Andrea Weisbrod

 4.4 Sterne bei 48 Bewertungen
Autorin von Tote Väter, Kernfrage und weiteren Büchern.
Andrea Weisbrod

Lebenslauf von Andrea Weisbrod

Andrea Weisbrod wurde 1966 in Koblenz geboren und verbrachte ihre Kindheit mit Eltern und Dackel in einem kleinen Westerwalddorf. Schreiben hat sie schon immer fasziniert, auch wenn ihre ersten Versuche (im Alter von acht Jahren) weitgehend unbeachtet blieben. Während ihrer Schulzeit in Koblenz schlug sie sich mit ihrer Clique die Wochenenden mit Videoabenden, Haschpfeifchen, Erdbeersekt, Spaghetti mit Würstchen, New Wave und langen Diskonächten um die Ohren. Nach dem Abitur hatte sie das dringende Gefühl, Koblenz verlassen zu müssen, um in Hamburg Geschichte zu studieren. Schon damals las Andrea Weisbrod fast ausschließlich Krimis und Historienromane. Nach Abschluss eines Geschichtsstudiums mit einer Arbeit zu Madame de Pompadour zog sie im Jahr 2000 von Hamburg nach Paris , um dort erfolgreich als Journalistin im Bereich Kultur und Lifestyle zu arbeiten. In Paris entstand auch ihr erster Roman, "Tote Väter", der ihre Familiengeschichte zu einem düsteren Krimi verarbeitet und im Juli 2014 im Gmeiner-Verlag erschienen ist. Das Thema "Familiengeheimnis" hat Andrea Weisbrod bis jetzt nicht losgelassen. Für ihren zweiten Krimi, der im Juli 2015 im Gmeiner Verlag erscheinen wird, hat sie sich erneut mit der wechselvollen Geschichte ihrer Vorfahren beschäftigt. Herausgekommen ist eine Geschichte um die Hassliebe zwischen Geschwistern und ein Familiengeheimnis mit fatalen Auswirkungen, in deren Mittelpunkt Teresa Kern steht, eine Historikerin mit kriminalistischer Spürnase. Inzwischen arbeitet sie an meinen dritten Krimi um Teresa Kern. Als Koblenzerin mit französischem Herzen lebt Andrea Weisbrod mit ihrem Mann, zwei quirligen Töchtern und Zwergpudel Olga zwischen Paris, der französischen Atlantikküste und ihrer alten Heimatstadt.

Alle Bücher von Andrea Weisbrod

Tote Väter

Tote Väter

 (25)
Erschienen am 02.07.2014
Kernfrage

Kernfrage

 (22)
Erschienen am 01.07.2015
Königin Luise und der Liebesapfel

Königin Luise und der Liebesapfel

 (0)
Erschienen am 19.09.2017
Friedrich und der freche Müller

Friedrich und der freche Müller

 (0)
Erschienen am 13.03.2017

Neue Rezensionen zu Andrea Weisbrod

Neu
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Kernfrage" von Andrea Weisbrod

Diesmal beschäftigen die mütterlichen Vorfahren Teresa Kern
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Teresa Kern, den Lesern noch aus „Tote Väter“ gut in Erinnerung, muss sich mit dem, nach Amerika ausgewanderten Teil ihrer mütterlichen Familie auseinandersetzen.
Was als nette Einladung zu einem Familientreffen gedacht ist, entpuppt sich zu einem handfesten Intrigenspiel, das Teresa in Lebensgefahr bringt.

Andrea Weisbrod schickt Teresa gemeinsam mit den Lesern auf die Reise in die Vergangenheit. Der historische Bogen spannt sich vom Ersten Weltkrieg bis in das Jahr 2004.

In mehreren Handlungssträngen wird die Geschichte Teresas Familie dargestellt. Immer wieder kreuzen sich die verschiedenen Erzählstränge. Neid, Missgunst, unerfüllte Erwartungen und wirtschaftliche Not prägen die Familienmitglieder, lassen ihre guten und bösen Wesenszüge heranreifen.

Das Buch ist spannend, dramatisch, vielschichtig – eine fesselnde Familiengeschichte, die durch die Taten und Untaten Einzelner zur Kriminalgeschichte wird.

Das Wortspiel mit dem Titel „Kernfrage“ und dem Familiennamen „Kern“ finde ich sehr reizvoll. Um es mit Geheimrat Goethe zu sagen „das also ist des Pudels Kern!“.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Tote Väter" von Andrea Weisbrod

Was verbindet die toten Väter?
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Als Teresa Kern, eine Historikerin mit Neigung zur Kriminalistik, im Nebenzimmer ihres Hotels in Paris den sterbenden Karl Stein findet, ahnt sie noch nicht in welche Abgründe sie verwickelt wird. Der Tote ist nämlich kein Unbekannter für sie: er ist der Vater der Zwillinge Falk und Christine, die Teresa zu ihren engsten Freunden zählt.

