Andrea Ulmer Überleben ist ein guter Anfang

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Inhaltsangabe zu „Überleben ist ein guter Anfang“ von Andrea Ulmer

Selbsthilfegruppen sind deprimierend, findet Anja Möller. Und die für krebskranke Frauen erst recht. Sie geht nur hin, weil ihr Mann das will. Und trifft dort auf die 83-jährige Sieglinde. Sieglinde ist trotz ihrer Diagnose voller Lebensfreude und plant eine Weltreise. Doch bevor sie die antreten kann, stirbt sie. Als die übrigen fünf absolut unterschiedlichen Frauen der Selbsthilfegruppe beschließen, an ihrer Stelle die Welt zu sehen, nimmt eine abenteuerliche Reise ihren Lauf: Sie haben nichts mehr zu verlieren, sondern alles zu gewinnen.

Mit Begeisterung gelesen

— omami

Eine Geschichte mit so viel Witz und Lebensfreude geschrieben, dass sie sofort mitreißt!

— Lealein1906

Wundervolle lebensbejahende Lektüre

— Melli910

Toller Roman, sehr zu empfehlen!

— YH110BY

Dieses Buch macht Mut und überzeugt mit ausgelassener Lebensfreude.

— lillylena

Warmherzige, Hoffnung machende, auch humorvolle Geschichte.

— IrisBuecher

Eine schöne Lektüre, die gut unterhält, mich jedoch nicht vollkommen überzeugt hat.

— Samirabooklover

Die Protagonisten/innen sind überaus einfach gestrickt, dennoch hat der Roman Charme.

— wandablue

Ein tolles und absolut positives Buch mit genau dem richtigen Gleichgewicht zwischen ernsten Momenten und lustigen Stellen.

— Ariianna

gefühlvoll und ergreifend – ein wunderschöner Roman

— Gartenkobold
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  • Eine lehrreiche Reise

    Überleben ist ein guter Anfang

    Readi

    25. June 2017 um 14:31

    Eine Gruppe von an Krebs erkranken Frauen trifft sich regelmäßig in einer Selbsthilfeorganisation.Anja stößt als letzte zur bunt gemischten Truppe. Da sitzt eine Bäuerin neben der Unternehmer - Gattin,  Marion mit dem perfekten Mann neben Hertha, die von ihrem Mann unterdrückt und bevormundet wird.Alle haben die gleiche Diagnose : Krebs. Und doch gehen alle unterschiedlich damit um. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam : sie helfen sich gegenseitig durch den Austausch in der Gruppe.Sieglinde, die älteste Frau in der Gruppe öffnet ihnen allen ein wenig die Augen,  das Herz und letztendlich auch den Horizont. Denn als sie stirbt,  ohne ihre geplante Wunsch-Weltreise antreten zu können,  treten die Frauen kurzerhand an ihrer Stelle die Reise an. Diese Buch hat mich stark berührt, behandelt es doch wieder einmal die allgegenwärtige Endlichkeit des eigenen Lebens. Die Frauen, die am Krebs erkrankt sind, sich aber trotzdem wieder ins Leben zurück kämpfen und versuchen, das beste daraus zu machen. Ein Buch, welches nachdenklich macht und dazu auffordert,  jeden Tag zu einem schönen Tag zu machen. Egal, was kommt. Denn wir alle haben nur dieses eine Leben und sollten versuchen, es zu genießen. Der Roman ist unterteilt in die einzelnen großen Reiseetappen/Kontinente. Irgendwie nehmen die Frauen (und auch der Leser) von jeder Etappe etwas mit und wachsen so nur noch enger zusammen. Auch,  wenn sie sich dessen zuerst nicht bewusst sind.  Denn sie alle sind wirklich sehr unterschiedlich. Aber: im Leben muss man auch mal etwas wagen und soll nicht aus Angst nichts riskieren. Sie alle kämpfen einen Kampf gegen die Statistik und wollen gewinnen. Am Ende der Reise gehen alle als Gewinner hervor,  was mir sehr gut gefallen hat. Der Roman hat nichts verklärt oder schön geredet. Er war traurig und ehrlich,  macht aber auch Mut und Hoffnung. Ich fand ihn eine sehr gelungene Mischung,  die mir richtig gut gefallen hat. Ein bisschen schade fand ich es,  dass der Roman nur so kurz war. Gerne hätte ich die Frauen noch weiter auf ihrem Weg begleitet und selbst noch die ein oder andere Weisheit oder etwas Mut dazu gelernt.

