Andrea Vitali Tante Rosina und das verräterische Mieder

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Inhaltsangabe zu „Tante Rosina und das verräterische Mieder“ von Andrea Vitali

Ein Bäcker, der kleine Brötchen backen muss, ein Pilot in Frauenkleidern und ein Bürgermeister in Nöten – wenn ein betörendes Stückchen Stoff in die falschen Hände gerät, kann das ungeahnte Folgen haben. Und dennoch war das, was in dem kleinen Ort Bellano am Comer See geschah, ein ganz besonderer Fall … Ein Feuerwerk an südländischem Temperament und eine augenzwinkernde Hommage an die italienische Lebensart.

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  • Rezension zu "Tante Rosina und das verräterische Mieder" von Andrea Vitali

    Tante Rosina und das verräterische Mieder
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    02. June 2011 um 13:13

    Wahrlich ein amüsantes Buch. Wer den Charme und Witz der "Don Camillo und Peppone"-Filme mag, der ist hier richtig. Da verwundert es nicht, dass die Ausdrucksweise manchmal, selten, etwas derb ausfällt. Der Autor ist am Comer See - hier spielt das Geschehen - Hausarzt, und so kann man sich denken, dass er so manche Anregung aus dem engen Zusammensein mit den Mitmenschen bezieht. Er beschreibt seine Antihelden durchaus wohlwollend. Die Geschichte spielt 1931, sie ist gleichermaßen ein Schelmenstück, Anekdote und Liebesgeschichte. Die Rolle der Frau wird zeittypisch und landestypisch geschildert, aber es sind trotzdem die Frauen, die die Geschicke mit Klugheit und List lenken. Und erst die technische Seite, wir heute mit unserer Telefonitis, wo jeder immer erreichbar sein "muss" und mobil... stellen wir uns doch mal vor, wir wären wieder abhängig von der einzigen Telefonistin, die unser Ort hätte, ha... herrlich. Ein schönes Stilmittel, das der Autor nutzt, ist sein besonderer Kapitelaufbau. Meist kurze Kapitel. Er spielt mit dem Hin und Her zwischen zwei Geschehnissen, pflanzt Unterkapitel ein und betreibt Wortspielereien (nicht immer) zwische Kapitelende und Kapitelanfang. Ein Stern Abzug, weil der erste Teil, obwohl amüsant, etwas schwerfällig ins Rollen kommt.

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  • Rezension zu "Tante Rosina und das verräterische Mieder" von Andrea Vitali

    Tante Rosina und das verräterische Mieder
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    26. October 2009 um 21:39

    Die Geschichte beginnt mit einem Skandal. Renata die Tochter des Bürgermeisters bestellt sich ein Hauch von Nichts bei der Miederwaren-Verkäuferin und stellt damit das Leben ihrer Eltern auf den Kopf. Hat sie sich doch in den Sohn des Bäckers verliebt, der der erklärte Feind des Dorfoberhaupts ist. Die verbotene Romanze ist aber nicht die einzige Schwierigkeit, mit der das kleine italienische Dorf um 1930 zu kämpfen hat. Da wären noch die Profilneurosen der anderen Bürgermeister umliegender Ortschaften, ein Pilot der keiner ist und eine Telefonistin, die heimlich Gespräche belauscht. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die 80 jährige Tante Rosina, die sich gewitzt für die Liebe einsetzt und dabei das ganze Dorf zum Narren hält. Dieses Buch ist wie Urlaub in Italien. Andrea Vitali gelingt es mit wenigen Sätzen und kleinen Anekdoten, die Figuren messerscharf zu umreißen. Jeder Charakter ist einzigartig, stark und lebensecht. Der ganz normale Wahnsinn eines kleinen Dorfes so gekonnt erzählt, das man beim lesen meint das frisch gebackenen Brot zu riechen oder das Parfüm der bezaubernden Telefonisten. Ein Stückchen Italien kunstfertig zwischen zwei Buchdeckeln gepresst, dem beim Lesen Leben eingehaucht wird.

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