Andrea Schacht Triumph des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Triumph des Himmels“ von Andrea Schacht

1925: Die Rallye "Von Triumph zu Triumph" von Paris nach Berlin verspricht, das Ereignis des Jahres zu werden. Für den Abenteurer Alastair MacAlan ist ein Sieg die letzte Hoffnung vor dem endgültigen Abstieg, doch einige andere Teilnehmer haben weit dunklere Motive. Als die Berliner Journalistin Emmalou von der abenteuerlichen Unternehmung erfährt, ist sie wie elektrisiert sie will das Rennen begleiten und mit einem sensationellen Bericht Anerkennung finden. Doch bei einem Blick auf die Teilnehmerliste entdeckt sie einen Namen, der Erinnerungen in ihr weckt, die sie längst begraben glaubte ...

schöner historischer Roman

— Amerdale

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    Triumph des Himmels

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:44

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2015/08/19/gelesen-andrea-schacht-triumph-des-himmels/

  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Einfach fantastisch!

    Triumph des Himmels

    fraeuleinbuecherwald

    14. September 2014 um 20:01

    An Andrea Schacht kommt wohl keiner vorbei, wenn es um gute historische Romane aus Deutschland geht. So wurde mir die Autorin schon von mehreren Seiten wärmstens empfohlen und bei ihrem neuesten Roman „Triumph des Himmels“ habe ich nun auch endlich mal zugegriffen. Der Roman spielt in den 1920er- Jahren in Frankreich und Deutschland. Ein amerikanisches Ölunternehmen schreibt eine Ralley aus: Vom Triumphbogen bis zum Brandenburger Tor. Was heute eine leicht zu meisternde und gut ausgebaute Strecke ist, war damals noch ein Weg durch unwegsame Gegenden wie die Eifel und das Sauerland, in denen es noch keine richtig befestigten Straßen gab. In einer Zeit, in der Deutschland sich noch vom 1. Weltkrieg erholen musste und Autos gerade erst im Kommen waren, fehlte das Geld für den Straßenbau. An der Ralley nehmen nun verschiedene illustre Gestalten teil, die das Geschehen abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählen. Zum einen wäre da Alasdair McAlan, kurz „Mac“ genannt, ein etwas abgerissener Weltenbummler mit dunklen Geheimnissen, die das Leben einiger Menschen von Grund auf ändern werden. Sein ärgster Gegenspieler: Oberst von Braunlage, einst ein geachteter Herr von militärischem Rang, der nun in der Nachkriegszeit allerdings dem Bankrott in die Augen sieht und den Sieg in der Ralley braucht, um wieder ganz oben mitspielen zu können. Dann wären da noch ein undurchsichtiger Reifenfabrikant, zwei singende englische Brüder und ein verrückter französischer Rennfahrer mit seinen zwei Schwestern. Und sie alle sind schicksalhaft mit einer Person verbunden: Emmalou Schneider, einer jungen Journalistin aus Berlin, die in der Ralley ihre große Chance sieht, ihre Karriere zu starten. Sie will mit einem geliehenen Flugzeug die Ralley von oben betrachten und so eine einmalige Berichterstattung bieten. Doch auf der Teilnehmerliste findet sich so mancher Name, der Erinnerungen wachruft… Außerdem im Fokus: Ein Teilnehmer, der den anderen schaden will und nachts heimlich deren Autos manipuliert. Bis fast zum Schluss weiß man nicht, um wen es sich dabei handelt und man macht sich immer wieder neue und immer wieder falsche Gedanken um die Identität dieses fiesen Verbrechers, der schwere Unfälle billigend in Kauf nimmt, nur um das Rennen zu gewinnen. Diese Geschichte heizt die Stimmung noch zusätzlich auf. In der Mitte des Romans, als sich langsam herauskristallisiert, wie die einzelnen Personen zueinander stehen und was für Erinnerungen und Vergangenheiten sie miteinander teilen, habe ich mir noch gedacht, dass das Ganze etwas konstruiert wirkt. Es ist schon unwahrscheinlich, dass sich so viele Menschen zufällig auf ein und derselben Ralley treffen. Aber dann wird das Buch so spannend, dass man gar nicht mehr denken kann und will. Ich habe mich noch nie sonderlich für Autos interessiert und Autorennen schaue ich mir schon gar nicht an, aber beim Showdown, den letzten Kilometern vor dem Ziel, hing ich so gebannt vor dem Buch und habe mir die Szenerie, wie die letzten fünf Autos um den Sieg kämpfen, so bildlich vorgestellt, dass ich mich danach etwas über mich selbst gewundert habe. Vielleicht ist mir sogar der Mund offen stehengeblieben – ich kann da nichts versprechen. Das war so spannend! Ich kam kaum damit klar, wie spannend das war. Ja. Andrea Schachts Bücher stehen nun geschlossen auf meiner Wunschliste. Wenn die anderen auch nur halb so gut und spannend und gut konstruiert und recherchiert geschrieben sind, werden sie alle großartig sein. Und ich muss mich entschuldigen, dass ich im ersten Moment, als von den Vorzügen der Motoren und Reifen geredet wird, doch etwas die Augen verdreht habe. Es tut diesem Buch keinen Abbruch. Eigentlich war es sogar ganz interessant. Und das Ende ist einfach wundervoll, ich hatte so ein breites Grinsen im Gesicht. (Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich das Buch im Zug gelesen habe, ich habe meinen Mitfahrern also ein schönes Schauspiel geboten, erst sabbernd mit offenem Mund, dann grinsend. Naja. Bei so tollen Büchern ist alles erlaubt!)

