Andrea Schacht Die elfte Jungfrau

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Inhaltsangabe zu „Die elfte Jungfrau“ von Andrea Schacht

Auf rätselhafte Weise werden in Köln zur Karnevalszeit des Jahres 1377 der Reihe nach junge Frauen ermordet. Das zehnte Opfer ist eine Schülerin aus dem Konvent der Begine Almut Bossart. Bei ihren Nachforschungen stößt Almuth auf die Legende der Heiligen Ursula: Die Schutzheilige der Stadt Köln ging mit 11 Jungfrauen in den Märtyrer-Tod. Wird es auch jetzt 11 Todesfälle geben? Wer soll das elfte Opfer sein?

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  • Überzeugender historischer (Kriminal)Roman mit einer Brise Humor

    Die elfte Jungfrau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2013 um 22:38

    Köln, zur Karnevalszeit des Jahres 1377. Vor Beginn der Fastenzeit herrscht ausgelassene Stimmung in der Stadt. Doch die junge Begine Almut Bossart ist beunruhigt: In den letzten Monaten häufen sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kommen. Dann verschwindet eine der Schülerinnen aus dem Beginen-Konvent – ihre Leiche wird kurz darauf mit gebrochenem Genick aufgefunden. Almut und Pater Ivo bringen eine erschreckende Mordserie ans Tageslicht, der bereits zehn Jungfrauen zum Opfer gefallen sind! Und inmitten des Narrentreibens stoßen sie auf einen schwunghaften Reliquienhandel mit geschnitzten Büsten der heiligen Ursula und ihrer elf Jungfrauen … "Die elfte Jungfrau" ist der vierte Teil der mittlerweile fünfteiligen Reihe um die junge, scharfzüngige Begine Almut, ihren Konvent und natürlich Pater Ivo, Pitter und all die anderen, die man bereits in den anderen Teilen kennenlernen durfte. In erster Linie ist auch "Die elfte Jungfrau" wieder ein historischer Kriminalroman, wenn auch einer der "seichten" Die Autorin kommt ohne allzuviel blutige Detail, reißerische Effekte und überladene Spannungsbogen aus, denn es ist ihr gelungen, liebenswürdige Charaktere mit viel Witz, Humor und Eigenwille zu erschaffen, die einfach überzeugend wirken. Doch auch die Geschichte um die zarten Bande zwischen Pater Ivo, der diesmal mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird, und der Begine Almut kommt nicht zu kurz: Das Ende garantiert Hoffnung für die beiden, die sich durch allerhand scharfzüngige Dialoge mehr als nur verraten... Der Erzählstil ist gewohnt flüssig, die Darstellungen der Charaktere so liebevoll und beladen und die Dialoge lebendig und mehr als einmal einfach nur bewusst komisch , so dass man einige historische Unkorrektheiten gerne verzeiht.. Fazit: Andrea Schacht ist auch mit dem vierten Teil der Beginen- Reihe wieder ein unterhaltsamer, mehr als nur lesenswerter, mit Humor gespickter historischer Kriminalroman gelungen, der gespannt auf die Fortsetzung warten lässt! Nachtrag für das Hörbuch: Die Sprecherin überzeugt durch ihre sanfte, angenehme Stimme und ihre lebendige Erzählung, so dass man völlig in der Welt des Kölns im Jahre 1377 und dem Geschehen um Almut versinkt- und absolut nicht merkt, wie die Zeit vergeht.

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  • Rezension zu "Die elfte Jungfrau" von Andrea Schacht

    Die elfte Jungfrau
    Reever

    Reever

    31. August 2010 um 09:33

    War als Hörbuch sehr unterhaltsam, ein Mörder tötet Jungfrauen und tarnt die Morde als Unfälle. Almut eine Begine merkt als erste daß da mehr dahinter steckt, gut gelesen von Janina Sachau wird es nie langweilig. Die parallel erzählte Priester Beginen Geschichte zieht den Roman für meinen Geschmack einen Stern runter. Schätze mal daß Frauen da anders denken.

  • Rezension zu "Die elfte Jungfrau" von Andrea Schacht

    Die elfte Jungfrau
    Claudynka

    Claudynka

    01. July 2010 um 13:08

    Die Idee hat mir gefallen. Die Vorleserin ist eine der besten die mir untergekommen sind. Die verschiedenen Charaktere lassen sich gut die die Stimmlage der Leserin unterscheiden, ohne dass das verstellen der Stimme lächerlich und lästig wird, wie es leider sehr oft der Fall ist. Zum Stoff ist zu sagen, dass er viel versprechend beginnt, jedoch wartet man darauf, dass es richtig "losgeht" und man etwas mehr über den Täter und seine Beweggründe erfährt. Gewartet habe ich lange, passiert ist so gut wie nicht. Die Erklärung der Täterpersönlichkeit und Motivation bleibt mehr als spärlich, Das, was zuvor langatmig eingeführt wird, würgt sie Autorin in einigen Zeilen ab. Der Täter kommt zu Tode der Spuck ist zu Ende. Er tötete Jungfrauen, weil seine tote Mutter die Jungfrau Ursula verehrte und er ein perfektes Behältnis für eine Ursula Reliquie suchte. Ja genau, da fehlt doch was. Was hat den Mann denn krank gemacht. Wie kam es dazu, dass er begann Menschen zu töten? Alles muss ein guter Roman seinem Leser natürlich nicht erklären, aber wenn es so wirkt als hätte der Autor keine guten Ideen gehabt und der Stoff platt bleibt stimmt was nicht. Das Tempo der Geschichte ist zu unregelmässig und so ist das ganze zum Schluss sehr unharmonisch. Mein Tipp : Bis zur Mitte lesen, Rest selbst ausdenken. Kann nur besser sein als das was Frau Schacht da gewaltsam aus ihrer Feder presst. Das würde dem Leser auch die finale Kirschhochzeit der beiden Romanhelden am Ende ersparen.

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