Andrea Schacht Die Gefährtin des Vaganten

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Inhaltsangabe zu „Die Gefährtin des Vaganten“ von Andrea Schacht

Ränke, Rachsucht, Reliquienhandel – ein mittelalterliches Meisterstück!
März 1415. Das große Konzil in Konstanz zieht viele zwielichtige Gestalten an – doch wer hätte gedacht, dass auch der Papst selbst dazugehört? Eine Anklageschrift wegen krimineller Handlungen ist Grund genug für ihn unterzutauchen. Aus dem Staub macht sich auch Bischof Hagan von Speyer, als ein heimtückischer Anschlag auf ihn verübt wird. Er schließt sich einer Vagantengruppe an, die in einem Gasthof unterkommt. Die misstrauische Wirtin Laure wird schon bald zu seiner Verbündeten auf der Suche nach den Verbrechern, denn mit ihren entlarvenden Karikaturen hält sie des Rätsels Lösung in der Hand …

Andrea Schacht nimmt den Leser mit ins Mittelalter. Neben dem Alltagsleben, kommt die Spannung und die Liebe auch nicht zu kurz.

— ulla_leuwer

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  • ein weiterer sehr spannender historischer Roman

    Die Gefährtin des Vaganten

    ulla_leuwer

    26. June 2014 um 14:23

    Meine Meinung: Kennt Ihr das auch? Ein fesselndes Buch liegt vor Euch, es ist Schlafenszeit, aber gerade jetzt ist es so spannend. Ein Blick auf die Uhr. Was, so spät ist es schon? Wie viele Seiten sind es noch? Oh,oh, noch 200, es könnte eine längere Lesenacht werden.  So ging es mir, als ich gestern mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Und nebenbei erwähnt, ich habe es geschafft und konnte es in einem Rutsch lesen. Ich bin ja ein großer Fan der  Bücher von Andrea Schacht. So wanderte denn auch dieses Buch in meine Büchertasche, als ich auf der Suche nach Büchern für die Teilnahme an der Challenge blanvalet war. Die Geschichte dieses Buches spielt in einem Zeitalter, das Andrea Schacht sehr vertraut ist, denn die beliebte Begine Almut, die Protagonistin einer wunderschönen Buchserie der Autorin, lebte auch zu dieser Zeit und ich meine, dass sie es war, die in diesem Buch kurz erwähnt wurde. Die Protagonistin dieses Buch, die Wirtin Laure war mir sofort sympathisch und mir hat gefallen, wie sie alles im Griff hatte. Denn als junge Witwe mit zwei Kindern musste sie einen Gasthof führen. Leicht ist es ihr nicht immer gefallen, denn der Stiefsohn Goswin, den ich nicht leiden konnte, hat es ihr schwer gemacht und seine Freunde, zwielichtige Gestalten trieben sich reichlich in ihrer Umgebung um. Das Buch beginnt gleich spannend. Denn der Bischof Hagan von Speyer gerät in Konstanz in Gefahr und muss fliehen. Dabei hilft ihm eine Gruppe Vaganten, mit denen er, als Magister getarnt, nach Köln zieht. Im nächsten Kapitel  lernt der Leser Laure und ihre Leute kennen, die in Brück bei Köln leben und auch dort geht es gleich so richtig aufregend los. Sehr fesselnd hat Andrea Schacht dann im Wechsel über die Erlebnisse der beiden Gruppen geschrieben. Im zweiten Teil des Buches ist die Gruppe auf dem Gasthof angekommen und dort kommt überhaupt keine Langeweile auf. So viel passiert dort und ich konnte wirklich nicht mit dem Lesen aufhören. Mehr möchte ich jetzt nicht auf die Geschichte eingehen, es könnte sonst sein, dass ich anderen Lesern die Spannung nehme. Mir hat es auf jeden Fall  wieder gefallen, mehr aus dem Leben in dieser Zeit zu erfahren. Außerdem kommen in dieser Geschichte so viele interessante Personen vor, die ich gerne selbst mal kennen gelernt hätte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer wieder, sonst hätte ich ja wohl auch nicht so viele Bücher von ihr gelesen. Sie hat es geschafft, dass ich bis zum Ende nicht wusste, ob bestimmte Personen nun zu den Guten oder Bösen gehörten. Und wie schon erwähnt, mir hätten die Augen zufallen müssen, freiwillig wollte ich das Buch nicht zur Seite legen. Fazit: Für Andrea Schacht-Fans ein Buch, das sie nicht verpassen sollten und andere Leser werden dadurch vielleicht neugierig auf weitere Bücher von ihr. Ich kann dieses und alle anderen auf jeden Fall empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Gefährtin des Vaganten" von Andrea Schacht

    Die Gefährtin des Vaganten

    nirak03

    04. February 2012 um 18:27

    In „Die Gefährtin des Vaganten“ entführt uns Andrea Schacht in das 15 Jahrhundert nach Köln. Diesmal geht es um Liebe, Mord und Intrigen im Machtgefüge der Kirche. Das Wirtshaus zur Bischofsmütze von Laure ist nur einer der Handlungsschauplätze und Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Der Erzählstil der Autorin ist flüssig zu lesen und mit einer ordentlichen Portion Humor ausgestattet. Ich hatte des Öfteren ein grinsen im Gesicht und es viel mir sehr schwer das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Die Handlung ist logisch und spannend aufgebaut, was den Teil betrifft der sich wie ein Krimi lesen lässt. Nebenbei gibt es aber auch Dinge aus dem täglichen Leben der Menschen zu entdecken. Man erfährt wie es in einem Gasthaus zuging und erhält einen kleinen Einblick in die Kochgepflogenheiten der Menschen. So ganz nebenbei gibt es auch kleine Kochtipps. Diese haben mir gut gefallen und es hat Spaß gemacht Laure dabei über die Schulter zu schauen. Die Charaktere die die Autorin hier geschaffen hat sind schnell zu Sympathieträgern geworden. Sie sind gut ausgearbeitet und haben ihre Ecken und Kanten und eben auch einige menschliche Fehler. Die Figur des Hagan von Speyer ist so gar historisch belegt wenn auch von ihm nicht viel bekannt ist. Andrea Schacht hat ihn mit ihrer Geschichte hier aber ein Leben gegeben welches durchaus so gewesen sein könnte. Mir haben Laure und die Vaganten jedenfalls sehr gut gefallen. Es hat großen Spaß gemacht sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und am Ende war ich dann doch sehr traurig das es schon wieder vorbei war. Das Cover hier hat mir diesmal auch richtig gut gefallen. Es handelt sich um ein Gemälde und gibt der Laure damit auch ein schönes Gesicht. Außerdem gibt es ein Personenregister und ein Nachwort in dem Fr. Schacht Fiktion und Wahrheit von einander trennt. Beides hat mir gut gefallen. Mein Fazit: „Die Gefährtin des Vaganten“ ist ein Roman der Lust aufs lesen historischer Geschichten macht. Er ist gut durchdacht und logisch aufgebaut. Die Spannung beginnt gleich mit den ersten Seiten und lässt auch bis zum Schluss nicht nach sodass kaum Zeit blieb um Luft zu holen. Für jeden der gern historisches lesen möchte oder die die gern mal damit anfangen möchten kann ich diese Autorin nur ans Herz legen. Sie gehört für mich zu besten Autoren die historische Romane schreiben und ist eigentlich immer eine Buchempfehlung.

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