Andreas Altmann Verdammtes Land

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Inhaltsangabe zu „Verdammtes Land“ von Andreas Altmann

Das »Heilige Land« – in Wirklichkeit ist es ein verdammtes Land, verdammt zum Unfrieden, zu Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Aber, fragt Andreas Altmann, vielleicht ist es gerade deshalb verdammt, weil es Juden, Christen und Muslimen heilig sein muss? Der Reporter spricht mit den Vertretern aller drei Religionen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zu Tätern. Er bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, rabiat neugierig, immer auf der Suche nach den besonderen Geschichten. Und jedes Jahr zeigt auf bestürzende Weise aufs Neue, wie wahr diese Beobachtungen sind.

An für sich ein paar interessante Geschichtchen, aber durch den grausigen Schreibstil völlig kaputt gemacht.

— NicoWeinard

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  • Reise in ein gespaltenes und spaltendes Land

    Verdammtes Land

    Chrischan

    06. October 2014 um 18:00

    Ich will über Palästina nichts als Geschichten erzählen, weil mich jede Illusion - die Antwort zu finden - längst verlassen hat. Geschichten von den einen, die andere quälen und erniedrigen. Und den anderen, die gequält und erniedrigt werden. Und Geschichten von Heldinnen und Helden, die es zäh und beherzt mit ihrer Wirklichkeit aufnehmen. Von Frauen und Männern, von denen all wir anderen etwas erfahren könnten: über Würde, über Großzügigkeit, über schiere Tapferkeit. Klar, vom Irrsinn und der Lächerlichkeit wird auch die Rede sein. Denn das muss man Palästina lassen: Stories hat das Land zu bieten, an jedem Eck, zu jeder Stunde. - Andreas Altmann Und so beginnt er einfach zu erzählen, der Reiseautor, der Weltenbummler und manchmal Aussteiger. Wie er im nicht ganz so heiligen Land ankommt; wie er aufgenommen wird, von Juden, von Muslimen, von Christen. Er erzählt, wie sie im begegnen, ihm dem Atheisten, dem durch und durch Ungläubigen: mit Herzlichkeit, mit Gastfreundschaft, mit Respekt. Doch es gibt auch jene "unangenehmen" Begegnungen. Aufeinandertreffen mit Fanatikern aller Seiten, mit den vernagelten Juden, den verbohrten Christen und den fundamentalistischen Muslimen.  Es ist eine Reise, die widersprüchlicher nicht sein könnte. Eine Reise in eine Welt zwischen Sehnsucht und Hass, zwischen Schönheit und der hässlichen Fratze des Krieges; eine Welt zwischen Himmel und Hölle.  Mittendrin Andreas Altmann, der mit einer unprätentiösen Sprache, mit Leidenschaft und Wehmut von Land und Leuten berichtet. Der aufmerksam zuhört und aufmerksam macht, ohne dabei zu fatalisieren. Altmann zeigt eben jene Menschen, die einfach nur frei und selbstbestimmt leben wollen. Die das Beste aus dem kargen Land machen wollen und nicht verstehen können, warum man ihnen diesen kargen Flecken auch noch wegnehmen will. Altmann macht kein Geheimnis daraus, dass er für einen palästinensischen Staat ist, aber er ist dabei nicht aufdringlich oder gar missionarisch. Er ist dieser idealistische Journalist, der alle Seiten betrachtet, der vorurteilsfrei an etwas herangeht. Ein wunderbarer Reisebericht, wie er schöner und aufrüttelnder nicht sein könnte. Durch und durch humanistisch, in Sprache und Gebaren. Sympathisch, bewegend und zutiefst menschlich. (c) Christian Hesse, Oktober 2014

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  • Eine Reise zu dem einzig wunden Punkt der Weltpilitik - Palästina

    Verdammtes Land

    Samy86

    23. March 2014 um 16:04

    Es fällt mir sehr schwer über solch ein Buch eine Rezession zu schreiben. Wenn man sich das Cover und den Titel betrachtet und sich dann dazu den Klapptext durchlist, hat man ansatzweise einen Hauch an Ahnung, was einen auf den 303 Seiten dieser Reportage-Reise des Autors Andreas Altmann erwatet! Das " Heilige Land" - in Wirklichkeit ist es ein " Verdammtes Land", verdammt zu Unfrieden, zu Gewalt und Hoffnungslosigkeit.Der Reporter spricht mit den Vertretern aller drei Religionen , versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zum TÄTER! Er will einen Eindruck hinterlassen und nicht nach der Illusion - eine Antwort zu finden, hinter her laufen, denn eine Antwort gibt es auf dies alles nicht oder gar zu viele! Das Buch hat mich sehr bewegt, es hat mich zum Nachdenken angeregt und war für mich auch sehr Emotional. Es wurde einem sehr bewusst, wie nah der Glaube, die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit, Angst und Gewalt sowie Hass, aber auch ein Fünkchen Glück, alles in einem Land vorhanden sein kann. Es war wirklich sehr beeindruckend was der Autor Andreas Altmann alles erlebt, auf sich genommen und auch gekämpft hat, wenn man bedenkt welche Bedeutung ein Deutscher oder gar " Besucher aus dem Ausland" hat und wie allein schon der Check-In am Flughafen verlaufen kann...  Fazit: Eine sehr ausdrucksstarke, emotionale, lebhafte und nachdenkliche Reportage über das Leben und die Situation in dem verdammten Land - Palästina!

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