Andrea Schacht Kreuzblume

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Inhaltsangabe zu „Kreuzblume“ von Andrea Schacht

Ein verschollener Bauplan, eine mutige Frau, ein mächtiger Feind … In den Wirren des napoleonischen Kriegs hat Antonia ihre Eltern verloren. Nun, als junge Dame der Gesellschaft, will sie mehr über deren Schicksal erfahren. Sie ahnt anfangs nicht, wie eng die Geschichte ihrer Familie mit dem seit Jahrhunderten unvollendeten Kölner Dom verstrickt ist. Offenbar stehen Antonias Eltern mit den verschollenen Bauplänen in Verbindung. Doch je mehr Antonia herausfindet, desto gefährlicher wird es für sie – denn mächtige Männer der Kölner Bürgerschaft wollen um jeden Preis verhindern, dass der Dom vollendet wird …

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  • ein wunderschönes Buch

    Kreuzblume
    olga_oreschkin

    olga_oreschkin

    04. September 2017 um 14:22

    Es war mein erstes Buch von Andrea Schacht.Ich werde mit Sicherheit behaupten, dass "Kreuzblume" ein Werk ist. Die Geschichte erstreckt sich durch 25 Jahren. 1790-1814 Beschreibung des Altagsleben, des Geschehens, der Baukunst, des Krigslast, des Frauenschicksales ist so gut und kunstvoll beschrieben. Die Figuren und ihre Charaktere wurden perfekt dargelegt. Am Anfang, als ich angefangen das Buch zu lesen, war mir ein bisschen schwer, weil im Buch viele handelnde Personen sind, aber am Ende des Buches gibt es die Liste mit allen wichtigen. Es ist sehr bequem, besonders, wenn man mehrere Bücher gleichzeitig liest. Das Buch ist ehrlich. Die Autorin hat nicht versucht, das Leben den Menschen auszuschmücken. Ich wollte immer mehr um Kölner Dom wissen. Andrea Schacht hat richtig viel Information gedammelt. Ich kann mir vorstellen, wie viel Zeit und Kraft sie gebraucht hat. Und klar, im Buch gibt es eine Liebegeschichte. Ich schreibe gerade darüber und verstehe, dass mein Herz noch da ist, mit den Helden. Ich empfehele das Buch, wenn ihr Historische Romane mögt und auch bereit sind dicke Bücher zu lesen. Tacht ihr euch in einen interessanten, spannenden Welt. Ich werde undbedingtnoch andere Bücher Von Andrea Schacht lesen.

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  • toller historischer Roman

    Kreuzblume
    bumblebeesworld

    bumblebeesworld

    06. July 2017 um 10:01

    Zum Inhalt: Es handelt sich um einen historischen Roman, der im napoleonischen Krieg spielt. Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Eindruck vom Kölner Dom, der zu der Zeit gebaut wurde, und geht weiter mit der Geschichte rund um Antonia, die die Hauptperson im Buch darstellt. Um mit ihrer Mutter als Marketenderin und ihren Brüdern unbeschadet mit den Soldaten umherzuziehen, verwandelt sich die junge Antonia in den Jungen Toni. Nach dem Tod ihrer Eltern gibt sie das Leben als Junge auf und versucht ihr Glück in der "normalen" Gesellschaft, was ihr nicht leicht fällt, da sie durch ihr Leben rund um das Schlachtfeld keinerlei Einblicke in das Leben einer Dame bekommen hat. Sie braucht eine Zeit, um sich einzugewöhnen und wird dabei kritisch beäugt. Gleichzeitig geht es während des gesamten Buches um den Kölner Dom, dessen Bau zur Zeit stillgelegt ist, da die Dombaupläne verschollen sind. Antonia macht sich zusammen mit einigen Gefährten auf die Suche nach ihnen. Meine Meinung: Mir hat die gesamte Geschichte einfach wunderbar gefallen. Sie ist total leicht zu lesen und man hat das Gefühl, als wenn man sich selbst im 19. Jahrhundert befinden würde. Die Lebenssituation von Antonia und den anderen Charakteren ist sehr lebendig und detailreich dargestellt, wie es für einen historischen Roman oft üblich ist. Dabei ist jedoch nicht übertrieben worden, es zieht sich zu keiner Zeit die Handlung zu stark in die Länge, selbst wenn über längere Zeiträume nicht viel passiert.  Ich finde auch die Darstellung der Charaktere sehr gelungen. Im Vordergrund steht dabei natürlich Antonia, die es durch ihr anfängliches Leben als Trossbub und das Umherziehen mit den Soldaten wirklich nicht besonders leicht hat. Man kann erkennen, dass es für Frauen, die damals nicht zu den oberen Gesellschaftsschichten gehörten, kein einfaches Leben war. Und auch nach ihrer Verwandlung zurück zur Frau ist es schön dargestellt, wie Antonia versucht sich in ihr neues Leben einzugewöhnen. Durch ihr Leben als Junge hat sie ein großes Selbstbewusstsein entwickelt, das viele Menschen, egal ob Männer oder Frauen, abschreckt und (obwohl sie es häufig nicht zugeben wollen) auch einschüchtert. Ihre komplette Lebenssituation wird mit eindruckvollen Bildern geschildert und es fällt einem als Leser wahnsinnig leicht ihren Gedankengängen zu folgen oder ihre Handlungen zu verstehen.  Aber auch ihre neuen "Brüder" in der gehobenen Gesellschaft, Cornelius und David, sind sehr schön und detailreich geschildert. Man kann ihren Gedanken und Handlungen ebenso leicht folgen wie denen von Antonia, wodurch es einem wirklich leicht fällt, richtig in die Geschichte einzutauchen. Dadurch wird man beim Lesen total von der Geschichte umhüllt und fühlt sich wie bei einer Reise in die Vergangenheit. Alles in allem kann ich nur sagen, dass mir das Buch total gut gefallen hat, es ist eine besondere Empfehlung für alle Neulinge in Sachen historischer Romane, da es keine schwere Kost ist. Aber auch für alle erfahrenen und begeisterten Fans von historischen Büchern kann ich es nur empfehlen. Ich vergebe volle 5 von 5 Sternen!

