Andrea Schneeberger Der Kuss der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Der Kuss der Nacht“ von Andrea Schneeberger

Spannende Geschichte ohne Fantasy – allerdings mit absolut klischeehafter Darstellung der Gothicszene.

— Tialda
Tialda
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  • Spannend, aber einige klischeehafte Darstellungen

    Der Kuss der Nacht
    Tialda

    Tialda

    31. January 2014 um 17:11

    Rezension: “Der Kuss der Nacht” von Andrea Schneeberger war für mich wider allen Erwartens doch sehr überraschend. Denn der Roman hat entgegen der Annahme, die sich beim Lesen des Klappentextes bildet, nichts mit dem übersinnlichen Phänomen “Vampir” zu tun sondern spielt sich komplett in der Realität ab. Die Autorin erzählt die Geschichte aus Sicht der Protagonistin, der 16-jährigen Grace, deren Eltern in einer Ehekrise stecken, und spielt sich in zwei Handlungssträngen ab – nämlich einerseits in der Vergangenheit, als Grace und ihre beste Freundin Thea in einer Disco den düsteren Aurèle kennenlernen und andererseits zu einem späteren Zeitpunkt, an dem sich Grace in einer geschlossenen Anstalt befindet und einer Psychologin erzählt, worin der erste Handlungsstrang endete. Ich finde diese Auflösung der Geschehnisse mehr als gelungen, da so viel mehr Spannung aufkommt, als wenn eines nach dem anderen erzählt würde – zu Anfang ahnt man als Leser nämlich nichts von den Dingen, die da kommen werden. Grace und Aurèle verlieben sich ineinander und zusammen mit Thea treiben sie sich in der schwarzen Szene herum, wobei Aurèle seinem Vorbild, dem Vampir, nacheifert und auch die beiden Mädchen schnell damit ansteckt. An dieser Stelle liegt übrigens mein einziger aber dafür großer Kritikpunkt. Dass man als “Szeneneuling” alles etwas übertreibt und sich ‘ach-so-düster’ fühlt und benimmt, ist wohl normal. Allerdings übertreiben es Aurèle, die beiden Mädchen und vor allem ihre Freunde, die sie in einer Disco kennenlernen, extrem. So tragen sie peinliche Pseudonyme, wie z.B. Killingrose und verhalten sich auch genau so z.B. “Ein Schutztrank für meine Freunde – darin befindet sich mein Blut, blabla”. Ich mag eine solch überspitzte Schilderung der Gothicszene einfach nicht, weil es in den seltensten Fällen der Realität entspricht und bei ‘normalen Leuten’ einen völlig falschen Eindruck hinterlässt bzw. Vorurteile schürt. Aber trotz dieser ‘Aufreger’, konnte ich das Buch nicht zur Seite legen und wollte unbedingt wissen, was denn nun am Ende passierte, das Grace in die Geschlossene brachte – und das spricht ja wohl eindeutig für den Schreibstil der Autorin. Außerdem positiv überrascht hat mich, wie gesagt, dass es sich nicht um einen 08/15-Vampirroman handelt, sondern dass vollkommen in der Realität geblieben wird. Fazit: Spannende Geschichte ohne Fantasy – allerdings mit absolut klischeehafter Darstellung der Gothicszene.

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  • Rezension zu "Der Kuss der Nacht" von Andrea Schneeberger

