Andrea Volk

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Andrea Volk

Lebenslauf von Andrea Volk

Andrea Volk lebt als Kabarettistin, Comedienne und Autorin in Köln. Die Krimi- und Pferdeliebhaberin veröffentlicht ihr viertes Buch und Hörbuch, einen Comedy-Krimi "Auf den Hengst gekommen" bei Hoffmann und Campe. Andrea liebt es ihre Geschichten vorzulesen und tritt solo (u.a. QuatschComedyClub, AIDA, WDR, SWR) sowie als Texterin des Comedy-Duos „Volk und Knecht“ auf. Infos und Videos www.andreavolk.de und www.volk-und-knecht.de.

Alle Bücher von Andrea Volk

Neue Rezensionen zu Andrea Volk

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Rezension zu "Auf den Hengst gekommen" von Andrea Volk

Witzig-skuriler Krimi um einen "Pferderipper"
katze267vor 2 Jahren

Nachdem Sandra ihren Chef und Liebhaber Max in flagranti mit der Praktikantin erwischt hat, kündigt sie ihren Job bei dessen Eventagentur in Frankfurt. Sie nimmt eine Stelle beim Gewerbeamt in Köln an und zieht mit Katze und Nymphensittichen dorthin. Doch fühlt sie sich in Köln einsam. Sie nimmt sie in Dorndorf nahe Köln, in einem Reiterhof erst eine Reitbeteiligung an und kauft schließlich sogar den Hengst D'Artagnan. Als ein ebenfalls im Reiterhof eingestellter Friesenhengst erstochen wird und sich zunächst der Täter nicht finden lässt, nimmt sie aus Sorge um D'Artagnan auf eigene Faust Ermittlungen auf.

Auch wenn die Suche nach dem „Pferderipper“ durchaus spannend verläuft, weder Täter noch Motiv sind auf Anhieb ersichtlich, so handelt es sich, abgesehen vom ungewöhnlichen Mordopfer,doch nicht um einen klassischen Krimi.Das ganze Szenario ist voller skurriler Typen und mit viel Situationskomik augestattet. Ob nun der cholerische Eigentümer des Reiterhofs, Bauer Helmut, der 80er Jahre- Thomas mit seinen überholten Sprüchen, die stille Denise oder die bockwurstlippige Angela (um nur einige zu nennen), alle Charaktere sind voller mehr oder weniger liebenswerter Schrullen.Auch Sandra selbst ist da nicht ausgenommen mit ihrer ständigen Suche nach einem Liebhaber, ihrem Hang zu alkoholischen Getränken und der Neigung, in Fettnäpfchen zu treten.

Der Krimi liest sich locker und flüssig, ist heiter und spannend zugleich.

Allerdings waren mir die Figuren manchmal etwas zu plakativ, zu stark überzeichnet. Auch die Hauptperson, Sandra, konnte mir nicht wirklich ans Herz wachsen. Ihre etwas tolpatschige Art und ihre Tierliebe waren mir zwar sympathisch, doch ihre Neigung, sich „Männer schön zu saufen“ (Zitat) war nicht so ganz mein Fall.

Insgesamt eine recht nette heitere Lektüre im Reiterhofumfeld, daher für Pferdefreunde bestimmt besonders reizvoll, mit durchaus spannenden Elementen.

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Rezension zu "Auf den Hengst gekommen" von Andrea Volk

Nicht wirklich ein Krimi.
Ponybuchfeevor 2 Jahren

Das Buch "Auf den Hengst gekommen" hatte mich von der ersten Seite voll im Bann. Es ist humorvoll geschrieben.
Allerdings finde ich nicht wirklich, das es ein Krimi ist. Es erzählt den Neuanfang von Sandra, nach der Trennung ihres Freundes. Durch Zufall landet die auf einem Reiterhof und bekommt ein Pferd. Der Mord an den anderen Pferden passiert im Buch eher nebenbei.Was sehr schade ist.
Aber das Buch ist trotz allem sehr lesewert.
Das Cover fand ich sehr schön, weswegen ich mich für dieses Buch interessiert habe, der Titel ist jedoch, finde ich, nicht so passend.
Das Buch ließ sich sehr schön und flüssig.  


