Der halbste Held der ganzen Welt

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Eine schöne Geschichte für Kinder ab 8 Jahren, die ein Abenteuer mit nicht so ganz alltäglichen Helden erleben wollen.

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Ein witziges ,abenteuerliches, phantasivolles und einfühlsames Buch, das Lesevergnügen für die ganze Familie bietet

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Inhaltsangabe zu "Der halbste Held der ganzen Welt"

Ein phantasievolles Abenteuer mit einem ängstlichen Jungen und einem griesgrämigen Elefanten, die das Blaue Wunder suchen – und die Freundschaft finden.

Paul ist zehn und leider weder groß, noch stark. Oder mutig. Und genau deshalb macht ihm Matze Motzmann in seiner Schule das Leben auch zur Hölle. Das kann auf keinen Fall so weitergehen! WIE es dann aber weitergeht, hätte Paul sich niemals träumen lassen: Ausgerechnet auf dem Schulklo erscheint ihm Elvira Meier, von Beruf Fee, und verspricht ihm – ein Wunder. Er müsse es nur selbst abholen, und zwar in Bielefeld, Rathaus, 3. Stock, und dann gleich links. Natürlich mit einem echten Helden als Begleiter. Paul ist begeistert. Dass dann allerdings nicht Superman, sondern ein griesgrämiger dicker Elefant mitkommt, ist erst der Anfang der wohl verrücktesten, charmantesten und chaotischsten Heldenreise, die die Welt je gesehen hat.

Mit vielen wunderbaren zweifarbigen Bildern von Betina Gotzen-Beek

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737353595
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:FISCHER Sauerländer
Erscheinungsdatum:23.03.2017

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    Ramgardias avatar
    Ramgardiavor 5 Monaten
    Eines der schönsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe

    Mit dem Buch kann man sein blaues Wunder erleben. Eine fantastische Geschichte über Freundschaft. Die 256 Seiten mit etwas größeren Buchstaben und einem größeren Zeilenabstand sind leicht zu lesen und werden von tollen Bildern in schwarz-weiß und blau unterbrochen.

    Nach dem Umzug hat Paul in der neuen Schule keine Freunde und wird von Matze Motzmann gemobbt. Deshalb sitzt er am Anfang des Buches auf der Schultoilette und wischt sich die Tränen mit dem Toilettenpapier ab. Und Paul hat noch mehr Probleme, zu einem muss sein Vater auf der neuen Arbeitsstelle immer, auch Sonntags, arbeiten und dann hat er ständig Schnupfen und kann deshalb nicht riechen.

    Als er wieder auf dem Schulklo seinen alten Freunden nachtrauert, erschein Elvira Meier, eine alte Frau mit Libellenflügeln. Sie ist eine Fee und gibt Paul den Auftrag nach Bielefeld zu reisen und dort das blaue Wunder im Rathaus abzuholen. Sie verspricht ihm einen starken Helden zur Seite zu stellen.

    Alle 13 Jahre fliegt ein Bus zum Hausdach ab und wird die beiden ans Ziel bringen. Leider ist der versprochene Held ein kleiner dicker schwermütiger Elefant. Der mehr bremst, als hilft.

    Trotzdem schaffen es die beiden, dank eines riesigen blauen Geists, mit dem Bus zu fliegen. Allerdings ist es bis Bielefeld noch ein Stück. Dann stellen die beiden fest, dass es sich nicht um die Stadt handelt, sonder um ein Bielefeld.

    So erleben die beiden viele spannende Abenteuer. Treffen eine verzauberte Prinzessin, die Bratheringe verkauft, den schönen, aber sehr bösen Gotthold, der sie verzaubert hat, das stinkende Runkelschwein und den netten Parfümerfinder. Alle Probleme werden, wie im Märchen, gelöst und die beiden erreichen das Bielefeld. Auch hier müssen noch einige Hürden überwunden werden. Aber da die beiden immer bessere Freunde und immer mutiger werden, erreichen sie ihr Ziel und bekommen das blaue Wunder.

