Die Stierin

von Andrea Stift-Laube 
4,7 Sterne bei15 Bewertungen
Die Stierin
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

miro76s avatar

Sehr mythisch und symbolträchtig und gleichzeitig heftig realistisch. Ein kleines Buch das doch sehr viel Raum einnimmt.

Buchraettins avatar

Ein besonderes Leseerlebnis- durchwoben von einer Art mystischer Geschichte - will Aufmerksamkeit- bietet viel Raum zum Interpretieren

Alle 15 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Stierin"

Maeve arbeitet in einem Käseladen. In den Pausen schnitzt sie Figuren aus einer mythischen Vorzeit: ein Streitheer und zwei Stiere. Abends geht sie zu ihrem Mann Alli, der mit jedem Tag bestimmender wird. In einer anderen Zeit wird die Halbgöttin Maeve mit einem Messer am Hals von einem fremden König vergewaltigt. Aus Scham erzählt sie niemandem davon. Ihre Rache aber stürzt zwei Völker in einen blutigen Krieg, aus dem kein Sieger hervorgehen kann. Ein Chor – drei Frauen aus einer anderen Welt – trägt den Mythos in die Gegenwart. Der alte Konflikt bricht wieder auf.

Andrea Stift-Laube webt den alten irischen Mythos zu einer makabren Geschichte um Macht und Gerechtigkeit. So düster ihre Figuren auch sein mögen, sie sind auf eigentümliche Weise vertraut und zutiefst sympathisch.

"Es war alles voller Blut, der Fußboden, die Ladentheke, die Arbeitsplatte. Ich konnte nur einen Gedanken fassen: Etwas war mir aus der Hand genommen worden."

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783218010689
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Kremayr & Scheriau
Erscheinungsdatum:08.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne11
  • 4 Sterne4
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    elane_eodains avatar
    elane_eodainvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Käsehändlerin, Gewalterfahrung & irische Mythologie. Eine berauschende Geschichte über Veränderung & starke Frauen. Ein Leseereignis!
    Lesermeinung zu "Die Stierin" von Andrea Stift-Laube

    »Ich gehe nach Hause, an meinem Berg vorbei. Vielleicht gehen wir einen kleinen Moment lang nebeneinander her, der Berg und ich, wer weiß das schon in Zeiten wie diesen.«

    INHALT: Maeve, die Besitzerin eines kleinen Käseladens, führt ein zurückgezogenes und fremdbestimmtes Leben durch einen Mann, der viel verlangt, aber wenig gibt. Bis eines Tages eine schwarzgekleidete Frau ihren Laden betritt und mit sich einen Mythos in die Gegenwart bringt.

    GEDANKEN: Ein wenig verwirrend wirkt die Geschichte anfangs, da man die immer wiederkehrenden Passagen des Chors noch nicht einzuschätzen vermag. Seite für Seite wird das Bild klarer, dabei zwar nicht weniger kurios, aber ich tauchte tief ein in Maeves Geschichte und  auch in die irischen Mythologie, der ich persönlich schon zuvor sehr zugeneigt war. In einer solchen Art habe ich aber noch nicht darüber gelesen. Umso begeisterter bin ich.

    »Ich habe heute ein kleines Tier geschnitzt, aus übrig gebliebenem, hart gewordenem Käse. Es sieht aus wie ein Stier. Ein kleiner, kräftiger Stier. Er hat zwei Hörner und ein markantes Antlitz.«

    Immer näher kommt Maeve, die Käsehändlerin, der irischen Königin Maeve.

    »Die irische Königin provozierte also einen langen Krieg, und das nur, weil sie einen Stier besitzen musste, der so prächtig war wie der Stier ihres Mannes.

    Und immer ähnlicher werden auch ihre Erfahrungen mit von Männern verursachter Gewalt. Doch wird ihre Reaktion darauf die selbe sein?

    Die vielen Andeutungen im Buch auf die Mythologie regen an, neben dem Lesen des Buches noch auf die Suche nach mehr Geschichten zu gehen, in der Mythologie zu stöbern, zu interpretieren und immer neue Verbindungen zu suchen.

    Andrea Stift-Laube ist eine absolut besondere Geschichte gelungen, die mit keiner vergleichbar ist, zwischen Realität und Mythologie, wunderschön und brutal zugleich. Dieses Buch ist so viel größer als seine realen Ausmaße, es wächst weit darüber hinaus und bringt viele Themen mit sich, über die sich das Nachdenken und Weiterdenken lohnt.

