Andreas Böttger

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Rezension zu "Berlin fotografieren - Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben" von Andreas Böttger

‚Der Berliner ist nämlich ein Kiez-bezogener Mensch.'
sabatayn76vor 10 Monaten

‚Der Berliner ist nämlich ein Kiez-bezogener Mensch. [...] Was er aber nicht kennt, sind die anderen Stadtteile außerhalb seines Kiezes und die Museen Berlins.‘ (Seite 5)

Ich wohne seit knapp zwei Jahren in Berlin und habe letztens schon ‚Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte‘ gelesen, weil ich mir erhofft hatte, dass mich die beiden Bücher wieder zum Fotografieren bringen, was seit meinem Umzug in die Hauptstadt leider etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Ich fand bereits ‚Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte‘ sehr gelungen, aber nach der Lektüre von ‚Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben‘ kann ich sagen, dass ich das zweite Buch sogar noch besser fand.

‚Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben‘ beinhaltet sieben Touren durch die Stadt, die vollkommen unterschiedliche Aspekte und Kieze Berlins zeigen. Der Leser kann dabei zwischen Friedrichshain, Gesundbrunnen, Scheunenviertel und Spandauer Vorstadt, Prenzlauer Berg, City West, Schöneberg und Kreuzberg/Neukölln wählen - oder einfach alle Touren ablaufen.

Die einzelnen Touren werden recht knapp abgehandelt, so dass man sich nicht durch seitenlange Texte kämpfen muss, sondern die wichtigsten Informationen erhält, um so schnell wie möglich das Haus zu verlassen und zu fotografieren (oder einfach nur zu laufen, zu beobachten und zu staunen - die Kamera kann dabei meiner Meinung nach auch daheim bleiben, so dass man das Buch auch als Lauf-Führer durch die Stadt verwenden kann).

Die Touren werden durch einen knappen Text eingeleitet, der kurz erklärt, was den jeweiligen Kiez ausmacht. Die Autoren Andreas Böttger und Nancy Jesse bieten zudem Informationen zur Dauer der Tour, zu den Kilometern, die man dabei zurücklegt, zum Fotografie-Genre und zur Ausrüstung, die man für die Tour braucht oder brauchen könnte. Außerdem werden Tipps für den richtigen Zeitpunkt gegeben sowie der Verlauf der Tour und die einzelnen Stationen auf einer Karte veranschaulicht. Im Anschluss beschreiben die Autoren die Stationen genauer, so dass man ganz nebenbei auch noch etwas über die Geschichte der Stadt, die Bedeutung von Bauwerken etc. lernt. QR-Codes helfen zusätzlich bei der Orientierung und machen die Touren noch einfacher planbar.

Die im Buch abgedruckten Fotografien sind sehr gelungen und ästhetisch, wodurch sie eine gewisse Vorbildfunktion haben, denn von Autoren und Fotografen, die ihre Kunst so gut verstehen, lässt man sich gerne Tipps geben und gerne an die Hand nehmen.

‚Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben‘ macht Lust auf Berlin und auf Fotografieren, aber auch darauf, sich näher mit der Geschichte und Politik der Stadt zu beschäftigen. Es zeigt, wie viel es in der Stadt zu entdecken gibt und dass man extrem viel erlaufen kann. Besonders schön fand ich die Möglichkeit, mit dem Buch in Berlins Vergangenheit zu reisen und Orte kennenzulernen, die in einer bestimmten Epoche besondere Bedeutung hatten und bekannte Orte von einer anderen Seite entdecken.

Wir haben uns gestern auf den Weg durch Friedrichshain gemacht und haben uns sehr genau an der ersten Tour im Buch orientiert. Zwar kannten wir alle der im Buch beschriebenen Orte von vergangenen Friedrichshain-Besuchen, aber mit dem Buch war es möglich, trotzdem Neues zu entdecken und mehr über bekannte Orte zu erfahren. Wir freuen uns nun auf die nächsten Sonnenwochenenden, an denen wir die restlichen Touren des Buches ablaufen und so unsere Wahlheimat näher erkunden zu können.