    Als zu Hause und in der Schule sich durch Pauls Mut und der Hilfe des Elefanten alles regelt und Paul wieder riechen kann, findet das Buch ein schönes Ende.

    Ich habe das Buch mit viel Begeisterung und Freude gelesen. Sicher ein Märchen, aber ein sehr modernes, das uns alle Trost und Mut gibt. Zum Vorlesen und selber lesen, sicher auch für männliche Leser.

     

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    Talathiels avatar
    Talathielvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte für Kinder ab 8 Jahren, die ein Abenteuer mit nicht so ganz alltäglichen Helden erleben wollen.
    Lest das, ihr Hasenglöckchen!

    Paul ist zehn und leider weder groß, noch stark. Oder mutig. Und genau deshalb macht ihm Matze Motzmann in seiner Schule das Leben auch zur Hölle. Das kann auf keinen Fall so weitergehen! WIE es dann aber weitergeht, hätte Paul sich niemals träumen lassen: Ausgerechnet auf dem Schulklo erscheint ihm Elvira Meier, von Beruf Fee, und verspricht ihm – ein Wunder. Er müsse es nur selbst abholen, und zwar in Bielefeld, Rathaus, 3. Stock, und dann gleich links. Natürlich mit einem echten Helden als Begleiter. Paul ist begeistert. Dass dann allerdings nicht Superman, sondern ein griesgrämiger dicker Elefant mitkommt, ist erst der Anfang der wohl verrücktesten, charmantesten und chaotischsten Heldenreise, die die Welt je gesehen hat. (Klappentext)

    Andrea Schomburg erzählt in „Der halbste Held der ganzen Welt“ die abenteuerliche Reise von Paul und seinem Begleiter, einem Elefanten. Ihr Ziel: Das blaue Wunder, welches all ihre Probleme lösen soll. Der Weg dahin ist allerdings nicht leicht.
    Besonders schön fand ich, als Paul Bekanntschaft mit der Fee gemacht hat. Eine Fee wie sie eben mal nicht im Buche steht und auf die keines der bekannten Klischees zutrifft. Und die Helden der Geschichte wirken einfach alles andere als heldenhaft, was dieses Buch noch umso lesens- und liebenswerter macht.
    Auch die skurrilen Kraftausdrücke bzw. Wortschöpfungen fand ich sehr gelungen, wie z.B. „Hasenglöckchen“, „beim stinkenden Nieswurz“, „ach, du schrilles Hyänengebell“ etc., und machen das Abenteuer definitiv zu einem besonderen Erlebnis.
    Illustriert wurde die Geschichte von Betina Gotzen-Beek, deren Zeichnungen wunderbar zur Handlung passen und das Geschehen sehr gut untermalen.

    Eine schöne Geschichte für Kinder ab 8 Jahren, die ein Abenteuer mit nicht so ganz alltäglichen Helden erleben wollen.

    Kommentare: 1
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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein witziges ,abenteuerliches, phantasivolles und einfühlsames Buch, das Lesevergnügen für die ganze Familie bietet
    Ein witziges ,abenteuerliches, phantasivolles und einfühlsames Buch, das Lesevergnügen für die ganze

    Eine Geschichte zum Vor-und Selberlesen
    für geübte Leseanfänger und Leseprofis

    Um es vorweg zu nehmen, schon lange haben unsere Lesekinder nicht mehr so gelacht und mit der Geschichte und den beiden unfreiwilligen Helden mit gefiebert.
    Auch wir Erwachsenen konnten nicht aufhören zu lesen.
    Lesespaß pur!!
    *
    Was für eine hinreißende Geschichte. Als ich das Buch das erste Mal laß dachte ich immer wieder: "...wie kann man sich nur soviel phantastisches ausdenken?"
    *
    Es gibt nicht all zu viel Kinderbücher, die auch Erwachsene vollständig in den Bann ziehen und begeistern.
    Dies ist ,auf jeden Fall, eines von ihnen.
    Ein Buch, dass sich ideal zum abendlichen Vorlesen eignet, da es alle anspricht. Kleinere Kinder genauso wie größere und auch Erwachsene.
    Ich finde es immer sehr wichtig, dass es auch dem Vorleser Spaß macht vorzulesen, denn nur dann legt man die Stimme bewusst an, steigt in die Geschichte ein und kann so ideal die Geschichte transportieren.

