Inhalt siehe Klappentext.
Das Titelbild mit den beiden „Wilden Männern“, der „Furie“ und den Büdinger Fröschen gibt schon einen kleinen Ausblick auf den Inhalt. Wer Büdingen kennt, ahnt dann schon, welche Geschichten einen erwarten - Fremde sollen sich einfach überraschen lassen. Die drei Autorinnen Marion Uhlmann, Andrea Schneider und Nani Schmitt sind mir bisher nur namentlich bekannt, der Illustrator Axel Gallun, der selbst in zwei Geschichten in Erscheinung tritt ist mir persönlich bekannt. Einige der Büdinger Sagen kannte ich schon, z. B. die Froschzeitsnacht und die Geschichte um den Keiler am Steinernen Haus und einige andere. Als Einwohner der Stadt kennt man natürlich die Orte, ist Butz und Etzel schon begegnet (sogar in der Kindheit!), und die Frösche begleiten einen überall. Ohne viel Schnickschnack erzählt, die Kapitel sind nicht zu lang, einfach so zum Weglesen, dazu schön illustriert, der Künstler zeigt wieder einmal, was er draufhat. Kleines aber feines Buch mit 92 Seiten, die den Leser in die Stadtgeschichte eintauchen lassen und Lust auf eine Stadtführung wecken, selbst wenn man glaubt, alles schon zu kennen. Was mich optisch am Hardcover stört, ist die Zahlenfolge aus dem .jpg auf dem Titelbild, ansonsten fällt das wilde Weib definitv auf. 4,5* für diesen Ausflug nach Büdingen/Wetterau, am Fuße des Vogelsbergs.














