Andreas Bachofner Alpzeit

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Inhaltsangabe zu „Alpzeit“ von Andreas Bachofner

Gelebte Alpkultur: Keine Bilderbuchwelt, aber echt schön Auf der Alp tanken Mensch und Tier neue Kraft. Die Alp ist ein Sinnbild für einfaches Sein und gemeinsames Arbeiten und Feiern. Richtige Älpler können es den Winter über kaum erwarten, bis das Alpleben wieder beginnt, auch wenn dieses oft alles andere als idyllisch ist. Die starken Bilder machen den Alltag zwischen Alpaufzug und Alpabzug zum Erlebnis. 'z’Alp goh' hat im Toggenburg eine grosse Tradition. Alle kennen die Bilder vom Alpaufzug, dem „Öberefahre“, und man kann sich nicht satt sehen daran: Die Sennen in ihrer Festtagstracht und die mit grossen Schellen geschmückten Kühe, das Ritual des „Schelleschötte“, das die Tür zu archaischen Welten öffnet, die Mischung unterschiedlichster Gefühle auf den Gesichtern der Älpler, denn Freud und Leid sind oft ganz nah beeinander auf der Alp. Andreas Bachofner begleitete einige Bauernfamilien im Obertoggenburg und hielt Momente ihres Lebens mit seiner Fotokamera fest. Er dokumentiert das Leben der Menschen realitätsnah: Die Arbeitstage sind lang und hart; hier gibt es wenig hilfreiche Technik. Oft halten die Bauern und Sennen jedoch bewusst an den traditionellen Arbeitsmethoden fest, weil sie eine Lebensqualität und Zufriedenheit erzeugen, die man im Unterland zunehmend vermisst. So erinnern die Bilder in ihrer Natürlichkeit und Echtheit daran, dass es auch heute in einer hoch technisierten Welt noch bodenständige Handarbeit gibt, die wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch interessant ist. Die einzelnen Menschen gestehen in den Begleittexten, dass sie ohne die Zeit auf der Alp wohl kaum überleben könnten; dies weniger aus Geld- als aus Herzensgründen. Die Sehnsucht, mit der Natur Hand in Hand zu arbeiten, kann richtig weh tun, so sehr, wie das Glück beflügeln kann, wenn man nach langer „Stallzeit“ endlich wieder die frische Luft, das satte Grün, den weiten Himmel und die vertrauten Geräusche der Alp erleben darf. Dieses Buch lässt einen eintauchen in eine Welt, die den meisten verschlossen ist. In jeder Hinsicht ein Geschenk für alle, die vom Älpler-Virus befallen sind.

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