    Es ist eine Geschichte, die wir in die Kategorie Ich- Stärkung einordnen können, denn die Botschaft ist klar.
    "Man ist stärker als man glaubt"
    "Mut zu haben ist leichter als man denkt ,wenn man an sich glaubt"
    Und
    "Freundschaft trägt einen durchs Leben"
    *
    So, nun aber genug der Vorrede
    ich nehme sie nun erst einmal mit in die Geschichte.
    In die Welt kurioser Wörter wie:
    Samtfußrübling, Quasselquappe, Schloddermodder, Zwottl, Schlurfschnecke, verfaultes Stinkbaumblatt,  Knallufikation ,Hasenglöckchen, Papageienpups, schmierige Gelbfuß, Schloddermodder, Zimtbär oder auch Runckelschwein, Matschknödel und fludrige Flatterbinse.

    Paulis neu in der Schule. Sein Vater hat eine neue Arbeit bekommen und so musste die Familie umziehen. Für Paul bedeutete dies nicht nur den Schulwechsel sondern auch den Verlust all seiner Freunde. In der neuen Klasse hat er keinen leichten Stand. Dort gibt nämlich Matze Motzmann den Ton an und der ist alles andere als freundlich. Gleich am ersten Tag bekommt Paul von ihm den   Spitznamen  "Ronald Rotzkotz".Dazu muss man wissen Paul hat Probleme mit seiner Nase, die ständig läuft. Darunter leidet Paul sehr denn er wäre gern ein guter Koch oder Konditor aber ohne Geruchssinn und mit ständiger laufender Nase ist das natürlich so  ein Problem  Leider bleibt es nicht bei Beleidigungen. Matze Motzmann schreckt auch nicht davor zurück Pauls Schulrucksack über einer Pfütze auszuschütten oder  ihm mit seiner Bande auf dem Schulweg aufzulauern..
    Am liebsten würde Paul gar nicht mehr zur Schule gehen.
    Als er sich wieder einmal in der Toilette versteckt geschieht etwas seltsames.
    "Krötenschleim und Katzendreck, hier stinkt's ja wie Stinktiersuppe mit Elefantenpups!" hört er eine Stimme schimpfen. Etwas verdutzt guckt Paul sich um und entdeckt oben auf der Toilettenkabine eine "winzig kleine Frau " mit Libellenflügeln.
    Leider stinkt es ihr viel zu sehr an diesem Platz und so verschwindet sie genauso schnell wieder wie sie gekommen ist.
    Als Paul in der Nacht  nicht schlafen kann bekommt er erneut Besuch von der seltsamen alten Frau mit den Feenflügeln.
    Sie erklärt ihm, dass sie ihm helfen kann seine Probleme zu lösen.
    Dafür muss er aber eine Aufgabe erledigen.
    Er muss das Blaue Wunder finden.
    "Bielefeld. Rathaus, dritter Stock, Zimmer 314"
    dort soll es zu finden sein.
    Eine abenteuerliche Schilderung aller Formalien lässt Paul zweifeln. Soll er sich tatsächlich auf das
    risikoreiche Abenteuer einlassen.
    Der Wunsch endlich riechen zu können und der Gedanke daran endlich Matze Motzmann in die Tasche zu stecken siegt.
    Die Frau mit den Libellenflügeln, Frau Meier, stellt ihm sogar einen Begleiter in Aussicht.
    Am frühen Morgen soll die Reise los gehen.
    Und jetzt kommt's. Frau Meier erklärt Paul, dass er pünktlich um....Uhr den Bus Nummer....nehmen muss. Die Haltestelle befindet sich direkt oben auf dem Dach des Hauses.
    Paul kannte diese Haltestelle nicht.
    Überhaupt was hat eine Haltestelle auf dem Dach zu suchen und wie kommt der Bus dort hin?
    Paul macht alles wie die Fee ihm geheißen hat, sogar seinen Begleiter entdeckt er kurz vor der Abfahrt noch. Ein kleiner, großer grauer, übel gelaunter, behäbiger, tollpatschiger Elefant.
    Tatsächlich ist auf dem Dach dann auch eine Bushaltestelle. Wenig später kommt, wie angekündigt der Bus. Erst später entdecken sie, dass der Bus ohne Fahrer fährt. Ein großer blauer Geist hält den Bus von außen fest und trägt ihn durch die Lüfte.
    Der Beginn einer abenteuerlichen Reise, voller merkwürdiger und nicht immer ungefährlicher Begegnungen.
    Sie erleben ein Erdbeben, lernen eine verzauberte Prinzessin kennen ,die mitten im Wald in einem Wagen Backfisch verkauft und sie machen die gefährliche Bekanntschaft des bösen, eitlen, Zauberers, der aus lauter Eitelkeit, ständig in den Spiegel sehen muss.
    Was nun Bielefeld ist, Wo es ist und ob sie das Blaue Wunder finden?
    Ja, was ist überhaupt das Blaue Wunder?
    Das alles verrate ich hier nicht.
    Soviel sei verraten. Es gibt immer wieder Situationen ,in denen man meint die Lösung zu kennen oder zu wissen was als nächstes passiert und es wird ganz anders als erwartet.
    Phantasievoll, spannend und witzig nimmt uns die Autorin mit in ihre wunderbare, abenteuerliche Geschichte.
    Dabei macht es unglaublich viel Freude die Fee schimpfen zuhören.
    Die ungewöhnlichen ,phantasievollen aber auch frechen Schimpftiraden, tragen uns durch die Geschichte voller Mut, Phantasie, Abenteuer und Freundschaft.
    *
    Die Geschichte ist in viele kleine Kapitelunterteilt so dass man gut Erzählpausen einlegen kann.
    Für unsere jungen Leser sei gesagt, es ist viel Text, der jedoch durch die kurzen Kapitel und auch recht große, klare Druckschrift leicht zu lesen ist. Traut euch, ihr werdet sehen es ist nicht schwer.
    Für geübte Erstleser ab Mitte 2.Klasse und alle die gern überrascht werden.