    FAZIT: Eine Käsehändlerin im jetzt und eine keltische Königin der Vergangenheit verschmelzen durch ihre Gewalterfahrungen miteinander. Eine berauschende Geschichte über Veränderung. Ein Leseereignis!

    (Zitate aus "Die Stierin" von A. Stift-Laube)

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    miro76s avatar
    miro76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr mythisch und symbolträchtig und gleichzeitig heftig realistisch. Ein kleines Buch das doch sehr viel Raum einnimmt.
    gefangen zwischen Mythologie und harter Realität

    Maeve hat von ihrem gewalttätigen Ehemann einen Käseladen geerbt. Das Schicksal hat sie von ihrem besitzergreifenden Gatten befreit und nun lebt sie zurückgezogen, aber selbstbestimmt ein beschauliches Leben. Bis wieder ein Mann in ihre Leben tritt und die Geschichte sich zu wiederholen droht.

    Aber Maeve hat diesmal Unterstützung. Drei Schwestern stehen ihr bei. Drei Figuren aus der irischen Mythologie. Der Chor.
    Maeve, eine misshandelte Frau und eine irische Halbgöttin. Gefangen zwischen ihrer Vergangenheit und der Welt der Mythologie.

    Andrea Stift-Laube hat mit diesem Buch einen ganz besonderen Roman vorgelegt. Das Buch spannt sich fast bis zum Zerreißen zwischen alter Mythologie und harter Realität. Einerseits liest es sich sagenhaft schön, andererseits brutal bis zur Gänsehaut.

    Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Man kann es nicht einfach in einem Stück runterlesen. Es verlangt meine Zeit und es verlangt meine volle Aufmerksamkeit. Wenn man diesem kleinen Buch genügend Raum einräumt, dann spürt man das Besondere daran. Die Verknüpfung der Mythologie mit der Existenz einer fast gebrochenen Frau ist hier sehr gut gelungen und lässt eine Kraft auferstehen, die wir nicht geahnt hätten. Ein alter Konflikt, der wohl seit Bestehen der Menschheit schwelt.

     

    Kommentieren0
    65
    Teilen
    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein besonderes Leseerlebnis- durchwoben von einer Art mystischer Geschichte - will Aufmerksamkeit- bietet viel Raum zum Interpretieren
    Ein besonderes Leseerlebnis- durchwoben von einer Art mystischer Geschichte

    Maeve besitzt einen Käseladen. Sie ist um die 50 Jahre. Sie lebt in einer Stadt mit einem Berg. Der Chor, auch dieser erhält in der Geschichte eine Erzählstimme, anfangs war mir unklar, wen er darstellt. Ali, Maeves Freund. Anfangs ein netter Mann, zeigt er bald sein wahres Gesicht. Ein Geschichte voller Mystik, Geheimnisse, aber auch Brutalität, die viel Interpretationsraum bietet.

    Die Autorin arbeitet im Buch sehr viel mit Beschreibungen. Diese erzeugen Bilder im Kopf des Lesers. Mir war es manchmal zu brutal. Einige Szenen sind heftig und da dieses bildhafte Erzählen wirklich sehr gelungen ist, steigen diese Bilder in den Kopf des Lesers. Da musste ich schon eine Lesepause einlegen und tief durchatmen.

    Es ist eine Mischung aus einer fast märchenhaften anmutenden Erzählung, das aber nichts romantisches an sich hat, sondern auch hier brutale Szenen beinhaltet mit dieser Erzählung über die Käseverkäuferin.  Frauen stehen hier im Mittelpunkt in beiden Perspektiven. Starke Frauen, denen dennoch Gewalt angetan wird. Frauen, die sich rächen.  Für mich verweben sich diese Perspektiven im Laufe des Buches immer mehr. Es gibt viele Bilder, viele Beschreibungen, die mich als Leser manchmal etwas ratlos zurücklassen. Die mich interpretieren lassen, die nachdenklich machen- und es ist dennoch fesselnd.

    Ein Buch, das viel Raum zum Interpretieren bietet.  Es ist keine Geschichte, die sich so weglesen lässt. Die Geschichte will Aufmerksamkeit, will Zeit und die Muße darüber nachzudenken, Interpretieren, Entdecken und Deuten. Für mich machte hier der Klappentext einmal neugierig, da hier beschrieben wird, dass die Autorin irische Mythen in die Geschichte verwoben hat. Das sind so Details für mich, die mich inspirieren darüber nach zu recherchieren, mich weiter zu informieren und zu schauen, wieviel Mythos steckt in der Geschichte. Ungewöhnlich der Stil, die wörtliche Rede wird nur mit kleinen Trennstrichen gekennzeichnet. Aber auch Einschübe des Chors, einer  Erzählperspektive, die im Buch immer wiederauftaucht und durch eine Feder gekennzeichnet ist.

