Andrea Schacht Göttertrank

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Inhaltsangabe zu „Göttertrank“ von Andrea Schacht

Mit dem himmlischen Duft von Kakao, den ihre Mutter für die Herrschaften von Massow zubereitet, verbindet Amara seit frühester Kindheit Wärme, Wohlbehagen und Liebe. Nur leider schmeckt die sündhaft teure Kakaomasse schrecklich bitter. Eines Tages, das schwört sie sich, wird sie dem Kakao eben jenen Geschmack verleihen, der dem verführerischen Duft entspricht. In einer turbulenten Zeit des Fortschritts, der Erfindungen und neuer Chancen gelingt es ihr, der Leidenschaft ihrer Kindheit ein Denkmal zu setzen. Das Ergebnis: die Tafelschokolade!

Ein Fest für die Sinne. Duft und Geschmack von Schokolade, Geschmeidigkeit der Kakaobutter und faszinierende Menschen und ihr Schicksal.

— anne_lay
anne_lay

Wie eine Tasse heißer Schokolade zwischen Buchdeckeln.

— allegra
allegra

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  • Ins Jahr 1829 katapultiert.. einfach grandios

    Göttertrank
    evengel

    evengel

    30. November 2016 um 08:03

    Inhalt: In der Geschichte geht es um Amara Zeitler, die nach dem Tod ihrer Mutter nun alleine da steht, da sie niemanden mehr hat. Die Zeiten sind schwierig, aber Amara lebt weiter vor sich hin. Das Schicksal hat sie schwer im Griff, und sie weiß das die Zeiten schwer sind. Doch eines Tages, sollte sich das Schicksal für sie wenden. Denn sie lernt den Ingenieur Alexander kennen. Er ist es auch, der ihr eine Arbeit in einem Ausflugslokal an der Havel verschafft. Worüber sie Amara so sehr freut und es gar nicht glauben kann. Welches Kind liebt keine Schokolade? So ging es auch Amara in ihrer früherigen Kindheit. Sie hätte für Schokolade sterben können. Nun, kann sie endlich ihrem Kindheitstraum nachgehen. Sie arbeitet gewiss und mit Leidenschaft an den Kakaopodukten. Probiert, experimentiert und verfeinert die Rezepte. Und ihre Arbeit hat sich gelohnt, denn ihr Erfolg wird gefeiert. Gerade jetzt als es ihr so gut geht und sie diesen riesigen Erfolg mit ihren Süßigkeiten hat, schlägt das Schicksal wieder ein, aber diesmal gegen Sie. Sie wird des Mordes verdächtigt. Schlagartig muss sie aus Berlin verschwinden und sich verstecken. Es wird eine Zeit für Amara. Zum Cover:Ich finde das Cover entsprechend zum Inhalt, genau passend. Sehr schön gestaltet. Passt sehr gut zur Geschichte.Meine Meinung:Es war für mich das erste Buch von der Autorin und hab mich einfach mal überraschen lassen. Ein paar Rezensionen hatte ich schon gelesen und dabei gutes gelesen. Allein das Cover hat mich ja schon beeindruckt und es ist einfach ein Buch was man in die Hände nehmen muss. Auch wenn es viele Seiten hat, lässt es sich wunderbar gut lesen, der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man konnte es eigentlich gut und zügig lesen.Man wird ja in das Jahr 1829 katapultiert und das merkt man an der Stadt, den Menschen und auch so, wie die Autorin es schreibt. Man findet sich in einer schweren Zeit wieder, wo es um das kämpfen und überleben geht. In dieser Zeit herrschten noch ganz andere Regeln und Sitten als wie heutzutage und das hat die Autorin auch wunderbar vermittelt. Man fühlte sich wirklich wie im 1800 Jahrhundert. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Nicht jeder Autor schafft es, einen in eine andere Zeit zu versetzen. Ich war wirklich davon begeistert, da ich noch nie ein Buch gelesen habe, zu dieser Zeit. Darum war es für mich auch sehr interessant zu lesen. Es hat mich von der ersten Seite an, sehr gut unterhalten. Auch geschichtlich gesehen ist es wunderbar formuliert. Man erfährt mehr über die Kakaobohne. Wie die Menschen, dazu gekommen sind und wie sich das alles so entwickelt hat in der damaligen Zeit. Also wirklich sehr faszinierend und belehrend. Ich bin froh das ich das Buch gelesen habe, denn es hat mir wirklich Spaß gemacht, es in den Händen zu halten und in einer so großartigen Zeit, meine Stunden zu verbringen. Ich kann es jedem empfehlen, der historische Bücher gerne liest, und auch geschichtlich interessiert ist. Auch ein großes Lob wirklich an die Autorin, da sie so viel recherchieren haben muss, um es wirklich so detailgetreu wie möglich, wieder zu geben. Sie hat es auch geschafft, das ich in der Zeit wo ich das Buch gelesen hab, so viel Kakao getrunken habe, wie in den letzten 4 Jahren gesamt. Es fesselt einen wirklich und macht Lust auf süßes. Also am besten an die Leser von dem Buch, immer was schokoladiges in der Nähe bereit legen. Die Geschichte bringt auch viel Emotionen mit sich. Es ist unterhaltsam, es regt zum träumen an, es gibt Situationen die einem Tränen in die Augen bringt, aber dann gibt es auch Momente wo man darüber nur lachen kann. Und all solche Emotionen in einem Buch unter zu bringen, da bedarf es schon an einer Kunst des Schreibens. Und meiner Meinung nach, hat das die Autorin definitiv. Eigentlich wollte ich dem Buch 4 von 5 Sternen geben, aber nachdem ich nochmal Revue passieren lassen, hab....hab ich mich dann doch noch um entschieden, da es einfach wirklich ein Prima Buch ist das mich mehrere Stunden begleitet hatte. Daher bekommt es von mir ....5 von 5 Sternen

