Andrea Vitali Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam

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Inhaltsangabe zu „Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam“ von Andrea Vitali

Ein unberechenbares Mütterchen, eine falsche Leiche im richtigen Grab und Mussolini als Medizin gegen Würmer – durch den Diebstahl eines Heiligenbildchens gerät die beschauliche Welt von Bellano am Comer See aus allen Fugen. Die Carabinieri wollen den lästigen Fall schnell aufklären, doch das Ganze weitet sich zu einer Affäre aus, in die so mancher ehrbare Bürger verwickelt ist. Eine wunderbare Geschichte, wie sie italienischer nicht sein könnte. »Mit schrägem Humor erzählt Andrea Vitali eine herrlich altmodische Geschichte von seltsamen Familien, Vorurteilen und Korruption.«my self

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  • Rezension zu "Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam" von Andrea Vitali

    Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    13. December 2009 um 21:23

    Eigentlich ist Efisio Mannu nur die Urlaubsvertretung des Feldwebel und alles sieht nach einem ruhigen Dienst aus. Doch dann platzt ein resolutes Mütterchen in die Dienststelle und fordert die Carabinieri auf dem Diebstahl des Heiligenbildes "Das Herz Jesu" nachzugehen. Um die schrullige Frau loszuwerden, beginnen die Carabinieri eher widerwillig mit den Ermittlungen. Zumal noch weitere seltsame Vorkommnisse, wie ein Fall von abscheulicher Grabschändung, die Aufmerksamkeit der Polizisten erfordern. Aber schon bald stellt sich heraus das alles bei weitem nicht so harmlos ist wie es anfangs scheint. Und schon bald enthüllen die Ermittlungen Geheimnisse deren Entstehung zwar schon 30 Jahre zurück liegt, in das aber so mancher der ehrbaren Bürger des Ortes verwickelt ist. Ich liebe einfach Andrea Vitalis Erzählstil. Wie er zwei Handlungsstränge parallel erzählen kann um sie anschließend kunstvoll zu einem Ganzen zu verknüpfen. Zudem gelingt es durch eingeflochtene Geschichtchen die Personen so herrlich schrullig und einzigartig zu beschreiben, das man meint eben diese Gestalten wohnen gleich im Haus gegenüber. Ein niedliches Kriminalstück und zugleich eine Hommage an den kratzbürstigen Charme der italienischen Landbewohner. Ich hoffe sehr das weitere Bücher des Autors ins deutsche übersetzt werden.

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  • Rezension zu "Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam" von Andrea Vitali

    Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam
    rumble-bee

    rumble-bee

    03. October 2009 um 20:11

    Als ich dieses Buch kaufte, stöberte ich gerade in der Buchhandlung, und suchte nach einer würdigen Begleitlektüre zu "Die Lady im Lieferwagen" von Alan Bennett. Der Klappentext ließ mich glauben, hier genau das Richtige zu finden; also nahm ich es mit, in der Erwartung, schrägen und skurrilen Humor zu finden. Und? werdet ihr fragen. Ich möchte mit einem sehr gedehnten "Tjaaaa" antworten. Ich glaube, das Problem bei diesem Buch ist vor allem, dass wir keine Italiener sind. Denn es strotzt geradezu vor lauter Seitenhieben zwischen verschiedenen Volksgruppen, die sich nicht riechen können. Ansatzweise mag man das erahnen, wenn z.B. der Brigadiere Mannu als "hammelfressender Sarde" bezeichnet wird, oder ein anderer Carabiniere als "dieser verrückte Sizilianer mit seinem Singsang". Ich kann mir nur vorstellen, dass ich mich vor Lachen biegen würde, würde ein solches Buch über deutsche Verhältnisse geschrieben, und die Begriffe würden beispielsweise durch "Bayer" und "Sachse" ersetzt... Es ist ganz gewiss kein Buch, das einem die Witze im Schnellfeuerverfahren um die Ohren haut, wie heute in Comedy-Sendungen üblich. Der Witz liegt vielmehr im bedächtigen Erzählen, im langsamen Aufbau chaotischer Situationen, die sich dann auch noch im Nachhinein als überflüssig erweisen Doch, amüsiert habe ich mich schon! Vor allem auch über die ganz nett aufgebauten Charaktere der Carabiniere. Und über das Schnaufen dieser Signorina Tecla Manzi! Die eigentliche Handlung erschließt sich einem erst in der Rückschau, oder dadurch, dass man das ganze Buch noch einmal liest. Denn, zusätzlich zu dem ganzen Chaos, das durch die wirren Ermittlungen entsteht, gibt es auch noch viele Schnitte und Szenenwechsel, immer dann, wenn es spannend wird, und zudem fleißige Sprünge in der Zeit vor und zurück. Eigentlich einfallsreich gemacht, nur wird dieser Schreibstil für den Nicht-Eingeweihten, also den Nicht-Italiener, schnell ein wenig ermüdend. Insgesamt hätte ich am liebsten 3 1/2 Sterne verliehen, weiß aber nicht, wie das hier geht! Ich glaube, dass dieses Buch einen versteckten Charme hat, denn es geht mir immer noch durch den Kopf. Ich werde mich sicher noch nach anderen Büchern des Autors umsehen!

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  • Rezension zu "Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam" von Andrea Vitali

    Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam
    Ritja

    Ritja

    16. April 2009 um 11:19

    Zu diesem Buch fällt mir leider nur ein Satz ein. Gut, dass es vorbei ist. Schade.