    Ein wunderschönes kleines Detail, das ich sehr liebe, ist das Lesebändchen, das muss ich noch erwähnen.

    Ein besonderes Leseerlebnis- durchwoben von einer Art mystischer Geschichte - will Aufmerksamkeit- bietet viel Raum zum Interpretieren und voller Bilder.

    Kommentare: 2
    55
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle leseerfahrung! Sprachlich grossartig aus meiner Sicht, die Geschichte als ganzes, da bin ich noch etwas unentschieden.
    eine harte aber äußerst lesenswerte Kost.

    In „Die Stierin“ wird die Geschichte von Maeve erzählt, die einen kleinen Käseladen führt. Ihr Leben ist nicht sehr abwechslungsreich, sondern läuft in ereignislosen geregelten Bahnen ab. Das war nicht immer so, in der Vergangenheit, die völlig anders aussah, hat sie sich häufig in eine mystische Welt rund um die Halbgöttin Maeve geflüchtet. Diese ist stark, kämpft und rächt. Eines Tages betritt ein Mann den Laden, der sich bald immer häufiger einfindet und um Maeve wirbt. Geschmeichelt und optimistisch beginnt Maeve eine Beziehung mit Alli, der sich aber schon bald als völlig anders entpuppt, als man auf den ersten Blick vermutet. Schnell verfällt Maeve in ein altes Muster und verstrickt sich wieder in die Welt die ihr schon einmal ein Ventil war.

    Sprachlich hat mir die Stierin sehr gut gefallen. Den Leser erwartet ein harmonischer Sprachfluss. Die Sprache ist eher nüchtern, sachlich, streckenweise beklemmend, aber voller Symbolik ausgeschmückt. „Realität“ und Mythologie werden im Laufe der Geschichte immer fester miteinander verwoben und verschmelzen zu einem gewissen Grad. Wenn es um das Thema Mythos geht, wird alles Nötige erklärt, aber darüber hinaus bleibt es dem Leser selbst überlassen, wie viel er zusätzlich recherchieren möchte, wie tief er in die Irische Sagenwelt eindringen möchte.

    Was mir am meisten auf der Seele brennt, wenn ich an das Buch denke... Die Autorin widmet sich hier einem sehr ernsten Thema: Missbrauch mit Schwerpunkt auf Ehe und Beziehung, emotional wie physisch, und wie dieser verarbeitet wird. Erniedrigung, Demütigung, Gewalt… mich hat die Geschichte sehr mitgenommen. Ich finde es ist ein wichtiges Thema, das auch in der heutigen Gesellschaft noch fast tabuisiert wird. Es gibt zwar viele Möglichkeiten sich Hilfe zu suchen, aber ich weiß nicht ob der Großteil der betroffenen Frauen überhaupt über ihre Erlebnisse sprechen und sich an Vertraute oder Anlaufstellen wenden. Was ich nicht ganz gelungen finde, das ist aber meine ganz persönliche Meinung, den Weg den die Hauptfigur letzten Endes einschlägt. Da hatte ich mir einen etwas anderen Schluss erhofft. Ich fand das Buch dennoch sehr gut und empfehle es gerne weiter, denn ich wünsche diesem ganz besonderen, aufrüttelnden Roman sehr viele Leser und ich bin gespannt was man als nächstes von Andrea Stift-Laube lesen darf... ich halte die Augen offen.



    * Rezensionsexemplar über Lovelybooks / Verlag


    Kommentare: 2
    14
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Brutal und poetisch. Mystisch und doch so real. Bedrückend und bezaubernd zugleich. Ein Buch voller Gegensätze, dass diese wunderbar vereint
    "Die Stierin" von Andrea Stift-Laube

    Autorin: Andrea Stift-Laube
    Titel: Die Stierin
    Gattung: Roman, Erzählung, Poesie, Sage
    Erschienen: 2017
    Gelesene Ausgabe: Kremayr & Scheriau, 2017
    ISBN: 978-3-218-01068-9
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Februar 2017

     