Die Handlung des Buches erzählt in erster Linie davon wie Sandra ihr neues Leben aufbaut und erst in zweiter Linie vom Mord, was ich sehr schade finde und das Buch einfach nicht als Krimi interpretiere.

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Rezension zu "Auf den Hengst gekommen" von Andrea Volk

Unterhaltsamer und im Bezug auf Pferde fachlich fundierter Krimi
Lilith79vor 3 Jahren

Normalerweise mag ich eher keine Bücher aus dem Genre "Humor". Und schon gar keine, die auch noch mit einem "humorvollen" Cover ausgestattet sind (der Grund dafür ist nicht, dass ich nicht gerne lustige Bücher lese, sondern dass bei Humor halt die Geschmäcker oft so stark auseinander gehen, dass es nie gesagt ist, ob das jeweilige Buch den eigenen Humor trifft oder völlig daneben liegt...) Deswegen hätte ich dieses Buch vermutlich übersehen, wenn ich es nicht zufällig durch  meine Mutter in die Hände bekommen hätte.

Oftmals sind Bücher oder Filme, die von Pferden handeln, ziemlich kitschig und auch unrealistisch und wenn man sich selbst mit Pferden auskennt, verdreht man ob der Geschehnisse oftmals die Augen. Dieses Buch wurde aber offenbar tatsächlich von einer Reiterin (mit Pensionsstallerfahrung) geschrieben, denn alles was dort im Bezug aufs Reiten und den Umgang mit, sowie die Haltung von Pferden zu lesen ist, ist doch sehr fundiert. Die Stärken des Buches liegen meiner Meinung nach eindeutig auf der Seite des Humors, der Schreibstil ist ironisch und kabarettistisch (entsprechend natürlich etwas überzogen, aber für meinen Geschmack gerade richtig, ich könnte mir aber vorstellen, dass der Stil nicht für jeden passt) und hat mich überzeugt und gut unterhalten. Die Geschehnisse auf dem Einstellbetrieb von Bauer Helmut (der eine grandiose und definitiv gar nicht mal so übertriebene Darstellung eines Stallbesitzer-Bauerns ist ;-) ) und die Darstellung der verschiedenen Einsteller sind teilweise wirklich zum Schießen komisch und geben die Realität eines durchschnittlich durchgeknallten Einstellbetriebs durchaus wirklichkeitsnah wieder.

Die Krimihandlung ist tatsächlich auch gar nicht so schlecht, aber für mich jetzt nicht der Hauptpunkt, der den Krimi lesenswert macht. Ergänzt wird das Ganze auch noch durch einige Gedanken zum Thema Tierschutz und artgerechte Handlung, die durchaus so gut in die Handlung integriert sind, dass es nicht bemüht wirkt.

Insgesamt ist das sicher nicht der beste Krimi aller Zeiten, aber sehr kurzweilig und lustig und für Reiter(innen) auf jeden Fall zu empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Ein unterhaltsamer Tierkrimi - wer hat Lust mitzulesen?

Sandra, 35, frisch getrennt, sucht den Neuanfang in Köln. Sie findet ihn auf dem schlichten Reiterhof Weideland, wo sie sich prompt verliebt: in D'Artagnan, ein wunderschönes Pferd, das sie gegen alle Vernunft kauft. Denn die Prinzen, die ihr dort begegnen, sind alles andere als überzeugend - ein jähzorniger Bauer, ein ständig betrunkener Stallbursche und zwei Reiter, der eine eiskalt, der andere sprachlich in den achtziger Jahren stecken geblieben.
Hof Weideland bietet weder Prinzen noch Glamour - wären da nicht die atemberaubenden Friesenhengste, die für Pferdeshows trainiert werden. Doch dann wird eines der wertvollen Tiere erstochen. Ist es tatsächlich die Tat eines gestörten Pferderippers? Da die Polizei sich als unfähig erweist, beginnt Sandra, auf eigene Faust zu ermitteln - und begibt sich in Gefahr und amouröse Verstrickungen ...

