No Pflock

von Andrea Weil 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
No Pflock
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Der_Buchdraches avatar

Kurzweilige, aber nicht allzu tiefgründige Unterhaltung für Fans von Underworld und Vampire: The Masquerade

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Inhaltsangabe zu "No Pflock"

Martin, Zweitsemester im bayerischen Eichstätt, hätte niemals erwartet, ausgerechnet diese Erfahrung zu machen: Unfreiwillig zum Vampir zu werden!
Doch das ist längst nicht alles. Denn Martin muss lernen, was es bedeutet, ein Vampir jenseits der bekannten Mythen und Literatur zu sein. Die durch Blut an ihn gebundene Alina wird seine Sklavin, und zugleich ist er selbst Diener seines Schöpfers Ravic, eines mächtigen Vampirs unbekannten Alters und Herkunft.
Selbst der Ältestenrat fürchtet den undurchsichtigen Ravic. Welches Ziel verfolgt er? Zum Nutzen oder Schaden der Vampire? Martin soll im Auftrag des Ältestenrats herausfinden, welche finsteren Pläne sein Meister ausheckt, und wird so zum Spielball der Mächte.
Hat Ravic etwas mit dem Geheimbund der Vampirjäger zu tun, der sich No Pflock nennt – oder gibt es einen Verräter? Und welche Rolle spielt Alina dabei?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943570656
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Fabylon
Erscheinungsdatum:13.02.2017

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    EulenzaubersBuecherkistes avatar
    EulenzaubersBuecherkistevor einem Monat
    Rezension und Leseempfehlung zu „No Pflock“ von Andrea Weil

    Zum Inhalt: Martin, Zweitsemester im bayerischen Eichstätt, hätte niemals erwartet, ausgerechnet diese Erfahrung zu machen: Unfreiwillig zum Vampir zu werden!Doch das ist längst nicht alles. Denn Martin muss lernen, was es bedeutet, ein Vampir jenseits der bekannten Mythen und Literatur zu sein. Die durch Blut an ihn gebundene Alina wird seine Sklavin, und zugleich ist er selbst Diener seines Schöpfers Ravic, eines mächtigen Vampirs unbekannten Alters und Herkunft.Selbst der Ältestenrat fürchtet den undurchsichtigen Ravic. Welches Ziel verfolgt er? Zum Nutzen oder Schaden der Vampire? Martin soll im Auftrag des Ältestenrats herausfinden, welche finsteren Pläne sein Meister ausheckt, und wird so zum Spielball der Mächte. Hat Ravic etwas mit dem Geheimbund der Vampirjäger zu tun, der sich No Pflock nennt – oder gibt es einen Verräter? Und welche Rolle spielt Alina dabei?

     Meine Meinung: Bei diesem Buch gibt es keine langen Vorgeschichten, man schlägt es auf, und ZACK, ist man mittendrin im Vampirbiss. Ja, damit fängt alles an. Es geht ziemlich schnell recht rasant zur Sache, und die Geschichte ist so anders, als man es erwartet. Düster, blutig, mit Gänsehautgarantie und Gruselfaktor, aber dennoch mit den Nuancen von Sarkasmus und Humor, die einen während des Lesens dann Schmunzeln lassen. Der Kampf um Beherrschung, der nicht nur die Blutgier, sondern auch die Blutbindung beinhaltet, die Martin beide zu schaffen machen.Martin ist ein Protagonist, der nicht sonderlich sympathisch scheint. Er hat seine Eigenheiten, und auch schon in menschlicher Form mit sich und seiner Stellung in der Gesellschaft und auch seiner Familie zu kämpfen. Das wird als Vampir nicht unbedingt einfacher. Alina muss sich schnell mit der Situation abfinden, in die sie, dank Martin, geraten ist. Trotz der Regeln, an die sie gebunden wird, zeigt sie ihm deutlich, was sie von ihm hält, und das in teilweise sehr lustiger Form. Eine mutige junge Frau, die sehr viel Einsatz zeigt.Ravic … nun, wie soll man ihn beschreiben … geheimnisvoll, mächtig, gefürchtet, mit einer Prise Ironie. Schwer einzuschätzen auf jeden Fall. Welche Rolle spielt er, was plant er, welche Fähigkeiten hat er?Über ihn würde man gern mehr erfahren, er ist für mich der interessanteste Charakter im Buch, da er sich selber so geheimnisvoll und undurchschaubar gibt! Habe ich euch neugierig gemacht? Dann lasst euch ein auf ein Leseabenteuer, das euch die Vampire wieder ganz anders zeigt. Meine volle Leseempfehlung für diese Geschichte von Andrea Weil!