    Zum Buch:
    Mit einem wunderschönen Cover lockt "Die Stierin" dieses Frühjahr. Doch nicht nur die liebevolle Gestaltung überzeugt, sondern auch der besondere Inhalt.
    Maeve führt in einem kleinen Städtchen einen Käseladen und leidet unter ihrem gewalttätigen Freund. In ihrer freien Zeit schnitzt sie aus den Käseresten eine alte irische Sage in der sie sich vor der Gewalt flüchtet. In dieser führt die Königin Maeve einen brutalen Rachefeldzug um einen Stier zu erobern. Mehr und mehr verstricken sich die beiden Geschichten, als Maeve immer öfter von Visionen der Königin heimgesucht wird. Eine weitere Verbindungen ist der Chor der drei Krähen, die in Einblendekapiteln das Geschehen kommentieren.
    Außergewöhnlich fordert Andrea Stift-Laubes Roman volle Aufmerksamkeit. Spielend schafft sie mit poetischer Sprache einen kraftvollen feministischen Roman, der die Frage aufwirft, was die angemessene Reaktion auf Gewalt ist. Trotz der teilweisen sehr starken Brutalität, schafft Stift-Laube es diese erlebbar zu machen, real. Ein wenig beklemmend für den Leser, zeigt sie auf, wie normal für viele Frauen Gewalt in einer Beziehung ist und wie diese damit umgehen. Die mystischen Elemente dienen zur Unterstützung dieses zeitlosen Problems. Durch die ungewohnte Erzählperspektive "wir" erschafft sie eine dritte Dimension in der Geschichte.
    Für mich war "Die Stierin" eine echte Überraschung und ich kann sie nur jedem ans Herz legen, der den Mut für außergewöhnliche Bücher hat.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat:
    "Das Wort Vergewaltigung will keiner hören, alle seufzen, wenn man es in den Mund nimmt, es ist ein ganz und gar entleertes, ausgeleiertes Wort. Ich  nehme es und ändere es. Ich gehe hin und lebe weiter."[1]

    Stil und Sprache: Wunderbar poetisch und kraftvoll, schnörkellos und ehrlich.
    Zitat: "Man sagt aus, wir seinen hysterisch. Man sagt uns, wir wären zu sehr auf Äußerlichkeiten bedacht. Man sagt uns, wir türmen ja gar nicht richtig denken. Man spricht uns einfach alles ab, was uns ausmacht, und weist uns neue Plätze zu. Nicht-Plätze."[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: Drei unterschiedliche Handlungsstränge, immer abwechselnd erzählt. Ein wenig Konzentration bracht man, aber dann ist es sehr stringent.

    Das hat mir gefallen: Die poetische Sprache.
    Das hat mir nicht gefallen: Gefreut hätte ich mich hinten über einen Anhang mit einer Zusammenfassung der Sagen.

    In One Sentence: Brutal und poetisch. Mystisch und doch so real. Bedrückend und bezaubernd zugleich. Ein Buch voller Gegensätze, dass diese wunderbar vereint.
    Sterne: 5

     


    [1] S.78
    [2]
    S.32

    Kommentare: 2
    23
    Teilen
    Gela_HKs avatar
    Gela_HKvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zarte Betrachtungen wechseln sich mit gewalttätigen Szenen ab und doch harmoniert es, wie ein Rhythmus, dem man sich nicht entziehen kann.
    Symbolisch, mythologisch, poetisch, stark

    Ihr Käseladen und der Umgang mit Kunden und Käse gibt Maeve Halt, bildet den Rahmen, um die Demütigungen und Misshandlungen von Männern vergessen zu können. Von Maeve geschnitzte Käsefiguren nehmen die Form einer alten keltischen Sage an. Immer tiefer taucht sie in die grüne Welt von Königin Maeve ein, die ihr Kraft spendet und einen Rückzugsort bietet. Gegenwart und Mythos verschwimmen.

    Andrea Stift-Laube verknüpft die mir bisher unbekannte keltische Sage " Der Rinderraub von Cooley" mit gegenwärtiger psychischer und körperlicher Gewalt gegen Frauen. Starke literarische Wucht und beklemmende Poesie, die mit Symbolik spielt, zeichnen diesen außergewöhnlichen Roman aus. Schon im Titel " Stierin" findet sich der erste Hinweis, dass es um Veränderung geht, denn es braucht innere Stärke, um sich verändern zu können. Aufmerksamkeit ist gefordert, wenn Sage und Gegenwart eine Symbiose eingehen. Wie weit man sich während des Lesens vom Roman entfernt, um mehr über die irische Mythologie zu erfahren, bleibt jedem selbst überlassen. Mir hat es gefallen, parallel Recherchen anzustellen und Hintergrundinformationen zu finden.
    http://www.irischemythologie.de/rinderraub.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Morr%C3%ADgan

    Selten habe ich mir so viele Notizen gemacht, innegehalten und über das Gelesene nachgedacht. Zarte Betrachtungen wechseln sich mit gewalttätigen Szenen ab und doch harmoniert es, wie ein Rhythmus, dem man sich nicht entziehen kann. Wie die Autorin selbst schreibt, hat sie die Gewalt "lesbar", erträglich, gemacht.