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  • Immer wieder gern

    Göttertrank
    anne_lay

    anne_lay

    17. June 2016 um 16:32

    Die gekonnte Mischung aus Historie (Orte, Schokoladenherstellung, Medizin), Schokolade und menschlichen Schicksalen macht für mich die Faszination dieses Buches aus. Ich habe es schon mehrfach gelesen und es hat einen besonderen Platz im Regal, wenn es nicht gerade verliehen ist, nachdem ich Freundinnen davon vorgeschwärmt habe. Göttertrank ist für mich eins der faszinierenden Paradebeispiele für historische Romane. Es sind die vielen recherchierten Kleinigkeiten, die das Buch historisch auszeichnen, von der Verarbeitung von Kakao über medizinische Entwicklungen bis zu politischen Bedingungen, wie dem Verbot der Turnerbewegung. Hier werden hier fiktive Charaktere in die Zeit des 19. Jahrhunderts eingeflochten und zu einem wunderbaren Roman verwoben. Dass große Passagen des Buches gleich "um die Ecke" spielen, macht einen zusätzlichen Reiz aus.

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  • Ein Genuss

    Göttertrank
    Sabine17

    Sabine17

    03. March 2014 um 20:50

    Durch eine verlockende Rezension von Astrid wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Wie die Autorin in ihrem Nachwort schreibt, musste sie auf dem Weg zu ihrer Oma immer an einer Kakaofabrik vorbei und der köstliche Geruch, der sie dabei begleitete, hat sie zu diesem Buch inspiriert. Und das merkt man auch! Mit viel Liebe fürs Detail haben wir teil an dem Leben von Amara, die Anfang des 19. Jahrhunderts als uneheliches Kind einer Küchenhilfe mit dem Duft von Kakao aufwächst und seitdem davon fasziniert ist. Aufgrund vieler Schicksalsschläge gelangt sie von Mecklenburg nach Berlin und später über Köln nach Bonn. Sie wird bekannt für ihre Schokoladen-Heißgetränke in ihren mannigfaltigen Variationen. Amaras Lebensweg wird gekreuzt von zwei Männern. Der eine ist Alexander Masters, der als Kind auf dem Schlachtfeld bei Waterloo sein Gedächtnis verliert, sich durchs Leben kämpft und ein angesehener Ingenieur wird. Der andere ist Jan Martin Jantzen, der als Kind durch Kakaobohnen beinah ums Leben kommt und seither auch ein besonderes Interesse zur Kakaopflanze entwickelt hat. Aus diesem Grund wird er später Arzt und Botaniker. Jedem Kapitel ist ein kleiner “Lebensspruch” vorangestellt, der zum Inhalt des folgenden Geschehen passt. Abgerundet wird das Ganze durch das schöne und passende Cover. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, ich würde den Schokoladenduft tatsächlich riechen und so manches Mal hatte ich auch den Geschmack von schmelzender Schokolade auf meiner Zunge. Herrlich! Fazit: eines meiner Buchhighlights in diesem Jahr und eine Empfehlung für alle Schokoladensüchtigen und Liebhaber historischer Romane.  

