Andreas Altmann Im Land der Regenbogenschlange

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Inhaltsangabe zu „Im Land der Regenbogenschlange“ von Andreas Altmann

Drei Monate. Ein Kontinent. 25 000 Kilometer. Andreas Altmann startet in Sydney und kommt nach einem Vierteljahr dort wieder an. Mit einem Ranzen voller Storys vom fünften Kontinent. Von Männern und Frauen, die er unterwegs getroffen hat. Von Erin, der Amazone, die mit elf per Motorrad von zu Hause abhaute. Vom Aborigine Jeffrey, der fünf Milliarden Dollar erben könnte, aber nicht will. Und von Fred Brophy und seinen kriminellen Preisboxern, mit denen er durch das Outback zieht. Drei von dreihundert Begegnungen. Wer dieses Buch liest, kehrt klüger, glücklicher und leicht benommen nach Europa zurück, das Herz und den Kopf voller Bilder und Unglaublichkeiten. «Der beneidenswerte, weil hauptberuflich herumreisende Autor schürt mit dieser Reportage über Australien kräftig das Fernweh seiner Leser. Bei mir der zuverlässigste Auslöser von Tagträumen.» BRIGITTE
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  • Altmanns Australien

    Im Land der Regenbogenschlange
    wikiauslandde

    wikiauslandde

    17. September 2015 um 22:10

    Andreas Altmanns Reise durch Australien ist zuerst eine Reise in Altmanns Welt. Der Leser erfährt seine erlebten Eindrücke, Ansichten (oft Verbitterung über die Dummheit vieler Leute), Befürchtungen. Altmann reist um sich und die Welt – hier Australien – kennenzulernen. Dabei erlebt der Leser die Beschreibungen von Orten und Leuten, die der Autor spontan oder mit Verabredung anspricht. Altmann bereist eher unbekannte Orte und unterhält sich mit Vorliebe gerne mit skurrilen Leuten, zum Beispiel: Boxer, Kiffer, Penner, ein Mann, der auf Millionen verzichtet, etc. Kein Interesse an pompösen Leuten und Orten. Ich mag seinen verbitterten Ton, seine manchmal exzentrischen Texte, eines ewig Reisenden, Heimatlosen, der eher weiß, was er nicht will. Fazit: eher ein Reisebericht mit viel eigenen Ansichten mit wenig Information über das Leben in Australien

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  • Rezension zu "Im Land der Regenbogenschlange" von Andreas Altmann

    Im Land der Regenbogenschlange
    schmiddey

    schmiddey

    22. July 2010 um 00:13

    Ein herrliches Buch, eine fantastische Erzählung einer Reise durch Australien, in der es vor allem um die Menschen geht, die der Autor trifft. Jeder hat seine eigene, spannende Lebensgeschichte und Altmann weiß genau, wie er diese aus den Menschen herauskitzeln kann. Dieses Buch nimmt einen mit, lässt einen an seiner Reise teilnehmen. Lässt uns daran teilnehmen, welchen Absonderlichkeiten man überall auf der Welt begegnet, dass eine Reise, wie sie Altmann unternimmt, etwas völlig anderes ist, als wenn man 2 Wochen Entspannungsurlaub bucht, den eine solche Reise ist einfach viel zu intensiv um zu entspannen. Am Ende jedoch ist man reicher und beschenkt worden, da man seinen eigenen Horizont um wenigstens einen Millimeter erweitern konnte.

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  • Rezension zu "Im Land der Regenbogenschlange" von Andreas Altmann

    Im Land der Regenbogenschlange
    Petra44

    Petra44

    01. July 2010 um 18:12

    In diesem Buch, was kein Reiseführer in dem Sinne ist werden die Erlebnisse, Gedanken, Gefühle einer Reise (Australien) beschrieben! Man kommt sich beim lesen vor, als ob man es selbst mit erlebt. Beschrieben wird die australische Natur, das Leben der Einheimischen, die teilweise Interssantes zu berichten haben! Der Schriftsteller/Autor Andreas Altmann begiebt sich in die kleinsten und hintersten Gassen und Ecken des Landes um dem Leser die Schönheit und die Unterschiedlichkeit des Lebens und der Natur nahe zu bringen und darzustellen! Mein Fazit zu diesem Buch: Man kann es Lesen!