Andrea Weisbrod lässt Teresa gemeinsam mit den Lesern in die Tiefen der menschlichen Seele eintauchen. Geschickt pendelt die Autorin zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Manchmal ist erhöhte Aufmerksamkeit nötig, um die Zeit- und Ortswechsel nicht zu übersehen.

Die Handlung ist gut durchgedacht. Die Figuren sind in ihrer Bosheit genial erdacht. Die eine oder andere nimmt im Verlauf der Geschichte eine vielleicht doch unerwartete Entwicklung.

Ein extra spannender Krimi, der mich bis zu seinem Ende nicht losgelassen hat.

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Ignatias avatar

Rezension zu "Kernfrage" von Andrea Weisbrod

Ich hatte etwas anderes erwartet
Ignatiavor 3 Jahren

Klappentext
FAMILIENBLUT
Teresa Kerns amerikanischer Großonkel Anton Küppers stirbt überraschend bei einer Familienfeier in Koblenz an einer Überdosis Insulin. Teresa, Historikerin mit kriminalistischer Spürnase, vermutet, dass Anton ermordet wurde, und nimmt die Fährte des mysteriösen Killers auf. Liegt der Grund für das Verbrechen in Anton Küppers Nazivergangenheit oder geht es um persönliche Motive? Teresa verstrickt sich tief in der dunklen Geschichte ihrer Familie. Was als romantische Familienreise beginnt, wird schnell zu einem ganz realen Albtraum.

Autor
Andrea Weisbrod, geboren 1966, verbrachte ihre Kindheit mit Eltern und Dackel in einem kleinen Westerwalddorf. Ihre gesamte Schulzeit absolvierte sie in Koblenz, wo sie sich mit ihrer Clique die Wochenenden mit Videoabenden, Haschpfeifchen, Erdbeersekt, Spaghetti mit Würstchen, New Wave und langen Diskonächten um die Ohren schlug. Nach Abschluss eines Geschichtsstudiums zog sie im Jahr 2000 nach Paris und arbeitete dort erfolgreich als Journalistin im Bereich Kultur und Lifestyle. In Paris entstand ihr zweiter Krimi »Kernfrage« um die Hassliebe zwischen Geschwistern und ein Familiengeheimnis mit fatalen Auswirkungen. Als Koblenzerin mit französischem Herzen lebt sie mit ihrem Mann und zwei quirligen Töchtern zwischen Paris, der französischen Atlantikküste und ihrer alten Heimatstadt.

Meine Meinung
Über dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen, der Klappentext liest sich sehr interessant und somit war ich gespannt was mich bei dem Buch erwarten wird. Ebenso dass es in meiner alten heimatstadt spielt finde ichi gut. So kann man sich die Schuplätze einfach besser im Kopf projezieren weil man sie kennt.

Beim recherchieren im Internet fand ich heraus, dass es Teresa Kerns zweiter Fall ist. Ok, mal sehen ob es beim lesen auffällt, oder ob ich Probleme bekommen werden. Einen Hinweis auf eine Reihe ist von außen her nicht erkennbar. Erst im Innenteil, aber den liest man ja selten bevor man ein Buch auswählt.

Zu dem Inhalt brauche ich wohl nicht mehr viel schreiben, da der Inhalt der Geschichte aus dem Klappentext hervorgeht.

Der Schreibstil der Autorin fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Zeiten springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieses ist zwar durch die Daten zu Kapitelbeginn gekennzeichnet, verwirrte mich beim lesen trotz allem.
Es waren mir persönlich zu viele Personen involviert und zu manchen Zeiten kam ich nicht mehr wirklich mit, wer mit wem in welchen Zusammenhang steht. Das erschwerte mir das lesen.

Die Ereignisse die hier, vor allem zu Kriegszeiten, dargestellt wurden, kann man sich leider sehr gut vorstellen. Leider deswegen, weil es wohl keine einfache Zeit war. Man spürt die Kälte des Krieges, die Situationen zu Hause, weil es an allem mangelte. Die Behandlung der Kinder zu dieser Zeit und der Kampf ums nackte überleben. Das berührte mich beim lesen doch sehr muss ich sagen.

Allerdings war mir halt vorher nicht bewusst, dass dieses Buch viele Kapitel aus dieser Zeit enthalten wird. Dachte, es wäre ein reiner Gegenwartkrimi, kann die Kriegszeiten nicht sie wirklich gut lesen da es mir einfach zu Nahe geht. Ein kleiner Hinweis im Klappentext dazu wäre nett gewesen.