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  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • ein absolut fesselndes Buch

    Triumph des Himmels

    ulla_leuwer

    Meine Meinung: Ich kenne viele Bücher von Andrea Schacht, die ich alle mit wachsender Begeisterung gelesen habe. Deshalb habe ich mich für dieses Buch sofort interessiert und wurde überhaupt nicht enttäuscht. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Protagonistin Emmalou konnte ich sofort gut leiden und auch ihre Entscheidungen gut verstehen. Sie hatte es 1925 nicht leicht als Frau und es war sehr mutig, wie sie die Rallye begleitet hat. Die wichtigsten Teilnehmer dieser Rallye konnte ich in den einzelnen Kapiteln kennen lernen. Das hat mir sowieso sehr gefallen. Die Überschriften und Texte fand ich klasse. Durch die Einteilung der Kapitel bin ich auch nicht durcheinander gekommen, denn es wurde von einer Vielzahl Personen berichtet und nie dachte ich, warum wird jetzt darüber geschrieben. Denn alles war sehr fesselnd und überhaupt nicht langweilig. Eine Besonderheit gab es auch hier, wenn Emmalou die Hauptperson war, wurde die Geschichte aus ihrer Sicht in Ich-Form erzählt. Die meisten der Rallyefahrer haben sich, aus ihrer Sicht, aus wichtigen Gründen angemeldet. Einem Fahrer war es besonders wichtig und er hatte böse Absichten den anderen gegenüber. Sehr lange wusste ich nicht, wer denn dieser Bösewicht war. Erst ein winziger Hinweis brachte mich auf die richtige Fährte. So ging es mir dann wie allen betroffenen Teilnehmern, ich wusste nichts und war gespannt mehr zu erfahren. Nebenbei habe ich natürlich auch noch etwas mehr von der damaligen Zeit erfahren, wie schwer es für viele war, sich durchzuschlagen. Wie sehr einige noch an alte Zeiten hingen und sich in Uniform sicher fühlten und nicht merkten, wie peinlich das war. Aber es zeigte auch, wie schlimm es für die Soldaten im Krieg war und wie lange sie von den Geschehnissen verfolgt wurden. Außerdem zeigte es mal wieder, dass der äußere Schein nicht unbedingt etwas über den Menschen aussagen kann.  Ach, ich kann hier gar nicht alles aufzählen. Deshalb kurz und knapp, dieses Buch ist Andrea Schacht sehr gut gelungen. Auch wenn ich mich wiederhole, die Geschichte ist fesselnd geschrieben und macht den Leser neugierig und nachdenklich, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es ist für mich sehr ansprechend und passt genau zu dem Inhalt. Sehr gut haben mir auch die Bilder im Buch gefallen. Bei Gelegenheit werde ich mich noch mehr über die Autotypen informieren, denn auch darüber habe ich viel interesantes erfahren. Fazit: Ein rundherum gelungenes Buch mit einer tollen interessanten Geschichte, fesselnd und spannend. Bei mir fällt es in die Sparte "ich-konnte-es-mal-wieder-nicht-aus-der-Hand-legen" und natürlich auch empfehlenswert!!!

