Andreas Acker Die Beschleunigung der Angst

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Inhaltsangabe zu „Die Beschleunigung der Angst“ von Andreas Acker

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  • Zutreffender Titel - Packender Spannungsanstieg

    Die Beschleunigung der Angst
    MissSunshine168

    MissSunshine168

    22. November 2013 um 19:11

    Andreas Acker hat einen passenden Titel für sein Buch gewählt. Die erste Hälfte des Buches fand ich etwas unspektakulär. Erst im  Laufe des Buches konnte  ich eine engere Bindung zu den Opfern aufbauen und das Buch gar nicht mehr weglegen.  Aber von vorne. Das Buch beginnt damit, dass Daniel und Thomas beobachten wie ein Fremder in seinem Auto sich einen runterholt und dabei ein vorbeilaufendes Mädchen beobachtet. Der Fremde fährt dem Mädchen hinterher und da beschließen die beiden ebenfalls dem Fahrer unauffällig zu folgen. Als der Fahrer das  Mädchen in das Auto zerrt folgen die beiden dem Fahrer bis zu seinem Versteck. Thomas beschließt mit dem Auto Hilfe bei der Polizei zu holen, während Daniel bei dem  Versteck bleibt um im Notfall einzugreifen. Auf dem Weg zur Polizei hat Thomas jedoch einen schlimmen Unfall und konnte deshalb nur bruchstückhaft von der Entführung erzählen. Als dennoch ein Polizeiwagen auftaucht, wird Daniel erst mal stutzig, dass nur ein einzelner Polizist da ist. Als er einen Funkspruch belauscht stellt Daniel fest, dass der Polizist in die Entführung verwickelt ist. Durch mehrere unglückliche Zufälle gerät Daniel in die Gewalt der Entführer. Sie fesseln ihn und widmen sich wieder den geplanten Videoaufnahmen mit dem Opfer. Der Abend nimmt jedoch eine Wendung als sich einige Bankräuber den Unterschlupf des Entführers für eine Übergabe ausgesucht haben… Wie schon erwähnt, hat mich das Buch erst nach einigen Kapiteln richtig gefesselt. Zu Beginn fand ich war die Story ziemlich nüchtern erzählt ohne irgendwelche Gefühlsregungen zu erzeugen. Desto größer jedoch die Gefahr für den Protagonisten Daniel wurde, desto ausführlicher wurden die Gedanken und Beschreibungen der Szenerie. Der Ich-Erzähler Daniel, ein Durchschnittstyp ohne besondere Merkmale muss mehrmals über sich hinauswachsen. Dadurch, dass Daniel nicht übertrieben dargestellt wird, wirkt er sehr sympathisch und man fühlt mit ihm. Auch legt der Autor Daniel immer wieder, meiner Meinung nach, doofe Sprüche in den Mund über die man aber trotzdem schmunzeln muss.  Was mich dennoch gestört hat war, dass man am Ende der Geschichte nicht erfährt, was die Beute der Bankräuber war. Denn wegen dieser Beute mussten mehrere Menschen sterben. Diese Frage quält mich immer noch….

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  • Spannendes Debüt – ich hoffe auf mehr!

    Die Beschleunigung der Angst
    PMthinks

    PMthinks

    10. August 2013 um 13:41

    Inhalt: Thomas und Daniel hatten sich auf einen ruhigen Fußballabend gefreut, doch dann beobachten sie eine junge Frau – und deren Entführung. Um sie nicht aus den Augen zu verlieren, folgen sie ihr und dem Entführer in den Wald zu einer abgelegenen Villa. Um die Frau zu retten, setzen sie ihr eigenes Leben auf’s Spiel... eBook Seitenanzahl Print: 231 Sprache: deutsch Meine Meinung: In dieser Rezi muss ich mich kurz halten, denn eigentlich ist jedes Wort fast schon zuviel. Zu Beginn des Buches lernt man Daniel und Thomas vor, alte Freunde, die sich gerne necken und triezen und mir somit gleich sehr sympathisch waren.  Zudem gönnt der Autor dem Leser das Kennenlernen und beschreibt sie ausführlich, aber nicht langweilig. Gleichzeitig beginnt auch schon die Handlung, in dem die Jungs eine junge Frau beobachten, die sie hübsch finden. Dadurch bekommen sie auch deren Entführung mit und nehmen die Verfolgung auf, um das Versteck zu finden und die Polizei hinschicken zu können. Dort wartet dann bereits die erste Überraschung, etwas, mit der ich nicht wirklich gerechnet hatte. Soviel sei gesagt: es bleibt nicht die letzte und der Entführer nicht der einzige Gegner dieser Nacht. Die Geschichte bietet viel Spannung, auch etwas Action, man wird zwar nicht ruhelos durch die Seiten getrieben, aber man langweilt sich auch zu keiner Stelle. Dadurch, dass einem Daniel und Thomas so sympathisch beschrieben wurden, leidet und fiebert man richtig mit. Und nicht nur mit ihnen. Der Plot ist nachvollziehbar und ohne große Logiklöcher und durch das Ende nehme ich an, dass man mit einer Fortsetzung rechnen darf – wenn ich auch nicht weiß, wie diese aussehen soll. Durch die Spannung und den flüssigen Schreibstil entwickelte sich das Buch zu einem richtigen Pageturner, sodass man die 231 Seiten im Nichts weggelesen hat. Die Beschleunigung der Angst ist endlich mal wieder eine Perle unter den vielen Selfpublisher-Titeln.

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