Andrea Schacht Die silberne Nadel

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Inhaltsangabe zu „Die silberne Nadel“ von Andrea Schacht

Mord im mittelalterlichen Köln: Fährmannstochter Myntha ermittelt wieder … Köln 1420. Bei der Stammheimer Rheinmühle wurde ein grausiger Fund gemacht: Im großen Holzrad hängt die Leiche des Brotbeschauers Schroth. Die Würgemale an seinem Hals deuten darauf hin, dass sein Tod kein Unfall war. Unter Mordverdacht steht seine Geliebte, die ehrbare Witwe Ellen, ihr droht die peinliche Befragung und Folter. Doch die kluge Fährmannstochter Myntha glaubt nicht an Ellens Schuld und beginnt, nach dem wahren Mörder zu forschen. Dabei steht ihr der geheimnisvolle Rabenmeister Frederic zur Seite, und er ist auch zur Stelle, als Myntha selbst in tödliche Gefahr gerät …

Sehr gute Fortsetzung...hätte teilweise gefühlvoller sein können in Bezug auf das Protagonisten-Paar

— Berti07
Berti07

Spannender Krimi aus dem mittelalterlichen Köln!

— mabuerele
mabuerele

Guter historischer Roman, der mit seinem Vorgänger gut mithalten kann ♥

— lille12
lille12

Wer den ersten Teil kennt hat es sicher leichter in dieses Buch hineinzukommen.

— claudi-1963
claudi-1963

Toller zweiter Teil, gut und flüssig zu lesen.

— Eliza08
Eliza08

Mein zweites Buch von Andrea Schacht. Hat mir Spaß genacht! Ich finde die Figuren toll!

— tina-schk
tina-schk

Ich liebe die Bücher von Andrea Schacht. Sie sind so herrlich kurzweilg mit genau dem richtigen Maß an Spannung und Humor.

— hasirasi2
hasirasi2

Interessant, aber leider nichts neues.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein nettes, leichtes Lesevergnügen für Zwischendurch.

— Mauela
Mauela

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  • Der irre Vikar

    Die silberne Nadel
    Lerchie

    Lerchie

    24. February 2017 um 15:10

    Bäckermeister Gottschalck musste die demütigende Strafe der Bäckertaufe über sich ergehen lassen und das würde Konsequenzen für ihn haben… Auf der anderen Rheinseite zeigte eine Gauklertruppe ihr Können. Sogar der Vikar schaute ihnen begierig zu, auch noch als es vulgär und obszön zuging…. Myntha. Die Fährmanstochter, war einmal fast tot gewesen und seither lag sie im Kampf gegen den Vikar…. Dann wurde bei einer Rheinmühle eine Leiche gefunden. Es war der Gegenspieler des bestraften Bäckers, und es sah aus, als sei er ermordet worden… Auch gegen Frederic, den Herrn der Raben, war der Vikar eingenommen. Das ging so weit, dass eines Tages zwei Raben tot waren… Und dann gab es die die silberne Nadel in Form einer Brezel. Das Wappenzeichen der Kölner Bäckergaffel. Und diese fand Myntha bei einem Bäckermeister…. Außerdem war da noch Henning, der bei Frederic untergekommen war. Niemand wusste, wo er herkam…. Warum wurde der Bäckermeister Gottschalck so schwer bestraft? Würde er überhaupt noch Brot im Ort verkaufen können? Was konnte er sonst noch tun? Was gefiel dem Vikar an den Gauklern so sehr, dass er so begierig zuschaute? Was hatte Volmarus gegen Myntha, dass er sie so verfolgte? Warum war der Bäckermeister ermordet worden? Was hatte der Vikar gegen Frederic? Hatte er dafür gesorgt, dass dessen Raben starben? Wie war der Bäckermeister an die silberne Nadel gekommen? Hatte er den Mord begangen? Wer ist Henning, wer sein Vater? Wo kam er her? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Sprachstil ist unkompliziert, es stellten sie mir keine Fragen nach dem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes. Auch fängt es, mit der Bestrafung des Bäckermeisters, gleich recht spannend an. Die arme Myntha, muss seit damals, als sie ’von den Toten auferstanden ist‘ immer mal wieder schlafwandeln. Und jedes Mal wenn Volmarus davon hört, will er einen Exorzismus durchführen. Mit dem ist die Gemeinde gestraft. Und Myntha muss Angst vor ihm haben. Sie tut mir schon sehr leid. Aber auch Frederic tut mir leid, denn auch er hat seine Probleme. Ebenso Henning. Und dann noch der schüchterne Haro, Mynthas Bruder. Nachdem ich den ersten Teil ‚Die Fährmannstochter‘ gelesen hatte stand für mich fest, dass ich die weiteren Teile unbedingt auch lesen muss. Und ich habe es nicht bereut. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

