Andreas Altmann Gebrauchsanweisung für die Welt

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für die Welt“ von Andreas Altmann

Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.

Irreführender Titel, der Autor reiht lediglich Hasstiraden gegen Nicht-Reisende aneinander. so viele Klischees u Vorurteile

— Petra_84

Ich bin etwas enttäuscht... hatte mir etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt....

— HBCityGirl89

Weltklasse !!! Reisen auf höchst Niveau !!!

— NattiundFrida

Lust zu Reisen? Ja. Noch mehr über Altmanns Frauenbeziehungen und seine teils widersprüchliche Verallgemeinerung erfahren? Nein.

— AuroraBorealis

Irreführender Titel - das Buch ist lediglich ein Sammelsurium von Altmanns Ansichten über die Welt.

— Anchesenamun

Bis zum Kapitel Drogen habe ich es geschafft und nun ist das Faß erst einmal voll. Der inhalt des buches hat zu 99% nichts mit der inhaltsangabe zu tun. stand seite 103!!

— nicole_von_o

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • 'Rassismus ist wie der Dreck unter den Fingernägeln [...].'

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    sabatayn76

    13. February 2015 um 22:01

    'Rassismus ist wie der Dreck unter den Fingernägeln: Man muss überhaupt nichts tun, er kommt von selbst.' Inhalt: In seiner 'Gebrauchsanweisung für die Welt' erzählt Andreas Altmann von Einsamkeit und Toleranz, von Cluburlaub und richtigem Reisen, vom Erleben und Schreiben, von Heimweh und Fernweh, von Drogen und dem richtigen Umgang damit, was man unbedingt auf Reisen mitnehmen sollte, wie man am besten andere übers Ohr hauen und so Vorteile genießen kann. Mein Eindruck: Schon im Vorwort empfand ich den Autor als unsympathisch, zynisch, prahlerisch und das Buch als sprachlich zu bemüht. Sein Buch ist für mich eine Anhäufung von inhaltsleerem Geschwurbel, das direkt nach dem Lesen wieder verpufft ist, weil er eigentlich nicht wirklich etwas zu erzählen hat, sondern auf jeder Seite zeigen muss, wie toll er ist und wie dumm (fast) alle anderen sind. Mit jeder Seite wurde es schlimmer, und ich habe nur durchgehalten, weil ich hoffte, dass es irgendwann besser wird. Besonders negativ ist mir aufgefallen, dass der Autor Tugenden wie Höflichkeit, Toleranz, Freundlichkeit etc. predigt, aber keine davon selbst beherzigt, wodurch das ganze Buch wenig authentisch wirkt. Zwischendurch kann man immer wieder nette Anekdoten lesen, auch teile ich ein paar seiner Ansichten, aber die Art, wie Andreas Altmann erzählt, empfand ich als so ärgerlich und großspurig, dass mir auch diese Passagen wenig Spaß gemacht haben. Mein Resümee: Andreas Altmann hat zweifellos viele spannende Reisen unternommen und viel erlebt, um seine Bücher werde ich zukünftig dennoch einen weiten Bogen machen.

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Eine Liebeserkärung ; wunderbar ehrlich provozierend !!!

