Andrea Treuenfeld Erben des Holocaust

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Inhaltsangabe zu „Erben des Holocaust“ von Andrea Treuenfeld

»Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern.« (Andrea von Treuenfeld) Welche Erfahrungen machten die Kinder jener Menschen, die den Holocaust überlebten? Wie prägend waren die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie? Und was bedeutete deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben?Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen. Ein wichtiges und berührendes Buch!

Ein Buch, indem Prominente offen erzählen, wie und ob ihre jüdischen Eltern über den Holocaust geredet haben

— Curin
Curin

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  • Ein sehr berührendes Buch

    Erben des Holocaust
    Curin

    Curin

    03. July 2017 um 11:33

    Konzentrationslager, Ghettos und Flucht haben Juden während des Holocausts tief geprägt. Auch wenn sie die Gräuel überlebt haben, blieben die Erinnerungen präsent und haben auch die nachfolgende Generation beeinflusst. In diesem Buch hat die Journalistin Andrea von Treuenfeld mit Prominenten wie Nina Ruge, Marcel Reif usw. gesprochen, deren Eltern den Holocaust miterlebt haben. Sie alle geben einen Einblick, wie und ob zu Hause über diese Zeit gesprochen wurde.Mich hat dieses Buch sehr angesprochen und auch berührt. Alle Personen, die hier erzählen, haben natürlich ganz unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Elternhaus gemacht. Während bei manchen das Thema ein Tabu war, über das gar nicht geredet wurde, gab es auch Eltern, die manchmal doch etwas erzählt haben. Bei allen Familien sieht man allerdings, dass der erlebte Holocaust viele Narben hinterlassen hat und die auch dort wo Sprachlosigkeit herrschte, immer wieder aufbrachen und in bestimmten Situationen zum Vorschein kamen.Andrea von Treuenfeld lässt in jedem Kapitel dieses Buches einen anderen Prominenten zu Wort kommen und die Person wirklich ihre ganz persönliche Geschichte auf ihre Weise erzählen. So ist der Schreibstil immer unterschiedlich und beim lesen wird das Gefühl erzeugt, man würde dem jeweiligen Menschen wirklich gegenüber sitzen. Insgesamt hat ,,Erben des Holocausts" mich berührt und auch nachdenklich gemacht. Gerade weil die Prominenten hier so offen reden, bekommt einen Einblick darin, was es heißt, mit dem Erlebten der Eltern klar kommen zu müssen. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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