Andreas Bartholomé Kriegstagebuch Dr. Wilhelm Dieck 1914 bis 1918

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Inhaltsangabe zu „Kriegstagebuch Dr. Wilhelm Dieck 1914 bis 1918“ von Andreas Bartholomé

Vorwort
Die Tochter Annemarie Lieber Vater!
Als Du bei Kriegsbeginn 1914 abfahren musstest, habe ich Dich mit Mutter zur
Bahn gebracht. Ich war drei Jahre alt. Die blitzenden Helme, die Musik, die
Mischung von Aufregung, Traurigkeit und Angst war etwas, was wohl nie aus
meinem Gefühl verschwand, wenn ich mir unter Krieg auch nichts vorstellen
konnte.
Dich, den Vater, habe ich erst nach dem Krieg kennengelernt. Erst jetzt, beim
Kramen in alten Fotos, habe ich gesehen, wie der Krieg Dich verändert hatte.
Der stattliche junge Mann aus der sicheren Vorkriegswelt, wo man sich allerdings
auch schon gegen Schikane und „Ungerechtigkeit“ wehren musste, hatte
vieles in Frage stellen müssen. Vaterland hieß jetzt: In kümmerlichen Verhältnissen
neu anfangen, in der Politik sich um richtige Demokratie bemühen, in
der Volkshochschule, die Du gegründet hast, das Wissen für alle zugänglich zu
machen. (Ich durfte manchmal mitgehen in die Parteiversammlungen oder in
die Volkshochschulkurse in Wirtshaussälen in der Umgebung von Sterkrade.)
Du hast Bücher geschrieben, die gedruckt werden sollten, teils im Selbstverlag,
mit größtem Arbeitseinsatz. Nach vielen Erfolgen und vielen Enttäuschungen
hast Du nie die Freude am Lehren verloren. Ich glaube, Du wirst über Deine
gedruckten Erinnerungen, dieses kleine, unwissenschaftliche Büchlein, ein bisschen
lachen. Es war das Letzte, womit Du Dich nicht allzu lange vor Deinem
Tod beschäftigt hast. Wenn ich es lese, gehe ich neben Dir und höre Dir zu,
über Pythagoras, über die Weisheit der alten Griechen und über das, was wir
versuchen müssen, in unserer Welt besser zu machen.
Deine Annemarie
Daun, Weihnachten 1984

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