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    NattiundFrida

    13. November 2013 um 15:53

    Dieses Buch ist nichts für all die Spießer . Für all die Bürohengste . Nichts für die , die nur reden und nie handeln. Diesess Buch ist für all die Weltverbesserer. Für all jene die gern reisen . Für die Mutigen unter uns. Ich las das Buch während der Zeit als Animateurin in Griechenland. Hatte kein Geld für eine Weltreise. Jedoch musste mein Fernweh gestillt werden. Altmann hält nicht viel von Animation , ich auch nicht , jedenfalls nicht mehr . Jedoch kam ich so ein wenig in der Welt herum. Zurück zum Buch . Es ist so wunderbar ehrlich . So provozierend hier und da. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Er schreibt seine Meinung. Und die ist oft hart und gemein. Aber er schafft es einen zum nachdenken anzuregen. Endlich diese scheiß Seifenblase zu zerplatzen in der man lebt. Endlich zu handeln , statt rumzuhocken. Die Welt zu erkunden ist nicht mehr so einfach wie früher . Jetzt gibt es Grenzen , Kontrollen und hohe Kriminalität. "Er erlebt Fieber , Hitze , Durchfall und Angst. Ein Gepökelter Schafskopf zum Frühstück und moderne Raubritter in Mttelamerika. Aber eben auch den Herzschlag des Zugfahrens. Einer Liaison in der Wüste. Oder das Spätnachmittagslicht über dem Sinai." Altmanns Schreibstill ist hohes Niveau, an einigen wenigen Stellen vielleicht etwas langgezogen. Insgesamt jedoch ein fantastisches Buch. Eine Liebeserklärung die offen und ehrlich ist. Eines der wenigen Büchern , welches ich nocheinmal lesen würde.

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  • Andreas Altmann uebers Welt-Reisen: "Spueren, dass hier der "thrill" umgeht."

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    weltreisender

    02. April 2013 um 10:38

    Lieber Herr Altmann, haben Sie vielen Dank fuer spannendes Gespraech. Bei weltreisender.in gibt Andreas Altmann ein Interview zum Reisen und beantwortet, wie es unterwegs ist, wenn er als Schriftsteller durch die Welt reist. Viel Freude beim Lesen und Reisen:
    http://weltreisender.in/bericht-aus/welt/andreas-altmann-gebrauchsanweisung-spueren-dass-hier-der-thrill-umgeht/

  • Leserunde zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    AndreasAltmann

    Habt ihr Lust auf eine Reise mit mir um die Welt? Wir fliegen, fahren oder laufen jetzt nicht gemeinsam los, sondern ich dachte da eher an mein neues Buch "Gebrauchsanweisung für die Welt", das ihr gemeinsam in einer Leserunde lesen und mir dazu Fragen stellen könnt. Das Buch ist im September bei Piper erschienen. Hier noch ein paar mehr Infos: Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen. --> Leseprobe zum Buch Bis einschließlich 03. Oktober habt ihr jetzt Zeit, euch für diese Leserunde und eines der 25 Freiexemplare zu bewerben, die ich zusammen mit meinem Verlag gern vergeben möchte. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezensionen zum Buch. Natürlich ist auch jeder herzlich in der Leserunde willkommen, der sich das Buch anderweitig besorgt oder schon kennt. Wenn ihr also dabei sein und "Gebrauchsanweisung für die Welt" für die Leserunde gewinnen möchtet, dann beantwortet folgende Frage im Unterthema "Bewerbung": Wohin wolltet ihr schon immer mal reisen und was hat euch bisher davon abgehalten? Ich wünsche uns viel Freude bei der Leserunde!

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    NoaJael

    01. March 2013 um 23:58

    Das Buch hat mich total überrascht. Und bis jetzt weiß ich nicht, ob ich diese Überraschung positiv oder negativ ist. Erwartet hatte ich wie vermutlich die meisten Leser ein Buch, bei dem man viel über das Reisen und wie man Reisen sollte erfährt. Jedoch wird einem schnell klar, dass das Buch „Gebrauchsanweisung für die Welt“ etwas anderes ist als man es sich im klassischem Sinn vorstellt. Der Autor Andreas Altmann zeigt viel mehr die Welt und seine Sicht auf die Welt. Doch diese Weltansicht kann für den ein oder anderen befremdlich sein. Mir kam während des Lesens oft der Eindruck, dass Altmann provozieren will. Genau durch diese Provokation erreicht er seine Leser und nimmt sie mit auf seine Reisen. Jedoch war ich auch manchmal enttäuscht wie oberflächlich er sich mit gewissen Themen auseinandergesetzt hat. Es wird über jegliche Religion hergezogen, alle Menschen die nicht um die Welt reisen können werden beschimpft und auch seine Liebschaften stehen im Zentrum. Besonders die Pauschalisierung der „Büroleichen“, hat mich kurz überlegen lassen, das Buch wegzulegen, jedoch habe ich es dennoch bis zum Ende gelesen und kann dazu nur sagen: Dass es schon reizvolle Aspekte gibt, aber es sehr schwierig ist, mit den teilweise pauschalisierten und verbitterten Ansichten klar zukommen. Die Ansichten werden immer wieder aufgelockert durch Zitate, die für meine Begriffe manchmal ein paar zu viele sind. In diesem Sinne gilt: „Weniger ist mehr.“ Sowohl was die Zitate angeht, als auch der Einsatz der angestauten Verbitterung und der pauschalen Meinung über bestimmte Gruppen. Zu guter Letzt sollte man noch erwähnen, dass das Cover echt super gestaltet ist.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    Literatur