      "Feines Glas zersprang in mir, es würgte sich meinen Schlund hinauf,
      meiner Mundöffnung entgegen, doch ich biss, ich schluckte, ich
      stemmte es wieder hinunter. Die Scherben drückten sich in meinen
      Magen und durch dünne Wände in meine Blutbahn hinein. Dort
      zirkulieren sie seitdem. An manchen Tagen spüre ich sie weniger, aber
      spüren werde ich sie für alle Zeit."


    Warum erstarren Frauen in Beziehungen, lassen Misshandlung und Demütigung über sich ergehen. Wie reagiert die Umwelt und wie findet sich ein Ausweg. Ein wichtiges allgegenwärtiges Thema, das in diesem Roman gelungen umgesetzt wurde.

    Eine Leseempfehlung für Leser, die bereit sind, ausgetretene Romanwege zu verlassen.

    Kommentieren0
    33
    Teilen
    Curins avatar
    Curinvor 2 Jahren
    Ein Mythos in der Gegenwart


    In ihrem kleinen Käseladen schnitzt Maeve gerne Figuren, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen. Dort lernt sie auch ihren Freund Alli kennen, welcher sie erst stark umworben hat, aber sie nun nach und nach immer mehr unterdrückt und unterjocht. Ähnliche Schrecken ereilen die Halbgöttin Maeve aus der irischen Mythologie. Sie wird von einem fremden König vergewaltigt und plant eine grausame Rache. Beide Frauenschicksale prallen plötzlich mit Gewalt aufeinander und scheinen sich zu vermischen... .
    Gekonnt hat hier Andrea Stift-Laube den irischen Mythos um die kriegerische Halbgöttin Maeve und das Leben einer Frau aus unserer Gegenwart miteinander verwoben. In der Handlung wird immer wieder thematisiert, wie beide Opfer von extremer männlicher Gewalt werden, aber aus Scham alles mit sich selbst ausmachen. Man erlebt richtig mit, wie beide in so eine schlimme Lage gelangen. Durch einen Chor, der nach und nach immer stärker in Erscheinung tritt, wird noch mal eine andere Ebene aufgemacht und die Geschehnisse aus einem weiteren Blickwinkel betrachtet und schlussendlich in eine andere Richtung gelenkt.
    Das besondere an diesem Buch ist für mich die symbolträchtige Sprache. Während und selbst nach der Lektüre konnte ich noch über verschiedene entworfene Bilder und Verbindungen zu der Mythologie nachdenken. Wer gerne interpretiert und es schätzt, durch sprachliche Mittel einen noch tieferen Zugang zur Lektüre zu erhalten, wird an ,,Die Stierin" seine Freude haben.
    Oft hat mich die Geschichte auch an eine antike Tragödie erinnert, bei der der Ausgang vorbestimmt scheint. Sobald Maeve Alli kennenlernt, gerät sie langsam aber sicher in eine Abwärtsspirale. Allerdings bleibt die Deutung des Endes als Katastrophe wieder dem Leser überlassen.
    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, nur war mir oft zu viel Gewalt im Spiel, die sogar vom Chor gerade zum Ende hin nicht als solche erkannt und entsprechend getadelt wird. Auch die sexuellen Beschreibungen waren mir zuviel.
    Insgesamt ist ,,Die Stierin" ein etwas düsteres, aber sehr lesenswertes Buch, indem man viel entdecken und interpretieren kann.

    Kommentare: 2
    22
    Teilen
    leseleas avatar
    leseleavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Definitv anders! Definitiv anspruchsvoll! Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und das es einem mal mehr, mal weniger leicht macht.
    Maeve die Kriegerin

    Es sind zwei Geschichten und doch nur eine, die Andrea Stift-Laube in ihrem Roman Die Stierin erzählt. Da ist Maeve, die in einem kleinen Käseladen arbeitet, in ihren freien Minuten ein Streitheer und zwei Stiere schnitzt und mit ihrem Mann Alli eine unheilvolle, durch Gewalt und Machtmissbrauch bestimmte Beziehung führt. Und da ist Maeve, eine kriegerische Halbgöttin, die von einem fremden König vergewaltigt wird und aus Rache die ganze Erde mit einem grausamen Krieg überzieht. Ein Chor aus beiden Welten kommentiert das Geschehen und führt letztlich zusammen, was zusammengehört.