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  • Spannender Krimi im mittelalterlichen Köln

    Die silberne Nadel
    mabuerele

    mabuerele

    21. February 2017 um 20:57

    „...Je wütender er wurde, desto leiser wurde seine Stimme. Sie wurde scharf wie geschliffener Stahl, eisig wie der Winterwind und fuhr den Betroffenen wie frostige Klingen durch Leib und Seele...“ Wir schreiben das Jahr 1420. Bäckermeister Gottschalck hatte Kleie ins Brot gemischt. Dafür wurde er unter dem Jubel der Zuschauer in den Rhein getaucht. Angezeigt worden war er vom Brotbeschauer Joseph Schroth. Auf der anderen Rheinseite in Mülheim unterhalten Gaukler das Volk. Myntha, die Fährmannstochter, findet deren Späße zu derb und geht schnell weiter. Der Vikar Vomarus beobachtet das Treiben aus der Ferne. Wenige Tage später wird Joseph Schroth tot aus dem Rhein gefischt. Die Autorin hat einen spannenden historischen Krimi geschrieben. Obwohl es der zweite Teil der Reihe ist, hatte ich keinerlei Probleme, der Geschichte zu folgen. Kurze Kapitel sorgen für schnell wechselnde Handlungsorte und ermöglichen für ein zügiges Lesetempo. Die Personen werden gut charakterisiert. Myntha kümmert sich um Vater und Bruder. Nach einem Erleben in ihrer Vergangenheit neigt sie zum Schlafwandeln. Das ist für den Vikar ein Grund, ihr den Teufel austreiben zu wollen. Dieser Vikar ist ein Getriebener. Heute würde man ihn als Psychopath bezeichnen. Myntha hat Agnes bei sich aufgenommen. Die junge Frau war als Pilgerin nach Köln gekommen und schweigt über ihre Vergangenheit. Ein ungewöhnlicher Protagonist ist Frederic. Er hält Raben und bildet Sperber und Falken aus. Außerdem gibt er sich alle Mühe, ein düsteres Bild von sich für seine Mitmenschen zu zeichnen. Henning, dem man beim Diebstahl erwischt hat, nimmt er bei sich auf. Auch der junge Mann trägt ein Geheimnis mit sich. Als Gevatterin Ellen wegen des Mordes an Schroth verhaftet wird, versuchen Frederic und Myntha auf die Spur des wahren Mörders zu kommen. Der Schriftstil ist dem Genre angemessen. Köln und seine Umgebung werden gut beschrieben. Das mittelalterliche Leben in der Stadt, aber auch auf einem Schloss darf ich als Leser kennenlernen. Aus anderen Büchern der Autorin begegnen mir alte Bekannte, so Marian von Spiegel und seine Schwester Alyssa. Beide haben wegen ihrer gehobenen Stellung entscheidenden Einfluss auf das Geschehen. Obiges Zitat charakterisiert Marian. Gleichzeitig zeigt es, dass die Autorin die Verwendung treffende Adjektive und das Spiel mit Metaphern beherrscht. Gut ausgearbeitete Dialoge geben einen Einblick in das unterschiedliche Denken der damaligen Zeit. Natürlich kommt der Humor nicht zu kurz. Obwohl es einen Bewerber für Mythas Hand gibt, ist das Kribbeln zwischen ihr und Frederic in jedem Gespräch spürbar. Ihre Dialoge haben eine gewisse Leichtigkeit. Ganz anders klingt es, wenn Myntha ihren maulfaulen Bruder Haro endlich auf die Sprünge helfen will. Auch eine Haus- und Hofkatze darf nicht fehlen. Eingearbeitet in die Geschichte sind kurze Episoden aus dem Nibelungenlied. Vor allem das Gold im Rhein übt auf den einen oder anderen Protagonisten eine starke Anziehung aus. Ein Personenregister vervollständigt das Buch. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die komplexen Beziehungen der Protagonisten und ihre Geheimnisse sorgen für den nötigen Spannungsbogen.