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  • Das Leben in Köln im Mittelalter

    Kreuzblume
    sommerlese

    sommerlese

    Der historische Roman "*Kreuzblume*" von Autorin "*Andrea Schacht*" erschien 2007 im "*Blanvalet Verlag*". Köln, 1794. Familienvater Wilhelm Dahmen geht als Soldat in den Krieg. Daraufhin zieht seine Frau Elisabeth mit ihren Kindern mit einem Marketenderwagen durch die Lande. Ihrer Tochter Antonia schneidet sie die Haare kurz und wandert gen Mainz. So wächst Antonia als Trossbub Toni heran und genießt damit auch viele Freiheiten, ist vor allem durch männliche Übergriffe geschützt. Sie erlebt zahlreiche Abenteuer. Cornelius von der Leyen bricht zur gleichen Zeit in Köln sein Studium ab und wird daraufhin von seinem Vater verstoßen. Cornelius braucht Geld und kommt durch Kartenspielertricks durchs Leben. Er kommt schließlich an den Pranger, bekommt das F für Falschspieler eingebrannt und dann in Kettenhaft nach Brest. David van Hoven ist durch familiäre Zwänge beim Militär gelandet, er wollte eigentlich Architekt werden, doch nun muss auch er in den furchtbaren Krieg ziehen. 1248 begann in Köln der Dombau. Dieser Bau sollte sich über 300 Jahre hinziehen. So beherrschte dreihundert Jahre das Bild des unvollendeten Doms das Kölner Stadtbild. Doch durch die Wirren der französischen Revolution und die anschließenden Kriege sind zahlreiche Kirchenschätze, so auch der Domschatz verschwunden. Diesem Schwund fielen auch die Baupläne zum Opfer. Toni lernt so bei ihren Ausflügen in die Umgebung David kennen und findet in einer alten Köhlerhütte die Baupläne des Kölner Doms, nichtwissend, welchen Schatz sie in ihren Händen hält. Sie erfährt von ihrer Mutter Elisabeth das Geheimnis ihrer wahren Herkunft und von nun an fragt sie sich nach ihrer wahren Identität. Sie beschließt, nach Köln zu gehen und ihrer Herkunft auf die Spur zu gehen. In diesem Roman geht es um die Zeit der napoleonischen Kriege. Dazu gibt es nur wenig Fakten, aber die vielen verschiedenen Erzählstränge verbinden sich letztendlich alle mit den Bauplänen des Doms. Das gelingt Andrea Schacht ganz meisterhaft. Auch die Beschreibung des damaligen Lebens der Menschen schafft sie mit bildhaften Eindrücken dem Leser darzubringen. Man taucht in eine Welt ein, die mit einfachen Lebensbedingungen, Verrat und Intrigen nur so gespickt ist. Sehr fesselnd erzählt, werden die Protagonisten zu interessanten Persönlichkeiten und wachsen dem Leser ans Herz. Nebenfiguren dagegen werden flach abgehandelt und erscheinen auch im Personenregister, so kann man die vielen Namen besser zuordnen. Hier wird eher die Geschichte bestimmter, historisch unbedeutender Personen geschildert als die Beschreibung von historischen Ereignissen. Diese werden nur am Rande gestreift und geben der Geschichte einen zeitlichen Rahmen. Dennoch hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten und wunderbar in die mittelalterliche Zeit hinein versetzt. Besonders gut gefallen haben mir die Gedichte und Lieder zu Beginn der jeweiligen Kapitel. Der Harfespieler - Goethe "*Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte, auf seinem Bette weinend saß, der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.*" Zitat S. 142 Ein anschaulicher und unterhaltsamer Roman im mittelalterlichen Köln zu Zeiten des Dombaus.

