich das Flair der guten, alten englischen Krimis. Dabei hatte ich ja eigentlich einen reinen historischen Roman erwartet. Zu der Krimihandlung und der Historie kam noch die eine oder andere offene oder versteckte Liebelei und somit waren alle Bedingungen für flüssig zu lesende, humorvolle und auch spannende Unterhaltung gegeben. Abgerundet wurde sehr positive Gesamteindruck durch die passend zu Handlung eingefügten Texte alter Minnegesänge und die sehr ansprechende Gestaltung des Buches.

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    Cartouchevor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Spiel des Sängers" von Andrea Schacht

    "Ich habe langsam den Eindruck, dass mein Kopf ohnehin einem löchrigen Eimer gleicht, aus dem alles Mögliche entfleucht. Schrecklich das, wo ich doch das Gefühl habe, ich müsste mich an tausenderlei Einzelheiten erinnern, die uns zusammen ein wahres Bild geben würden"- so spricht der Junge Ismael, als die Fäden in diesem Krimi immer verworrener werden und zwar vieles ans Licht kommt, aber dadurch nicht unbedingt alles klarer wird. Und so mag auch oft der Leser empfinden, wenn er diesem Krimi aus Mord, Betrug und menschlichen Abgründen beiwohnt.
    Den wahre Abgründe tun sich auf als man sich auf Burg Langel einfindet, augenscheinlich um die Lehensvergabe neu zu regeln. Aber als der Burgvogt unter ungeklärten Umständen vom Bergfried stürzt überschlagen sich die Ereignisse und vieles, was vor zehn Jahren, als der Burgherr Eberhardt von Langel umgebracht wurde, und damals unter den Teppich gekehrt wurde wird nun ans Tageslicht gezerrt. Und wie der Minnesänger Hardo Lautenschläger, der Erzähler dieser Geschichte, in die Ereignsse verstrickt ist...wer weiß?
    Frau Schacht liefert mit diesem Roman eine Art historisches, krimalistisches Kammerspiel, das den Leser über die gesamten 632 Seiten in Atem halten kann- aber ihn dann doch manches Mal zu verwirren versteht. Denn oft erscheinen die Beziehungen der Charaktere zu verworren um sie auf den ersten Blick entwirren zu können. Mit den gelesenen Seiten wird es zunehmend einfacher, aber trotzdem sollte man bei der Lektüre seine sieben Sinne durchaus beieinander halten- denn das macht dann auch mehr Spaß beim selber enträtseln, was passiert ist.
    Und Frau Schacht gleicht diese einzige Schwäche ihres Romans mit einer wunderbaren Erzählweise, bunten, lebensnahen Charakteren und einer spannenden, in sich geschlossenen Geschichte wunderbar aus.

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    psy-borgvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur super!
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    JuliaKristinavor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Ein super Buch, wirklich sehr gelungen! Es war total spannend bis zum Schluss! Allerdings war es am Anfang furchtbar schwer, die ganzen Pers...
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    Schnaggvor 4 Monaten
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    Seneschallinvor 9 Monaten
    Vanessa1708s avatar
    Vanessa1708vor einem Jahr
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    Karinnavor 2 Jahren

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