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    • 5
  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
    mabuerele

    mabuerele

    23. January 2017 um 17:35
  • Super Fortsetzung der Fährmannstochter

    Die silberne Nadel
    lille12

    lille12

    28. July 2016 um 13:15

    Cover: Das Cover ist ähnlich dem des ersten Teils, was ich gut finde, da so eine gute Verbindung geschaffen wird. Man kann außer der Fährmannstochter, Myntha, noch die silberne Nadel sehen, die im Buch eine wichtige Rolle spielen wird...   Meinung: Wie schon "Die Fährmannstochter" konnte mich auch "Die silberne Nadel" gut überzeugen. Die Charaktere, die ich im ersten Buch lieb gewonnen hatte, wurden hier ebenso mit allen Eigenheiten fortgeführt. Auch die Geschichte bezieht sich immer wieder auf die Fährmannstochter. Der Schreibstil gefällt mir und erlaubt dadurch ein flüssiges Lesen. Myntha und ihre Freunde erleben viele Abenteuer und stehen natürlich wieder schicksalhaft alles durch.   Fazit: Der Roman kann gut an den ersten Teil anknüpfen. Wieder ist mir etwas zu viel Schicksal enthalten, sodass ich wieder ein Mäxchen abziehe. Das bedeutet 4 von 5 Mäxchen werden an "Die silberne Nadel" vergeben. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den dritten Teil und bin gespannt, was sich Andrea Schacht für diesen Teil hat einfallen lassen. mehr auf: http://celinesbuchwelt.jimdo.com

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  • Spannende Unterhaltung am Rhein im Jahre 1420

    Die silberne Nadel
    nirak03

    nirak03

    29. March 2016 um 18:56

    Köln 1420: Eine Leiche wird im Rhein gefunden, sie hat sich in eine der Mühlen verfangen. Es ist der Brotbeschauer Schroth, dieser hatte zuvor Streit mit einem Bäckermeister. Er weist eindeutige Male auf, die beweisen, dass er nicht einfach nur ertrunken ist, nein er wurde ermordet. Schnell sind Verdächtigungen ausgesprochen unter anderem eben auch seine Geliebte Ellen. Myntha und sie sind Nachbarn und befreundet. Da Myntha nicht an die Schuld der Freundin glaubt, beginnt sie Nachforschungen anzustellen. Unterstützung erhält sie wieder von dem Rabenmeister Frederic. Dies ist der zweite Band, der aus dem Leben der Fährmannstochter Myntha erzählt. Hier wird ihr Leben fortgesetzt. Gleichzeitig gilt es, einen spannenden Mordfall zu klären. Die Geschichte beginnt mit einer Bäckertaufe, dies ist eine mittelalterliche Methode um Bäcker zu bestrafen, die sich nicht an die Regeln halten. Sie ist sehr schön erklärt. In dem Vorwort geht die Autorin auch gleich näher auf das Bäckerhandwerk ein und somit ist klar, in welchem Handwerkskreis dieser Roman spielt. Auch der Tote wird ziemlich zu Anfang gefunden. Leider ist dieser Kriminalfall leicht zu durchschauen, wenn man auf die Spuren achtet, die die Autorin gelegt hat. Mir waren sie zu offensichtlich. Ich habe immer wieder nach einer anderen Lösung Ausschau gehalten. Demzufolge war ich am Ende dann auch ein bisschen enttäuscht. Der Erzählstil ist der Zeit angepasst. Mit ihrem einigen Humor erzählt Andrea Schacht hier ihre Geschichte. Es macht Spaß zu lesen und vor allem den Dialogen zu lauschen. Allerdings wird es Lesern, die die Vorgänger nicht kennen, schwerfallen mit dieser Geschichte zurecht zu kommen. Es gibt zwar Rückblenden, die auf die vergangenen Taten hinweisen, aber es macht eindeutig mehr Spaß, wenn man diese Reihe von Beginn an liest. Das Ende ist dann auch dementsprechend offen gehalten, da bereits klar ist, dass diese Reihe wieder aus fünf Bänden bestehen wird. Nur der Mordfall ist sich abgeschlossen, nicht aber die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten. Auch wenn sich ein paar der losen Fäden aus dem Vorgänger nun gefunden haben, ist noch lange nicht alles geklärt. Es heißt also auf den nächsten Band warten und schauen wie es mit Myntha, Frederic und den anderen weitergeht.

