Ich muss gestehen, dass das Buch Jahresringe von Andreas Wagner schon etwas länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher gelegen hat. Dennoch wollte ich die Geschichte über den Kohleabbau im Hambacher Forst lesen.
Es handelt sich um ein drei Generationen Buch. Wir erleben erst die Geschichte von Oma Leonore. Sie ist geflüchtet aus Ostpreußen und auch nicht-katholische.
Dann die Geschichte um ihren unehelichen Sohn Paul, welchen sie bekommt. Dieser wächst ohne das Wissen über seinen Vater auf.
Zum Schluss über ihre Enkelkinder Jan und Sarah. Diese Leben bei Paul nachdem ihre Mutter sie verlassen hat.
Hauptbestandteil ist der Bezug zu de Wald von den verschiedenen Generationen von 1970 bis 2016. Es geht von den Beginnen des Hambacher Forst bis zur Umsiedelung des Dorfes sowie der Rodung und dem Kohleabbau.
Das Buch ist sehr interessant und auch gut, wenn man mehr in die Materie zu der Rodung eintauchen will. Allerdings ist es an einigen Stellen zäh und auch unnötig mit Informationen gefüllt.
Auf dem Cover sind Maiglöckchen. Der Titel Jahresringe leitet sich vom Alter des Baumes ab. Sehr schönes Details.