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    • 2

    Arun

    03. May 2014 um 09:33
  • ein toller Unterhaltungsroman

    Triumph des Himmels

    robbylesegern

    23. April 2014 um 19:20

    Andrea Schacht überrascht mich häufig mit den Themen, die sie in ihren Büchern behandelt. Auch in ihrem neuen Buch " Triumpf des Himmels " greift sie ein Thema auf, das ich bisher noch nicht in Büchern gefunden habe. Sie bindet die Stimmung der " goldenen zwanziger Jahre " sehr gelungen in ihre Geschichte ein und lässt den Leser teilhaben an einer Autorallye von Paris bis nach Berlin. Andrea Schacht verbindet geschichtliche Fakten und ihre eigene Fantasie zu einer sehr unterhaltsamen Geschichte, die viele Facetten ineinander vereint. 1925 , sieben Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges, organisiert ein in Amerika zu Geld gekommener Ölbaron, eine der größten Autorallys dieser Zeit. Frank Tilmann stellt diese Rallye mit dem Deutschen und Französischen Automobilclub auf die Beine, die vor allem der Völkerverständigung dienen sollte. In dieser Rallye geht es nicht unbedingt um die Schnelligkeit der Automobile, sondern eher um ihre Belastbarkeit in verschiedenen Situation. Doch es handelt sich natürlich um ein spektakuläres Ereignis, das eine junge Reporterin nutzen will, um aus ihrem typisch weiblichen Resort über Haushaltsfragen wegzukommen. Emmalou leiht sich das Flugzeug eines Freundes und begleitet die Rallye aus der Luftperspektive .Überraschend trifft sie bei der Rallye alte Bekannte, unter anderem den Abenteurer Alastair MacAllan, der nicht nur durch diese Rallye seine berufliche Perspektive verbessern will, sondern auch noch einige Geheimnisse mit sich herumträgt. Ein buntes Häufchen Menschen trifft auf dieser Rallye zusammen , um an diesem Abenteuer teilzunehmen. Doch die Rallye bedeutet nicht nur sportlichen Kampfgeist und Spaß, sondern auch brennenden Ehrgeiz, Ruhmsucht und Geldgier und so wird diese Rallye für Einige zu einem gefährlichen Abenteuer. Andrea Schacht schafft es in diesem Roman die Atmosphäre der zwanziger Jahre einzufangen, die nicht nur geprägt war von überschäumender Lebenslust, sondern auch von den Narben, die der 1. Weltkrieg bei Vielen geschlagen hat. Auch die technischen Neuerungen, hier die Autos ,unter denen der Leser viele bekannte Namen, die es teilweise heute gar nicht mehr gibt findet, wie z.B. Maybach, Stöwer oder Horch, findet . Der Beginn der industriellen Autoindustrie, die in Amerika schon die Möglichkeit geschaffen hatte auch einfachen Leuten das Fahren eines Automobils möglich zu machen, fand hier seine Anfänge. Die ersten Tankstellen entstehen in Deutschland, die es den Autofahrern möglich machten, auch längere Strecken zu fahren. Es macht einfach Spaß der Autorin bei diesem Abenteuer zu folgen, auch deshalb , weil sie ihre Geschichte noch mit Spannung und ein bisschen Liebe würzt. Ihr unnachahmlicher Schreibstil tut ein Übriges, denn sie schreibt nicht nur spannend und unterhaltsam , sondern hat auch eine sehr humorvolle Art bestimmte Situationen zu umschreiben. Lassen Sie sich auf das Abenteuer ein, diese Rallye zu begleiten , es lohnt sich auf jeden Fall.

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  • Eine spannende und emotionale Fahrt beginnt

