Andrea Zapla Außer mir

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Inhaltsangabe zu „Außer mir“ von Andrea Zapla

Zunächst sind nur die Füße betroffen. Taub, wie auf Watte geht Andrea Zapla, stolpert manchmal. Die sonst so leidenschaftliche Sportlerin muss das Training ausfallen lassen. Doch dann mehren sich die Symptome: ein Kribbeln in ihrem Bauch macht sich bemerkbar, wie ein kleines, unangenehmes Tier. Die Diagnose "Multiple Sklerose" ist zunächst ein Schock. Wird sie zwangsläufig im Rollstuhl landen? Lebensbejahend, dabei voller Humor und Selbstironie erzählt Andrea Zapla die Geschichte ihrer Krankheit - und wie sie lernte, mit ihr zu leben.

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  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    Eneri

    Eneri

    27. February 2012 um 10:30

    Eine Erlösung von der von Selbstmitleid und Gejammere geprägten deutschen Erfahrungsliteratur! Außer Mir ist ein Glücksgriff in der Bücherlandschaft - auch für sogenannte Gesunde", denn man höre und staune, wir werden alle einmal krank und müssen sterben. Außer Mir berührte mich auf eine tragikomische Art. Die Autorin, offenbar vor 5 Jahren selbst auf dem Höhepunkt einer schier aussichtslosen und schmerzhaften Situation, scheint sich mit ihrem Buch "gesund" geschrieben zu haben. Ich genoss ihre selbstkritischen, humorigen Betrachtungen über ihren Körper und ihre Furcht davor, Makel zuzulassen. Krankheit und persönliches Unglück nehmen meist ihren Ursprung im Kopf. Durch das unterschwellige Zulassen, die verstärkte Selbstwahrnehmung und Konzentration auf persönliches Leid, fördert man ein schwieriges Los und wird mitunter zum unausstehlichen Misanthropen, der sich über nichts mehr freuen kann und auch Mitmenschen alles verleidet, was schön sein kann. Das ist wahre Behinderung. Außer Mir zeichnet das Gegenteil von Behinderung auf. Es zeigt, dass das Leben einzigartig und schön bleiben darf.

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  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    Hauserin

    Hauserin

    17. February 2012 um 12:32

    Leider wird dieses informative, höchstvergnügliche und hervorragend geschriebene Sachbuch häufig daran gemessen, dass es nicht das Leben mit MS, wie im Untertitel angegeben, beschreibt, sondern ein Leben auf dem Weg in die Krankheit. Schade, vielleicht sollte mal jemand den Verlag auf diesen Fakt aufmerksam machen. Mir gefiel Außer Mir ganz vorzüglich und die Einblicke in den chinesischen Alltag aus der Sicht von Langnasen sind unbezahlbar.

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  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. February 2012 um 11:20

    Liest sich ganz nett. Was mich jedoch irritierte: "Mein neues Leben mit MS" - vielmehr schildert Andrea Zapla ihren "Weg" zur MS, das Buch endet beinahe zeitgleich mit der Diagnosestellung bzw. mit dem Beginn der Basistherapie. So betrachtet hatte ich andere Ansprüche an das Buch. Nichts desto trotz kann man dieses Buch als Erkrankter sowie Angehöriger problemlos lesen.

  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2012 um 12:37

    Das Buch ist ganz nett geschrieben. Auch wenn auf "Mein neues Leben mit MS" nicht wirklich eingegangen wird - weil an dieser Stelle das Buch dann auch schon wieder endet. Beschrieben wird vielmehr der Weg zur MS, also zur Diagnosestellung. Es liest sich ganz angenehm, hält aber inhaltlich nicht (Klappentext, Untertitel), was es verspricht.

  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    VeRaH

    VeRaH

    02. February 2012 um 15:15

    Nachdem ich einige Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, muss ich feststellen, dass das Buch von einigen, wenigen Lesern offensichtlich falsch verstanden wurde. Natürlich ist es kein Buch mit einem klar definierten Plot, der in einem Höhepunkt kumuliert, denn das ist meines Erachtens nach auch nicht der Anspruch dieses Werkes. Insgesamt gelingt es Zapla sehr gut, ein leicht zu lesendes, zumeist lustiges, inhaltlich interessantes, wenn auch nicht leicht verdauliches, Buch zu verfassen. Bereits nach den ersten Seiten fing ich an, diesen Roman in ganz kleinen Häppchen zu lesen, damit es recht lang dauert. Ich wusste sofort - das wird eins meiner Lieblingsbücher. Der Erzählstil ist Klasse, die Figuren sind gut beschrieben, die Dialoge zum laut loslachen. Zugegeben - wie alle Kunst - einfach Geschmacksache.

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  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    Darwin

    Darwin

    25. January 2012 um 16:03

    Diese Form des komischen Sachbuchs hat noch keinen Namen, aber man könnte sie vielleicht als "Comic Nonfiction" bezeichnen, denn vor allem in der englischsprachigen Welt gibt es davon etliche Beispiele - und eine lange, ehrwürdige Tradition. Andrea Zaplas Ton ist anders als der üblicher veröffentlichter "Leidender": frisch, naiv, respektlos. Das Buch liest sich wie Butter. Ich muss zugeben ich war gefesselt. Auch die Intro von Rammstein sprach zu mir.

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  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    jesko

    jesko

    05. December 2011 um 10:59

    Andrea Zaplas Buch ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch/Roman: es verwendet keine medizinischen Allgemeinplätze, keine Ratschläge, nur pralle Bilder und Worte. Trotzdem gelingt es der Autorin, auch dem unbedarftesten Leser einen großen Teil des gegenwärtigen Zustands der neurologischen Forschung zum Thema MS zu vermitteln. Mit Hilfe herrlicher vieler bunter schöner Bilder und vieler Beispiele und Erklärungen führt Zapla den im Lehnstuhl gemütlich ausruhenden Leser durch die Welt der schwarzen Löcher einer chronischen Krankheit, die nicht nur "böse" ist, ergibt sich doch mitunter auch die Möglichkeit ein völlig normales Leben aufrecht zu erhalten. Natürlich erlangt man nur ein bildhaftes Verständnis der Krankheit, aber man beginnt doch, recht gut einige Zusammenhänge zu erahnen. Ich habe mit Hilfe dieses Buches einen großen Einblick erhalten, der mir viel Spaß gemacht, aber auch geholfen hat, Zeitungsartikel, Fernsehserien (und in meinem Fall: auch mein Studium) besser und schneller zu verstehen.

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  • Rezension zu "Außer mir" von Andrea Zapla

    Außer mir
    Renateliestviel

    Renateliestviel

    04. May 2011 um 14:28

    Eine eigenwillige Frau schreibt über das, was passiert wenn ihr Körper plötzlich nach vier Jahrzehnten seinen eigenen Willen entwickelt. Die beiden müssen sich arrangieren umzu überleben. Eine ganze sympatische Mensch & Tier-Patchworkfamilie muss sich mit neuen Gegebenheiten abfinden. Nicht so einfach auf der anderen Seite des Erdballs, wo ein einzelnes Individuum nichts bedeutet. Gutes Lehrstück für Egomanen.

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