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  • fehlender Tiefgang

    Überleben ist ein guter Anfang

    Chrummy

    15. June 2017 um 20:55

    In „Überleben ist ein guter Anfang“ erzählt Andrea Ulmer die Geschichte von sechs unterschiedlichen Frauen die ein gemeinsames Schicksal teilen. Sie alle erhielten die Diagnose Brustkrebs und kämpfen bereits mehr oder weniger lang dagegen an. In einer Selbsthilfegruppe finden sie zueinander. Als Sieglinde, die älteste der Frauen, im Alter von 83 Jahren überraschend stirbt, beschliessen die anderen Sieglindes Traum von einer Weltreise in die Tat umzusetzen und bereisen gemeinsam sechs der sieben Kontinente. Andrea Ulmer verarbeitet in diesem Roman auch ihr eigenes sowie das Schicksal ihrer Mutter, welche an Brustkrebs gestorben ist. Sie schafft dies auf eine ganz eigene, leichte und durchaus humorvolle Art. Der Schreibstil ist flüssig, der Leser hat keine Mühe der Geschichte zu folgen und kann sich sehr gut in die verschiedenen Schauplätze hineinversetzen. Dass eine der Protagonistinnen vorzugsweise in ihrer Mundart spricht, lockert das Ganze mit etwas Lokalkolorit auf.Die Reisenden müssen nicht nur ihre Ehemänner alleine zu Hause lassen, was nicht selten zu lustigen Episoden führt, sie müssen auch über ihren eigenen Schatten springen und sich herausfordernden Situationen stellen. Dabei versteht es Ulmer die unterschiedlichen Figuren zu porträtieren, obwohl eine tiefergehende Analyse der Charaktere durchaus wünschenswert gewesen wäre. Die Figuren bleiben oberflächlich und ihre Beschreibung verläuft zumeist auf physischer Ebene ohne dass eingehender auf die Psyche der fünf Protagonistinnen eingegangen wird. Obwohl alle der im Buch beschriebenen Figuren – seien es die krebskranken Frauen oder ihre anteilhabenden Familienangehörigen – eine Entwicklung durchmachen, erlebt keine davon eine richtiggehende Katharsis. Alle ertragen ihr Schicksal mit einer gewissen Ergebenheit und ohne damit zu hadern. Dies lässt die Tatsache, dass alle an Krebs leiden in den Hintergrund treten. Selbst der Tod von Sieglinde schafft es nicht den Leser wachzurütteln und sich in ernstzunehmender Weise mit der tragische Thematik auseinanderzusetzen. Stirbt eine bereits 83-jährige Person, ist der Grund für ihren Tod eher zweitrangig. So wie die Geschichte verläuft und die Figuren charakterisiert werden, könnten die fünf Frauen durchaus aus einem anderen Grund miteinander verbunden oder befreundet sein. Der Brustkrebs gilt hier zwar als gemeinsamer Nenner, dennoch setzt sich der Roman zu wenig damit auseinander. Aus diesem Grund ist „Überleben ist ein guter Anfang“ eine unterhaltsame Lektüre, welche den Leser leider nicht wirklich zu fesseln vermag und weniger Tiefgang hat als die Buchbeschreibung erhoffen lässt.

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  • Weltreise

    Überleben ist ein guter Anfang

    omami

    13. June 2017 um 17:55

              Mit diesem Roman von Andrea Ulmer hat sich etwas ganz Wunderbares in meinem Bücherregal breitgemacht.Krebs zu haben, ist bestimmt schrecklich. Eine Selbsthilfegruppe kann gut sein.Wenn man allerdings Krebs hat, in eine Selbsthilfegruppe kommt und so nette und liebenswerte Menschen kennen lernt, wie es in dem Buch beschrieben wird, dann hat man schon fast einen Haupttreffer gelandet.Eine durchaus vergnügliche Reise in die 5 Kontinente wird hier richtig schmackhaft gemacht, obwohl die Probleme, die eine Krebserkrankung nach sich zieht, nicht verschwiegen oder verniedlicht werden.Ebenso ist es mit den Angehörigen, die ja selbst mitleiden und Angst und Sorgen haben, die sie nicht verstecken wollen oder können.Dieses Buch ist eigentlich schon ein Selbsthilfe-Buch, man sollte es lesen, ob man nun gesund ist oder nicht. Es zeigt einem, wie schön das Leben sein könnte, wenn man es sich nicht immer schwerer macht, als nötig.        