    Triumph des Himmels

    claude20

    Wir schreiben das Jahr 1925 und die Rallye "Von Triumph zu Triumph" verspricht das Ereignis des Jahres zu werden. Diese Rallye führt von Paris nach Berlin und sie zieht eine illustre und bunte Fahrerschaft an, die sich aus Rennfahrern, Abenteuern, Militärangehörigen aber auch Industriellen zusammensetzt. Für den Abenteuerer Alastair MacAlan ist ein Sieg die letzte Hoffnung vor dem endgültigen finanziellen und gesellschaftlichen Abstieg. Doch auch andere Teilnehmer wollen dieses Rennen unbedingt gewinnen und sie scheuen auch vor Manipulationen und der Gefährdung eines Menschenlebens nicht zurück. Die junge Journalistin Emmalou ist bei ihrer Zeitung bisher nur mit der redaktionellen Erstellung von Frauenthemen beschäftigt, als sie von dieser Rallye erfährt. Sie ist auch Pilotin und will das Rennen mit dem Flugzeug begleiten, um mit dieser Berichterstattung endlich die berufliche Anerkennung zu erfahren die sie verdient. Doch schon bald muss sie erkennen, dass einer der Teilnehmer ein alter Bekannter ist, den sie längst begraben glaubte. Bei diesem Buch handelt es sich um einen wunderbaren historischen Roman, der mich als Leser in die Welt des Automobilsport der 20ziger Jahre des 20. Jahrhunderts entführt hat. Die Autorin schaffte es mit ihrer Erzählweise mich zu fesseln, gut zu unterhalten und mir das Gefühl dabei zu sein zu vermitteln. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten einfühlen, jeden Etappenziel fieberte ich mit Spannung entgegen und hatte gefühlt auch körperliche Schmerzen nach einer stundenlangen Fahrt in einem Automobil dieser Zeit. Mich begeisterte die Figur der Emmalou, eine starke und gutherzige Frau, die versucht nach dem ersten Weltkrieg ihre neuen Träume zu erreichen, obwohl ihr von der damaligen Männerwelt und anderen Widrigkeiten oftmals Steine in den Weg gelegt werden. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dies Buch das erste Buch ist, welches ich von der Autorin gelesen habe, obwohl ich doch ein begeisterter History-Fan bin. Aber eines kann ich der Autorin versprechen. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein. Der Stil von Andrea Schacht hat mir so gut gefallen und ich habe wieder einmal eine neue Autorin für mich entdecken können. Dieses Buch war so toll zu lesen, dass ich die Zeit total vergessen habe und in die damalige Welt komplett abgetaucht bin. Mit 10 von 10 Punkten werde ich der Geschichte zwar nicht wirklich gerecht, aber dieses Buch hat unbedingt die volle Punktzahl und auch einen Favouritenstatus in diesem Lesejahr verdient. © claude

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    • 8

    Sabine17

    18. April 2014 um 21:46
  • Triumph des Himmels

    Triumph des Himmels

    -sabine-

    17. April 2014 um 05:32

    Dieses Buch hat mir viele schöne Lesestunden geschenkt und mich wunderbar unterhalten! Schon allein die Gestaltung hat mich sehr angesprochen – nicht nur das Cover, das zwar schlicht und in gedeckten Farben gehalten ist, auch die im Innenteil abgedruckte Karte des Rallyeverlaufs (sehr hilfreich!) und die einzelnen Zitate vor jedem Kapitel, die aus Schlagern oder Soldatenliedern der 20er Jahre stammen. Vor allem aber die Illustrationen vor den jeweiligen Rallye-Etappen fand ich sehr schön. Das Buch liest sich sehr flüssig, zum einen durch die angenehme Kapitellänge, aber auch durch den zwar einfachen, aber sehr gut lesbaren Schreibstil der Autorin. Sie hat es mit ihren Schilderungen geschafft, das Lebensgefühl dieser Epoche weiterzugeben, eine Lebenslust verbunden mit einer Leichtigkeit, die ich in diesen doch schwierigen Zeiten so gar nicht vermutet hätte. Die Menschen haben sich nicht unterkriegen lassen und versucht, das Beste aus dem Leben zu machen. Und genau diese positive Einstellung zum Leben habe ich auf jeder Seite gespürt, und ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Geschichte. Auto-Rallyes gehörten zum Leben dazu und diese hier zwischen Paris und Berlin hat einfach nur Spaß gemacht. Man lernt unterwegs die verschiedenen Teilnehmer der Rallye näher kennen – und verschieden sind sie wirklich. Sehr unterschiedliche Charaktere aus verschiedenen Landen, geprägt durch ihre eigenen Geschichten, mit Hintergründen, warum sie sind, wie sie sind und wie sie mit den anderen Teilnehmern in Verbindung stehen. Denn irgendwie scheint jeder mit jedem schon einmal Kontakt gehabt zu haben. Dabei sind die Charaktere wirklich wie aus dem Leben geschrieben, vielleicht manche ein wenig klischeehaft, dennoch liebenswert und glaubwürdig. Um nicht den Überblick über die ganzen Teilnehmer der Rallye zu verlieren, gibt es im Anhang noch eine Personenliste, die zumindest am Anfang sehr hilfreich war – nachher kannte ich ja die Menschen und musste nicht mehr nachschauen, wer eigentlich zu wem gehörte. Auf der Rallye selbst geht es nicht gerade zimperlich zu: die Beschreibungen der Landschaften und der Fahrweise mit den verschiedenen Wagen ist interessant zu verfolgen, spannend ist natürlich auch, wer zunächst die Etappen der Rallye und nachher die Gesamtwertung gewinnt. Doch es gibt auch einen Saboteur, der die Reifen der Autos manipuliert und damit versucht, die Teilnehmer auszuschalten – und dabei nimmt er keine Rücksicht auf Verluste. Natürlich kann der im Laufe der Geschichte gestellt werden, doch zunächst weiß man auch als Leser nicht, wer eigentlich der Bösewicht ist, so dass ich mit gerätselt habe, wer etwas von diesem Anschlägen habe könnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch bei diesem Buch: einzelne Kapitel sind aus ihrer Sicht von Emmalou, der „rasenden Reporterin aus der Luft“, geschrieben, die als Ich-Erzählerin auftritt, in anderen Kapiteln spricht der Saboteur, dann wiederum wechselt die Sichtweise und ein allwissender Erzähler berichtet von den Ereignissen der Rallye – das hat mich ein wenig gestört und anfangs auch verwirrt, hier wäre mir eine einheitliche Sichtweise lieber gewesen. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und mir schöne Lesestunden geschenkt!   Mein Fazit Eine schöne Geschichte aus den 20er Jahren mit einem interessanten Plot – angenehm zu lesen und einfach schön erzählt. Die Lebenslust und Lebendigkeit der Zeit konnte die Autorin wunderbar einfangen und hat mich damit wirklich sehr gut unterhalten!