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  • Rezension zu "Im Land der Regenbogenschlange" von Andreas Altmann

    Im Land der Regenbogenschlange
    anushka

    anushka

    28. March 2010 um 18:44

    Einblicke in die Geschichte und die Mentalität eines Kontinents Andreas Altmann macht sich von Deutschland aus via Sydney auf den Weg durch Australien. Dabei ist er drei Monate fast ständig unterwegs: per Anhalter, Bus, Bahn oder Flugzeug. Unterwegs trifft er viele Menschen und kann sie für bereichernde Gespräche gewinnen. Auffällig häufig sind es Australier erster Generation, also solche Menschen, die im Verlauf ihres eigenen Lebens aus einem anderen Land nach Australien eingewandert sind. Und laut ihren Erzählungen scheint Australien auch wesentlich offener gegenüber Flüchtlingen des zweiten Weltkriegs gewesen zu sein. Aber Altmanns Berichte erzählen auch von einem intoleranten Australien und einer sehr gewalttätigen Geschichte gegenüber den Ureinwohnern. Altmanns Buch dient also keineswegs dazu, sich ein verklärtes und romantisiertes Bild dieses riesigen Landes aufzubauen. Im Gegenteil, häufig ist Altmann in (Zitat) "Kuhdörfern" unterwegs, die weder Unterhaltung noch manchmal eine ordentliche Unterkunft zu bieten haben. Die Trostlosigkeit in diesen verwaisten Orten macht der Autor fast greifbar. Und er bringt einem Episoden nahe, die man im eigenen Urlaub wohl nur sehr selten erleben wird. Und genau dies macht Altmann dem Leser (?)/anderen Reisenden zum Vorwurf. Oder den Menschen insgesamt. Er verdammt den Massendrang und die Durchschnittlichkeit und verkennt dabei, dass es Individualismus nur geben kann, wenn es auch eine breite Masse gibt, von der man sich abhebt. Er moralisiert: die Menschen sollten für sich selbst denken (sicher ein wunderbares Ziel, aber nicht jeder verfügt über die geistigen Kapazitäten) und sich nicht von der Konsumgesellschaft einlullen lassen. Für den Autor mag eine Busfahrt durch das australische Outback ein Highlight sein, für Ortsansässige hat es aber sicherlich längst seinen Reiz verloren und daher wenden sie sich von der Landschaft ab und dem Fernsehschirm zu. Altmanns Stil ist aber selten derart moralisierend, dass man das Buch weglegen möchte. Erfrischenderweise bezeichnet er sich selbst als Lästerer und das nimmt vielen Bemerkungen die Spitze. Teilweise ist er auch zynisch und ich konnte auch sehr lachen, wenn er - selbst in ernsten Angelegenheiten - absolute Absurditäten aufzeigen konnte. Überwiegend habe ich seinen Stil also sehr genossen. Altmann erzählt selten von sich selbst und dafür mehr die Geschichten seiner Begegnungen. Und er geht auch auf historische Anekdoten ein, ja, er sucht sie geradezu. Beispielsweise berichtet er nicht pauschal von der Besiedlung Australiens durch englische Sträflinge, sondern sucht sich Einzelschicksale heraus um beispielhaft zu skizzieren. Was mir den Autor noch viel sympathischer macht: ständig liest er irgendein Buch. Mich würde wirklich interessieren, wieviele er in seiner Zeit in Australien gelesen hat. Er folgt Empfehlungen, die er australischen Radiosendungen und Zeitungen entnommen hat. Und hat ihm eins gefallen, berichtet er in seinem Buch auch davon. Ein letzter Kritikpunkt sei noch erwähnt. Es drängt sich mir eine Frage penetrant auf: gehört zum richtigen Reisen und dem Schreiben von Reisebüchern eigentlich immer der Konsum von Drogen? Das ist mir bereits bei Helge Timmerbergs "In achtzig Tagen um die Welt" aufgefallen. Glücklicherweise thematisierte Altmann seinen eigenen Drogenkonsum weit weniger ausführlich. Und die Nebenwirkungen schienen bei ihm ja auch Reue ausgelöst zu haben. Als Fazit kann ich nur jedem, der sich für das Reisen und fremde Länder interessiert, dieses Buch empfehlen. Natürlich wird er keinen objektiven Abriss der größten Sehenswürdigkeiten erhalten, dafür kann man Reiseführer lesen. Für mich bleibt dieses Buch definitiv hängen, ich habe einiges dazugelernt und mich mit vielem kritisch auseinandergesetzt (wahrscheinlich war das sogar die heimliche Absicht des Autors). Ich habe den Autor auf einer interessanten Reise begleitet und werde auch in Zukunft seine virtuelle Reisebegleitung bleiben.

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  • Rezension zu "Im Land der Regenbogenschlange" von Andreas Altmann

    Im Land der Regenbogenschlange
    BertieWooster

    BertieWooster

    08. June 2009 um 21:46

    Ein paar schöne Geschichten, die der Autor auf seiner Australienreise erlebt hat, sind auch dabei. Statt jedoch in erster Linie Reiseerlebnisse zu beschreiben, hatte ich eher den Eindruck, dass der Autor sich selbst als Reiselitarat darstellen wollte und der zu allem seine persönliche Meinung dazugeben muss.