     

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilige, aber nicht allzu tiefgründige Unterhaltung für Fans von Underworld und Vampire: The Masquerade
    Kurzweilige Unterhaltung

    Ob die Welt jemals glitzernde Vampire gebraucht hat, ist so eine Frage. Auf jeden Fall hat sie sie gründlich satt. Bei »No Pflock« von Andrea Weil kommen Fans von Underworld und Dracula auf jeden Fall auf ihre Kosten.

    »Martin, Zweitsemester im bayerischen Eichstätt, hätte niemals erwartet, ausgerechnet diese Erfahrung zu machen: Unfreiwillig zum Vampir zu werden!
    Doch das ist längst nicht alles. Denn Martin muss lernen, was es bedeutet, ein Vampir jenseits der bekannten Mythen und Literatur zu sein. Die durch Blut an ihn gebundene Alina wird seine Sklavin, und zugleich ist er selbst Diener seines Schöpfers Ravic, eines mächtigen Vampirs unbekannten Alters und Herkunft.
    Selbst der Ältestenrat fürchtet den undurchsichtigen Ravic. Welches Ziel verfolgt er? Zum Nutzen oder Schaden der Vampire? Martin soll im Auftrag des Ältestenrats herausfinden, welche finsteren Pläne sein Meister ausheckt, und wird so zum Spielball der Mächte.
    Hat Ravic etwas mit dem Geheimbund der Vampirjäger zu tun, der sich No Pflock nennt – oder gibt es einen Verräter? Und welche Rolle spielt Alina dabei?«
    (Quelle: Amazon)

    »No Pflock« ist ein Einzelband mit einer in sich geschlossenen Handlung, schon einmal ein Pluspunkt im Meer der unendlichen Reihen. Der Roman verspricht flotte und seichte Unterhaltung und liefert auch genau das, was er verspricht. Der Plot hat so seine Perlen und Momente, ist dabei aber nicht wirklich herausragend, aber das ist ok. Es muss ja nicht immer gleich die epische Quest zur Rettung der Welt sein. Manchmal reicht schon die Rettung eines bayrischen Vampirclans vor wilden Vampiren und gefährlichen Vampirjägern.

    Bayrische Vampire? Aber ja doch! Und sie laufen auch teils noch in Lederhose herum und schwatzen bayrisch! Momente, in denen es mich förmlich zerriss vor Lachen. Thinking out of the box! Dieses Detail hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen.

    Ich habe mich sehr oft an die Filmreihe Underworld erinnert gefühlt, was das Setting betrifft. Es stach auch sehr oft Vampire: The Masquerade durch; sicher kamen auch von dort einige Inspirationen, vor allem was die Blutsbindung der Vampire betrifft. Fans sowohl der Filme als auch des Rollenspiels werden hier also auf ihre Kosten kommen.

    Rundum begeistern konnte mich der Roman jedoch nicht. Gerade der Anfang des Romans wirkt mir sehr hingeschludert und rasch erzählt. Wir steigen unmittelbar mit Martins Verwandlung in einen Vampir ein, und er zieht als blutgieriger Neugeborener durch Bayern. Ich konnte mich überhaupt nicht in ihn hinein versetzen, wie er von einem durchschnittlichen Studenten zu einem mordenden Vampir wurde. Mir fehlte dabei einige Charakterentwicklung. Im Laufe des Romans besserte sich dies jedoch, als auch Martin mehr und mehr über sein neues Dasein als Vampir lernt.

    Der Roman ist rasch erzählt, bietet kurzweilige Unterhaltung aber doch keine länger haftenden Eindrücke. Trotzdem ist er eine Überlegung wert, wenn man einen kleinen Vampirroman mit einigen schönen Ideen sucht und/oder Fan von Underworld und/oder Vampire: The Masquerade ist.


    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Katykates avatar
    Katykatevor einem Jahr
    No Pflock - Andrea Weil

    Mit »No Pflock« hat Andrea Weil eine Vampirwelt geschaffen, die fernab der romantisierten Romane um die Jäger der Nacht liegt. Durch sie bekommen diese Wesen mal wieder ein schauriges Antlitz, das nicht durch Glitzer oder Heldenhaftigkeit beschönigt wird.