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  • Teil 2

    Die silberne Nadel
    Eliza08

    Eliza08

    17. February 2016 um 18:07

    Über das Buch: Mord im mittelalterlichen Köln: Fährmannstochter Myntha ermittelt wieder … Köln 1420. Bei der Stammheimer Rheinmühle wurde ein grausiger Fund gemacht: Im großen Holzrad hängt die Leiche des Brotbeschauers Schroth. Die Würgemale an seinem Hals deuten darauf hin, dass sein Tod kein Unfall war. Unter Mordverdacht steht seine Geliebte, die ehrbare Witwe Ellen, ihr droht die peinliche Befragung und Folter. Doch die kluge Fährmannstochter Myntha glaubt nicht an Ellens Schuld und beginnt, nach dem wahren Mörder zu forschen. Dabei steht ihr der geheimnisvolle Rabenmeister Frederic zur Seite, und er ist auch zur Stelle, als Myntha selbst in tödliche Gefahr gerät… (Quelle: http://www.randomhouse.de) Über die Autorin: Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn. (Quelle: http://www.randomhouse.de) Meine Meinung: Mir hat auch der zweite Fall von Myntha wieder gut gefallen, sie steht ihren Ahninnen Almut und Alyss in nichts nach. Andrea Schacht schafft es für mich immer wieder Köln im Mittelalter lebendig werden zu lassen. Wenn man die Schauplätze aus heutiger Sicht kennt, ist es ungemein spannend Myntha und ihre Familie durch das mittelalterliche Köln zu begleiten. Wer die Romane von Andrea Schacht kennt, der weiß, dass Wortwitz in ihren Roman gerne und großzügig zum Einsatz kommt. Sie machen die Romane zu etwas ganz besonderem, sicherlich muss man den Kritikern gegenüber einräumen, dass die Dialoge daher oft etwas zu modern wirken. Mich stört dies aber in keinster Weise, da dies für mich quasi die eigene Note der Autorin ist. Die Story an sich ist nicht übermäßig spannend, dennoch kann man das Buch kaum aus der Hand legen, es ist aber nicht so sehr der Kriminalfall der einen fesselt, sondern eher die Geschichte als Ganzes. Wenn man die Familie schon eine Weile begleitet hat, wachsen einem die Figuren ans Herz und man interessiert sich langläufig auch für die kleinen Nebengeschichten z.B. das Rätsel um die Herkunft von Henning, dem Jungen, der dem Rabenmeister wegen eines Diebstahls, ein Jahr und einen Tag dienen muss. Das Ende ist sehr offen gehalten und lässt vermuten, dass es noch den einen oder anderen Band um Myntha geben wird. Schließlich muss auch noch der Mann an der Seite von Myntha gefunden werden ;-) Leichte historische Unterhaltung, die man flott und flüssig lesen kann, ein gutes Buch für „Zwischendurch“ und natürlich für alle Fans von Andrea Schacht.