    Was die Legende ausspart: die Demütigung, die Vergewaltigung, die Kraft, sich daraus zu erheben. Ich habe einen Bruchteil der Wahrheit gesehen und versuche, daraus zu lernen. Was bleibt, ist mein ganzes Leben. Was bleibt, ist jeder Tag, der noch kommt. (S. 168)

    Beide Geschichten – Gegenwart und altirischer Mythos, fiktive Geschichte und nicht minder fiktive Sage – verweben, überlagern und ergänzen sich in dieser außergewöhnlichen und anspruchsvollen Erzählung, die nur knappe 170 Seiten benötigt, um wichtige und immer noch aktuelle Fragen aufzuwerfen: Wie geraten (zumeist) Frauen in Beziehungen, die von Misshandlung und Demütigung geprägt sind? Wie geht die Gesellschaft mit Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch um? Welche archaischen Bilder prägen das Geschlechterverhältnis bis heute und ermöglichen Beziehungen wie Maeves? Die Stierin ist dabei keine historische Abhandlung, kein Plädoyer, keine feministische Kampfschrift. Es ist eine Geschichte, die versucht Mechanismen aufzudecken, Motivationen zu verstehen, Vorstellungen aufzuzeigen und dadurch zu hinterfragen.

    Dies alles geschieht in einer klaren, nüchternen, schnörkellosen Sprache, die dennoch (oder gerade deswegen) die unterschwellige Brutalität der Geschichte hervorragend vermittelt und eine leichte und zügige Lektüre ermöglicht. Trotzdem würde ich das Buch nicht als „leicht zu lesen“ bezeichnen. Es ist hoch symbolisch, beinhaltet immer wieder Anspielungen auf die keltische Mythologie, kommt dem Leser nahe, nur um sich dann doch wieder zu entziehen. Lange habe ich gerätselt, wie dieses Buch zu lesen ist, habe mich in Interpretationen und Deutungen bemüht und versucht einen Zugang zu finden. Doch so funktioniert die Geschichte nicht: Sicher, die Symbolik ist vorhanden und ihre Interpretation läuft sicherlich nicht ins Leere – doch ist man damit nicht am Ende angelangt. Die Stierin eröffnet meiner Meinung nach verschiedene Ebenen, bietet verschiedene Lesarten, die berechtigt nebeneinander stehen und alle die oben skizzierte Thematik behandeln. Will man diesem Roman gerecht werden, so muss man sich als Leser in gewisser Weise zurücknehmen, das Gelesene auf sich wirken lassen und darauf vertrauen, das sich alles fügt. Denn dass diese Geschichte von der Autorin kunstvoll komponiert ist, alles mit allem verbunden ist und ein rundes Ganzes ergibt, spürt man – trotz aller Unsicherheiten und Verständnisprobleme während der Lektüre – von Beginn an. Und tatsächlich sieht man am Ende: Es ist Maeves Geschichte und sie musste so erzählt werden.

    Meine Rezension klingt in gewisser Weise kryptischer als das eigentliche Buch und wird trotz all meiner Bemühungen dem Roman auch nicht wirklich gerecht. Die Stierin ist daher wieder so ein Buch, das jeder selber lesen und „erfahren“ muss, auch wenn das Buch sicherlich nicht etwas für jeden ist. Man muss sich auf das Erzählte einlassen, es aufnehmen, es überdenken und doch zum Schluss vieles für sich stehen lassen. Wer das kann, wird mit einer besonderen und andersartigen Lektüre belohnt!

    Kommentare: 3
    75
    Teilen
    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Grandios: Doppelbödig, mythologische Komponenten, fesselnd, verstörend, sehr eigen, (heraus-)fordernd, komplex, lässt innehalten: belohnt
    Nein, dieses Buch will ich NICHT mit jedem teilen – dazu ist es zu einzigartig!

    Ich bin beeindruckt nach der Lektüre. Teilen will ich das Buch NICHT mit jedem – dieses Buch möchten bitte nur die Leser zur Hand nehmen, die bereit sind, sich auf ein ganz spezielles Erlebnis einzulassen. Sie werden belohnt werden.