Weitere Infos gibts in der Leseprobe!

Bis zum 15. März 2015 könnt Ihr Euch für 20 Leseexemplare von meinem Debütroman "Auf den Hengst gekommen" bewerben und dann gemeinsam mit anderen Krimibegeisterten lesen & diskutieren sowie mir Fragen zum Buch stellen. Ich freue mich auf Eure Bewerbung und Teilnahme!

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Liebe LeserInnen mit Spaß an Real-Satire! Wer gerne beim Lesen in der Straßenbahn irritierte Blicke wegen Lachanfällen riskiert und neugierig einen Blick hinter die Kulissen der buntesten Bühne des Medienzirkus wirft, dem oder der möchte ich mein Buch ans Herz legen. Ich habe sechs Jahre beim Teleshopping gearbeitet und dort die verrücktesten Dinge erlebt...Reinlesen unter diesem Link:

Live-Lesung und Live-Comedy unter www.andreavolk.de

WDR Inteview

ZDF Talk

Rezension Choices

###YOUTUBE-ID=qkWJJnW4mR4###Worum geht's:
Wenn Wahnsinn Methode hat:
ein amüsant-entlarvender Blick hinter die Kulissen
des Verblödungsbetriebs Teleshopping

Explodierende Entsafter, Weihnachtspräsentationen im Hochsommer, zugeschaltete Anrufe scheinbar grenzdebiler Zuschauer – was beim Teleshopping passiert, ist oft kurios. Andrea Volk, Verkäuferin bei einem Teleshoppingsender, verrät, wie skurril es dort tatsächlich zu-geht: Putz-Experten, die vor der Kamera WC-Reiniger mit Aktivsauerstoff trinken, um dessen Unschädlichkeit zu beweisen, Kolleginnen, die Rekorde im Wettkampf um die meisten Schönheits-OPs aufstellen, grüßende Solarzellen-Gartenzwerge, die zu Höchstpreisen an den Mann gebracht werden. Unglaublich – aber wahr!

Ob bei Putzmittel, Faltencremes oder Polyester-Fummel: Teleshopping boomt
Die Menschen zu Hause an ihren Bildschirmen sehen nur eins: dauerlächelnde Moderatoren und hoch motivierte Schokoladen-/Schmuck-/Gartenzwerg-‚Experten‘. Sie sind das Ende einer langen Kette, die zu einem nicht geringen Teil in China ihren Anfang nimmt. Das interessiert aber keinen, auch nicht, wer eigentlich in der Teleshopping-Branche das große Geld verdient. Allein in Deutschland hat der Branchenführer QVC etwa sechs Millionen treuen Stammkunden. 2012 erzielte ein einzelnes ‚Tagesangebot‘ 3.315.000 Euro Umsatz – und das ist keineswegs ein Ausreißer nach oben.

Haarsträubende Insider-Geschichten aus dem Teleshopping-Universum
Die Ereignisse und Personen in diesem Buch sind fiktiv, ebenso der Name des Senders HCS – Happy Comfort Shopping. Aber die Geschichten gründen auf den realen Erfahrungen der Autorin, die sechs Jahre im Teleshopping-Universum gearbeitet und die amüsantesten und unheimlichsten Begebenheiten heimlich notiert hat.

Eine Einladung zu einem vergnüglichen Blick auf die Parallelwelt des Teleshopping, zu einer Reise hinter die Kulissen des Verkaufsfernsehens, wo die Produktpräsentatoren vor der Kamera fröhlich den allein selig machenden Konsum predigen und sich hinter der Kamera gegenseitig feste in den Allerwertesten treten.

 

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