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  • Lebensfreude pur

    Überleben ist ein guter Anfang

    Lealein1906

    07. May 2017 um 23:55

    „Überleben ist ein guter Anfang“ hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es geht um Anja, die Krebs hat und deswegen eine Selbsthilfegruppe aufsucht. Wider Erwarten gefällt es ihr super gut und bald schließt sie eine feste Freundschaft mit den anderen Frauen, denn die Krankheit verbindet. Als eine Frau aus der Selbsthilfegruppe, Sieglinde, stirbt und den anderen ihr Vermögen überlässt, beschließen die Frauen kurzerhand eine Weltreise anzutreten, die eigentlich Sieglinde machen wollte. So wollen sie das Andenken der guten Freundin ehren. Und so beginnt eine Reise mit fünf verschiedenen Frauen, Höhen und Tiefen und einigen Abenteuern auf alle fünf Kontinente (die Orte verrate ich mal noch nicht, die werden auch im Buch erst nach und nach verraten). Die Geschichte, die ja eigentlich eine traurige sein müsste, wegen der Krebskrankheiten, ist mit so viel Witz und Lebensfreude geschrieben, dass sie einen sofort mitreißt. Die Krankheit wird auf keinen Fall außen vor gelassen, aber sie spielt keine dominante Rolle. Stattdessen wird gezeigt, wie viel Spaß man trotz einer extremen Krankheit haben kann und dass man sich auf keinen Fall irgendwo verkriechen sollte. Ich finde, dieses Buch ist nicht nur eine Aufmunterung für kranke Menschen, sondern auch an „gesunde“, sich nicht den Spaß am Leben zu nehmen lassen. Man muss nur etwas finden, dass einen antreibt und auch mal etwas Verrücktes wagen. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und es ist wirklich schwierig, zwischendurch eine Pause zu machen, weil man unbedingt wissen will, wie es weiter geht, was das nächste Ziel sein wird oder was für ein neues Abenteuer die fünf ungleichen Frauen erwartet. Ich sag nur mit Haien tauchen, Wildwasser-Rafting oder auch ein paar Flirts. Trotzdem gibt es auch immer wieder ruhige Passagen, sodass die Geschichte nicht unruhig wird. Einfach nur empfehlenswert!

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  • Ein Roman der das Leben preist

    Überleben ist ein guter Anfang

    LadyIceTea

    07. May 2017 um 18:59

    Selbsthilfegruppen sind deprimierend, findet Anja Möller. Und die für krebskranke Frauen erst recht. Sie geht nur hin, weil ihr Mann das will. Und trifft dort auf die 83-jährige Sieglinde. Sieglinde ist trotz ihrer Diagnose voller Lebensfreude und plant eine Weltreise. Doch bevor sie die antreten kann, stirbt sie. Als die übrigen fünf absolut unterschiedlichen Frauen der Selbsthilfegruppe beschließen, an ihrer Stelle die Welt zu sehen, nimmt eine abenteuerliche Reise ihren Lauf: Sie haben nichts mehr zu verlieren, sondern alles zu gewinnen.Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen begonnen, da meine Mutter selbst Krebs hatte. Aber ich muss sagen, dass das Thema hier wirklich gut thematisiert wird. Wir erleben hier viele sehr sympathische Figuren. Alle haben ihren eigenen Charakter und ihre eigenen Ängste, Sorgen und Freuden.Auch die Reise ist wirklich gut beschrieben. Die unterschiedlichen Stationen dieser Reise konnte ich mir schön vorstellen und auch dass Sieglinde immer ein Teil dieser Reise ist, hat mir gut gefallen. Mein einziges Manko ist, die fehlende Tiefe an einigen Stellen. Da ich selbst Angehörige einer Krebs-(Be-)Siegerin bin, weiß ich wieviel hinter der Fassade der Menschen steckt. Ich hätte mir gewünscht, dass in der Geschichte in diese Tiefen eingedrungen wird.Leider war das an einigen Stellen nicht so ganz der Fall.Trotzdem ist dieses Buch eine schöne, kurzweilige Geschichte, die dieses Thema auf eine gute Art und Weise verpackt.