    10. January 2013 um 19:06

    Wer die Gebrauchsanweisung-Reihe kennt und liebt, wird zunächst sehr neugierig sein, wie eine Gebrauchsanweisung für die Welt aussehen könnte, wird jedoch bereits nach Lektüre der ersten Seiten irritiert sein und spüren: Dieser Band von Andreas Altmann tanzt deutlich aus der Reihe. Ich lese sehr gerne Bände dieser Reihe, da ich viel über Menschen, Kulturen und Länder lerne, über "die Welt" erfahre ich kaum Informatives, sondern der Autor präsentiert kurze Erinnerungsfetzen seines Lebens, die zufällig in der ganzen Welt stattfinden. Nach erster Enttäuschung, dass der Roman doch ganz anders als erwartet ist, und Skepsis, was mich wohl stattdessen erwarten wird, muss ich jedoch durchaus sagen, dass mich der Roman dennoch sehr gut unterhalten hat. Ich habe den Eindruck, dass der Autor mit seiner provokanten Art mit dem Leser spielen, ihn aus der Reserve locken möchte. Da er an wenigen Stellen auch sich selbst und seinen Roman sarkastisch beäugt, kann ich mit seinen Äußerungen zu seinen Mitmenschen größtenteils umgehen, nur wenige Stellen überschreiten meines Erachtens die Grenze des "guten Geschmacks" bzw. der Legalität. Den sprachlichen Stil finde ich wortwitzig und ideenreich. Der Informationsgehalt über die verschiedenen Länder und Kontinente ist - wie bereits angedeutet - erschreckend gering, die Beschreibung der persönlichen Reiseerlebnisse und Ansichten wiegt das jedoch für mich auf.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    robotermaedchen

    24. November 2012 um 23:19

    Auch ich schliesse mich den positiv bestimmten Rezensenten an. Ich fürchte, meine Rezension wird hier kurz und wenig konkret.. Ich kenne, ich spüre das Gefühl, dass Herrn Altmann hinaus in die Welt zu treiben scheint. Ich kann auch diejenigen verstehen, die sich den erhobenen Zeigefinger und erst recht die Passagen, in denen der Leser, der sozusagen aus Versehen an das Buch geraten ist, der das geradezu physisch schmerzende, pochende Fernweh nicht kennt, regelrecht beleidigt wird, nicht mögen bieten lassen. Sie sollten das Buch zur Seite legen und in ihrem Teil der Welt oder mit ihrer Art des Reisens, des die Welt kennenlernens, der Entspannung glücklich werden, anders als Herr Altmann ihnen geradezu androht, vorwirft, richtet. Aber für die, die ständig ein Ziehen in die Ferne spüren, die wissen, dass man zwar überall mit Wasser kocht, aber ganz anders, die wissen wollen wie die Sonne klingt und der Wind schmeckt und jeden Stein der Erde an der nackten Fußsohle spüren wollen, die die Welt lieben und kennenlernen wollen, auf diese andere Art...die werden sich mitgerissen fühlen, an seinen zahlreichen Erlebnissen teilhaben, schmunzeln, lachen, das eine oder andere Mal den Kopf schütteln - genau darum geht es ja, Jedem von uns ist eine "eigene" Welt geschenkt, und jedem von uns steht frei, sie sich auf seine Weise zu erobern.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    DylanTomorrow