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  • Überzeugendes Flair mit überzeugenden Figuren

    Triumph des Himmels

    michael_lehmann-pape

    15. April 2014 um 15:06

    Überzeugendes Flair mit überzeugenden Figuren „Sechzig Pferdestärken, acht Zylinder, vier Liter Hubraum, Allradantrieb. Man sah es ihm nicht an, dem Horch 10“. Unscheinbar kommt er daher, ein Wolf im Schafspelz, der Wagen. Und bildet die wohl letzte Hoffnung für Otto von Braunlage. Der hart durchgegriffen hatte, im Krieg. Der seine Contenance verlor. Der den Halt verlor nach diesem Krieg und ihn auch in der vereinbarten Ehe nicht unbedingt wiedergefunden hat. Aber jetzt hat er wieder eine Aufgabe. Verdeckt. Spielt wieder eine Rolle bei einem möglichen Neuaufbau der Reichswehr. Und dieser Horch 10 könnte ebenfalls dazugehören. Wenn beide, Mann und Wagen, sich bewähren bei dieser Rally. Dann wäre von Braunlage seiner Sorgen ledig. Und er ist bereit, dafür alles zu tun. Vor allem gegen mögliche Konkurrenten. Doch er ist ja nicht der einzige, der bei der anstehenden Wettfahrt von Paris nach Berlin nach dem Sieg zu greifen gedenkt. Auch andere mit ihren ebenso schnellen Wagen (die „Tin Lizzy“ z.B.) haben ganz eigene Motive und Lagen, um den Sieg mit vielen Mitteln zu kämpfen. In einer Zeit, 1925, die in Bewegung war, die unter den Folgen des ersten Weltkrieges ächzte, in der aber „unter der Decke“ sich neue und alte Interessensgruppen wieder in Stellung brachten. Eine Atmosphäre, die Andrea Schacht als „Begleiterscheinung“ des technischen Ereignisses der Wettfahrt und in den vielfachen Querverbindungen und Beziehungen ihrer Figuren erkennbar und überzeugend realistisch mitschwingen lässt. Rund um ihre eigentliche Hauptfigur (und Ich-Erzählerin) herum, eine Reporterin, die in dieser „Männerdomäne“ Technik und dem Ereignis der Rally ihre Chance sieht, sich einen Namen zu machen. Und die mit einem der Männer eine besondere Geschichte verbindet. Und neu verbinden wird, wie der Gang der Dinge im Laufe des Ereignisses aufzeigen wird. Die Mitte der zwanziger Jahre ist einer von manchen Wendepunkten jener Zeit. Freies Leben, Lust am Leben, Nachtleben, beginnende Emanzipation, zumindest die Chance für Frauen (gegen Widerstand natürlich) eine „starke Frau“ sein zu können, das ist die eine Seite dieser Zeit. Das Widerfinden der nationalen Identität, die Verarbeitung des durcheinander gewürfelten Europas nach dem ersten Weltkrieg ist ein zweites, die wirtschaftliche Instabilität und die beginnende Durchlässigkeit gesellschaftlicher Einengungen ein drittes Moment, dass die Atmosphäre jener Zeit bestimmt. Momente, die Schacht gelungen aufnimmt, zu einem unterhaltsamen Bild zusammenfügt und im Rahmen dessen für den Leser die besondere Stimmung der Zeit samt ihrer zunehmenden Technikbegeisterung fühlbar gestaltet. Wobei dies durchgehend an den Personen des Romans mit festgemacht wird. Die zwar ein stückweit auch stereotyp gezeichnet sind und wenig in ihren Haltungen überraschen, dennoch aber interessante Pole auch der Zeit in sich tragen und für den Leser spannend sich in Freund und Feind aufteilen werden. Durch Rückblenden wird die Geschichte so mancher der Protagonisten und ihre Verbindung deutlich werden, durch den ein oder anderen Perspektivwechsel bleibt Leser mit einem gewissen Vorsprung vor den Figuren versehen und kann der spannenden weiteren Entwicklung mitsamt ihren auch drohenden Gefahren mit Spannung folgen. Alles in allem ein sehr unterhaltsamer und die Atmosphäre der damaligen Zeit nachvollziehbar darstellender Roman mit ebenso interessantem „Personal“.

