Holly ist christliche Missionarin im Norden Chinas. Gemeinsam mit ihren Eltern vermittelt sie dort die westlichen, evangelisch-christlichen Werte und gibt Englischunterricht. Dabei kommt sie T'ang San, einem der mandschurischen Fürstensöhne, näher als ihr anfangs lieb ist - und verliebt sich.
Doch nach und nach gerät ihr Leben und das vieler ausländischer Missionare in Gefahr, denn nicht jeder in China ist von der westlichen Kultur angetan.
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Holly ist nicht nur irgendeine eine junge weiße Frau, deren Schicksal hier näher beleuchtet wird, sie ist auch die Vorfahrin von Gloria Rouven, eine mexikanisch-amerikanische Mutter, deren Leben komplett auf den Kopf gestellt wird, als sie ein Brief eines Anwalts über ein ungewöhnliches Erbe erreicht. Ihre Vorfahren sollen aus China stammen? Undenkbar. Doch gemeinsam mit ihrer Tochter kommt sie dem Geheimnis um ihre wahre Familiengeschichte Stück für Stück näher.
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Dieses Buch ist auf eine ganz besondere Art spannend und konnte mich gleich zu Beginn in den Bann ziehen. Hier treffen zwei komplett gegensätzliche Kulturen aufeinander. West und Ost; Christentum, Daoismus und Buddhismus; Tradition und Moderne. Die Gefahren, welchen Holly ausgesetzt ist, beeinflussen nicht nur ihr Leben und ihre Zukunft, sondern das aller Missionare. Und es ist faszinierend zu lesen, wie sie sich nach und nach mit ihrer eigenen Kultur, ihren Werten auseinandersetzt, hinterfragt und schließlich selbst entscheidet, welchen Weg sie gehen will. Sich gegen ihren "Traummann" entscheidet, gegen ihre Familie. Ich hatte zeitweise Tränen in den Augen, weil ich mich so gut in Holly hineinversetzen konnte. Das Ergebnis ihrer Entscheidung erleben wir im zweiten, gegenwärtigen Erzählstrang. Auch hier setzen sich Gloria und ihre Familie mit ihrer Kultur und deren Werte auseinander. -
Eine wahre Herzensempfehlung meinerseits.