    17. November 2012 um 13:47

    Dieses Buch ist ein herrlicher dicker Liebesbrief an die Welt, die Menschen, das Reisen! Und an uns Leser, die es in die weite Ferne sehnt. Dementsprechend bin ich grade etwas in Andreas verknallt :-D. Ich hab noch zwei Drittel des Buches vor mir, aber ich bin mir schon sicher dass ich ein neues Lieblingsbuch gefunden hab :-). Auf dass ich baldigst auch in die Ferne ziehe und viele viele freundliche Begegnungen haben möge! Auch nachdem ich das Buch fertig hab, kann ich nur sagen: Ich liebe dieses Buch vorbehaltlos. Haters gonna hate! :P Ihr seid eh nur alle sexuell frustriert und neidisch ;).

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    Nymphe

    07. November 2012 um 18:21

    "Die Welt ist eine launische Geliebte, die erobert werden will." Dieses Motto von Andreas Altmann hätte sicher auch gut als Titel seines Buches "Gebrauchsanweisung für die Welt" gepasst. Der Reisereporter ist bekannt ist für Reportagen in der Geo, aber auch für seine vielen Bücher aus allen Kontinenten. Er schildert in diesem Buch seine Welt und seine Sicht auf die Welt. Er berichtet von magischen Momenten und brutalen Schießereien und versucht die Daheimgebliebenen zum Reisen zu bewegen. Das Buch könnte also wirklich schön sein, wenn Herr Altmann in seinen 63 Lebensjahren nicht offensichtlich ein wenig verbittert geworden wäre. Er zieht über jede Art von Religion her, erzählt von diversen weiblichen Eroberungen und beschimpft regelrecht alle Menschen, die nicht wie er um die Welt jetten können oder wollen. Solche Menschen sind "Büroleichen" und definitiv "innerlich tot". Ich stimme in vielen Punkten mit ihm überein: Das man ein paar Fremdsprachen beherrschen sollte, ist ebenso sinnvoll, wie Höflichkeit und Respekt gegenüber Fremden. Das aber nur derjenige ein "echtes" Leben führt, der mal inmitten in einer Schießerei gesteckt hat und reichlich Drogen nimmt, empfinde ich doch als eine etwas eigene Meinung. Fazit: Das Buch hat schöne Momente, aber Herr Altmann verwechselt leider das Wachrütteln mit dem Beleidigen. Ich wünsche ihm für sein nächstes Buch weitere erschütternde Begenungen und blitzgescheite Gedanken, dann klappts auch wieder mit den Lesern.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    savanna

    06. November 2012 um 10:32

    Der deutsche Autor Andreas Altmann ist bekannt für seinen Reise-Journalismus; auch wenn mir schon diverse Artikel von ihm aufgefallen sidn, habe ich vor 'Gebrauchsanweisung für die Welt' noch kein Buch von ihm gelesen. Ich nehme es vorweg: Wahrscheinlich haben Altmann und Verlag versucht, die erfolgreiche Reihe der 'Gebrauchsanweisungen' zu bedienen und sich mit 'der Welt' doch gnadenlos überschätzt. Denn was der Leser unter so einem Titel aus so einer Reihe erwartet, kann nur schwerlich erfüllt werden. Der Klappentext weist einige wunderbare Schlagwörter aus dem sicher hochspannenden Potpourri von Altmanns Reisen auf ("Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien"), die innerhalb des Buches aber leider viel zu wenig aufgegriffen werden. Erfahrungsberichte für den Daheimgebliebenen, Tipps-und-Tricks für den Reiseneuling - das hätte ich mir gewünscht. Aber vielleicht liegt der Schwerpunkt des Buches doch eher in dieser Formulierung verborgen - ebenfalls in der Beschreibung des Buches zu finden: "...eine wilde Liebeserklärung an das Reisen". Denn, dass Altmann das Unterwegssein an fremden Orten, die Neugier auf Neues über alles liebt, das ist offensichtlich. Dass er nach all den Jahren seine Probleme mit korrupten Beamten, bettelnden Personen und - stark! - uneinsichtigen Reisenen hat, wird schon nach den ersten Kapiteln ebenfalls sehr offensichtlich. Ich habe das Buch insofern sehr genossen, als dass es mir diverse Flashbacks von meinen eigenen Reisen nach Afrika, Asien und Australien beschert hat. Ich bin mit diesem Buch noch einmal wild durch meinen Kopf gereist - allein deswegen habe ich die 'Gebrauchsanweisung für die Welt' sehr gern gelesen. Meine persönliche Liste aus meiner persönlichen Gebrauchsanweisung für die Welt sähe übrigens ungefähr so aus: Hiking the Myrdalsjökull in Iceland. Laughing kids in Ghana. Shootings stars in the Outback. Bungee jumping in South Africa. Diving with seals. Swimming with penguins. Whale watching late night. Yummy Tajine in Morocco. Angkor in the rainy season. The Namib desert at night. Indian cinema with Bollywood teenagers. Manhattan!

