Andrea Schacht Die Ungehorsame

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Inhaltsangabe zu „Die Ungehorsame“ von Andrea Schacht

Ein großer historischer Roman aus der Zeit des Freiherrn Knigge
Bonn, 1842. Als die unscheinbare Leonie Gutermann und Landvermesser Hendryk Mansel sich das Jawort geben, bebt die Erde. Niemand mag an ein Omen glauben, doch in der Zweckehe kündigen sich schon bald Turbulenzen an. Beide hüten Geheimnisse voreinander, doch die Fassade bekommt erste Risse. Als auf Hendryk ein Anschlag verübt und auch Leonie bedroht wird, müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihren Herzen …

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    Die Ungehorsame

    PMthinks

    25. October 2017 um 14:38

    Inhalt (in eigenen Worten):Bonn, 1842: Leonie Gutermann und Hendryk Mansel gehen aus verschiedenen Gründen eine Zweckehe ein. Beide haben Geheimnisse, die sie voreinander zu verbergen suchen. Doch gemeinsam in einem Haus zu leben, schadet ihren Plänen und die Fassade bekommt Risse. Leonie entdeckt schließlich Hendryks Geheimnis und muss sich entscheiden, wie sie damit umgeht. Und auch Hendryk muss erkennen, dass nicht nur er viel in seinem Leben zu erdulden hatte ... Meine Meinung:Die Ungehorsame von Andrea Schacht war mein erster Roman, der im 19. Jahrhundert spielte, sonst lese ich eher mittelalterliche Geschichten. Insofern kam ich recht schwer rein, denn in dieser Zeit war alles sehr steif und von strenger Etikette ummantelt. Eine Ehepaar siezt sich förmlich, es wird kaum mit Du gesprochen, es gibt Besuchstermine, Veranstaltungen, die es ohne den Gatten nicht wahrzunehmen galt und vieles mehr. Natürlich war dies im Mittelalter nicht anders, doch sind die meisten Romane in dieser HInsicht leichter geschrieben. Hier wirkt alles gestelzt, denn Leonie und Hendryk sind ein gutsituiertes Bürgerpaar, das die Fassade streng aufrecht erhalten muss. Und die ist nunmal sehr steif ...Doch je länger ich las, desto mehr gewöhnte ich mich daran und erhaschte auch den ein oder anderen Blick hinter die Kulisse. Leonie wurde von der sehr kalten, abweisenden Person zu jemanden, den man mag. Besonders schön war ihre Verwandlung in Bezug auf die Kinder Ursel und Lennard, die als Mündel Hendryks Leonie "aufgezwungen" wurden wurden. Die beiden brachten eine etwas andere Note in das Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Mit ihrer kindlichen Art und ihrer Rebellion lockerten sie das steife Ambiente etwas auf und somit auch die anderen Charaktere.Was mich jedoch richtig am Ball bleiben ließ, waren nicht nur die überzeugenden Charaktere, sondern die Geheimnisse. Wie im Klappentext versprochen hadern sowohl Leonie als auch Hendryk mit ihrem Leben und haben etwas zu verbergen. Es gab immer mehr Andeutungen, doch manch eine Auflösung ließ mir die Kinnlade herunterfallen. Besonders ein Thema hätte ich in einem Roman dieser Art nicht erwartet und freue mich, dass die Autorin es angesprochen hat. So ist die Geschichte sehr vielschichtig. Verschiedene Charaktere erzählen von ihren Begebenheiten; es gibt einen geheimen Kult, der Gefahr bringt, kriminelle Machenschaften und eine Ägypterin haucht etwas Exotik ins Geschehen. An Spannung mangelt es wahrlich nicht, sodass ich das Buch recht schnell durchgelesen und auch genossen habe.Bisschen schade finde ich dennoch die sture Einteilung in schwarz/weiß. Bei vielen historischen Roman ist es für mich in Ordnung und passend, aber in diesem Fall hätte ich mir noch etwas Differenzierung und auch vielleicht ein etwas anderes Ende gewünscht. Dennoch fühlte ich mich dank der interessanten Charaktere und den spannenden Erzählsträngen gut unterhalten. Die Schreibweise von Frau Schacht brachte mir auch eine mir bis dato eher unbekannte Zeit näher. Ich habe gemerkt, dass es zwar steif zugehen kann, aber das Herz dennoch nicht fehlen muss.