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  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. November 2011 um 10:27

    Mit Göttertrank ist Andrea Schacht wieder ein historischer Roman der Extraklasse gelungen. Interessant und vielseitig erzählt sie die Geschichte der vier Protagonisten, die eines verbindet... die Liebe zum Kakao. Diese schlängelt sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Mittels verschiedener Erzählstränge werden wir mit den einzelnen Protagonisten bekannt gemacht. Der Leser wächst mit ihnen mit und Dank der Erzählkunst von Andrea Schacht wird es einem leicht gemacht, die Beweggründe und Entscheidungen der Protagonisten nachzuvollziehen. Sie kommen alle aus unterschiedlichen Schichten bzw. Klassen. Amara, Alexander und Jan Martin haben sich in ihrem Leben Ziele gesetzt, die sie erreichen wollen und für die sie kämpfen und alles daran setzen, diese zu erreichen. Viele große Erfolge werden erzielt, aber auch vor Misserfolgen ist niemand gefeit. Aber nie verlieren sie ihr Ziel aus den Augen. Dorothea, genannt Dotty wächst schon als Kind ohne Liebe auf und ihr Leben lang wird sie sich davon nicht erholen. Sie wird eine egoistische bösartige Frau, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Die Lebenswege der 4 Protagonisten kreuzen sich immer wieder, um sich dann wieder aus den Augen zu verlieren. Im Hintergrund sind sie aber alle miteinander verbunden. Der Roman spielt zur Zeit der Industrialisierung in Europa. Die Entwicklung der Dampfmaschine wird vorangetrieben und leitet den technischen Fortschritt ein. Gekoppelt wird dies mit der Entwicklung der Verarbeitung der Kakaobohne bis hin zur genussvollen Schokolade. Ein wunderbar recherchierter Roman von Andrea Schacht, sowohl auf der technischen und politischen Ebene wie auch auf der biologischen. Ein interessanter, aufschlussreicher und lehrreicher Roman, der nie langweilig wurde.

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  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    Kristina_mit_K

    Kristina_mit_K

    15. September 2011 um 18:10

    Bittersüß Andrea Schacht hat mich direkt in ihren Bann gezogen! Eine ungeheuer vielschichtige, dramatische, unterhaltsame, interessante und packende Handlung, die einem von der ersten Seite an fesselt. Der weiche, gewandte und ausdrucksstarke Schreibstil macht 'Göttertrank' zu einem Erlebnis für die Sinne. Es ist unübersehbar, dass in diesem Werk eine Menge Recherchearbeit steckt. Die liebevoll ausgewählten Zitate und Verse schaffen eine wunderbare Verbindung zu den einzelnen Kapiteln. Besonders verzaubert hat mich ein Gedicht von Christian Friedrich Hebbel: "Ich sah des Sommers letzte Rose steh'n sie war, als ob sie bluten könnte rot; da sprach ich schauend im Vorübergeh'n: so weit im Leben ist zu nah am Tod! Es regte sich kein Hauch am heißen Tag, nur leise strich ein weißer Schmetterling, doch, ob auch kaum die Luft sein' Flügelschlag bewegte, sie empfand es und verging." Der Autorin gelingt es mühelos, den Charakteren Leben einzuhauchen. Dabei liefert sie erstaunliche Informationen und Hintergründe, die ein authentisches Bild nachzeichnen. Der Leser gewinnt schonungslose, erschreckende und faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Unterschiedlich könnten die Voraussetzungen nicht sein, unter denen die Hauptfiguren in diese Welt geschickt worden sind ... Amara, Dorothea, Alexander und Jan: Sie repräsentieren grundlegend verschiedene Gesellschaftsschichten. Vor allen Dingen wird schnell deutlich, dass Zuneigung und individuelle Förderung unbezahlbar sind. Keine noch so privilegierte Herkunft kann fehlende Herzenswärme ersetzen. Ein Defizit an Liebe und Aufmerksamkeit ist auch eine Form von Armut. Die Schicksale der jungen Protagonisten sind erbarmungslos, und an so mancher Stelle stockte mir der Atem. Aber Zeit für Sentimalitäten gibt es nicht. Das Leben ist hart, und nur echte Kämpfernaturen haben eine Chance. Doch gerade unter widrigen Umständen zeigt sich oft ein unbändiger Überlebenswille. Im Umkehrschluss führt der 'schöne Schein' der besseren Gesellschaft noch längst nicht zu strahlenderen Persönlichkeiten. Ich finde es klasse, dass im Anhang ein Namensregister zur Verfügung steht. Die Handlung ist so umfangreich, da sichere ich mich ab und zu gerne ab. Ein bittersüßer Lesegenuss!