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  • Schöne Geschichte, aber ohne Tiefgang

    Triumph des Himmels

    Ritja

    11. April 2014 um 18:18

     Eine Ralley als Aufhänger für eine so umfangreiche Geschichte war mal etwas Neues. Bisher kannte ich mich wenig mit Autos aus dieser Zeit 1925 aus, doch jetzt kann ich zumindest mit rudimentären Wissen glänzen. Die Autorin lässt die Ralley in Paris starten und stellt auf den ersten Seiten die ganzen wichtigen Teilnehmer der Ralley vor. Ich fand den Einstieg etwas langatmig und manchmal etwas zu sprunghaft, aber wenn man sich etwas eingelesen hatte, konnte man ihr besser folgen. Sie beschreibt ihre Figuren teilweise sehr detailiert, so dass man sich die Charaktere gut vorstellen kann. Natürlich hat sie auch tief in die Klischeekiste gegriffen, aber wer macht dies nicht?  Zum Beispiel wirkte Alastair MacAlan wie ein Superheld. Macht fast alles richtig, sieht gut aus, ist höflich und zuvorkommend und immer auf der richtigen Seite. Auch Emmalou ist eine von den Guten in diesem Buch und auch sie benimmt sich häufig sehr ehrenhaft. Manchmal waren mir die Charaktere zu glatt und vorhersehbar. Fritz und Charlie dagegen haben mir gut gefallen. Berliner Schnauze und viel Herz. Fritz ist mit seiner Unbeholfenheit und seinem Straßenjungencharme gut gelungen. Sein Leben ist bisher nicht so glatt verlaufen, er leistet sich immer wieder kleine Schnitzer und schafft es mit seiner direkten, aber herzlichen Art den Leser zu packen. Er war in dieser Geschichte mein "Liebling".  Fast jeder Charakter hat eine Vergangenheit, die noch Fragen offen hat. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr werden die Verbindungen der einzelnen Teilnehmer untereinander aufgedeckt. Für mich waren dies aber zuviele Zufälle, dass sie nun alle ausgerechnet an dieser Ralley teilnahmen. Interessant waren dagegen die Verstrickungen und verborgenen Probleme, die nun langsam an die Oberfläche kamen. Der erste Weltkrieg spielt hier eine wichtige Rolle. Jedoch fand ich den geschichtlichen Einsatz noch zu oberflächlich. Andrea Schacht hat ihre Geschichte in große und kleine Kapitel eingeteilt. Sie startet mit der Ausschreibung und geht dann die einzelnen Etappen durch. Jedes große Kapitel hat noch einmal viele kleinere Kapitel, die nicht sehr lang sind. Mit jedem Kapitel wird eine kleine Geschichte abgeschlossen und so liest sich das Buch sehr zügig. Es ist sehr gut geschrieben und schafft durch die vielen Details gut vorstellbare Bilder. Gelungen fand ich die Karte im Buch auf der man die einzelnen Etappen der Ralley verfolgen konnte. Auch die Covergestaltung ist schön, da schlicht und aussagekräftig. Insgesamt ist es eine gut zu lesende Geschichte mit ein paar geschichtlichen Elementen, die jedoch nur oberflächlich sind. Die Figuren sind teilweise sehr gut gelungen, andere leider nicht so sehr. Wer schon immer mal eine lange Geschichte rund um Autos, Liebe und Vergangenheit lesen möchte, kann bei diesem Buch gut zugreifen. Wer jedoch etwas mehr Tiefgang oder Geschichte erwarten, den wird das Buch etwas enttäuschen. Mir hat das Buch, trotz der obengenannten Kritikpunkte, gefallen. Für mich war es ein schöner Schmöker, der mir ein paar entspannte Stunden beschert hat.