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  • Myntha und die silberne Nadel

    Die silberne Nadel
    claudi-1963

    claudi-1963

    29. January 2016 um 09:54

    Köln 1420 bei der Rheinmühle wird die Leiche von Josef Schroth gefunden,hängend an einem Holzrad er wurde ermordet das zeigen die Würgemale am Hals. Verdächtigt wird seine heimliche Geliebte Ellen, ihr droht die Folterung. Aber Myntha glaubt nicht das Ellen die Mörderin ist und forscht auf eigene Faust nach dem wahen Täter. Rabenmeister Frederic hilft ihr den Myntha gerät bald selbst in große Gefahr. Den da sie überall als Unholdin gilt wird auch sie verdächtigt,den sie wurde an der Nähe der Rheinmühle gesehen an diesem Vollmondabend.Vikar Volmarus der besessen davon ist das Myntha mit den bösen Geistern unter einer Decke steckt, würde am liebsten ihr diese austreiben. Deshalb hat er diverse Folterinstrumente in seinem Keller gesammelt. Kann er Myntha gefährlich werden ? Findet Myntha und Frederic den wahren Mörder von Josef Schroth ? Meine Meinung: Ich habe mir diese Buch ausgesucht ohne zu wissen das es schon einen ersten Teil gab. Leider habe ich mich etwas schwer getan in diese Geschichte hineinzufinden, da sind die Leser des ersten Bandes sicher im Vorteil. Die Sprache die die Autorin verwendet ist zwar für manch einen schön, weil sie so an die Zeit um 1420 erinnert, allerdings für die Leser nicht immer einfach. Für mich war es jetzt weniger ein Krimi sondern eher ein historischer Roman so wie auf dem Cover beschrieben. Das Cover wieder um ist sehr einladend illustriert, man sieht gleich den historischen Genre des Buches. Ich finde es schade das durch das offene Ende der Leser förmlich gezwungen wird die Fortsetzung zu kaufen. Das ist eine Strategie die mir so gar nicht gefällt. Mich hat das Buch jetzt nicht ganz überzeugen können, vielleicht lag es auch daran das ich erst vor kurzem ein geniales Hexenbuch gelesen hatte. Ich werde die Fortsetzung sehr wahrscheinlich nicht lesen. Trotz allem danke ich dem Verlag von mir 3 von 5 Sternen.

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  • Mein Leseeindruck

    Die silberne Nadel
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    07. November 2015 um 08:16

    Nachdem ich vom ersten Band etwas enttäuscht war, hatte ich mich nun an die Fortsetzung gewagt. Eine Fortsetzung, die es eigentlich schon vor dem ersten Band gab. Klingt komisch - ist aber so :-) Bereits zu Beginn der Geschichte, zeigt uns die Autorin eine weit verbreitete Foltermethode auf: Die Bäckertaufe, eine Strafe für unredliche Bäcker. Somit ist auch der Einstieg in die Geschichte klar. Es musste irgendwas mit einem Bäcker zu tun haben. Dann zeigte sich, dass es sich um eine Gildenadel handelt. Klar, deshalb auch der Titel. Plötzlich drehte sich es aber fast ausschließlich nur noch um den dämonischen Vikar. Ein Vikar, der augenscheinlich von einem Dämon beherrscht wurde. Eine Wendung, die leider nicht ganz neu ist. Auch der Fenstersturz ist eine gern genommene Art, jemanden aus dem Leben scheiden zu lassen. Dieses wird zumindest in historischen Romanen oder Filmen sehr gerne verwendet. Mich konnte es leider nicht mehr überraschen. Ich hätte mir eine neue Idee gewünscht. Möglichkeiten jemanden aus dem Leben scheiden zu lassen gibt es deren ja unzählige. Die Charakteren und Örtlichkeiten wurden völlig ausreichend dargestellt. Wer den ersten Band kennt oder die anderen Serien der Autorin, wird viele Bekannte wieder treffen. Außerdem befindet sich zu Beginn der Geschichte eine Dramatis Personale, die den Einstieg sehr erleichtert. Sehr interessant fand ich das Vorwort, in dem auf das Brot und die Bäckergilde eingegangen wird. Wer weiß schon, dass im Mittelalters pro Kopf und Tag etwa ein Kilo Brot verbraucht wurde? Fazit: Da das Ende etwas offen gehalten wurde und etwaige Hinweise auf eine Fortführung der Serie zu entnehmen sind, werde ich wohl auch den Nachfolgeband lesen.