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  • Frage zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    Ina82

    Ina82

    Wer isst nicht gerne Schokolade?! Deshalb habe ich mir auch das Buch von Andrea Schacht, "Göttertrank", gelesen, ein Buch über die Suche nach dem vollendeten Geschmack der Kakaofrucht.
    Welche anderen Bücher gibt es, in denen das Essen (muss nicht Schokolade sein) und ihre Zubereitung eine Rolle spielen?

    • 6
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. November 2010 um 16:50
  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    mabuerele

    mabuerele

    27. September 2010 um 16:57

    Wie eigentlich ist die erste Tafel Schokolade entstanden? Andrea Schacht versucht in ihren historischen Roman diese Frage zu beantworten. Ihre beiden Hauptfiguren, Amara Zeidler und Alexander Masters, haben jeder einen Anteil daran.. Amara Zeidler, Ich-Erzählerin des Romans, wächst auf einen mecklenburgischen Gut auf. Ihre Mutter ist Zuckerbäckerin. Umgeben vom Duft des Kakaos kostet Amara heimlich. Der bittere Geschmack stößt sie ab, doch der Gedanke, dass aus diesem Duft etwas Köstliches zu machen sei, begleitet sie ihr Leben lang. In jungen Jahren verliert sie ihren Stiefvater und kurz darauf die Mutter. Ihr Weg durch Höhen und Tiefen führt sie von Potsdam nach Köln und Bonn. Alexander Masters wird nach der Schlacht von Waterloo von einem englischen Offizier mitgenommen, der den Jungen findet und mitleid mit ihm hat. Alexander weiß nicht mehr, wo er herkommt und wie er in die Schlacht geriet. Nur an seinen Rufnamen kann er sich erinnern. Obwohl es das Schicksal nicht nur gut mit ihm meint, gelingt es dem technisch begabten und ehrgeizigen Jungen, sich zum Ingenieur ausbilden zu lassen. Mehrmals kreuzen sich die Lebenswege von Amara und Alexander. Ich war von dem Buch beeindruckt. Die Figuren bei Andrea Schacht sind Menschen wie du und ich , mit Stärken, aber auch Fehlern und Schwächen. Das Auf und Ab des Lebens wird wirklichkeitsgetreu dargestellt. Historische Fakten und Zusammenhänge sind gut recherchiert. Der Autorin gelingt es durch die Romanhandlung zu zeigen, dass die Zeit für die Entwicklung der Schokolade reif war, weil die gesellschaftlichen und technischen Voraussetzungen vorhanden waren. Widersprüche werden aufgezeigt. Die erwachende Arbeiterbewegung spielt eine Rolle. Wissenschaft und Handel dieser Zeit sind durch ihre Vertreter gut beschrieben. Dabei wird auch die Geschichte der anderen Haupt- und Nebenfiguren des Romans erzählt. Sie sind nicht nur Statisten für die Hauptfiguren.

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  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    queen-mom

    queen-mom

    11. April 2010 um 11:45

    Ein schöner Roman für regnerische Tage, was für das Herz! Die Geschichte des Kakaos und der Schokolade im 19. Jh. zieht sich als roter Faden durch den ganzen Roman. Drumherum sind die Lebenwege von Amara, Alexander, Jan Martin, Dorothea und einigen anderen verwoben. Sie kommen alle aus unterschiedlichen Schichten, haben einen schweren Lebensweg vor sich und schließlich hinter sich, sind sich zu Kinderzeiten alle über den Weg gelaufen, um im Erwachsenenalter auf unterschiedlichstem Weg wieder zueinanderzufinden. Es wird gebacken, geliebt, gehasst, intrigiert, geforscht, gereist, gemordet und so viel über Schokolade gesprochen, dass man beim Lesen einen Vorrat neben sich haben sollte!

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  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    AllesSchwarz

    AllesSchwarz

    05. April 2010 um 22:15

    Ich empfand das Buch als wunderbaren Schmöker :))
    Das Hauptthema war lecker, Kakao und Schokolade ist was feines.
    Das Buch hatte jetzt nicht sooo den historischen Tiefgang, unheimlich viele Personen die sich irgendwann alle mal kennenlernten, ein bisschen was fürs Herz und gegen Ende auch mal was für die Tränendrüse, aber sowas brauchts zwischendrin einfach auch mal :))

  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    Kerstiger

    Kerstiger

    19. February 2010 um 09:40

    Keine hohe Literatur, aber ich habe mich bestens unterhalten, als Schokoladen-Fan konnte ich nicht verzichten! Einfache Sprache, aber interessante Erzählweise - wie die Lebensgeschichten der vier Protagonisten miteinander verwoben sind, wurde spannend erzählt. Gute Einblicke in die Zeit der Industrialisierung, aber auch Interessantes über die Verarbeitung der Kakaopflanze bis hin zu leckerer heißer Schokolade!

