Andrea Vitali

 3.4 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Andrea Vitali

Tante Rosina und das verräterische Mieder

Tante Rosina und das verräterische Mieder

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Erschienen am 22.06.2009
Die fabelhaften Hüte der Signora Montani

Die fabelhaften Hüte der Signora Montani

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Erschienen am 13.04.2011
Die Kronjuwelen des Signor Navacchi

Die Kronjuwelen des Signor Navacchi

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Erschienen am 14.05.2012
Die Kronjuwelen des Signor Navacchi: Roman

Die Kronjuwelen des Signor Navacchi: Roman

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Erschienen am 14.05.2012
Premiata ditta Sorelle Ficcadenti

Premiata ditta Sorelle Ficcadenti

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Erschienen am 01.01.2015
Un amore di zitella

Un amore di zitella

 (0)
Erschienen am 11.02.2009

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claudiaausgrones avatar

Rezension zu "Tante Rosina und das verräterische Mieder" von Andrea Vitali

Rezension zu "Tante Rosina und das verräterische Mieder" von Andrea Vitali
claudiaausgronevor 8 Jahren

Wahrlich ein amüsantes Buch. Wer den Charme und Witz der "Don Camillo und Peppone"-Filme mag, der ist hier richtig. Da verwundert es nicht, dass die Ausdrucksweise manchmal, selten, etwas derb ausfällt. Der Autor ist am Comer See - hier spielt das Geschehen - Hausarzt, und so kann man sich denken, dass er so manche Anregung aus dem engen Zusammensein mit den Mitmenschen bezieht. Er beschreibt seine Antihelden durchaus wohlwollend.
Die Geschichte spielt 1931, sie ist gleichermaßen ein Schelmenstück, Anekdote und Liebesgeschichte. Die Rolle der Frau wird zeittypisch und landestypisch geschildert, aber es sind trotzdem die Frauen, die die Geschicke mit Klugheit und List lenken.
Und erst die technische Seite, wir heute mit unserer Telefonitis, wo jeder immer erreichbar sein "muss" und mobil... stellen wir uns doch mal vor, wir wären wieder abhängig von der einzigen Telefonistin, die unser Ort hätte, ha... herrlich.
Ein schönes Stilmittel, das der Autor nutzt, ist sein besonderer Kapitelaufbau. Meist kurze Kapitel. Er spielt mit dem Hin und Her zwischen zwei Geschehnissen, pflanzt Unterkapitel ein und betreibt Wortspielereien (nicht immer) zwische Kapitelende und Kapitelanfang.
Ein Stern Abzug, weil der erste Teil, obwohl amüsant, etwas schwerfällig ins Rollen kommt.

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Rezension zu "Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam" von Andrea Vitali

Rezension zu "Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam" von Andrea Vitali
Keksisbabyvor 9 Jahren

Eigentlich ist Efisio Mannu nur die Urlaubsvertretung des Feldwebel und alles sieht nach einem ruhigen Dienst aus. Doch dann platzt ein resolutes Mütterchen in die Dienststelle und fordert die Carabinieri auf dem Diebstahl des Heiligenbildes "Das Herz Jesu" nachzugehen. Um die schrullige Frau loszuwerden, beginnen die Carabinieri eher widerwillig mit den Ermittlungen. Zumal noch weitere seltsame Vorkommnisse, wie ein Fall von abscheulicher Grabschändung, die Aufmerksamkeit der Polizisten erfordern. Aber schon bald stellt sich heraus das alles bei weitem nicht so harmlos ist wie es anfangs scheint. Und schon bald enthüllen die Ermittlungen Geheimnisse deren Entstehung zwar schon 30 Jahre zurück liegt, in das aber so mancher der ehrbaren Bürger des Ortes verwickelt ist.
Ich liebe einfach Andrea Vitalis Erzählstil. Wie er zwei Handlungsstränge parallel erzählen kann um sie anschließend kunstvoll zu einem Ganzen zu verknüpfen. Zudem gelingt es durch eingeflochtene Geschichtchen die Personen so herrlich schrullig und einzigartig zu beschreiben, das man meint eben diese Gestalten wohnen gleich im Haus gegenüber. Ein niedliches Kriminalstück und zugleich eine Hommage an den kratzbürstigen Charme der italienischen Landbewohner. Ich hoffe sehr das weitere Bücher des Autors ins deutsche übersetzt werden.

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Rezension zu "Tante Rosina und das verräterische Mieder" von Andrea Vitali

Rezension zu "Tante Rosina und das verräterische Mieder" von Andrea Vitali
Keksisbabyvor 9 Jahren

Die Geschichte beginnt mit einem Skandal. Renata die Tochter des Bürgermeisters bestellt sich ein Hauch von Nichts bei der Miederwaren-Verkäuferin und stellt damit das Leben ihrer Eltern auf den Kopf. Hat sie sich doch in den Sohn des Bäckers verliebt, der der erklärte Feind des Dorfoberhaupts ist. Die verbotene Romanze ist aber nicht die einzige Schwierigkeit, mit der das kleine italienische Dorf um 1930 zu kämpfen hat. Da wären noch die Profilneurosen der anderen Bürgermeister umliegender Ortschaften, ein Pilot der keiner ist und eine Telefonistin, die heimlich Gespräche belauscht. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die 80 jährige Tante Rosina, die sich gewitzt für die Liebe einsetzt und dabei das ganze Dorf zum Narren hält.
Dieses Buch ist wie Urlaub in Italien. Andrea Vitali gelingt es mit wenigen Sätzen und kleinen Anekdoten, die Figuren messerscharf zu umreißen. Jeder Charakter ist einzigartig, stark und lebensecht. Der ganz normale Wahnsinn eines kleinen Dorfes so gekonnt erzählt, das man beim lesen meint das frisch gebackenen Brot zu riechen oder das Parfüm der bezaubernden Telefonisten. Ein Stückchen Italien kunstfertig zwischen zwei Buchdeckeln gepresst, dem beim Lesen Leben eingehaucht wird.

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