    Der Kuss der Nacht
    LeseKatze

    LeseKatze

    07. February 2013 um 16:22

    Kurzbschreibung: Grace Romney ist eine gewöhnliche 16-jährige. Doch als sie den geheimnisvollen Aurèle kennen lernt, der sich zur dunklen Welt der Vampire hingezogen fühlt, beginnen sich auch ihre Grenzen zur Realität zu verwischen – mit verhängnisvollen Folgen Inhalt: Grace 16 Jahre alt ist eine unauffällige Jugendliche. Sie verbringt die meiste Zeit mit ihrer besten Freundin Thea. Die meiste Zeit flüchtet Grace zu ihrer besten Freundin, weil ihre Eltern ständig Streiten. Eines Tages beschließen die beiden Teenagers in einem angesagten Club zu gehen der sehr beliebt ist. Dort sieht Grace denn hübschen Aurele, und hat nur noch Augen für ihn. Die beiden lernen sie kennen und kommen sich etwas näher. Jedoch weiß Grace nicht das Aurel eine Vorliebe für Vampire hat, und dies wird ihr dann auch zum Verhängnis. Durch Aurel verändert sich Grace, und wird eine ganz andere Person und nicht die sie mal vorher war. Meinung: Als erstes möchte ich schreiben wie ich zu diesem Buch kam, ich wurde von der Autorin persönlich angeschrieben ob ich nicht lust hätte ein Buch von ihr zu rezensieren, und da ich gerne Vampir Romane lese habe ich mich für der Kuss der Nacht entscheiden. Der Klappentext klang interessant und wollte es lesen. Ich bin ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen, und wurde nicht enntäuscht. Ich bin sogar wirklich positiv überrascht das mir das Buch so gut gefallen hat. Wenn man über Vampire hört, denkt man sofort das es Fantasy sei, aber das war überraschender weiße nicht.Was ich aber ein wenig schade finde das man schon nach ein paar Seiten erfahren hat das Thea stirbt. Und ich hätte mir noch gewünscht das dieses Buch ein paar Seiten mehr gehabt hätte, weil ich das Buch toll fand, und nicht wollte das es schon vorbei ist mit der Geschichte. Aber die Geschichte nimmt auch ein überraschendes Ende womit ich nicht gerechnet hätte, das hat die Autorin wirklich gut durchdacht. Die Charaktere haben mir auch alle gut gefallen, sie waren vielfältig und jeder hatte etwas besonderes an sich. Grace Romney ist nicht in der Schule die beliebteste Schülerin, sie wirkt auf andere eher unscheinbar, sie findet sich selber nicht hübsch durch Aurel steigt sie in die Gothic Szene ein, sie schminkt sich schwarz trägt nur schwarze Kleidung, und verändert auch ihr Zimmer ganz in Schwarz. Thea ist Grace beste Freundin, sie ist eine hilfbereite Person und immer für Grace da, und hat meistens auch ein offenes Ohr für sie. Thea ist auch zimlich neugierig und möchte alles wissen. Aurel ist ein hübscher junge er interessiert sich für Vampire und er liebt auch Gothic, er ist ein fürsorglicher Junge und würde alles für seine Liebe Grace tun. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und die Thematik fesselnd und spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die Geschichte gepackt hat.Beim Lesen kam ich gut voran da der Schreibstil leicht zu lesen war, und auch verständlich geschrieben wurde. Die Handlungsorte und Gefühle werden toll beschrieben, somit der Leser in die Situation hineintauchen kann, Die Story wurde in 24 Kapitel aufgeteilt, die Kapitel an sich wurden auch kurz gehalten. Was ich schön fand das die Autorin auch ein wenig poetisch geschrieben hat. Vor allem Aurel hat sie so geheimnisvoll dargestellt und er hat auch etwas poetisches an sich gehabt durch die Beschreibung der Autorin. Das Buch wird aus der Sicht von Grace geschrieben: Fazit: Ein düsteres Buch was zum Denken anregt ich empfehle das Buch weiter es lohnt sich rein zu lesen es ist wundervoll. Und ich werde es sicherlich noch ein zweites Mal Lesen.

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  • Rezension zu "Der Kuss der Nacht" von Andrea Schneeberger

    Der Kuss der Nacht
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    11. January 2013 um 20:00

    Inhalt: Grace leidet sehr unter dem ewigen Streit ihrer Eltern und verbringt immer mehr Zeit mit ihrer besten Freundin Thea. Zusammen lernen sie in der Disco Aurele kennen. Grace ist sofort fasziniert von ihm und auch Thea mag ihn sehr. Und obwohl Aurele und Grace schnell ein Paar werden, verbringen alle drei viel Zeit miteinander. Aurele ist anders als andere Jugendliche. Und auch Grace und Thea verändern sich. Grace‘ Eltern schieben das auf ihre Trennung und Thea’s Eltern auf die Pubertät. Meine Meinung: Die Autorin hat mich gewarnt, dieses Buch sei kein gewöhnliches Fantasy-Buch. Und damit hat sie vollkommen recht. Aurele ist sehr geheimnisvoll und ich habe fast erwartet, dass er doch irgendwann einen Fantasy-Aspekt zeigt. Aber er ist ein ganz „normaler“ Mensch, mit dem Wunsch, er sei ein Fantasy-Wesen. Ich mag alle drei. Auch Aurele, obwohl oder vielleicht auch gerade, weil er anders ist. Bis zu Letzt habe ich daran geglaubt, dass es nicht schlimm ist, aber was dann passiert ist ganz furchtbar. Und die ganze Zeit denke ich, dass das nicht hätte passieren müssen, wenn das Umfeld von den drei Teenagern ein bisschen weniger mit sich selbst beschäftigt gewesen wäre und ein bisschen mehr Zeit und Aufmerksamkeit für die drei gefunden hätte. Das Buch ist von Grace geschrieben, in der Ich-Form. Die Kapitel werden abwechselnd erzählt. Man liest die Geschehnisse als seien sie gerade Gegenwart und im nächsten Kapitel spricht Grace darüber mit ihrer Ärztin. Das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, es passt zu dem Thema des Buches und lässt den Leser das eben Erlebte auch noch von anderer Sicht aus sehen. Das Buch stimmt mich sehr nachdenklich. Es ist so authentisch und es kann einem wirklich Angst machen. Obwohl es gute Unterhaltung ist, bleibe ich sehr nachdenklich. Ich kann nur wünschen, dass es so fiktiv wie möglich bleiben wird und gleichzeitig hoffen, dass viele Leute dieses Buch lesen und die Botschaft dahinter verstehen und mit offenen Augen durch die Welt gehen.