Meiner Meinung nach eignet sich das Buch sowohl für gebürtige Berliner, für Zugezogene und für Touristen. Jeder wird in ‚Berlin fotografieren. Szeneviertel, Kieze und Berliner Leben‘ etwas Neues entdecken, und jeder wird das Gefühl haben, er müsse sich sofort auf den Weg durch die Stadt machen.

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Rezension zu "Berlin fotografieren - Architekturschätze und geheime Orte" von Andreas Böttger

‚Hier darf man sein, hier findet jeder seinen Platz und keiner fällt auf, solange er auffällt.‘
sabatayn76vor 10 Monaten

‚Hier darf man sein, hier findet jeder seinen Platz und keiner fällt auf, solange er auffällt.‘ (Seite 4)

Ich wohne seit knapp zwei Jahren in Berlin, und ich möchte gerne wieder mehr fotografieren, was seit meinem Umzug in die Metropole leider in den Hintergrund gerückt ist, obwohl ich davon ausgegangen war, dass Berlin mich dazu motiviert, jedes Wochenende mit meiner Kamera loszuziehen.

Mit den beiden Büchern ‚Berlin fotografieren‘ wollte ich endlich Abhilfe schaffen und mich wieder auf die Suche nach Fotomotiven begeben.

‚Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte‘ beinhaltet sieben Touren durch die Stadt, die vollkommen unterschiedliche Aspekte Berlins zeigen. Gefallen hat mir dabei vor allem die Mischung aus bekannteren Landmarks, die eine gute Orientierung ermöglichen, und unbekannteren Orten, die zum Entdecken der Stadt einladen.

Die einzelnen Touren werden recht knapp abgehandelt, so dass man sich nicht durch seitenlange Abhandlungen kämpfen muss, sondern die wichtigsten Informationen erhält, um so schnell wie möglich das Haus zu verlassen und zu fotografieren (oder einfach nur zu laufen, zu beobachten und zu staunen - die Kamera kann dabei meiner Meinung nach auch daheim bleiben, so dass man das Buch auch als Lauf-Führer durch die Stadt verwenden kann).

Die Touren werden durch einen kurzen Text eingeleitet, der kurz erklärt, um was es bei der Tour geht und was es zu erkunden gibt. Die Autoren Andreas Böttger und Nancy Jesse bieten zudem Informationen zur Dauer der Tour, zu den Kilometern, die man dabei zurücklegt, zum Fotografie-Genre und zur Ausrüstung, die man für die Tour braucht oder brauchen könnte. Außerdem werden Tipps für den richtigen Zeitpunkt gegeben sowie der Verlauf der Tour und die einzelnen Stationen auf einer Karte veranschaulicht. Im Anschluss beschreiben die Autoren die Stationen genauer, so dass man ganz nebenbei auch noch etwas über die Geschichte der Stadt, die Bedeutung von Bauwerken, den Ausbau des U-Bahn-Netzes etc. lernt. QR-Codes helfen zusätzlich bei der Orientierung und machen die Touren noch einfacher planbar.

Die im Buch abgedruckten Fotografien sind sehr gelungen und ästhetisch, wodurch sie eine gewisse Vorbildfunktion haben, denn von Autoren und Fotografen, die ihre Kunst so gut verstehen, lässt man sich gerne Tipps geben und gerne an die Hand nehmen.

‚Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte‘ macht Lust auf Berlin und auf Fotografieren, aber auch darauf, sich näher mit der Geschichte und Politik der Stadt zu beschäftigen.

Meiner Meinung nach eignet sich das Buch sowohl für gebürtige Berliner, für Zugezogene und für Touristen. Jeder wird in ‚Berlin fotografieren. Architekturschätze und geheime Orte‘ etwas Neues entdecken, und jeder wird das Gefühl haben, er müsse sich sofort auf den Weg durch die Stadt machen.

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