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  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    Lesemäusla

    Lesemäusla

    09. October 2009 um 09:52

    Eine sehr schöne Handlung, die einen Einblick gewährt in die Anfänge der Industriealisierung. Also auch lehrreich. Habe das Buch in kürzester
    Zeit gelesen!

  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    Cartouche

    Cartouche

    25. July 2009 um 12:53

    Andrea Schacht hat sich als Autorin historischer Romane durchaus etabliert, vor allem ihre Romane um die Begine Almut und Pater Ivo erfreuen sich einiger Beliebtheit. Mit "Göttertrank" legt sie jetzt einen Roman vor, der in den Anfängen der industriellen Revolution spielt, in einer Zeit da die gesellschaftliche Konvention alles war. Amara wächst als Tochter einer Zuckerbäckerin auf dem Gut preußischer Adliger auf. Dort lernt sie den verführerischen Geruch des Kakao kennen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr Lebensweg von dieser Süßspeise begleitet wird, denn es ist Amaras Ziel den bitteren Geschmack des reinen Kakaos seinem süßen Geruch anzupassen. Parallel zu Amaras Lebensgeschichte, die in der Ich-Form erzählt wird, schildert die Autorin Andrea Schacht noch die Lebenswege von Jan Martin Jantzen, dem Sohn einer Bremer Kaufmannsfamilie, Alexander Masters, einem Mann, der begingungslos an den Fortschritt der Technik glaubt und Dorothea von Briesnitz, einer Baronin, die vor allem auf ihr eigenes Wohl bedacht ist. Die Lebenswege dieser vier Personen, die alle in der einen oder anderen Weise mit dieser wunderlichen Pflanze Theobroma cacoa zu tun haben, kreuzen sich im Verlaufe des Romans immer wieder und verbinden sich auch, je weiter die Geschichte voranschreitet. "Göttertrank" liest sich gut und flüssig weg, ist spannend und unterhaltsam. Am Anfang haben mich die verschiedenen Handlungsstränge ab und an verwirrt, aber ab gut einem Drittel des Buches löst sich auch dieses Problem in Wohlgefallen auf. Die Charaktere sind differenziert und lebensnah beschrieben, jeder Leser wird sicherlich mindestens einen Charakter finden, mit dem er sich identifizieren kann. Auch die Nebencharaktere sind farbenprächtig und detailgetreu gezeichnet und stehen deutlich für sich selbst. Der Geist dieser Zeit- einerseits das gut bürgerliche, das nichts mehr möchte, als das alles genauso bleibt wie es ist und sich hinter steifen Umgangsformen versteckt, andererseits der Geist des Umbruchs, ausgedrückt durch die gewatligen technisch/wissenschaftliche Fortschritte und durch das neue Denken, vor allem bei den Studenten- wird außerordentlich gut zum Ausdruck gebracht. Oft hat man das Gefühl, wirklich in einem Berliner Café zu sitzen, oder dabei zu sein, wenn eine neue Dampfmaschine in Betrieb genommen wird. Dennoch ist das Buch sicherlich kein schwerfälliger Roman, dem es um eine Zeitbeschreibung geht. Vielmehr geht es um die Suche nach dem eigenen Selbst, nach dem, was man wirklich möchte und braucht im Leben und, in Maßen, wie sehr die Familie am eigenen Glück beteiligt ist. Und über allem hängt der süße Geruch von Kakao. "Göttertrank" von Andrea Schacht ist ein rundum runder Roman. Ich würde ja empfehlen, ihn im Winter zu lesen, mit einer großen Schachtel Pralinen und einer Tasse Kakao in Reichweite. Aber auch als Sommerlektüre eignet sich dieses Buch für alle, die gute Schokolade ebenso sehr schätzen wie ein gutes Buch und eine gut erzählte Geschichte.

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  • Rezension zu "Göttertrank" von Andrea Schacht

    Göttertrank
    bonomania

    bonomania

    05. April 2008 um 01:38

    toller Roman gemeinsam in einer Leserunde gelesen. Hat mir sehr gut gefallen, es kommen auch 2 Personen aus der Kreuzblume in diesem Roman vor.
    Mich hat Göttertrank voll überzeugt, bekamm ich beim Lesen immer Lust auf eine schöne heiße Tasse Schokolade!
    Meine volle Kaufempfehlung!