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    Anchesenamun

    ANMERKUNG: Ich bitte um Entschuldigung, dass diese Rezension ausufernd lang wurde. Wer sie nicht lesen will, hat mein vollstes Verständnis. Aber als ich hier bei lovelybooks einstieg, hatte ich an mich selbst den Anspruch, meine Rezensionen ordentlich und in einer gewissen Tiefe zu schreiben. Mittlerweile habe ich gemerkt, dass viele Leserundenteilnehmer ihren (gewonnenen) Lesestapel meist mit nichtssagenden Dreizeilern abarbeiten. Auch wenn ich nun weiß, dass ich mir viel Zeit und Mühe sparen könnte, bleibe ich trotzdem vorerst bei meiner Marotte der langen Rezensionen. ___________________________ Zwei Dinge vorweg: Nein, ich kannte Herrn Altmann vor der Lektüre dieses Buches nicht, hatte noch nie etwas von ihm gelesen. Deshalb kann ich nicht sagen, ob dieses Buch „typisch Altmann“ ist, sein stärkstes, sein schwächstes Werk. Und er hat sich eine schwere Aufgabe zugemutet, ein Buch gleich über die ganze Welt zu schreiben. Denn jeder hat so seine eigenen Vorstellungen, was in ein solches Buch hinein muss und was draußen bleiben kann. Ja, ich kenne die „Gebrauchsanweisung für...“-Reihe. Jeder Autor hat seinen eigenen Stil und legt den Fokus auf verschiedene Dinge. Außerdem hatten sie es bisher alle leichter, ging es ja nur um ein bestimmtes Land, eine bestimmte Region. Trotzdem hatte ich eine bestimmte Vorstellung davon, was ich in diesem Buch gerne finden möchte. Es gibt Bücher, die sind so spannend, fesselnd, unterhaltsam, dass man sie nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dieses Buch habe ich leider allzu gern und oft aus der Hand gelegt, um mir eine Pause zu gönnen oder zwischendurch in ein Buch zu spitzen, das mich viel mehr faszinierte. Meine Ansprüche hat Herr Altmann leider nicht befriedigt. Es ist nicht so, dass Herr Altmann kein guter Schreiber ist. Er drückt sich gut aus, er schreibt sehr emotional (manchmal ZU emotional für meinen Geschmack). Der Autor hat vieles erlebt, er hat alle Kontinente fernab der üblichen Reiserouten kennengelernt, vieles – teilweise Unglaubliches (Als Gott in Ozeanien verehrt, das muss ihm erstmal einer nachmachen!) – erlebt und ist deshalb sicherlich prädestiniert dazu, ein Buch über die Welt zu schreiben. Und hätte dieses Buch den Titel „Herr Altmann und wie er die Welt sieht“, so hätte der Inhalt wunderbar dazu gepasst. Aber ich habe mir unter dem Titel „Gebrauchsanweisung für die Welt“ etwas Anderes vorgestellt. Und keine Aneinanderreihung von teilweise sehr krassen, keinen Widerspruch duldenden Meinungen des Autors, durchbrochen von mir persönlich viel zu wenigen „Magischen Momenten“. Herr Altmann teilt sein Buch in viele kleine Kapitel ein, die sich um bestimmte Themen drehen, z. B. Essen, Fortbewegungsmittel, Rassismus usw. Dazwischen gibt es 9 „Magische Momente“, die ein konkretes Erlebnis beschreiben, das Herrn Altmann sehr berührt hat. (Und in meinem Fall