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  • Rezension zu "Die Fährmannstochter 2 - Die silberne Nadel" von Andrea Schacht

    Die silberne Nadel
    tigerbea

    tigerbea

    03. June 2015 um 11:51

    Josef Schroth, Bäckermeister und Brotaufseher, wird erwürgt aus dem Rhein geborgen. Schnell ist eine Verdächtige gefunden: Frau Ellen, die frühere Geliebte. Doch die Fährmannstocher Myntha glaubt nicht an ihre Schuld und beginnt auf eigene Faust den wahren Mörder zu suchen. Doch auch sie selbst muß auf der Hut sein, denn Vikar Volmarus hält Myntha aufgrund ihres gelegentlichen Schlafwandelns für vom Teufel besessen und will sie in seine Gewalt bringen. Doch Myntha hat viele Freunde, die ihr helfen. Sie findet Zuflucht bei den Kölner Beginen. Und auch Rabenmeister Frederic hilft Myntha bei ihrer Suche nach dem Mörder. Plötzlich ist Myntha spurlos verschwunden. Nun sind ihre Freunde gefragt... Mit "Die silberne Nadel" bekommt die Fährmannstochter nun ihre Fortsetzung. Da ich den ersten Teil noch nicht kenne, war ich sehr gespannt auf die Leseprobe. Und ich bin begeistert! Ich kam sofort gut in die Geschichte hinein, die Handlung ist von Beginn an spannend und hat mich sofort gefesselt. Durch die guten Beschreibungen der Personen hatte ich sofort einen tollen Einstieg und war sofort in der Geschichte "heimisch". Auch die Beschreibung der Lebensumstände der Protagonisten ist einfach herrlich zu lesen. Der Schreibstil von Andrea Schacht ist auch in diesem Buch wieder einfach genial. Wunderbar flüssig zu lesen, mit einem Spannungsbogen, der sich nach schön entwickelt und einer so guten Art, die Dinge zu beschreiben, daß man als Leser alles bildlich vor sich sieht. Es ist halt ein typischer Andrea-Schacht-Roman, von ihr ist man halt qualitativ hochwertige Geschichten gewohnt.  

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  • Eine weiter Geschichte um die Fährmannstochter Myntha

    Die silberne Nadel
    Mauela

    Mauela

    24. May 2015 um 23:17

    Die Fährmannstochter Myntha lebt in der Nähe von Köln um das Jahr 1420. Als ein Mord passiert und ihre Freundin Elle in die Mühlen der Justiz gerät ist es mit dem halbwegs beschaulichen Leben vorbei. Myntha, die nicht an Ellens Schuld glauben will, macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei kommt sie selbst in Verdacht, denn der ortsansässige Vikar hegt einen tiefen Groll gegen Myntha, von der er glaubt sie sei eine „Wiedergängerin“. Das Buch beginnt mit der Vorstellung aller agierenden Personen und einem Vorwort, das uns in die Zeit des Mittelalters einführt. Da es sich bei diesem Band um den zweiten einer Reihe handelt, finde ich diesen Einstieg sehr gelungen und so hat auch der Leser, der den ersten Band der Geschichte nicht kennt, keine Mühe ihr zu folgen. Die „Kriminalgeschichte“ in diesem Roman ist nicht sehr aufwendig aber interessant konstruiert und daher leicht nachzuvollziehen. Die Geschichte selber ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber so ist er sicherlich auch nicht gedacht. Stattdessen findet man ein leichtes Lesevergnügen, mit gelungenen und lustigen Dialogen, einen durchdachten aber nicht sonderlich tiefen Einblick in das Leben im Mittelalter und interessante Details der Protagonisten, die sich im Laufe der Geschichte weiter entwickeln. Einzig dass „unvollständige“ Ende stört den Gesamteindruck des Buches, das Gefühl den nächsten Band kaufen zu müssen um die ganze Geschichte bis zum Ende zu erfahren, hat mich sehr geärgert. Ein nettes, leichtes Lesevergnügen für nicht ganz so anspruchsvolle Gelegenheitsleser geeignet, die in einer netten Geschichte versinken wollen ohne viel nachdenken zu müssen. Für den anspruchsvollen Vielleser eher als Zwischendurchlektüre geeignet.