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    • 4
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 3 austauschen!

    • 71
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2014 um 23:53
  • Rezension zu "Kreuzblume" von Andrea Schacht

    Kreuzblume
    Stirbelwurm

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 13:47

    Ein verschollener Bauplan, eine mutige Frau und ein mächtiger Feind... Nach jahrhundertelanger Baupause soll nun, an der Schwelle des 19. Jahrhunderts, der Kölner Dom endlich vollendet werden. Antonia, die in den Wirren der napoleonischen Kriege aufgewachsen ist, erfährt, dass ihr Leben und das jener Menschen, die ihr nahestehen eng mit den mittelalterlichen Bauplänen des Doms verbunden sind. Doch die Baupläne sind seit ihrer Geburt verschwunden... Unerschrocken und mutig wagt Antonia sich in einen Klüngel aus Intrigen und Gefahren, bis sie sich die Pläne wiederentdeckt und die Liebe ihres Liebens findet...

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  • Rezension zu "Kreuzblume" von Andrea Schacht

    Kreuzblume
    jala68

    jala68

    22. April 2012 um 14:21

    Eine schöne Geschichte über Liebe und Krieg im Schatten des unvollendeten Kölner Dom. Über den Inhalt an sich brauche in nicht viel zu schreiben, das wurde hier schon getan. Da ich "vor den Toren Kölns" aufgewachsen bin habe ich einige Orte wiedererkannt. Aber trotzdem hat sich natürlich in den letzten 200 Jahren einiges verändert. Ich wusste auch, das der Dom lange Zeit unvollendet war, aber warum und wodurch dann doch weitet gebaut wurde wusste ich nicht. Jetzt bin ich etwas schlauer. ;-) Andrea Schacht hat es sehr gut verstanden historische Fakten in einer fiktiven Geschichte zu mischen. Auch durch die verschiedenen "Helden und Heldinnen" erlebt man alles immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. Die einzelnen Erzählstränge vereinigen sich und trennen sich auch wieder und am Ende gibt es eine schöne runde Geschichte. Leider fehlte mir irgendetwas. Ich weiß noch nicht mal was, aber es fiel mir nicht ganz so schwer das Buch ab und zu auch mal aus der Hand zu legen. Deshalb leider nur 4 von 5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Kreuzblume" von Andrea Schacht

    Kreuzblume
    Henriette

    Henriette

    20. March 2012 um 17:39

    Antonia wächst in den napoleonischen Kriegen auf. Vater und Brüder sind Soldaten, ihre Mutter ist Marketenderin. Um Antonia als Mädchen zu schützen, wird sie wie ein Junge gekleidet und Toni gerufen. Als erst der Vater und dann nach Jahren auch die Mutter verstorben sind, muss sie feststellen, dass sie „nur“ ein angenommenes Kind war. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter und findet nach einiger Zeit nicht nur diese, sondern auch Familie. Sie verwandelt sich in eine junge, wohlerzogene Dame aus gutem Hause. Im Laufe ihres jungen Lebens hat sie immer wieder mit dem Kölner Dom zu tun. Leider sind die Baupläne verschollen. Dieser Roman birgt nicht nur historische Fakten, sondern ich bekam auch noch eine Liebesgeschichte. Andrea Schacht hat anscheinend gut recherchiert. Sehr viele Dinge über die napoleonischen Kriege, Köln oder den Kölner Dom habe ich nicht gewußt. Es mag vielleicht auch daran liegen, dass ich dort nicht zu Hause bin. Ich kenne mich Richtung Hamburg besser aus. Der Schreibstil war wunderbar. Es war leichte Unterhaltung mit historische Hintergrund. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. [B]Fazit:[/B] Für diese wunderbare Unterhaltung vergebe ich gern fünf von fünf Sternen. Auch bei über 700 Seiten wurde mir nie langweilig.