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  • Schöne Geschichte mit Luft nach oben

    Überleben ist ein guter Anfang

    Nela77

    21. April 2017 um 23:17

    In einer Selbsthilfegruppe treffen sechs völlig unterschiedliche, krebskranke Frauen aufeinander. Sieglinde, die Älteste, möchte so bald wie möglich ihren Traum einer Weltreise in die Tat umsetzen. Leider kommt es nicht mehr dazu. Daraufhin entschließen sich die restlichen Frauen, diesen letzten Wunsch stellvertretend zu erleben und machen sich auf die Reise. Sie besuchen Frankreich, die USA, Peru, Australien, Indien und Ägypten.Sehr gut gefallen hat mir die ganz andere und sehr positive Herangehensweise an das Thema Krebs und die Verarbeitung in diesem Roman. Das Buch weckt die Lust, etwas zu erleben, und nicht zu warten, bis es fast zu spät ist. Außerdem hat mir die Verschiedenartigkeit der fünf Frauen sehr gut gefallen, die sich zuvor sicher nie begegnet wären, sowie die Beschreibung ihrer Sorgen und Probleme auch während der Reise. Etwas schade fand ich es, dass die Figuren für mich dennoch etwas blass geblieben sind und ihnen zum Teil die Tiefe fehlt. Gleichzeitig erscheinen sie für die heutige Zeit doch sehr naiv und entsprechen dem traditionellen Rollenbild. Auch die Reiseziele sind nur sehr oberflächlich beschriebene Handlungsorte, die farblos bleiben, obwohl ich fast alle persönlich kenne. Im Prinzip werden ein oder zwei Hauptsehenswürdigkeiten kurz angesprochen, auf die jeweilige Kultur oder die Menschen wird jedoch nicht eingegangen.Alles in allem für mich eine schöne Geschichte, die aufgrund des angenehmen Schreibstils schnell gelesen werden kann, ihr Potential aber nicht komplett ausschöpft.

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  • Toller Roman, sehr zu empfehlen!

    Überleben ist ein guter Anfang

    YH110BY

    17. April 2017 um 13:47

    Anja Möller ist an Brustkrebs erkrankt und besucht auf das Drängen ihres Mannes hin eine Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie fünf Frauen kennen, denen es genauso geht wie ihr. Unter anderem die 83jährige Sieglinde. Deren großes Ziel ist es, nach Abschluss der Chemotherapie eine Weltreise zu machen. Doch Sieglinde stirbt, ohne ihren Traum verwirklichen zu können. Kurzentschlossen beschliessen die fünf Frauen für Sieglinde ihre Weltreise zu machen. Und so fliegen sie innerhalb von sechs Wochen nach Frankreich, Amerika, Indien, Australien und Ägypten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich kurzweilig und leicht lesen und hat mich oft zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht. Es vermittelt die Botschaft, nicht alle Träume im Leben aufzuschieben, denn irgendwann hat man keine Zeit mehr, sie zu verwirklichen. Die Geschichte der fünf Frauen wird sehr realitätsnah herübergebracht. Man taucht gleich in den Roman ein und hat das Gefühl mittendrin zu sein. Ein Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!

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  • eine Geschichte voller Lebensmut

    Überleben ist ein guter Anfang

    lillylena

    03. April 2017 um 14:22

    Anja hat Krebs, was sie natürlich nicht unbedingt toll findet, aber sie versucht, damit umzugehen. Ihr Mann ist der Meinung, dies gehe gut in einer Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie wundervolle Menschen kennen und nach dem Tod von Sieglinde beschließen die fünf unterschiedlichen Charaktere eine Reise zu mahen, die sie auf alle Kontinente der Welt bringt. Die Autorin begleitet Anja, Hertha, Marion, Sabine und Gret nicht nur auf einer Reise um die Welt sondern auf einer Reise zu sich selbst. Alle Frauen sind zwar schon im Leben angekommen, doch der Krebs hat sie aus der Bahn geworfen.Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers mit einem stärkeren Fokus auf Anja geschrieben. Dadurch, dass Anja ein Tablet mit Skype besitzt, bekommt der Leser auch einiges von den Daheim-Gebliebenen Familienmitgliedern mit. So entsteht dort auch eine ganz eigene Geschichte, die das Buch ein wenig spannender macht. Zunächst hatte ich das Gefühl, dass die einzelnen Stationen der Reise ein wenig zu schnell "abgefrühstückt" werden. Von mir aus hätte das Buch auch ein wenig dicker sein können. Doch jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass die Länge so in Ordnung war. Die Autorin- welche das Buch ihrer an Krebs verstorbenen Mutter widmet- hat alles gesagt und konnte auch alles ausdrücken, was wichtig war. Natürlich besteht das Buch nicht nur aus Sonnenschein- was mich auch geärgert hätte- aber trotz einiger Tiefen gibt das Buch ein wundervolles Lebensgefühl zurück und ich habe schon vielen Menschen davon erzählt.Abschließend kann ich sagen, dass mir Anja und Co. total ans Herz gewachsen sind und ich dieses Lebensgefühl ein wenig in mir aufgenommen habe und es mir Mut gemacht hat, selbst schwierigen Lebensphasen mit einem Lächeln zu begegnen. Man soll immer das tun, was einem selbst gut tut, auch wenn alle anderen sagen, man kann es nicht.       

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  • Überleben ist ein guter Anfang

    Überleben ist ein guter Anfang

    Samirabooklover

    31. March 2017 um 22:35

    InhaltAnja Möller erkrankt schwer an Brustkrebs. Ihrem fürsorglichen Mann zuliebe, besucht sie eine Selbsthilfegruppe. Nach anfänglicher Skepsis wird sie positiv überrascht von der kunterbunten Frauengruppe. Als Sieglinde, ältestes Mitglied und der stetige,optimistische Fels in der Brandung, verstirbt, beschließen die verbliebenen Fünf anstelle von Sieglinde auf eine große Weltreise zu gehen. Zusammen erleben sie viele Abenteuer und stellen sich gemeinsam den Herausforderungen, die sich ihnen stellen... Meinung Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.Jede Einzelne von Ihnen besitzt einen außergewöhnlichen und einzigartigen Charakter.Sie geben zusammen eine tolle, verrückte Gruppe ab und ihre schrulligen Eigenarten haben sie so liebenswert für mich gemacht.Der gemeinsame Nenner, der sie alle erst vereint hat, ist ihre Diagnose: Krebs."Überleben ist ein guter Anfang" ist nicht das erste Buch, dass sich mit der Krankheit und Krebspatienten beschäftigt.Und trotzdem war ich sehr gespannt, was mich dahinter erwartet.Die Idee der gemeinsamen Weltreise hat mich besonders angesprochen und ich hatte auf ein lebendiges Abenteuer voller Hochs und Tiefs gehofft.Leider traf dies nur teilweise zu.Während des Lesens sind bei mir keine wirklichen Gefühle aufgekommen und ich fühlte mich eher distanziert von dem Geschehen und den Charakteren.Natürlich wurde es mit diesem durchgemischte Haufen von Power-Frauen nicht langweilig aber auch gerade deshalb hat es mich so verwundert, dass ich keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.Vielleicht lag es am Schreibstil, der mehr einem Bericht ähnelte.Denn das war es, was mich am meisten gestört hat.Innerhalb weniger Wochen machen die Fünf eine Weltreise. Kein unmögliches Vorhaben - schließlich basiert dies auf wahren Ereignissen - aber dadurch wirkte alles so klar strukturiert, wie eine To-Do-Liste, bei der man eins nach dem anderen abhakt.Im Gegenzug habe ich sehr viele Orte, Kulturen und Menschen kennenlernen dürfen.Es war bunt und abenteuerlich, abwechslungsreich und erstaunlich schön.Aber auf der anderen Seite hat mir auch einfach etwas gefehlt.Zwischendurch wurde einfach aufgezählt, was die Charaktere in dem jeweiligen Land erlebt haben.Und ich finde, dass die Autorin etwas ausschweifender hätte sein können. Mit Freuden würde ich auch kleinere Details über die Reise lesen, die dem ganzen erst das Lebhafte geben können.Und ich hätte mich auch gefreut, wenn Andrea Ulmer genauer auf unsere fünf Frauen eingegangen wäre.Ich habe nur einen kleinen Einblick in ihre Gefühle bekommen und habe eindeutig mehr in dieser Hinsicht erwartet.Nachdem ich das Buch beendet hatte, kam es mir so vor, als hätte die entscheidende Erkenntnis oder Pointe gefehlt, da es so offen aufgehört hat und ich normalerweise einen guten Abschluss für die gelesene Geschichte brauche.FazitDas Buch war schnell durchgelesen und mir hat es ehrlich Spaß gemacht, den Dialogen der Protagonistinnen zu folgen und sie auf ihrer Reise zu begleiten.Total unterschiedliche Aspekte der Weltkulturen waren zu sehen und sie haben so viele Dinge erlebt, wodurch ich gar keine andere Wahl hatte, als weiterzulesen ;)Insgesamt wurden meine Erwartungen nicht so erfüllt, wie ich es mir gewünscht hätte.Dafür war mir die Geschichte etwas zu oberflächlich und hat mir das Gefühl vermittelt, dass die Handlung Punkt für Punkt abgehakt wurde."Überleben ist ein guter Anfang" war eine schöne Lektüre für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat, mich jedoch nicht vollkommen überzeugen konnte.

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  • ....traurig....

    Überleben ist ein guter Anfang

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:25

    Anja hat Brustkrebs. Sie besucht ihrem Mann zuliebe eine Selbsthilfegruppe. Diese Truppe von Frauen sind so ganz anders, als sich das Anja vorgestellt hat. Besonders Sieglinde sticht hervor. Sie hat vor eine Weltreise zu machen, stirbt aber leider kurz vor Beginn der Reise. Die Frauen beschließen diese Reise für Sieglinde anzutreten. Ein sehr berührender Roman. Als Leser weiß man an machen Stellen nicht, ob man lachen oder weinen soll. Das Cover finde ich auch sehr passend.

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  • Mut und Herzenswärme

    Überleben ist ein guter Anfang

    heinoko

    17. March 2017 um 08:23

    Manchmal geschieht es, dass ein Buch wärmt wie eine Tasse Tee oder wie ein anerkennendes Wort oder wie das Lächeln eines Fremden. Das vorliegende Buch ist ein solches Wärme-Buch. Es führt mich ab dem ersten Satz ohne Schwere hinein in die Welt von Anja, einer Frau mittleren Alters, die an Brustkrebs erkrankt ist, mit Knochenmetastasen und entsprechend wenig Hoffnung auf ein langes Leben. Anja nimmt trotz aller Vorbehalte ihren Mut zusammen und schließt sich einer Selbsthilfegruppe an, was zu völlig neuen Erfahrungen führt. Die Gruppe, deren Mitglieder nicht unterschiedlicher sein könnten, wächst durch den Tod eines Mitgliedes zusammen und begibt sich schließlich auf eine Weltreise. Diese Reise bewirkt bei jeder der Frauen einen ganz besonderen Entwicklungsprozess, gegenseitig stützen sie sich in ihrem individuellen So-Sein, sie ermutigen sich, stützen sich, loten ihre Grenzen aus und spüren durch neue Erfahrungen das kostbare Leben.  Der Schreibstil ist sehr eindrücklich, weil er so einfach ist, so klar, so nüchtern, und dabei genau beobachtend. Da ist nichts Larmoyantes, nichts Weinerliches, nichts Betuliches. Die sehr unterschiedlichen Frauen werden mit liebevoller Achtung und einem ebenso liebevollen Blick aufs Komische geschildert. Es ist nicht wichtig, dass diese spontane Weltreise recht märchenhaft klingt, als nicht wirklich realisierbar. Wichtig ist das innere Lächeln, dieses Gefühl der Wärme, mit dem man das Buch am Ende weglegt, wichtig ist das Fünkchen mehr Mut, das Leben jetzt, hier und heute, auszukosten. Ein starkes Buch!

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  • Überleben ist ein guter Anfang

    Überleben ist ein guter Anfang

    Nynaeve04

    14. March 2017 um 21:57

    Dieses Buch war für mich mal wieder etwas anderes. Fünf Krebskranke Frauen die sich auf Weltreise begeben?! Na da war ich aber gespannt.... und wurde nicht enttäuscht! Kurz nachdem Anja sich einer Selbsthilfegruppe angeschlossen hat stirbt das älteste Mitglied. Die 83 jährige Sieglinde erzählt Anja aber noch wo sie das Geld versteckt hat dass sie für ihre geplante Weltreise gespart hat und dass Anja es an sich nehmen soll. Als Anja das Geld holt ist sie erschrocken über die Menge. Das ist so viel, dass alle zusammen verreisen könne. Also beschließen die Frauen in Gedenken an ihre Freundin die geplante Weltreise anzutreten.Ab da nimmt das Buch Fahrt auf. Von Frankreich geht es nach Amerika, dann nach Peru, Australien, Indien und zum Schluss nach Ägypten. Natürlich haben die Frauen mit manchen Unternehmungen so ihre Probleme. Trotzdem wird nicht gejammert, sondern sie sind für einander da, unterstützen sich und sprechen sich Mut zu. Das hat mir besonders gut gefallen. Natürlich ist der Krebs im Buch all gegenwärtig, aber das Buch wird nicht schwerfällig oder deprimierend. Im Gegenteil, es zeigt wirklich wie die fünf Frauen ihrer Krankheit trotzen und einfach nur LEBEN. Bis zum Schluss alle wieder zu Hause ankommen und sich dabei jeder ein bisschen - oder auch ein bisschen mehr - verändert hat.Die Frauen waren fünf sehr unterschiedliche Charaktere die mir wirklich alle ans Herz gewachsen sind. Sabine mit ihrer ruppigen Art, Greta die manchmal ganz schön naiv ist, Herta, die einfach zu gut für die Welt ist, Marion die sich manchmal zu viel aufbürdet und Anja, die noch versucht ihren Weg im Umgang mit der Krankheit zu finden. Allesamt tolle Frauen die ich sehr gerne auf iher Weltreise begleitet habe!Der Schreibstil ist recht einfach, man braucht sich nicht zu sehr konzentrieren und das Buch lies sich flüssig weg. Besonders gefallen hat mir Grets Dialekt. "Überleben ist ein guter Anfang" ist ein tolles Buch über starke Frauen die sich nicht von ihrer Krankheit unterkriegen lassen. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!

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  • Eine Reise um die Welt…

    Überleben ist ein guter Anfang

    Steffi1611

    13. March 2017 um 11:20

    Anja beschließt es bei einer Selbsthilfegruppe zu versuchen, damit ihr Mann Ruhe gibt. Dieser ist nämlich übervorsorglich geworden, als bei Anja Krebs diagnostiziert wurde.Aber was soll so eine Gruppe helfen, wo nur Kranke sind und das ganze Gejammer von denen? So wie vorgestellt ist es aber gar nicht. Anja merkt schnell, dass die 5 Frauen sehr positiv sind und aus ihnen vielleicht Freundinnen werden können.Die älteste von ihnen Sieglinde hatte immer eine Weltreise als Ziel. Sie hat schon genügend Geld zusammen und die Route der Tour steht auch schon. Aber das Schicksal kommt dazwischen und sie stirbt vor Reiseantritt. Die übrigen 5 Frauen beschließen für Sieglinde die Reise zu machen.Und so begleitet man beim Lesen absolut unterschiedliche Frauen auf einer abenteuerlichen Reise, wo nicht die Krankheit im Mittelpunkt steht.Der Autorin ist es gelungen mich mit auf diese Reise zu nehmen. Neben den tollen Charakterdarstellungen der Frauen, überzeugt ebenfalls die Beschreibung der besuchten Orte. Außerdem merkt man beim Lesen schnell, wie sich eine gute und tiefe Freundschaft entwickelt. Jede hat ihre eigenen Probleme, ob privat oder mit der Krankheit, aber auf dieser Reise geht es in erster Linie um die Wunscherfüllung von der Verstorbenen. So wird zum Beispiel eine Raftingtour und ebenso ein Casinobesuch gemacht.Auf der anderen Seite bekommt man mit, wie die zurückgebliebenen Familien mit der Situation, dass die Frau nicht im Hause ist umgehen. Klappt bei einigen besser als bei anderen.Mit Humor und Gefühl wurde nicht gespart. Durch den leichten Schreibstil fließen die Seiten nur so dahin. Wirklich doppelt Lesen musste ich nur den Dialekt, aber daran gewöhnt man sich und merkt wie lustig dieser klingen muss.Das Cover ist nicht überladen und wirkt zurückhaltend sowie ruhig.Zum Abschluss kann dieses Buch nur empfohlen werden. Es ist kein Krankenbericht sondern eine Geschichte über Freunde und Lebensfreude.