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  • Unser täglich Brot gib uns heute

    Die silberne Nadel
    abuelita

    abuelita

    16. April 2015 um 18:47

    Der Bäckermeister und Brotaufseher der Bäckergaffel, Josef Schroth, ist tot aus dem Rhein geborgen worden. Offensichtlich wurde er erwürgt. Frau Ellen, die einstige Geliebte des Ermordeten, wird als Verdächtige in den Gefängnisturm gesperrt….was wiederum Myntha auf dem Plan ruft. Allerdings wird auch anfangs sie selber verdächtigt - genauso wie der Rabenmeister, denn solchen Personen kann man kaum trauen….sagt vor allem Vikar Volmarus, der nach wie vor verbissen versucht, der „Wiedergängerin“ Myntha habhaft zu werden und sie zu vernichten…. Nach diesem zweiten Band weiss man einiges mehr oder kann manches erahnen ; trotzdem bleiben noch mehr als genug Fragen offen- auf deren Antwort ich als ungeduldiger Leser nun wieder lange warten muss… Der „Krimi“fall ist auch dieses Mal nicht sonderlich spektakulär, aber das erwarte ich bei einem historischen Roman auch nicht unbedingt. Das Leben und Treiben zu der damaligen Zeit dagegen ist wieder sehr bunt und schön beschrieben und vor allem gefällt mir, dass Andrea Schacht eben den „ganz normalen Alltag“ der Personen im Mittelalter aufzeigt.  Das einzige Manko in meinen Augen – wo auch mal weniger mehr wäre- : natürlich weiss ich, was die Autorin damit ausdrücken möchte, wenn Myntha Frederic mit „Rrrrrrabenmeister“ anspricht. Aber das immer und immer wieder so zu lesen, nervt mit der Zeit….

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  • empfehlenswert

    Die silberne Nadel
    Katzini127

    Katzini127

    11. March 2015 um 12:21

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir sogar extra den ersten Band noch gekauft, damit ich den zweiten Teil auch ja verstehe. War aber dann bitter enttäuscht, dass auch der erste Teil der Fährmannstochter eine Fortsetzung einer anderen Romanreihe von Andrea Schacht ist. Den ersten Teil hätte ich mir daher sparen können, obwohl er mir an sich gut gefallen hat. Wobei, den zweiten Teil der sog. "Myntha Reihe" fand ich ich viel besser. Was mich sehr gefreut hat, ist, dass Fr. Schacht es geschafft hat, die mittelalterliche Sprache voll durch das ganze Buch zu ziehen. Auch die Nebensätze sind in dieser wohltönenden Sprache gehalten, was mich total in die Welt von damals mitgenommen hat. Beispiel: "Die Raben kündeten einen Freund und F.wandte sich der Kate zu. Jungfer Kratzbürste näherte sich. Sie würde ihn von seinen dunklen Gedanken ablenken, die mal wieder in vergangene Zeiten gewandert waren. "Blumen, holde Jungfer, bringt Ihr mir? Und Eure schmucke Gewandung? Ihr wart in der Kirche?" "Ja, Rabenmeister, ich glaubte, Euch einen Schutz gegen Brand zu bringen, mehrte meine Güte." " Wie herrlich diese Sätze klingen - und so zieht es sich durchs Buch. Schön war auch, dass es ein Buch ist, dass zwar den Aberglauben der damaligen Zeit nicht auslässt, sich aber nicht nur darum dreht (also mit Hexenjagd, Folter, Verbrennung etc.) Vielmehr beleuchtet es den Alltag von Menschen, die für die damals recht dunklen Zeiten, sehr aufgeklärt gedacht und gehandelt haben. Und verspottet die damaligen Dogmen der Kirche, die in diesem Buch durch einen psychotischen und durchgeknallten Geistlichen repräsentiert wird, der schließlich selbst den Kirchenoberen peinlich auffällt und aus dem Verkehr gezogen werden soll. Was mich wieder enttäuscht hat, war der sehr abrupte Schluß, der einen quasi dazu zwingt, das nächste Buch zu kaufen. Also andersrum, der Schluß macht einem nicht LUST, auf das nächste Buch, sondern ich persönlich wurde sehr enttäuscht im Regen stehen gelassen und wenn ich dieses Gefühl loswerden möchte, MUSS ich das nächste Buch kaufen. Finde ich nicht gut. Aber alles in allem sehr lesens- und empfehlenswert.

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