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  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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    • 177
  • Rezension zu "Die Ungehorsame" von Andrea Schacht

    Die Ungehorsame

    AnjaKoenig

    11. October 2011 um 21:15

    ein gutgeschriebener, schön zu lesender historischer roman. hat mir sehr gut gefallen. auch die thematik war interessant. mit zweckehe, die über freundschaft bis zur liebe geht und den zwillinge, die immer wieder frischen wind reingebracht haben. empfehle ich gerne weiter.

  • Rezension zu "Die Ungehorsame" von Andrea Schacht

    Die Ungehorsame

    LEXI

    18. August 2011 um 23:23

    Der freiberufliche Geodät Hendryk Mansel, Angestellter der neu gegründeten Eisenbahngesellschaften, wirbt um die höhere Tochter Leonora Maria Gutermann. Schon früh befremdet es den Leser, weshalb die beiden darauf drängen, eine Vernunftehe einzugehen und schon früh lässt die Autorin erkennen, dass es auf beiden Seiten Geheimnisse zu geben scheint. Unter Hendryk Mansels Obhut befinden auch minderjährige Zwillinge, wobei auch hier lange Zeit unklar ist, welche Rolle sie in seinem Leben spielen bzw. welcher Abstammung die beiden sind. Es scheint überdies im vorliegenden historischen Roman im Dunkeln liegende Verbindungen zwischen den handelnden Personen zu geben, die dem Leser erst nach und nach vermittelt werden. Andrea Schacht ist es vortrefflich gelungen, einen überaus spannenden Roman zu schreiben, der den Leser teilweise atemlos zurück lässt. Seite für Seite kommen immer neue Dinge zu Tage, das Buch lebt von vielen Höhepunkten, die nicht immer erfreulich sind. Und doch löst sich bis zuletzt alles auf und der Kreis schließt sich. Andrea Schacht widmet ihren Protagonisten große Aufmerksamkeit. Sowohl Leonora Maria Gutermann als auch Hendryk Mansel und die Zwillinge Ursula und Lennard werden in intensiven Farben geschildert. Ihre Gedanken, Emotionen und Handlungsmotive finden großen Anklang im Roman und man entwickelt eine spontane Zuneigung zu ihnen. Auch Ernst von Benningsen, Camilla Jacobs und Magnus von Crausen werden ins Geschehen stark einbezogen und auch hier verfährt die Autorin nach dem gleichen Schema. Die Nebenfiguren Karl Gustav, Elfriede und Rosalie Gutermann, Pastor Merzenich, Sven und Edith Kleinbecker, Jette, Albert, Gerhard Bredow, Selma Kersting, Otto und Sonia von Danwitz, Rolf-Heinrich von Alfter, Wilfried Jakob Jacobs, Jussuf, Karl Lüning, Hanno Altenberger, Rike, Elisa und Nikodemus von der Lundt, Dr. Otto Fischer, Gawrila, Frances Jane Johnson-Walsh, Cäcilia Schneider und zu guter Letzt Irving und Olivia Flemming werden unglaublich detailliert beschrieben. Es gelang mir bis zuletzt nicht, mich dem Sog, den Andrea Schacht mit ihren ungewöhnlich lebendigen Personenbeschreibungen liefert, zu entziehen. Aufgrund meiner umfangreichen Aufzählung dürfte auch klar erkennbar sein, dass die Autorin ihre Personen in der Geschichte nicht einfach Revue passieren lässt, sondern dass sie die Gabe hat, sie äußerst lebendig zu zeichnen und sie sich dem Leser tief ins Gedächtnis einprägen. Selten sah ich eine so auf ihre handelnden Personen bezogene Intensität der Erzählung. Durch die Tatsache, dass es sich hierbei um einen historischen Roman handelt, wirkte auch die Ausdrucksweise und das durch die Protagonisten an den Tag gelegte Verhalten weder gestelzt noch unglaubwürdig, sondern perfekt der damaligen Zeit angepasst. Fazit: Ein erstklassiger historischer Roman, dessen Lektüre ich von der ersten bis zur letzten Seite über alle Maßen genossen habe. Ich kann durchaus behaupten, dass Andrea Schacht es mit einem einzigen Buch geschafft hat, mich auf die Seite ihrer Lesergemeinde zu katapultieren. Ich wünsche mir mehr von dieser Autorin, die ihr Handwerk meiner Meinung nach vortrefflich versteht.

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