Andreas Austilat Vom Winde gesät

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Inhaltsangabe zu „Vom Winde gesät“ von Andreas Austilat

Meine Frau ist große Anhängerin des Schmuckgartens. Ich dagegen sehe das Ganze mehr landwirtschaftlich. Natürliche Neugier und ehrlicher Kleingärtnerehrgeiz treiben den Berliner Journalisten dazu an, hinter seinem Reihenhaus nach Herzenslust zu mähen, zu häckseln, zu buddeln und zu graben. Er zählt stolz seine Kirschen und ist zur Stelle, wenn der Rosenkohl um Hilfe ruft. Seine Frau träumt derweil von romantisch rankenden Rosen und verborgenen Plätzen auf den paar Metern zwischen Terrasse und Geräteschuppen. Selten einig bekämpfen die beiden Seite an Seite wild wuchernde Würgepflanzen und tief wurzelnde Weidegräser, während der Familienhund sich unüberhörbar mit dem Paketboten anlegt. Der Blick über den Zaun lässt die Austilats dann oft grün vor Neid werden.

Höchst amüsant und kaum aus der Hand zu legen. 😀👍📖

— Sternenstaub_Buchblog

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  • Unterhaltsames Gärtnerleben

    Vom Winde gesät

    Ritja

    07. September 2015 um 21:02

    Der Autor erzählt in seinem Buch von den großen und kleinen Abenteuern eines (Neu-)Gärtners. Erschwerend kommt für ihn noch hinzu, dass seine Frau und er nicht die gleichen Vorstellungen von einem Garten haben. Während sie die Blumen und Sträucher vorzieht, möchte er den Garten nutzen. Er möchte Obst und Gemüse anbauen und etwas ernten.  Andreas Austilat erzählt von den typischen Anfängerfehlern im Gärtnerleben, wie nah Freude und Pflanzenleid liegen können und das auch Nachbarn stets mitreden möchten. Dazu gibt es noch die lieben kleinen Erdbewohner, die sich ebenfalls ihren Anteil am Garten sichern wollen. Die kleinen Erfolge werden mit Hingabe gefeiert und trotzdem müssen in allen Bereichen des Gartens Verluste verzeichnet werden. Doch Aufgeben, gibt es nicht. Stellenweise waren die Erzählungen ganz witzig, andere waren weniger interessant. Ich fand die Sprünge in der Geschichte nicht so gelungen. Er verwies mir zu sehr auf die einzelnen Kapitel statt in einem Rutsch zu erzählen. Es wirkte dadurch unstrukturiert und nicht als ein Ganzes. Die Pflanzenerläuterungen sind für einen Hobbygärtner gar nicht so schlecht und schon hat man wieder etwas dazu gelernt. Für Leser ohne den grünen Daumen könnte es etwas zu ausführlich sein.  Jedoch ließ es sich schnell und flüssig lesen, da sein Schreibstil leicht und gut verständlich war. Wenn ich solche Gärtner-Erlebnisse-Bücher lese, vergleiche ich sie oft mit meinem Lieblingsbuch „Die 64$ Tomate“. Leider kommt auch dieses nicht an ihn heran, aber es unterhält gut und lädt zum Schmunzeln ein.

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