Ich hatte eine Passage im Buch, wo ich dachte, ok, diese Recherche hätte gründlicher erfolgen müssen, da es so einfach nicht wirklich stimmt. Aber ich denke, das viel mir auch nur auf, weil ich mich mit dem Thema genauer beschäftigen muss. Es kann sein, das es dem normalen Leser ohne diese Hintergrundinfo noch nicht mal auffällt. Finde aber trotzdem, dass die Fakten hierzu stimmen sollten.

Fazit
Ein Buch mit Hintergründen aus der Kriegszeit. Es war von der Geschichte her ganz nett, konnte mich aber einfach nicht wirklich fesseln.

Sterne
***

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Gespräche aus der Community

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weisbrod_andreas avatar
Ein Jahr ist vorbei und ich kann es kaum fassen: Gerade richte ich meine zweite Leserunde auf lovelybooks ein! Diesmal geht es um meinen zweiten Kriminalroman "Kernfrage", der am 1. Juli im Gmeiner-Verlag erscheint. Wer meinen ersten Krimi "Tote Väter" (Gmeiner-Verlag 2014) gelesen hat, wird in "Kernfrage" eine alte Bekannte wiedertreffen: Teresa Kern, Historikerin mit kriminalistischem Spürsinn. Am Ende des ersten Krimis hatte sie gehofft, ihrer düsteren Vergangenheit zu entkommen. Ein Trugschluss, wie sie in Kernfrage bald feststellen muss. Diesmal gerät sie tief in die dunklen Abgründe der Familie ihrer Mutter – und am Ende selbst in Lebensgefahr. Eine romantische Familienreise, die sie mit Cousinen und Großtante nach Koblenz unternimmt, wird schnell zum Albtraum. Die Geschichte spielt erneut auf drei zeitebenen und spannt den Bogen vom 1. Weltkrieg bis ins Jahr 2004.
Der Gmeiner-Verlag stellt mir erfreulicherweise wieder 20 Exemplare für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Leserunde zur Verfügung. Ich selbst möchte, wie beim letzten Mal, aktiv teilnehmen und auf eure Fragen und Kommentare antworten.
Zur Leserunde
weisbrod_andreas avatar
So, liebe Leute, hier kommt sie nun, meine erste Leserunde!

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich aufgeregt. Ein Buch schreiben und veröffentlichen ist die eine Sache. Im direkten Kontakt mit Lesern und Leserinnen konkretes Feedback zu bekommen, ist eine ganz andere.
Für mich absolutes Neuland!

Tote Väter ist mein erster Roman, bisher habe ich Sachbücher veröffentlicht. Es hat lange gedauert, bis ich das Buch überhaupt mal jemand gezeigt oder gar bei einem Verlag eingereicht habe. Dann ging plötzlich alles ziemlich schnell. Jetzt richte ich hier auf Lovely Books meine erste Leserunde ein. Hoher Feuchte-Hände-Faktor, das könnt Ihr mir glauben!

Der Gmeiner-Verlag stellt mir freundlicherweise für unsere Leserunde 20 Leseexemplare zur Verfügung, die den Teilnehmern per Post zugeschickt werden. Ich werde an der Leserunde regelmäßig aktiv teilnehmen. Eure Fragen sind mir daher immer willkommen.

Am Ende dieser Einladung findet Ihr eine Inhaltsangabe meines Buches.  Nun bin ich schon sehr gespannt auf Eure Bewerbungen!

Herzliche Grüße
Andrea Weisbrod

INHALTSANGABE:
In "Tote Väter" geht es um traumatisierte Soldaten, ein düsteres Familiengeheimnis, mordende Väter und einen Toten im Hotel – als die Historikerin Teresa Kern in Paris zufällig auf den sterbenden Karl Stein stößt, Vater ihrer Jugendfreunde und erfolgreicher Anwalt in Koblenz, beginnt für sie eine unheimliche Reise in die Vergangenheit.
Teresa ermittelt auf eigene Faust und gerät zwischen Paris und Koblenz auf eine unheimliche Reise in die Vergangenheit: Ihr tödlich verunglückter Vater und der ermordete Anwalt sind durch ein düsteres Geheimnis aus dem Zweiten Weltkrieg verbunden.
Wurde Karl Stein Opfer seines kriminellen Doppellebens oder liegt das Motiv weiter entfernt?
Mit historischem Spürsinn deckt Teresa zwischen Paris und Koblenz mörderische Machenschaften auf, die ihren Ursprung im Zweiten Weltkrieg haben!
JessicaLiests avatar
Letzter Beitrag von  JessicaLiestvor 4 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Andrea Weisbrod wurde am 04. Juli 1966 in Koblenz (Deutschland) geboren.

Andrea Weisbrod im Netz:

Community-Statistik

in 54 Bibliotheken

auf 13 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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