nicht immer den Leser, aber magische Momente sind eben sehr subjektiv.) Was erwarte ich außer der Wiedergabe interessanter Eindrücke, wie sie in den zu wenigen magischen Momenten vorkommen? Nun, z. B. konkrete Hilfestellungen, wie ich mich als Globetrotter in der Welt zurecht finde. Man sollte meinen, diese fänden sich in den anderen Kapiteln. Ja, manchmal schon. Aber an und für sich handelt es sich hier in der Regel lediglich um die Zusammenfassung der Meinung des Autors. Die oft mit dem Brecheisen in das Hirn des Lesers gerammt werden soll. Herr Altmann stellt von Vornherein klar, dass er hier nicht zimperlich auftreten wird, und das mag ja auch ok sein in seiner Autobiographie, in seinem Roman, in dem fiktiven Buch „Herr Altmann und wie er die Welt sieht“ – in einer Gebrauchsanweisung finde ich das eher unpassend. Wenn es nach Herrn Altmann ginge, sind wir, die nicht ständig durch die Welt reisen auf der Suche nach gefährlichen Abenteuern, die nicht alles hinter sich lassen und auf Verpflichtungen, Strukturen, Arbeit sch...en, die größten Langweiler, „déjà mort“, um es mit den beim in Paris lebenden Autor so beliebten „Frankozismen“ auszudrücken. Dass es Menschen gibt, die auch gerne irgendwo ihre Heimat haben, die gerne einen Beruf ausüben – oder es alternativ müssen mangels finanzieller Freiheit (Herr Altmann behauptet zwar, man brauche kein Geld zum Reisen, aber hat selbst viele Reisen auf Grund seines Berufes vermutlich bezahlt bekommen und benötigt ja schon allein für seine vielen Schmiergelder ein paar Scheine.) –, die nicht nur aus dem Rucksack leben wollen, das will der Autor nicht wahrhaben. Solche Menschen sind fette Couchpotatoes, Langweiler noch und nöcher, Uninteressierte mit Scheuklappen. Nun schreibt Herr Altmann durchaus viele Wahrheiten nieder. Und er brachte mich auch ab und zu zum Nachdenken, zum Reflektieren des eigenen Verhaltens. Doch er übertreibt es einfach. Nehmen wir z. B. das Kapitel über Höflichkeit. Natürlich hat er Recht damit, was er alles schreibt. Aber ein paar Sätze dazu hätten es in diesem Buch auch getan. Auch andere Themen passen entweder nicht in dieser Länge oder überhaupt nicht zu einer Gebrauchsanweisung für die Welt. Ich will nicht ausführlich die philosophischen Überlegungen von Herrn Altmann lesen zu allerlei Themen, es sollte im Rahmen bleiben. Und alles in Allem ist mir seine Hau drauf-Mentalität etwas too much, auch wenn er manchmal doch noch relativiert oder zugibt, dass er selbst erst das alles lernen musste. Trotzdem. Z. B. wenn er auf 12 Seiten darüber schwadroniert, wie unheimlich bereichernd sein Leben ist, weil er sich alle Arten von Drogen, – immerhin in gebührlichem Abstand und in Maßen! – von den leichten (Ich sag mal mangels Erfahrung einfach: Hasch.) bis zu den ganz harten (Würde ich jetzt mal dazuzählen: Heroin, Crack), reinpfeift. In einer Opiumhöhle völlig bedröhnt in der Ecke zu liegen hat seiner Meinung nach einen enormen „romance“-Quotienten, nach der Einnahme von LSD auf allen Vieren durch eine Großstadt zu kriechen, bis die Ambulanz ihn mitnahm, empfand Herr Altmann als „eine wunderschöne Erfahrung“. Da sag ich mal: Ok, „chacun à son goût“, lieber Herr Altmann, aber dann behaupten, dass man ohne den regelmäßigen Drogenkonsum gar nicht richtig lebt und die schönsten Dinge verpasst – hm hm... als Erwachsene kann ich ja mein Hirn selbst gebrauchen und sagen: „Nein, Herr Altmann, ich sehe das nicht so, das brauche ich nicht.“ Aber hat man als Autor nicht auch so ein klitzekleines bisschen eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Leser? Das liest ein 16jähriger, der sich mit diesem Buch auf seinen Rucksacktrip durch Asien vorbereiten möchte, und dann hockt er in der Opiumhöhle, denkt sich „Der Altmann hat ja geschrieben, das muss man unbedingt mal machen.“ – es ist nicht jeder so willensstark und geistig reif wie der Autor, möchte ich behaupten. Er schreibt ja selbst von hoffnungslosen Fällen, an denen die Drogensucht ihr zerstörerisches Werk vollendet hat. Da hilft es auch nichts mehr, wenn er auf Seite 180 endlich mal klarstellt: „Das vorliegende Buch soll eher jenen zugeeignet sein, die den Kitzel verlangen.“ Nach 180 Seiten kam das für mich zu spät. Hach ja, ich könnte noch seitenweise so weitermachen. Und dabei muss ich – was den Leser dieser Rezension vielleicht erstaunt – doch auch sagen: Das Buch ist per se nicht schlecht!!! Aber der Titel – das, was er verspricht, passt nicht zum Inhalt. Zu viel eigene, nichts Anderes gelten lassende Meinung des Autors. Zu wenige Erlebnisse, zu wenig über die Welt, über die Orte, die Herr Altmann gesehen hat, und er hat verdammt viel gesehen, das ist mir klar. Was hätte er alles daraus machen können! Zu viele Weibergeschichten, wenn auch leise und kurz, aber irgendwie trotzdem nervig, der Autor darf ins Bett, mit wem er will, aber tragen diese Stories zur Aufwertung des Buches bei? Nö. Mag ich auch nur so sehen, weil ich eine Frau bin, vielleicht finden männliche Leser es inspirierend, unter welchen Bedingungen man auf Reisen eine Frau kennenlernen und in den Schlafsack locken kann. Mag alles sein. Aber Rezensionen sind ja subjektiv. Abschließend möchte ich noch sagen: Herr Altmann ist ganz klar ein sehr interessanter Mensch mit einem wahnsinnigen Fundus an Erfahrungen. Und er kann gut schreiben. Vielleicht lese ich einfach mal ein anderes Buch von ihm. Aber in meinen Augen handelt es sich hier bei seiner „Gebrauchsanweisung für die Welt“ um eine Themaverfehlung. Ich schwanke deshalb zwischen 2 und 3 Sternen. Gebe ich (trotzdem) eine Leseempfehlung ab: Ganz klar ja, immer, bei jedem Buch!!! Denn jeder hat seinen eigenen Geschmack, es wird sicherlich Leser geben, die Altmanns Buch klasse finden. P.S.: 14,99 € finde ich ein bisschen happig für 212 Seiten. Aber dafür kann der Autor ja nix.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    TochterAlice