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  • Rezension zu "Kreuzblume" von Andrea Schacht

    Kreuzblume
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. January 2012 um 21:43

    „Wisst ihr, wenn ich all das bedenke, was geschehen ist, dann will es mir wie ein eigenartiges Schicksal dünken, dass ich letztlich mein Leben den Plänen des Doms verdanke. Weil sie gestohlen werden sollten, kam es zu meiner Zeugung. Als Kind habe ich sie in den Händen gehalten und wusste nicht, was sie waren. Ich verlor sie. Als ich ihre Bedeutung erkannte und mich erinnerte, nahm mir diese Erinnerung den Mann, den ich in meinem Herzen immer als meinen Vater betrachten werde. Ich habe sie für ihn gesucht und nicht gefundne. Vielleicht aber wird gerade deshalb das Schicksal sie auch wieder in meine Hände führen. Wenn die Zeit reif ist dafür.“ Köln, 1794. Wilhelm Dahmen, Familienvater, zieht in den Krieg. Doch seine Frau, Elisabeth Dahmen will nicht allein mit den Kindern zu Hause um das Leben ihres Mannes bangen und so kappt sie alle Wurzeln in Köln, kauft einen Marketenderwagen, schneidet der vierjährigen Tochter Antonia die Haare kurz und zieht gen Mainz. Antonia wächst fortan als Trossbub Toni und genießt damit auch viele Freiheiten, ist vor allem durch männliche Übergriffe geschützt. Sie erlebt zahlreiche Abenteuer und ist allseits beliebt. Cornelius von der Leyen bricht zur gleichen Zeit in Köln sein Studium ab und wird daraufhin von seinem Vater verstoßen. Cornelius braucht Geld und dieses „verdient“ er sich durch Kartenspielertricks, die ihn letztlich aber nur mit dem Falschspieler-F, eingebrannt auf der Schulter, an den Pranger und anschließend in Kettenhaft nach Brest bringen. David van Hoven ist durch familiäre Zwänge beim Militär gelandet, sein Traum wäre der Architektenberuf, doch erstmal muss auch er in den furchtbaren Krieg ziehen. Der Dombau begann 1248, erlag diversen Neuerungen über die Jahrhunderte und liegt seit 1540 brach, das Geld war einfach nicht mehr da. So beherrschte dreihundert Jahre das Bild des unvollendeten Doms das Kölner Stadtbild. Doch durch die Wirren der französischen Revolution und die anschließenden Kriege sind zahlreiche Kirchenschätze, so auch der Domschatz verschwunden. Diesem Schwund fielen auch die Baupläne zum Opfer. Toni lernt so bei ihren Ausflügen in die Umgebung David kennen und findet in einer alten Köhlerhütte die Baupläne des Kölner Doms, nichtwissend, welchen Schatz sie in ihren Händen hält. Als ihre Mutter Elisabeth Dahmen ihr in Jena das Geheimnis ihrer wahren Herkunft anvertraut, bricht für Toni eine Welt zusammen – wer ist sie wirklich? So beschließt sie, nach Köln zu gehen und das Geheimnis ihrer Herkunft aufzudecken. Doch wird der Dreiviertel Junge mit dem Viertel Mädchen ein Zuhause finden, in dem sie sich wohlfühlt? Wird sie David wiedersehen und wie ergeht es Cornelius? So verworren wie die damaligen Zeiten sind auch anfangs die verschiedenen Erzählstränge. Doch schnell wachsem dem Leser sämtliche Protagonisten ans Herz und ebenso schnell verweben sich auch die Schicksale dieser mit den verschwundenen Bauplänen des Doms. Und mit einem Kunstgriff gelingt es Andrea Schacht noch zum Schluss geschickt, ihre Begine Almut in die Geschichte einzubinden, und wer trifft nicht gern auf alte Bekannte wieder, vor allem, wenn es so unerwartet kommt?! Mit „Kreuzblume“ ist Andrea Schacht ein Highlight unter den historischen Romanen geglückt. Mit viel Spannung und Charme erzählt sie ein opulentes Werk, das ein detailgetreues und farbenfrohes Bild der damaligen Zeit aufzeigt. Die Geschichte spielt äußerst kurzweilig in der Zeit des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts und handelt von Charakteren, die sämtlich Ecken und Kanten haben und damit so real und natürlich wirken. Sprachlich wirkt „Kreuzblume“ nicht altmodisch, nicht modern, der Zeit angepassen. Die vielen kurzen Kapitel, in denen jeweils eine andere Hauptfigur näher beleuchtet wird, versprechen ein flüssiges Lesen. Ein historischer Roman mit einem wunderbaren Einblick in die damalige Gesellschaft. Ein Buch mit Historie, Intrigen, Verrat, Bestechung und natürlich Spannung. 736 Seiten versprechen 736 Seiten Lesespaß! Andrea Schacht war lange Zeit als Wirtschaftsingenieurin in der Industrie und als Unternehmensberaterin tätig, hat dann aber dem seit ihrer Jugend gehegten Wunsch nachgegeben, Schriftstellerin zu werden. Sie lebt heute als freie Autorin mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Bad Godesberg.

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  • Rezension zu "Kreuzblume" von Andrea Schacht

    Kreuzblume
    Stephenie

    Stephenie

    17. August 2008 um 20:07

    Das ist mit Sicherheit nicht der letzte historische Roman von Andrea Schacht den ich gelesen hab!! Toll!