    Grandios: Doppelbödig, mythologische Komponenten, fesselnd, verstörend, sehr eigen, (heraus-)fordernd, komplex, lässt innehalten: belohnt

    Mythologische Komponenten:
    Die keltische Maeve, Halbgöttin und Königin, ist eine zentrale Figur der irischen Mythologie, für ihre Mannstollheit bekannt, stark und unerbittlich. Im wohl bekanntesten Epos Irlands will Maeve mit ihrem Mann gleichziehen, der im Gegensatz zu ihr einen sehr starken Stier besitzt. Als sie den von ihr daraufhin erworbenen Stier in den Kampf gegen seinen schickt, endet das für beide Tiere mit dem Tod.

    sehr eigen: Maeve trifft auf Maeve, die keltische Sage wird transponiert in die Gegenwart. Die Maeve der Gegenwart besitzt einen Käseladen. Die keltische Maeve wurde mit einem Stück Käse getötet. Ein Chor. Das klingt eigen und ist es, ist aber (ganz definitiv) kein Fantasyroman, sondern ein von den reinen Worten her nicht abgehobener, aber sehr literarischer, sehr reicher und symbolhafter Text, denn was hier gemein(sam) ist, ist

    verstörend: es wird berichtet von männlicher Gewalt, damals – und heute. „Vor einigen Tagen zwang er mich auf die Knie und ich musste so verharren. Das war alles.“ S. 22 Das bleibt nicht „alles“. Beide Frauen verschweigen die Tat. „Man hätte sie mit Mitleid, mit Gerüchten und abschätzigen Blicken ein zweites Mal in den Schmutz getreten.“ S. 124

    (heraus-)fordernd, komplex, lässt innehalten: die „nur“ 176 starken Seiten habe ich aus der Anregung der Leserunde in drei Abschnitten gelesen. Diese haben mir gut getan; die wenigen Seiten sind so komprimiert, dass ich vielfach zurück- und vorgeblättert habe. Der Text ist unglaublich überdacht konstruiert, da ist nichts Zufälliges – selbst die Symbole über den Texten zum Chor haben ihren Sinn.

    Ich habe drei Abende lang gelesen – immer wieder musste das Buch hingelegt werden, um Platz zu schaffen für die hervorströmenden Assoziationen und Gedankenspiele, die mich auch durch die Tage begleiteten. Da geht es um männliche Gewalt und weibliches (Er-)Dulden, um Rache, um Kampf, um weiblichen Neid, um Selbstwert. Ich fühle mich belohnt – und empfehle die Lektüre, bitte erst nach Austesten anhand der Leseprobe. Dieses Buch ist zu toll, um schlechte Bewertungen anhand einer falschen Erwartungshaltung zu verdienen. http://www.kremayr-scheriau.at/assets/buxmedia/9c9f9fb47562fc98e341896908b85a91.pdf

    Übrigens macht der Verlag Kremayr & Scheriau alles alles richtig bei der Gestaltung seiner Bücher, dies waren meine ersten (gleichzeitig mit "Fliegenpilze aus Kork"). Da gibt es Lesebändchen selbst bei einer geringen Seitenzahl von knapp unter zweihundert Seiten, diese sind auf haptisch angenehmem (und gut duftendem!!) Papier gedruckt, es gibt zusätzlich zum Umschlagdesign ein dazu passendes Design des eigentlichen Einbandes - die roten Haare setzen sich fort. Auf dem Vorsatzblatt  sind die roten Haare spiegelverkehrt; also rote Farbe als Hintergrund und die Haare in weiß. Und die eigentlichen Buchdeckel des Buches unterhalb des Schutzumschlages sind wiederum dazu gespiegelt. Das Foto davon hängt an. Das ist genial (ich mag keine Cover – aber so etwas ist schon ein bisschen sehr cool) – und die verschiedenen Bücher des Verlages sind bei sonst unterschiedlicher Gestaltung von den Buchrücken her eindeutig zueinander passend. Etwas für alle Sinne, das freut das Bücherherz!

    Kommentare: 6
    33
    Teilen
    krimielses avatar
    krimielsevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Puristisch und sehr gut geschliffen wird die Geschichte einer Frau erzählt, deren Leben von männlicher Gewalt beherrscht wird
    Gewalt und Emanzipation

    Andrea Stift-Laube zerpflückt in ihrem Buch "Die Stierin" das Thema Gewalt, die von Männern an Frauen verübt wird. Sie erzählt die Geschichte der Käseverkäuferin Maeve, die nach einer gewaltvollen Ehe erneut in eine Beziehung schlittert, in der sie von einem Mann tyrannisiert, unterdrückt und vergewaltigt wird.