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  • Rezension zu "Der Kuss der Nacht" von Andrea Schneeberger

    Der Kuss der Nacht
    Fabella

    Fabella

    19. October 2012 um 09:53

    Inhalt: Um dem Trennungsstreit ihrer Eltern zu entgehen verbringt Grace viel Zeit mit Thea, ihrer besten Freundin. Gemeinsam lernen sie in einer Disco Aurele kennen. Grace fühlt sich immer mehr zu ihm und seiner Art hingezogen. Nach und nach öffnet Aurele seine dunkle Seite und zieht die Mädchen in ihren Bann. Die Veränderung fällt auch den Eltern auf, doch sie schieben alles auf die Scheidung und lassen Grace gewähren. Und gemeinsam mit Aurele und Thea folgt sie dem Sog der Dunkelheit und des Wahnsinns. Bis die Katastrophe geschieht. Meine Meinung: Nachdem ich von der Autorin bereits "Zwischen Licht und Dunkelheit" gelesen habe, musste ich auch unbedingt dieses schon vor langer Zeit geschriebene lesen. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Zwar war es absolut anders als ich erwartet habe, es hat mich erschreckt und mir irgendwie auch Angst gemacht. Und das auf ganze reale Art. Eigentlich beginnt das Buch relativ harmlos. Teenager, gute Freundinnen, Stress in der Familie, ein neuer geheimnisvoller Typ. Nichts ungewöhnliches. Vermischt mit einem für mich anfangs ein bisschen holprigem Schreibstil. Das legt sich aber so schnell, dass es mir fast gar nicht auffällt und schon packt mich das Buch. Ein bisschen Erwartungshaltung macht sich breit .. Kuss der Nacht .. ob es was übernatürliches wird? Tja .. und dann kristallisiert sich so nach und nach heraus, dass das Buch kein bisschen übernatürliches enthält. Mehr und mehr erkennt man, dass es sich bei Aurele um einen eher labilen Charakter handelt. Vernarrt in die Vorstellung, dass er anders ist, als andere. Gut, das ist er auch, wenn auch anders als er meint. Ich glaube folgendes spiegelt seinen Charakter sehr gut wieder: "Heute ist eine ganz besondere Nacht", begann Aurele. " Wir werden sterben und zu neuem Leben erwachen." Ich bin sehr hin und her gerissen, ob ich nun erschrocken darüber bin, wie krank er wirklich ist oder ob ich es ein Stück weit einfach für Experimente Heranwachsender halten soll, die dann leider ungewollt völlig aus dem Ruder laufen. Egal, was die drei so in dem Buch machen. Ich mochte alle drei Hauptcharaktere sehr gern. Auch Aurele. Oder vor allem ihn. Ich wußte zwar nie sogenau, ob ich ihn rütteln und aufwecken oder einfach nur lieb in den Arm nehmen wollte, um ihm Vertrauen zu geben. Es ist hartes Buch, ein düsters Buch, das einen in Gedanken versunken zurück läßt. Es greift sich den Leser zu Beginn und läßt ihn nicht wieder los. Und am Ende sitzt ein dicker Kloß im Hals und fast fühlt man sich wie Grace zuletzt geschildert. Die letzten Worte der Autorin sind so geschickt gewählt, dass man noch einmal überlegt .. war es real oder ist es doch "nur"eine Geschichte. Fazit: Ein Buch das unter die Haut geht und einen mit vielen Gedanken zurückläßt. Wie leicht wird aus einem Spiel Ernst. Oder wieviel Ernst liegt in einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht? Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Der Kuss der Nacht" von Andrea Schneeberger

    Der Kuss der Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2012 um 10:36

    Nachdem ich bereits "Zwischen Licht und Dunkelheit" der Autorin gelesen habe, entschied ich mich noch ein anderes Buch von ihr zu lesen, da mit der Schreibstil sehr gut gefällt. "Kuss der Nacht" ist ein bisschen anders geschrieben (war, wie ich gelesen habe, das erste Buch von A. Schneeberger), hat mich aber sehr schnell gepackt. Grace Romney lernt Auréle Richmond kennen. Ein Junge der gerne ein Vampir wäre. Grace verliebt sich in ihn. Auréle übt einen starken Einfluss auf Grace, aber auch auf ihre Freundin Thea aus. Am Ende glauben alle drei fest daran, dass es einen Weg gibt ein Vampir zu werden. Die Folgen sind verherend. "Der Kuss der Nacht" ist eine düstere Liebesgeschichte. Das Buch hat mir sehr gefallen. Die ganze Vampir-Sache wird von einer anderen Seite beleuchtet. Am Ende ist man sich nicht sicher, ob die Geschichte wahr ist oder nicht...

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