    Viele wunderbare kleinere Illustrationen in Grau- und Blautönen begleiten die Geschichte.
    Sie sind ebenso witzig, phantasievoll und originell wie die Geschichte und verleihen ihr in gewissen Situationen noch ein wenig mehr Spannung.

    Eine wirklich gelungene Kombination.

    "Bitte mehr!! "
    Sagen unsere Lesekinder


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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wirklich gelungene Lesemischung aus Fantasie, Abenteuer, Freundschaft und Mut.
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    Pressestimmen

    Es ist ein Vergnügen, diese beiden sympathischen Helden auf ihrer kniffligen Reise zu begleiten und […] die quietschvergnügte Schomburg-Lust an Wort und Reim, die mitreißt.

    eine wunderschöne Geschichte darüber, was Freundschaft und das Vertrauen in seine eigenen Stärken alles verändern kann. Kurzweilig erzählt für Jungen und Mädchen ab 10.

    Nicht alles ist so, wie es scheint, das lehrt dieses Buch. Es ist urkomisch, aber auch sehr ernst, einfach wunderbar.

    Ein mutmachender, von Betina Gotzen-Beek adäquat witzig illustrierter Ferienschmöker für kleine Helden und solche, die es werden wollen.

    Ein ganz großartiger Kinderroman, mit dem man Kinder auf keinen Fall alleine lassen sollte – denn sonst würde man eine wunderbare Geschichte verpassen!

    Ein sehr schönes Buch, auch für ältere Leser, erfrischend, ideenreich, nie langweilig, nur Pluspunkte.

    ein fantastisches Abenteuer. Die Geschichte steckt voller origineller, witziger Einfälle und ist ein tolles Ferienbuch für die ganze Familie.

    Die Autorin beweist mit ›Der halbste Held der ganzen Welt‹ einen beachtlichen Einfallsreichtum und viel Freude am Fabulieren.

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