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  • Das Feeling der 1920ger eingefangen - eine Rallye mit Hindernissen

    Triumph des Himmels

    schubinchen

    04. April 2014 um 20:34

    Inhalt: 1925 – Mitten in den ‚Goldenen Zwanzigern‘ begleiten wir eine illustre Gesellschaft bei einer Rallye von Paris nach Berlin. Alaistair MacAlan benötigt einen Sieg mit seiner Tin Lizzie, damit er einen guten Job bekommt, ein Oberst benötigt den Sieg um aus finanziellen Nöten zu entkommen, eine Crew scheint sich nur aus Spaß an der Freude zu beteiligen, verschiedenste Motive bewegen die Beteiligten an dieser Fahrt teilzunehmen. Mittendrin auch die fliegende Journalistin Emmalou, die so versucht endlich der Frauenecke des ‚Bunten Blatts‘ zu entkommen. Endlich mal ein lohnender Bericht, so träumt sie. Die Fahrt bringt viele Erinnerungen an die Oberfläche und nicht alle sind gut oder freundlich. Meine Meinung: Andrea Schacht schreibt neben den Mittelalter-Romanen immer wieder andere, die ich noch viel faszinierender finde. Die Themen und Zeiten, die sie sich dafür aussucht, waren immer wieder überraschend für mich - so auch diesmal. Hier ist es das Thema Auto, Automobilindustrie, Nachkriegsverarbeitung (1. Weltkrieg), Alltag und Lebensgefühl in den 1920gern, welches wir mit vielen Helden miterleben dürfen. Diesmal fällt es mir besonders schwer mich auf einen Liebling festzulegen. Natürlich sind Emma um Mac die Helden, aber was wäre dieses Buch ohne die kesse Schnauze von Fritz? Wenn ich mich für einen Liebling entscheiden müsste, dann für ihn und seine Sprache. Was für ein Held, der sich langsam mausert? Aber ohne ChiChi und ChouChou oder Hans, den Oberst oder Sarah … - Wieder einmal ist die Freundschaft über die gesellschaftlichen Schranken hinweg als Thema für mich erkennbar. So liebe ich ihre Bücher und Geschichten. Sogar Köln ist mit dabei, aber selbstverständlich – und nicht zwanghaft eingebaut. Natürlich gibt es auch die undurchsichtigen, die Schurken, die bösen oder fiesen Personen in dem Buch, sonst fehlte ja das Salz in der Suppe. Die Worte und Empfindungen fühlen sich so echt an, und trotz vieler böser Erinnerungen ist der Tenor wie gewohnt freundlich und mit einer guten Portion Humor ausgestattet. Normalerweise bin ich kein Freund von lyrischen Einsprengseln, aber auch diese gehören bei Andrea Schacht dazu – und auch diesmal hat sie mich damit wieder überrascht – was sind die Liedtexte passend! So habe ich mich diesmal immer wieder auf die neuen Abschnitte, die damit gekennzeichnet werden, gefreut, wie bisher noch nie. Rundherum ein Wochenendschmöker, der mich begeistert hat. Wer die Kindle-Ausgabe liest, wie ich, der sollte vielleicht auch schon vorher einen Blick auf das Personenregister werfen … - ist wie immer aufschlussreich …

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  • Eine rasante und atemberaubende Fahrt beginnt!