    Martin, Student im bayerischen Eichstätt, muss auf die harte Tour lernen, wie man sich als Vampir verhält, der nicht in der Sonne glitzert und wahren Blutdurst verspürt. Von seinem Erschaffer unfreiwillig verwandelt und allein zurückgelassen, schlägt er sich durch die Nacht. Er findet sehr bald heraus, dass ihn die Sonne töten könnte und er Blut zum Überleben braucht.

    Als frisch gewandelter Vampir sorgt er mit mehreren Morden für viel Chaos, bis eine Vampirjäger-Organisation namens »No Pflock« auf ihn Aufmerksam wird. Nur der Ältestenrat der Vampire kann ihn noch retten und macht gleichzeitig Martins letztes Opfer zu seiner Blutsklavin. Martin selbst muss sich dem Willen seines zwielichtigen Erschaffers Ravic beugen, vor dem sich selbst der Ältestenrat fürchtet.



    Keine Glitzerflauschis

    In diesem Buch geht es um einen Protagonisten, den man nicht unbedingt als Sympathieträger bezeichnen kann. Schon auf den ersten Seiten wird Martin von einem Mann überfallen. Wie Martin wird auch der Leser unerwartet mit den Auswirkungen des Bisses konfrontiert. Er spürt das Unbehagen des nahenden Sonnenaufgangs, verfügt über ungewohnte Kräfte und verfällt einem starken Blutdurst.

    Nach seinem ersten Tag als Vampir, der trotz dem Schutz vor Sonnenlicht auszehrend war, ergibt er sich seinem Blutdurst und fällt über seine Nachbarin her. Dieser Mord wird nicht sein einziger bleiben. Durch die Verwandlung scheint er all seine Skrupel verloren zu haben. Obwohl man als Leser gemeinsam mit Martin die Welt der Nacht erkundet, bleibt es an dieser Stelle schwer, in seine Gefühlswelt einzutauchen, um zu verstehen, wieso ihm diese Morde selbst im Nachhinein nichts ausmachen.



    Die kleinen Besonderheiten

    Weil hat es geschafft, den Handlungsort ihres Romans so gut einzubinden, wie ich es selten in einem Buch erlebt habe. Die bayerische Art wird nicht nur durch die Orte spürbar, sondern auch durch die dort angesiedelten Charaktere. Sie heben sich charakterlich und sprachlich von anderen Vampir-Romanen ab. Denn viele von ihnen verständigen sich mit einem typisch bayerischen Akzent, der im ersten Moment so gar nicht zu starken Vampiren passen will.

    Ein weiterer Pluspunkt des Romans ist Alina, Martins Blutsklavin. Obwohl sie sich seinen Worten beugen muss, da sie durch ihr Blut miteinander verbunden sind, verliert sie nicht ihr Selbstbewusstsein. Sie lässt sich nur mit Zwang den Mund verbieten und spricht immer gerade heraus, was sie denkt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die alles andere als darauf gefasst war, zu einer Vampirsklavin zu werden.

    Das Herzstück des Romans ist aber tatsächlich Ravic, Martins Erschaffer. Niemand weiß, wie alt und mächtig er wirklich ist. Er erscheint immer vollkommen unerwartet und verfolgt einen Plan, der sich dem Leser erst recht spät erschließt. Sein Umgang mit anderen Vampiren macht es zu einem richtigen Genuss, die Kapitel mit ihm zu lesen. Er sorgt für ein großes Finale, das den Wunsch offen lässt, noch mehr von ihm zu lesen.



    Ein Buch mit Herz

    Schon von Außen zieht »No Pflock« mit dem Zeichen der gleichnamigen Organisation die Blicke auf sich. Auch innen macht das Büchlein was her. Obwohl ich persönlich mir beim Lesen der Schriftart mit dem geringen Zeilenabstand schwer getan habe, hat »No Pflock« ein paar Besonderheiten zu bieten.

    Die Satzanfänge jedes Kapitels sind durch eine andere Schriftart hervorgehoben, was für Buchliebhaber ein kleines Extra sein dürfte. Ebenso die kleinen Fledermäuse, ganz im Stil des düsteren Vampirromans, sind ein kleiner Augenschmaus.



    Fazit

    Ein Vampir-Roman der Extraklasse! Es gibt selten Bücher, die sich keinerlei Klischees bedienen und doch ist das bei No Pflock der Fall. Die Vampire sind düster, blutrünstig, haben spezielle Fähigkeiten. Hier wird nichts romantisiert, kein Adonis-Protagonist vorgestellt. Obwohl ich mir mit den bayerisch sprechenden Vampiren und Martin als Protagonist etwas schwer getan habe, wirkt die Geschichte unglaublich echt und die Charaktere realitätsnah.

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