    „Er fing mich also ein. Und behandelte mich bald wie etwas, das man sich eingefangen hatte.“

    Maeve' s Geschichte ist verknüpft mit dem alten keltischen Mythos der Königin und Göttin Maeve, die als willensstarke, egoistische, männermordende Nymphomanin galt und nach einer Deutung vielleicht die letzte Königin des alten matriarchatischen Systems war, die sich gegen Männer auflehnte, bevor sich bei den Kelten das Patriarchat durchsetzte.
    Auch bei der mythologischen Maeve wird Emanzipation und Gewalt thematisiert, und die Trennung von Gegenwart und alter Sage wird durch Visionen und die geistige Flucht der modernen Maeve aus Angst und Scham aufgehoben.
    Mit Hilfe eines dreistimmigen Chors, der sich am Ende des Buches tatsächlich einmischt, kommentiert die Autorin das Geschehen.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Frage, wieso Frauen in Gewaltbeziehungen verharren oder warum sie nach schlechten Erfahrungen erneut in sexuelle Abhängigkeiten von Männern geraten. Dabei geht es weniger darum, zu verstehen, nachzuvollziehen oder sich damit zu identifizieren, sondern es wird davon berichtet, wie es dazu kommen kann.
    Das Buch zeigt den Mut zu Veränderungen bei unterdrückten Frauen, die sich bereits von ihrer Umwelt zurückgezogen haben und kein Aufsehen wollen, wenn auch auf markabere Weise.

    Was die Autorin auf etwa 170 Seiten in knapper, sehr präziser, schnörkelloser und geschliffener Sprache erzählt und wie sie dem Leser dabei ihre düsteren Frauenfiguren seltsam nahe bringt, schaffen andere auf vielen hundert Seiten nicht. Weder Ausschweifungen noch unnötigen Worte, nur das Wesentliche in kurzen Sätzen wird dargelegt, dennoch wirkt der Text durch Aufbau und Struktur und auch durch den Chor melodisch, fast rhythmisch.

    Sehr viele Symbole mit oder ohne Bezug zur keltischen Sage, die im Laufe der Geschichte parallel erzählt wird, ergeben ein anspruchsvolles und gut durchdachtes Buch, auf das man sich einlassen muss.
    Es ist kein Text, der sich schnell nebenbei liest, und mit dieser Art Literatur Ungeübte wie ich brauchen ein wenig Einstimmung darauf. Doch die (gar nicht so große) Mühe lohnt sich sehr, das Lesen hat mir unglaublich viel Freude an der Geschichte, an der Sprache und an der Entschlüsselung der verwendeten Bilder bereitet.
    Ich halte es außerdem für ein hochaktuelles und sehr wichtiges Thema, dem sich die Autorin auf ungewöhnlich brilliante Art genähert hat. Unbedingte Leseempfehlung!

    Kommentare: 6
    40
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

    Worum geht's?

    Maeve arbeitet in einem Käseladen. In den Pausen schnitzt sie Figuren aus einer mythischen Vorzeit: ein Streitheer und zwei Stiere. Abends geht sie zu ihrem Mann Alli, der mit jedem Tag bestimmender wird. In einer anderen Zeit wird die Halbgöttin Maeve mit einem Messer am Hals von einem fremden König vergewaltigt. Aus Scham erzählt sie niemandem davon. Ihre Rache aber stürzt zwei Völker in einen blutigen Krieg, aus dem kein Sieger hervorgehen kann. Ein Chor – drei Frauen aus einer anderen Welt – trägt den Mythos in die Gegenwart. Der alte Konflikt bricht wieder auf.

    Andrea Stift-Laube webt den alten irischen Mythos zu einer makabren Geschichte um Macht und Gerechtigkeit. So düster ihre Figuren auch sein mögen, sie sind auf eigentümliche Weise vertraut und zutiefst sympathisch.


    "Es war alles voller Blut, der Fußboden, die Ladentheke, die Arbeitsplatte. Ich konnte nur einen Gedanken fassen: Etwas war mir aus der Hand genommen worden."

    Andrea Stift-Laube

    wurde 1976 in der Südsteiermark geboren. Sie studierte Sprachwissenschaft und Germanistik, ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift Lichtungen und lebt als Schriftstellerin und Publizistin in Graz. Sie schreibt u.a. für manuskripte, schreibkraft, Der Standard, Wiener Zeitung, Die Presse (Spectrum). Sie veröffentlichte mehrere Romane sowie Prosa, Lyrik und Essays, zuletzt erschien „Auf Watte“. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a.: Manuskripte-Literaturförderpreis, Staatsstipendium des BKA, Theodor-Körner-Preis, Rotahorn-Literaturpreis

    >> Informationen zum Buch

    >> Leseprobe


    Bewerbung zur Leserunde: 

    Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

    Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

    Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

    > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
    > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Lesezeichen sind das beste!
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks