Solange wir uns haben

von Andrea Ulmer 
4,2 Sterne bei49 Bewertungen
Solange wir uns haben
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Ein ernsthaftes und doch unterhaltsames Buch über die wichtigen Dinge im Leben.

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Humorvolle, aber trotzdem ernsthafte Erzählung darüber, dass es sich lohnt, sich den eigenen Ängsten zu stellen.

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Inhaltsangabe zu "Solange wir uns haben"

Panik kann auch eine Chance sein

Jessica Hanser, 42, dachte eigentlich, sie hätte ihr Leben als alleinerziehende, berufstätige Mutter im Griff. Aber als sie plötzlich Panikattacken bekommt, kann sie nicht mal mehr arbeiten. Ihre Teenietochter Miriam hat wenig Verständnis und findet, ihre Mutter solle sich zusammenreißen. Hilfe bekommt Jessica stattdessen von unerwarteter Seite: Ihre Nachbarin Hildegard, die mit 30 Katzen in einem Haus lebt, wird Jessica zur Freundin in schweren Zeiten. Sie zeigt ihr, dass scheue Katzen und kratzbürstige Teenager sich gar nicht so unähnlich sind. Und dass eigentlich jeder ein bisschen verrückt ist. Doch als Miriam plötzlich wegläuft, ist Jessica panisch wie nie zuvor. Wird sie es schaffen, ihre Krankheit zu überwinden und ihre Tochter zurückzuholen? Ein warmherziger Roman, der zeigt, dass es sich lohnt, seine eigenen Ängste zu überwinden - so schwer das manchmal auch sein mag.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290409
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:10.08.2018

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    Bücherkaktusvor einem Tag
    Kurzmeinung: Ein ernsthaftes und doch unterhaltsames Buch über die wichtigen Dinge im Leben.
    Gefühlvoll ohne kitschig zu sein

    „Solange wir uns haben“ ist aus meiner Sicht ein wunderbar ehrlicher und gefühlvoller Roman, der aber an keiner Stelle kitschig wird. Die Hauptfigur Jessica leidet unter einer Angststörung und die Beschreibung ihrer Gefühlswelt ist authentisch und mit einer gewissen Note Humor versehen. Jedoch konnte ich mich an vielen Stellen nicht mit Jessica identifizieren, was aber nicht weiter schlimm war. Meine Lieblingsfigur ist die pragmatische Nachbarin und „verrückte Katzenfrau“ Hildegard, die das Buch zu einem echten Highlight macht! Das Buch hat mich wirklich überrascht, vor allem da ich das Cover nicht wirklich schön und thematisch eher unpassend fand. Die Autorin schafft es, das ernsthafte Thema psychischer Erkrankungen und familiärer Konflikte auf humorvolle, aber dennoch ernsthafte Art aufzugreifen und zu verarbeiten. Einziger Wermutstropfen ist für mich das letzte Fünftel des Buches, das dann doch etwas zu unrealistisch wurde. Deshalb ein Stern Abzug. Alles in allem aber ein liebevolles, humorvolles und gleichzeitig ernstes Buch über die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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    SanniRs avatar
    SanniRvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Humorvolle, aber trotzdem ernsthafte Erzählung darüber, dass es sich lohnt, sich den eigenen Ängsten zu stellen.
    Andrea Ulmer - "Solange wir uns haben"

    Obwohl "Solange wir uns haben" ja eigentlich ein eher ernsthaftes Thema aufgreift, musste ich während der Lektüre immer wieder schmunzeln. Ich denke, dass dies auch das Ziel der Autorin war: Ist die Lage noch so ernst, man sollte nie seinen Humor verlieren.

    Jessica ist alleinerziehende Mutter und voll von ihrem Beruf eingenommen. Doch plötzlich bekommt sie Panik-Attacken, die sie in ihrem Alltag stark einschränken. Die einfachsten Dinge sind plötzlich nicht mehr möglich und an Arbeit ist schon gar nicht zu denken. Jessicas pubertäre Tochter Miriam hat dafür jedoch nur wenig Verständnis. Kann sich ihre Mutter nicht einfach mal zusammen reißen? Hilfe kann Jessica von ihr nicht erwarten. Stattdessen aber von ihrer schrulligen Nachbarin Hildegard, die zwar nicht gut mit Menschen kann, dafür aber umso besser mit Katzen. Und Katzen sind doch eigentlich wie Menschen, oder?! Kann Hildegard mit ihren Weisheiten Jessica wirklich helfen? Das Verhältnis der beiden Frauen wird auf die Probe gestellt, als Miriam plötzlich verschwindet. Jessica ist gezwungen, sich ihren Ängsten zu stellen.

    Jeder Mensch hat Ängste, die er in irgendeiner Art und Weise bekämpft oder vielleicht sogar verdrängen kann. Doch irgendwann kommt man vielleicht an einen Punkt, an dem das nicht mehr möglich ist.
    Wie geht man damit um, wenn man plötzlich nicht mehr "einfach leben" kann, sondern alles zur Mutprobe wird?
    Andrea Ulmer beschreibt humorvoll - aber nicht lächerlich, sondern trotzdem ernsthaft - dass es sich durchaus lohnt, seine eigenen Ängste zu bekämpfen. Auch wenn das nicht immer einfach ist.

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Gut geschrieben, Story so lala
    Hirngrippe

    Zum Inhalt:
    Als Jessica plötzlich Panikattacken bekommt, kann sie nicht mal mehr arbeiten. Ihre Teenietochter Miriam hat wenig Verständnis und findet, ihre Mutter solle sich zusammenreißen. Doch Hilfe naht von unerwarteter Stelle.
    Meine Meinung:
    Ich muss meine Meinung über dieses Buch tatsächlich zweiteilen. Den Schreibstil fand ich sehr gut und auch sehr gut lesbar. Die Beschreibungen zu der Angststörung gefiel mir gut und halte ich auch für recht realistisch. Man kann sich einfach sehr gut hinein versetzen und das hat mir wirklich gut gefallen. Auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Gerade auch die schrullige Hildegard. Was mir gar nicht so gut gefallen hat, war die Story an sich. Die war irgendwie reichlich hanebüchen und wenig glaubhaft. Ja, es ist ein Roman und kein Tatsachenbericht, aber mir gefallen Bücher einfach besser, wenn ich mir die Geschichte ein wenig realistisch erscheint.
    Fazit:
    Gut geschrieben, Story so lala.

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    Minangels avatar
    Minangelvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Oberflächliche unterhaltsame Reise mit einer Katzenfrau und einer Gehirngrippekranken auf der Suche nach dem Verständnis für Teenies…
    Oberflächliche unterhaltsame Reise mit einer Katzenfrau und einer Gehirngrippekranken auf der Suche

    Inhalt: Jessica Hanser, 42, dachte eigentlich, sie hätte ihr Leben als alleinerziehende, berufstätige Mutter im Griff. Aber als sie plötzlich Panikattacken bekommt, kann sie nicht mal mehr arbeiten. Ihre Teenietochter Miriam hat wenig Verständnis und findet, ihre Mutter solle sich zusammenreißen. Hilfe bekommt Jessica stattdessen von unerwarteter Seite: Ihre Nachbarin Hildegard, die mit 30 Katzen in einem Haus lebt, wird Jessica zur Freundin in schweren Zeiten. Sie zeigt ihr, dass scheue Katzen und kratzbürstige Teenager sich gar nicht so unähnlich sind. Und dass eigentlich jeder ein bisschen verrückt ist. Doch als Miriam plötzlich wegläuft, ist Jessica panisch wie nie zuvor. Wird sie es schaffen, ihre Krankheit zu überwinden und ihre Tochter zurückzuholen?

     

    Meine Meinung: Wer eine oberflächliche Roadstory liebt und gerne unterhalten wird, ist hier richtig! Reisen Sie mit der Katzenfrau Irmgard und der Panikattacken behafteten Jessica rund um den Globus. Teenagerprobleme, Außenseitergeschichten und eine Angststörung finden darin Platz, sowie einige neue verrückte Freunde und katzische Abenteuer!

    Wer aber so wie ich hofft, dass das Thema Angststörung mit einer positiven Entwicklung der Hauptprotagonistin einher geht, wird eher enttäuscht. Bis zum Schluss konnte ich keine persönliche Änderung oder Besserung von ihrer Einstellung zu ihrer Umwelt und ihrer Gedanken herauslesen. Einzig die Arbeitssituation hat sie in den Griff bekommen. Eine emotionale Beziehung zu ihrer Tochter oder gar ein liebevolles Wort für diese oder ihre Mitmenschen fehlte komplett.

    Gut unterhalten fühlte ich mich aufgrund der anderen interessanten skurrilen Charaktere, die leben und leben lassen. Irmgard mit ihrer Liebe zu Katzen war hier das Herzstück mit ihrem tollen neuen Bekannten.

     

    Fazit: unterhaltsam, mehr nicht. Aufgrund dessen, dass ich mit der Hauptprotagonistin nicht warm wurde und ich aufgrund der Leseprobe etwas tieferes erwartet hätte, gebe ich 3 zufriedene Sterne.

     

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    Nina_Ravenclaws avatar
    Nina_Ravenclawvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Solange wir uns haben, lässt sich leicht beschreiben: Solange wir uns haben, können wir alles schaffen.
    Das Herz einer Mutter, kann alles schaffen!

    Buchtitel: Solange wir uns haben Autor/in: Andrea Ulmer Verlag: Ullstein Klappentext (Buchrückseite): Jessica Hanser, 42, dachte eigentlich, sie hätte ihr Leben als alleinerziehende, berufstätige Mutter im Griff. Aber als sie plötzlich Panikattacken bekommt, kann sie nicht mal mehr arbeiten. Ihre Teenietochter Miriam findet, ihre Mutter solle sich zusammenreißen. Hilfe bekommt Jessica stattdessen von ihrer Nachbarin Hildegard, die sich um streunende Katzen kümmert. Sie zeigt ihr, dass Scheune Katzen und kratzbürstige Teenager sich gar nicht so unähnlich sind. Und dass eigentlich jeder ein bisschen verrückt ist. Doch als Miriam plötzlich ausreißt, ist Jessica panisch wie nie zuvor. Wird sie es schaffen, ihre Krankheit zu überwinden und ihre Tochter zurückzuholen ? Die Protagonisten: Jessica: Miriam s Mutter Miriam: Tochter von Jessica Hildegard: Katzenmutter und Nachbarin von den Hanser s. Meine Meinung zu diesem Buch: Ich habe selten so ein warmherziges Buch erlebt. Solange wir uns haben, greift die Problematik von Panikattacken auf und das Unverständnis anderer. (In diesem Fall das Unverständnis der Tochter). Außerdem, greift dieses Buch wunderbar auf, was eine Mutter aus Liebe zu ihrem Kind, schaffen kann und das hinter einem trotzigen Verhalten von Teenagern mehr stecken kann, als das, was sie äußerlich preis geben. Ich möchte nicht zu viel verraten. Begleitet Jessica, Miriam und meinen <3 Charakter (Hildegard) auf ihre chaotische und interessante Reise. Ihr werdet es nicht bereuen. Im Anschluss möchte ich der Autorin ein ganz großes Lob aussprechen. Ihr Schreibstil ist flüssig zu lesen und ihre Charaktere, haben alle ihren ganz eigenen Kern. Ich wusste beim lesen genau, um welche Personen es ging, da jeder Charakter mit einem Merkmal herausstach. (Zb hat Hildegard ständig über Katzen gesprochen. Selbst dann, wenn sie Ratschläge verteilte). So muss das sein und so, lese ich am liebsten. Bewertung: 5 von 5 Sterne! (Ich hätte so gern mehr gegeben)

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    milapferds avatar
    milapferdvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Regt zum überlegen an, wer will schon ein Umfaller sein.
    Nicht umfallen

    Nie im Leben hätte Jessica gedacht, dass sie mal an einer Angsterkrankung leiden könnte. Und dennoch kann sie kein Auto fahren ohne Panik zu bekommen. Blöd, wenn man in einem Kaff wohnt und eigentlich aufs Auto angewiesen ist. Findet auch Miriam, Jessicas Teenagertochter. Jessica muss etwas tun, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Und Miriam macht es ihr auch nicht besonders leicht….

    Meine Erwartung an diesen Roman waren eine unkompliziert zu lesende Geschichte. Genau das habe ich auch bekommen. Man kommt gut durch die Kapitel. Der Roman hat einen stätigen Vorwärtsdrang. Er weist nicht außergewöhnlich viel Action, Emotionen oder auch Spannung auf. Man wird trotzdem mitgerissen und brennt auf die neuen Wendungen.
    Mit ein bisschen Abstand erkenne ich immer weitere Tiefen in den Charakteren und vor allem nehme ich auch etwas für mich mit… denn viele von uns sind Umfaller…

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 18 Tagen
    Solange wir uns haben

    Jessica geschieden, lebt mit ihrer Teenagertochter Miriam in einen kleinen Häuschen. Eines Tages suchen Jessica Angstattaken anheim, sodaß sie noch nicht mal mehr hinter das Steuer ihres Autos kann, geschweige dann arbeiten gehen kann. Ihre Nachbarin die Katzenfrau die sich liebvoll um alle Streuner in ihrer Gegend kümmert, erkennt die Sache schnell und hilft ihr. Als ihr Tochter zu ihrem Vater nach Brasilien abhaut, da sie mit der Situation nicht mehr klar kommt, macht sich Jessica auf den Weg nach Brasilien um ihre Tochter zurückzuholen. Sie überwindet dafür sogar ihre Flugangst, jedoch nur weil Hildegard sie Katzenfrau sie spontan begleitet. In Brasilien kommt sie wieder zu sich selbst, als sie mit ihrer Tochter ein paar Tage in einem Baumhaus lebt, einem sehr alten Baum der gefällt werden soll. Hier finden auch Mutter und Tochter wieder zusammen. Ein Roman der nachdenklich stimmt und einen wieder auf die wichtigen Dinge im Leben besinnen läßt.

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    Annika_70s avatar
    Annika_70vor 19 Tagen
    Gehirngrippe

    Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Von der Autorin ist es das erste Buch, das ich gelesen habe. Jessica leidet unter Panikattacken. Sie ist Mutter einer Teenie Tochter Namens Miriam. Jessica ist alleinerziehend und hat es nicht einfach. Sie arbeitet in der Werbebrance.Mit ihrer Tochter hat sie es nicht unbedingt einfach. Der Vater von Miriam lebt in Brasilien. Eines Tages schafft Jessica es nicht mehr und wird krank, das macht die Situation nicht einfach. Ihre Seele streikt und sie wird krankgeschrieben. Für Miriam wird es nicht einfacher mit ihrer Mutter. Sie macht sich Gedanken und entschließt zu ihrem Vater nach Brasilin zu fliegen. Das gefällt Jessica natürlich gar nicht. Sie kommt mit der Krankheit nicht zurecht, der Chef nervt, das Haus muss abgezahlt werden und Miriam will zu ihrem Vater. Das Verhältnis zu ihrer Nachbarin Hildegard, die Katzenfrau wird enger. Hildegard hilft wo sie kann und geht damit sehr weit. Jessica ist erst störrisch gegenüber der Katzenfrau. Miriam ist weg und das Abenteuer beginnt und Hildegard steht ihr zur Seite.

    Andrea Ulmer hat einen leichten Schreibstil. Sie lässt den Leser nachdenken über verschiedene Dinge. Was ist eine psychische Erkrankung und wie geht man mit ihr um? Aber auch die Umweltproblematik wurde angesprochen. Sie hat es gut geschafft, diese Themen in die Geschichte einzubinden und gibt Denkanstöße. Die Protagonisten haben mir in ihrer Darstellung gut gefallen.


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    Monices avatar
    Monicevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Art um zu zeigen was uns wirklich wichtig sein sollte.
    Solange wir uns Zuhören

    "Solange wir uns haben" von Andrea Ulmer,

    ist ein wirklich tolles Buch. Die Autorin hat dieses Buch in einem sehr leicht lesbaren Schreibstil geschrieben. Mir hat sehr gut gefallen das sich ein roter Faden rund um die Panikattacken und den Stress der Protagonistin durch das Buch zieht. Wir als Leser dürfen teil daran haben wie die Protagonistin sich mit ihrer Panik auseinander setzt und welche folgen es aber schon hatte das sie es nicht gewagt hat. Die Kapitelaufteilung ist hier mal etwas anderes. Man erkennt klar wo ein Kapitel beginnt und Endet, sie sind auch Thematisch gut aufgeteilt. Doch sind hier die Kapitel nicht benannt, was für mich erst ungewohnt war, aber nach wenigen Seiten hatte ich mich gut dran gewöhnt und finde es jetzt echt super, es nimmt dem Buch etwas den Stressfaktor.
    Die Autorin zeigt uns in diesem Buch sehr deutlich wie wichtig es ist das man sich gegenseitig wirklich gut zu hört, seine Prioritäten richtig setzt und nicht den Status über alles stellt.
    Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen und es hat mich zum Nachdenken gebracht. Wie oft denken wir an den Job oder an andere doch wann denken wir an uns selbst oder unsere Familie?

    Zum Inhalt:
    Jessica lebt mit ihrer Tochter in der Nähe von Frankfurt, ihr Mann hat sie verlassen um ein Jahr auf einen Baum aufzupassen. Doch plötzlich kann sie kein Auto mehr fahren und auch auf Stress reagiert sie mit Panik. Als sie plötzlich Hilfe in ihrer etwas verrückten Nachbarin Hildegard findet ist sie irritiert. Doch plötzlich haut ihre Tochter Miriam ab und Jessica ist froh Hildegard an ihrer Seite zu wissen.

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Roadtrip der besonderen Art
    Ein Roadtrip der besonderen Art


    Stell Dir mal vor, Du kannst von heute auf morgen alltägliche Dinge einfach nicht mehr bewältigen? So ergeht es Jessica Jansen, 42 Jahre alt, alleinerziehend mit einer typischen Teenie Tochter! Jessica hat eine Panikattacke beim Autofahren und seit dieser ist nichts mehr wie es einmal war. Sie kann ihren Job nicht mehr ausführen und auch das Verhältnis zu ihrer Tochter Miriam wird immer schwieriger. Ausgerechnet ihre eigenartige Nachbarin, Hildegard, wird zu einer Freundin. Hildegard, die von allen schief angesehen wird, weil sie sich um die Katzen in der Nachbarschaft kümmert. Aber Hildegard ist es auch, die Jessica und ihrer Gehirngrippe beisteht. Die beiden freunden sich nach und nach und Jessica wird bald erkennen, dass Ruhe und Erholung der Weg zu Heilung sind. Doch Miriam macht es ihrer Mutter nicht einfach, auch wenn sie denkt, dass sie genau das Richtige tut. Miriam macht sich auf den Weg zu ihrem Vater nach Brasilien. Und was macht Jessica? Sie reist zusammen mit Hildegard nach Brasilien! Auf der Suche nach Miriam und sich selbst, lernt Jessica mit ihrer Gehirngrippe besser um zu gehen. Aber wird sie Miriam von einer Heimkehr überzeugen können?
    Natürlich möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen ein paar Worte zu diesem Roman zu schreiben. Wie es wohl immer noch in unserer Gesellschaft der Fall ist, hat hier auch jeder seine spezielle Meinung zum Thema Gehirngrippe. Nehmen wir Jessicas Chef. Er versteht überhaupt nicht, dass Jessica Ruhe braucht und penetriert sie ständig mit irgendwelchen Dingen von der Arbeit. Jessicas Situation und insbesondere das Anbahnen einer Panikattacke ist sehr deutlich und einfühlsam beschrieben. So bekommt der Leser ein gutes Bild davon, wie es denn so ist, wenn es so weit ist. Das Buch hilft dem Leser somit auf jeden Fall die Gehirngrippe besser zu verstehen und es gibt auch den einen oder anderen Tipp, wie man den Betroffenen helfen kann. Dabei ist es witzig und spritzig geschrieben. Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne geben!

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