Andreas Altmann Im Herz das Feuer

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Inhaltsangabe zu „Im Herz das Feuer“ von Andreas Altmann

In Kairo beginnt Andreas Altmann seine drei Monate lange Reise in den Süden Afrikas. Mit viel Sinn für die absurde Komik des Schrecklichen führt uns der renommierte Reporter durch diesen geheimnisvollen Kontinent; dabei hat Altmann keinerlei Berührungsängste: er geht nah heran, verführt die Menschen zum Reden und Geheimniserzählen. So entsteht ein Kaleidoskop von teils komischen, teils traurigen meist aber beeindruckend schönen Momentaufnahmen: der Besuch beim Friseur, der mit einer Ziege auf dem Schoß in seinem Laden sitzt; die fünfköpfige Familie, die in die Totenstadt im Osten von Kairo gezogen ist, weil unter den Lebenden kein Platz mehr war; die Straßen "Old Cairos" mit ihrem Unrat und ihren Pariahunden. Auf Sandpisten und Dschungelwegen nähert er sich langsam seinem Ziel: Altmann läßt den Leser teilhaben an einer Sinnlichkeit und auch den Strapazen des Reisens, die ihn an seine körperlichen Grenzen bringen. Er wohnt in Hotels "mit einem halben Stern", verbringt die nächt liche Überfahrt auf dem Lake Nasser auf einem Küchentisch dösend; auf dem Dach eines Lasters geht es durch die Sahelzone; er hört Geschichten von Goldschmuggler-Karawanen und mutigen Banditen und bewundert das afrikanische Talent zum Teilen.
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  • Rezension zu "Im Herz das Feuer" von Andreas Altmann

    Im Herz das Feuer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2008 um 22:45

    Die Bücher Altmanns haben mich durch ihre schönen Titel angesprochen, „Im Herz das Feuer“ sollte dann für mich das Erste sein und war gleichzeitig das Letzte. Ich mag ihn einfach nicht. Eine Portion zu selbstgefällig rückt er seine Person für einen Reisebericht zu sehr in den Vordergrund. Ständig bemüht zu betonen, wie nah er doch den Bewohnern ist und wie ärmlich und gefährlich er im Vergleich zu anderen Journalisten reist. Ich finde ihn einfach nicht authentisch. Sicher waren Kapitel dabei, die auch mich gefangen genommen haben und die ein Gefühl für eine derartige Afrika-Reise vermitteln konnten, aber das hält nie lange vor – vorbei ist es spätestens dann, wenn Altmann sich genötigt sieht, seine „Eroberungskünste“ zu beweisen. Von Männern gibt’s vielleicht Applaus für die abgeschleppte Touristin, von mir nur knappe 3 Sterne…

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