    04. November 2012 um 18:53

    Ich singe den Leib, den elektrischen - so Walt Whitman, der von Andreas Altmann Vielzitierte in einem seiner größten Gedichte ... und auch Altmann besingt hier den Leib der Welt, wenn auch nicht in Gedichtform. Er offenbart sich als Prediger der Achtsamkeit und diese kann für etliche Rezipienten, die damit einen Spiegel vorgeführt bekommen, zuweilen sehr schmerzhaft sein. Ich selbst empfand das Buch als sehr, sehr sperrig und brauchte viel Zeit zum Lesen und Erfassen der diversen Botschaften von Andreas Altmann - aber ist nicht die Welt ein sperriger Platz? Von daher hat mich dies nicht weiter gestört, da es zum Thema passte, das aus meiner Sicht ein überaus individuelles ist, denn eine Gebrauchsanweisung für die ganze Welt kann zwangsläufig nur eine subjektive sein. Der Leser sollte sich seine - ganz persönlichen - Juwelen heraussuchen: Das Kapitel über Sprache, Sprachempfinden und das Verhältnis zur Sprache finde ich bspw. wunderschön und sehe es als das für mich herausragende Element des Buches - m.E. sollte es in Schulbüchern abgedruckt werden, wenn auch noch zu überlegen wäre, in welchem Fach... Die Fähigkeit, Sprache zu lieben und zu schätzen, egal welcher Mißbrauch bereits im Laufe der Geschichte damit betrieben wurde, welche Gewalt in den Ländern, in denen sie gesprochen wird, herrscht bzw. herrschte und dass man zumindest "bitte" und "danke" in den Sprachen des Gastlandes lernen sollte, das alles hat mich sehr berührt. Andere Leser werden sich möglicherweise für andere Themen mehr erwärmen und sich so ihre eigenen Besonderheiten erwählen. Auf der anderen Seite stört mich auch vieles: die vielen Frauengeschichten vor allem, die den Autor zum eitlen Geck werden lassen, aber es bringt mich auch etwas zum Lächeln. Nun ja, es ist sein persönlicher Akzent. Nur in Einzelfällen prangert er andere Reisende an, so die Asien-Sextouristen: ich empfinde das als positiv. Das ist aus meiner Sicht ein Mißstand und er gehört angesprochen. Und er findet klare, harte Worte dafür: auch das ist ok für mich. Auf der anderen Seite kann er aber auch sehr zart sein wie in dem Bericht über Malouf, den afghanischen Jungen, der mich weinen ließ. Ein Buch das polarisiert und das durchaus keine leichte Kost ist - mich haben die Erkenntnisse des Autors je nachdem nachdenklich, wütend, emotional werden lassen - und ein Buch, das so viele Botschaften beinhaltet und insgesamt lange nachwirkt, ist an sich schon die Lektüre wert!

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für die Welt" von Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

    Lesemaus62

    02. November 2012 um 19:45

    ,,Gebrauchsanweisung für die Welt´´-darunter hab ich mir am Anfang ganz was anderes vorgestellt.Ich dachte das man ein paar Tipps für Reisen bekommt, aber dem ist nicht so.Der schreibstil des Autor´smus man erst mal ,,verstehen´´lernen.Je länger ich das Buch gelesen habe desto besser hat es mir gefallen.Man mus zwischen den Zeilen lesen können dann versteht man auch was Herr Altmann mit seinen aussagen meint.Herr Altmann ,,will´´ provozieren,meiner meinung nach und das ist gut so,wir müssten öfter mal ein wenig nachdenken.Er will die Menschen ein wenig wachrütteln .Er schreibt seine Erlebnisse als ,,Reisender´´auf ,den nach dem Buch ist er ganz schön weit in der Welt rumgekommen.Jetzt kann ich auch den Unterschied zwischen einem ,,Tourist´´und einem ,,Reisenden´´verstehen.Seine Tipp´s sind einmalig,finde ich ,und viele davon entsprechen der Wahrheit.Das was Herr Altmann in seinem Leben erlebt hat erlebt nicht jeder,aber durch sein Buch können auch andere daran teilhaben,das find ich klasse,mal alles beim namen nehnen und wenn es mal nicht jedermans geschmack ist.Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde es jederzeit weiterempfehlen,denn es regt zum nachdenken an,und das Buch heist ja auch ,,Gebrauchsanweisung für die Welt´´und nicht Tipps für Reisen´´

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