    Triumph des Himmels

    merlin78

    1925: Während eines spektakulären Auto-Rennens von Paris nach Berlin erlebt die junge Reporterin Emmalou eine aufregende Zeit, die sie mit ihrer Vergangenheit, aber auch ihrer möglichen Zukunft konfrontiert. Während Emma als fliegende Reporterin die Geschehnisse am Boden verfolgt, ereignet sich unter den Fahrern und Beifahrerinnen eine regelrechte Schlammschlacht um den Sieg und den Triumph, der in Berlin auf den Gewinner warten wird. Unter den Teilnehmern befindet sich auch der smarte Alastair MacAlan, der von seinen Freunden einfach nur Mac genannt wird. Nach dem Ende des Krieges hat sich dieser, zusammen mit seinem Weggefährten Hans, in aller Welt herumgetrieben, denn als Deserteur der deutschen Armee wollte er keinen Fuß mehr auf heimischen Boden setzen. Doch durch Emma und die Fahrt scheinen all seine Geheimnisse offenbart zu werden. Doch zu welchem Preis? Neben Mac sind noch einige weitere Fahrer im Rennen. Unter dem Verfolgerfeld befindet sich auch Oberst Braunlage, der noch ein Hühnchen mit Mac und Hans zu rupfen hat. Außerdem ist ein junger Arzt mit an Bord, der sich seinem Vater beweisen möchte. Und je näher das Feld Berlin kommt, umso mehr Unfälle und andere Katastrophen ereignen sich. Hat da vielleicht jemand seine Hand im Spiel und sabotiert das Rennen? Eine spannende Fahrt beginnt, die viele Geheimnisse, Emotionen und Geschick offenbart.... "Der Trimph der Himmels" ist ein Buch über wahre Helden, große Gefühle und die Nachwirkungen des verlorenen Krieges. Die deutsche Autorin Andrea Schacht zeigt ein weiteres Mal, dass sie ihr Handwerk versteht und mit diesem Roman einen wahren Page-Turner verfasst hat. Schon die Aufmachung des Buches ist etwas ganz Besonderes. Die kleinen Zeichnungen der damaligen Fahrzeuge zu Beginn einer jeden Etappe, die Karte auf der Innenseite des Buchdeckels und das Cover sorgen für das richtige Flair der Geschichte. Während die Handlung ihren Verlauf nimmt, ist der Benzingeruch der Fahrzeuge praktisch zu riechen und die Atmosphäre der 1920er Jahre zu fühlen. Die Charaktere sind sehr lebendig und facettenreich beschrieben. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf Mac, Emma und Fritz gerichtet, der als Ausreißer Berlin verlässt und in Magdeburg das große Glück findet. Alle drei Protagonisten zeichnen sich durch einen verschiedenen Erzählstil aus. Während Macs und Fritz Seite aus Sicht eines Erzählers wiedergegeben wird, ist Emmas Sicht aus der Ich-Perspektive beschrieben. Zusätzlich wurde Fritz ein reizender Berliner Dialekt gegeben, wodurch er authentisch und glaubwürdig erscheint. Neben den drei "guten" Charakteren, erhält die Geschichte aber auch eine Menge Bösewichte, die für Spannung und Dramatik sorgen. Im Verlauf der Handlung finden sich unter den Fahrern und Begleitern echte Freundschaften, aber auch Intrigen wieder. Alles zusammen bildet ein wunderbares Konstrukt, das für beste Unterhaltung sorgt! Fazit: Dieses Buch ist eine ideale Lektüre, die den Leser in die Vergangenheit entführt und die Automobile der damaligen Zeit aufleben lässt. Ob Mac mit seiner Tin Lizzy oder seine Konkurrenten mit Horch, Benz, Citroën und anderen Fahrzeugen der Historie, erlebt der Leser glaubwürdig das Rennen zwischen Paris und Berlin. Als aufregend, spektakulär und emotionsreich lässt sich die Reise der liebenswerten Charaktere beschreiben, die die 1925er Jahre aufleben lassen. Das Buch liest sich herrlich leicht  und sorgt für zauberhafte und romantische Lesestunden. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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    Arun

    04. April 2014 um 08:51
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