Andrea Voß Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens

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Inhaltsangabe zu „Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens“ von Andrea Voß

Die Liebe ist ein Leiden – die Schwärmerei eine glückbringende Kunst … Für Perdita Kellermann enden Liebesgeschichten stets fatal - im Kino, in Romanen, im wirklichen Leben erst recht. So kann es nicht weitergehen. Perdita begibt sich in die Hände eines imaginären Therapeuten. Ziel: Genesung durch Herstellung äußerer wie innerer Ereignislosigkeit. Zu diesem Zweck verzichtet Perdita auf Liebe, Filme und Bücher und übt sich in der Kunst der Schwärmerei - gefahrlos, aus der Ferne, ohne aufwühlenden Kontakt. So weit die Theorie ...

"Eine Liebe wiegt nur selten eine Schwärmerei auf. " Dieses Zitat aus dem Buch sagt einfach alles aus.Tolle Literatur.

— alvareth
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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Rezension zu "Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens" von Andrea Voß

    Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens
    Queenelyza

    Queenelyza

    Liebe geneigte Leserin (und natürlich sind ausdrücklich auch die Leser angesprochen) des literarischen Genres „chick-lit“, der sogenannten Frauenliteratur, ja, Euch möchte ich ansprechen! Ich denke, wir kennen das alle, dass dieses Genre sich in zwei Teile teilt: der erste Teil ist lockere, spritzige Literatur. Ein wenig wie Zuckerwatte, eine Heldin, die von einer Katastrophe in die nächste stolpert, eine beste Freundin hat, der sie ihr Leid klagen kann, und letztendlich zum Happy End ihren Traummann findet. Kurzweilig, aber man fühlt sich danach, als ob man sich an einer Süßigkeit ein wenig zu satt gegessen hat. Und dann, ja, dann gibt es da noch die kleinen Bonbons dieses Genres, die Bücher, die ein wenig länger im Gedächtnis hängen bleiben, die man gleich noch mal lesen möchte - mit Heldinnen, die man selbst gerne als beste Freundin haben möchte. Eine solches Bonbon ist meiner Meinung nach dieses Buch. Ein Buch über Perdita Kellermann, die dank Literatur und Film die vollendete Schwärmerei kennt und selbst auch beherrscht. Nur leider funktionieren weder Film noch Buch wie die Wirklichkeit. Auch Perdita kennt Situationen, in denen Frau glaubt, den Traummann getroffen zu haben. Nur fällt sie ihm eben nicht in einer Kneipe vor die Füße, sondern trifft ihn auf einem Spielplatz. Alf, der sie wiedererkennt, weil sie beide im selben Supermarkt einkaufen. Ja, so fängt diese Bekanntschaft an – mit dem Satz: „Ich bin übrigens Alf. Du und ich – wir gehen in denselben Supermarkt.“ Der Beginn einer romantischen Beziehung der Extraklasse? Weit gefehlt. Bis die beiden zum ersten Date zusammenfinden, vergehen über hundert weitere Seiten des Buches. Und dieses Date beendet Perdita trotz großer Sympathie abrupt, als ihr Alf gesteht, trockener Alkoholiker zu sein. Damit kann Perdita nicht umgehen, kennt sie dies doch von ihrem Vater und ihrer Tante Doris, bei der sie aufwuchs, da ihrer Eltern aus humanitären Gründen nach Afrika auswanderten. Wieder eine Weile Funkstille, bis die beiden sich erneut im Supermarkt begegnen. Dieses Mal pfuscht dem Liebesglück ein kleiner Junge namens Carli dazwischen, der zufälligerweise auch noch Alfs Sohn ist. Auch das noch, der Traummann hat Familie? Perdita rennt erneut davon, vor Alf, vor der Liebe, vor den großen Gefühlen. Vor der Schwärmerei, die – wie aus Büchern und Filmen bekannt – nur tragisch enden kann. Ob die beiden am Ende des Buches ein Paar werden und einer gemeinsamen Zukunft entgegenstreben? Nun, das bleibt lange offen, schließlich gibt es da auch noch den Türken Osman und seinen Hund Schnitzel. Wie die beiden ins Bild passen? Das mag ich Euch an dieser Stelle nicht verraten, das müsst ihr bei Interesse schon selbst herausfinden. Dieses Buch hat etwas geschafft, was kaum ein Buch aus diesem Genre „Frauenliteratur“ je geschafft hat – es hat mich berührt. Perdita ist keine überspannte Heldin, die das Chaos magisch anzieht, sie ist eine Frau, mit der man sich identifizieren kann. Sie sucht nach Liebe und Geborgenheit, aber nicht um jeden Preis. Sie lebt ein selbstbestimmtes Leben – und sie hat es geschafft, mich für Stummfilme und deren Helden zu begeistern. Dieses Buch ist poetisch und doch real, ein Frauenroman, der ohne Kitsch direkt ins Herz trifft und zeigt, dass die wahre Liebe zwar existiert, aber doch einiges an Arbeit benötigt. Für mich ist dieses Buch eine wahre Perle des Genres, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Perdita sich am Schluss des Buches für den anderen Mann entscheidet. Aber – das wäre dann eben mein Märchen gewesen, und genau das will dieses Buch eben nicht sein. Dieses Buch will uns zeigen, dass Menschen eine zweite Chance verdienen – und dass es mehr im Leben gibt als gutes Aussehen und einen tollen Job. Greift zu und lasst Euch von Perdita verzaubern - es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens" von Andrea Voß

    Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens
    MIRA

    MIRA

    18. January 2012 um 10:21

    Ein paar Stunden sind vergangen, seit ich Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens beendet habe und immer noch habe ich diese eine Melodie im Ohr, die ich zukünftig unweigerlich mit dem Buch verbinden werde: "Da waren sie, die ersten schlichten, langsamen Gitarrenakkorde von Johnny Cashs' Hurt ... dann die Stimme: I hurt myself today - to see if I still feel - a focus on the pain - the only thing that's real... Und jetzt, das Ansteigen zum traurig-hoffnungsvollen Schlussakkord: And you could have it all..." Danach bin ich jedes Mal bewegt, aber auch erschöpft, genauso wie Perdita Kellermann. Aber ich bin auch glücklich. Denn ich habe einen neuen Schwarm. Er heißt "Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens": Lieber Leser, glauben Sie mir, Sie wollen nicht, dass ich nun ansetze und in aller Einzelheit den Inhalt wiedergebe. Seien Sie versichert, lieber wollen Sie verführt werden, wollen sich einfach nur entspannen und zuhören, nachspüren und schwärmen ... Wir probieren ein kleines Experiment. Ich versuche Ihnen eine kleine Kostprobe der Atmosphäre aufzuzeigen, die Sie bei der Lektüre dieses unglaublich originellen Romans erwartet: Schließen sie die Augen, hören Sie schon die Akkorde der Gitarre? Riechen den Rauch von Perdita Kellermanns selbstgedrehten Gauloises? Schmecken Sie bereits den erfrischenden Kräutertee, liebevoll vorbereitet? Oder lassen Sie sich gerade ein Stück der unvergesslichen Zartbitter-Schokolade Perditas für 35 Cent auf den Lippen zergehen? Geben Sie acht, vielleicht fühlen sie auch einen Wimpernschlag auf Ihrer Haut, sehen das Fräulein Kellermann beim Putzen, beim Lachen, sehen es vor sich, mit Blumen in der Hand, eine Frau die vom Markt kommt, dunkles langes Haar, "einen großen geblümten, bis oben hin vollen Henkelbeutel tragend, aus dem ein Ciabatta oder die roten Köpfe von Radieschen herauslugten". Das alles hat Pathos, Energie, und Sie möchten ein wenig mehr wissen von der fabelhaften Welt des Fräulein Kellermann, die nach mehreren Liebesleiden durch bewusste Herstellung äußerer und innerer Ereignislosigkeit genesen will. Sie macht es schneewittchengleich. Gibt ihren Alltag als Talkshowredakteurin auf und träumt sich in eine Welt hinter den Bergen, geschützt von ihren sieben Zwergen, die sie in Form von feinsäuberlich ausgewählten Putzjobs findet. Vielleicht hören Sie aber auch schon die dunkle Stimme von Alf am Telefon bei seinen unzähligen Stummfilmanrufen, denen Perdita nur schwer widerstehen kann, fühlen den glühenden Blick Osmans auf Ihrem Gesicht. Fühlen Sich ergriffen, sind neugierig, wollen mehr sehen, mehr lesen, wollen schwärmen ... Und ahnen, dass es bei dieser ersehnten Ereignislosigkeit im Leben von Fräulein Kellermann nicht bleiben kann. Das ist die Welt von Fräulein Kellermann. Ich weiß, womöglich finden Sie diese Informationen spärlich und auch verwirrend. Aber glauben Sie mir, wenn Sie zum Schwärmen geboren sind, dann fangen Sie nun an zu lesen und ich verspreche Ihnen eins: Garantierte Heiterkeit! Gesagt sei nur noch folgendes: Sie Frau Voß, hören Sie bitte nicht auf zu schreiben. Machen Sie weiter. Verführen sie Ihre Leser mit dieser rauchigen dunklen Stimme, dieser Sprachmelodie, diesem Pathos, dieser Eleganz. Denn Ihre Leser werden auch zukünftig von Ihnen schwärmen! Ich klicke mitunter erneut auf den Youtube Link von "Hurt". Und alles beginnt von Neuem: "If I could start again - a million miles away - I would keep myself - I would find a way ..." Probieren Sie es aus!

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  • Rezension zu "Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens" von Andrea Voß

    Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens
    Izzylie

    Izzylie

    22. May 2009 um 20:53

    Das Buch hat mir eine Freundin geschenkt und ich muss sagen: ich bin sehr sehr gllücklich darüber! Es geht um eine junge Frau, für die jede Art von Liebesgeschichten tragisch und dramatisch enden. Eines Tages hat sie einfach genug davon und gerät nach einem Nervenzusammenbruch in die Hände eines imaginären Therapeuten. Innerhalb dieser Therapie verzichtet sie komplett auf Bücher und Filme, um keine Aufregung erleben zu müssen und ihr Leben somit ereignislos bleibt - doch manche Ereignisse passieren einfach auch ungewollt. Andrea Voß ist es gelungen, ein wunderbares Buch über die Liebe und die Schwärmerei zu schreiben. Ein wahrer Schmöker, der einem - so verwirrt es vorerst klingen mag - unter die Haut geht und sie ein Lobeslied auf hunderte alter und wunderbarer Stummfilme und Autoren, die immer mal wieder erwähnt werden! Unbedingt lesen - dieses Buch ist jedes Geschwärme wert!!

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