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  • Ernster Thema heiter erzählt

    Überleben ist ein guter Anfang

    Lesemama

    11. March 2017 um 15:07

              Zum Inhalt:Anja hat Brustkrebs und ihr Mann Robert hat im Krankenhaus einen Flyer für eine Selbsthilfegruppe entdeckt. Zu der geht Anja nur um Robert einen Gefallen zu tun und um seiner Fürsorge zu entkommen. Aber in der Gruppe lernt sie fünf wunderbare Frauen kennen. Eine davon ist die 83jährige Sieglinde. Sieglinde möchte nach der Chemo eine Weltreise machen, stirbt aber leider.Also machen sich Anja und die übrigen Mitglieder der Gruppe auf den Weg, um an Sieglindes Stelle die Reise anzutreten.Meine Meinung:Ein Selbsthilfegruppe war in Anjas Augen genau so ein Widerspruch wie eine Eremiten-WG. So fängt das Buch an und ich musste schon das erste mal lachen. Das Buch erzählt eine traurige Geschichte in einer wunderbaren Art und Weise. Die Autorin, Andrea Ulmer, hat ihre Mutter an den Krebs verloren und hat noch während der Krankheit begonnen dieses Buch zu schreiben. Und es ist ihr sehr gut Gelungen. Mich hat die Geschichte berührt und trotzdem wunderbar unterhalten. Ein Roman, der einfach gut tut.Fazit:Eine wundervolle Geschichte, die sehr gut unterhält und trotz des ernsten Themas zum schmunzeln einlädt. Von mit bekommt dieses Buch 5 Sterne und eine volle Leseempfehlung.        

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  • Mehr erwartet - bei einer so guten Idee!

    Überleben ist ein guter Anfang

    Philippa-Florentine

    10. March 2017 um 20:27

    Inhalt: Die an Krebs-erkrankte Anja Möller nimmt trotz anfänglichen Widerwillens an einer Selbsthilfe-gruppe teil und wird von der dortigen Atmosphäre positiv überrascht. Als eine ältere Teilnehmerin ihre lang geplante Weltreise zu vollstrecken, beschließen die übrigen fünf Frauen für sie diese Weltreise anzutreten. Erwartung: Als ich mich für dieses Buch bewarb erwartete ich einen tiefgründigen Roman, der einen zu Tränen rührt, aber auch zum Leben ermutigt. Ich erwartete Frauen, die nichts mehr zu verlieren hatten, verrückte Dinge planten und sich voll vom Leben einnehmen lassen. Ich erwartete einen bleibenden Eindruck und war fest davon überzeugt, dass mich dieses Buch mit seiner Geschichte lange nicht loslassen würde und vielleicht sogar etwas an meiner persönlichen Einstellung ändern dem Leben gegenüber ändern würde… Leider wurden nur wenige meiner Erwartungen erfüllt. Idee: Die Erzählung beruht auf der wahren Geschichte der Mutter der Autorin, was dem Buch zumindest ein bisschen Schwere und Tiefgründigkeit gibt. Meinung: Die Idee dieses Buches sprach mich an, jedoch scheitert dieser Roman – meiner Ansicht nach – an der Umsetzung: es fehlt die Tiefgründigkeit, der nachhaltende Eindruck, die Hauptpersonen werden oberflächlich und klischeehaft charakterisiert, es fehlte mir die Identifikation mit den Charakteren. Das Thema dieses Romans würde prinzipiell einen hervorragenden Roman hergeben (mit Tiefgang), jedoch wird es bei dieser Erzählung, so denke ich, nur sehr oberflächlich betrachtet. Ich hätte mir gewünscht, dass auch die schlechten Phasen während der Erkrankung beschrieben werden, der Umgang mit Problemen, wie nur Krebs-patienten sie kennen. Darüber hinaus störte mich etwas die altmodische Namensgebung der Personen. Ich fühlte mich mit den im Buch beschriebenen Charakteren schlicht nicht verbunden. Fazit: Eine Idee, die meiner Meinung nach mehr hergegeben hätte, so jedoch keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlässt - schade!

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