Das Cover macht neugierig, Die Überschriften der kurzen Kapitel erleichtern Lesen und Zurückblättern.das Buch ist sehr warmherzig und sensibel, aber tiefgehend und ehrlich. Obwohl es humorvoll auf die Themen eingeht, lernt man eine Menge nicht nur über Männer. Ich hoffe, mir auch etwas von dieser Offenheit und Begeisterung für die Welt mitnehmen zu können
Andreas Altmann

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Alle Bücher von Andreas Altmann
Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
Gebrauchsanweisung für die Welt
Reise durch einen einsamen Kontinent
34 Tage – 33 Nächte
Notbremse nicht zu früh ziehen!
Der Preis der Leichtigkeit
Einmal rundherum
Im Land der Regenbogenschlange
Neue Rezensionen zu Andreas Altmann
Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, so eine Art Lebensratgeber. Doch das, was ich bekommen habe, konnte ich mit Genuss und Freude lesen.
Der Autor erzählt aus seinem Leben, von seinen Erfahrungen und weshalb er denkt, dass wir unser Leben gut nutzen sollten.
Dabei hat er vieles zusammengetragen, seine Lebensweisheit einfließen lassen und – als kleine Auflockerung – kurze, mutmachende Anekdoten (Ein Moment im Leben) zwischengeschaltet.
Sein Schreibstil ist gut zu lesen. Und immer wieder konnte ich mich beim Schmunzeln oder Stirnrunzeln ertappen.
Fazit: Unerwartet gut: Kein trockener Ratgeber, sondern ein echtes Lesevergnügen.
Zunächst der einzig wirkliche Kritikpunkt an dieser ansonsten lesenswerten Reportagen-Sammlung: Es fehlen leider die Jahreszahlen zu den jeweiligen Berichten. Auch wenn man sich die eine oder andere Jahreszahl ableiten kann, so wäre dies auch zugunsten einer historischen Einordnung (denn warum sollen derart eindrückliche Lebenserfahrungen nicht dazugehören?) mehr als wünschenswert. So ist die Hongkong-Reportage sicher vor 1997 (Peking übernimmt am 1. Juli 1997 Hongkong) verfasst worden und somit ein zwar persönliches, aber dennoch authentisches Zeugnis aus jener Zeit, da zahlreiche Fakten mitgeliefert werden.
Die insgesamt 31 Reportagen umfassen insofern einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und streuen über eine Vielzahl von bereisten Ländern. Manche davon so eindrücklich, dass man sich sogleich auf die dort gelegten Spuren begeben möchte: „Wem heute die Sinne schwinden beim Anblick von zu viel Schönheit, der leidet unter dem ‚Stendhal-Syndrom‘. […] Gut, dass der Mann [franz. Schriftsteller Stendhal] nie in Island war. Der Schwächling wäre schon beim Anflug in die Knie gegangen. Hier hat nicht Michelangelo gearbeitet [Stendhal war in Florenz von der Schönheit „in die Knie gegangen“], sondern der Teufel. […] Die Insel ist kein Kurort, hier kämpfen sie noch gegen eine brachiale Natur. Das Land peitscht, bohrt ins Gemüt, überwältigt die gierigen, neugierigen Augen.“ Und in diesem oft sinnlichen Sprachduktus sind viele der hier vorgestellten Reiseberichte niedergeschrieben worden. Man schlüpft als Leser schnell in die Rolle eines gut informierten Exkursionsteilnehmers.
Auch in diesem Band bleibt sich der Autor treu: Es wird nichts geschönt, es wird Stellung bezogen und Klartext gesprochen, dabei das Schöne (Natur & Mensch; Letztere mit all seinen Bedürfnissen) als Gegenspielerin in Stellung gebracht und bedeutende Wort gefunden: „Freiheit, das heißt, die Dinge und die Welt so hinzunehmen, wie sie sind. Um sie dann – tagtäglich, wenn möglich heiter – eine Spur wohnlicher einzurichten.“ Wer könnte dem nicht zustimmen?
(14.2.2026)
Gespräche aus der Community

Hier noch ein paar mehr Infos:Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.
--> Leseprobe zum Buch
Bis einschließlich 03. Oktober habt ihr jetzt Zeit, euch für diese Leserunde und eines der 25 Freiexemplare zu bewerben, die ich zusammen mit meinem Verlag gern vergeben möchte. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezensionen zum Buch. Natürlich ist auch jeder herzlich in der Leserunde willkommen, der sich das Buch anderweitig besorgt oder schon kennt.
Wenn ihr also dabei sein und "Gebrauchsanweisung für die Welt" für die Leserunde gewinnen möchtet, dann beantwortet folgende Frage im Unterthema "Bewerbung":
Wohin wolltet ihr schon immer mal reisen und was hat euch bisher davon abgehalten?
Ich wünsche uns viel Freude bei der Leserunde!
Zusätzliche Informationen
Andreas Altmann wurde am 02. Oktober 1949 in Altötting (Deutschland) geboren.
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