Andreas Bechdolf

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Lebenslauf

Dr. Andreas Bechdolf ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Köln und der University of Melbourne. Er ist Chefarzt der Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Vivantes Klinikum Am Urban und des Vivantes Klinikum im Friedrichshain in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Bechdolf

Neue Rezensionen zu Andreas Bechdolf

‚Personen mit erhöhtem Psychoserisiko erleben typische (noch nicht psychotische) Veränderungen des Denkens und der Wahrnehmung'

‚Personen mit erhöhtem Psychoserisiko erleben typische (noch nicht psychotische) Veränderungen des Denkens und der Wahrnehmung, auf die sie häufig mit Ängsten, Niedergedrücktheit und sozialem Rückzug reagieren.‘ (Seite VI)

Andreas Bechdolf, Georg Juckel und Mitautoren haben für ‚Psychoedukation bei Personen mit erhöhtem Psychoserisiko‘ die wichtigsten Aspekte der Psychosefrüherkennung und verwandten Themen zusammengefasst, z.B. Vorteile von frühen Interventionen, Neurobiologie, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Basissymptome und Ultra-High-Risk-Kriterien, therapeutische Grundhaltung, multimodale kognitive Verhaltenstherapie sowie ethische Gesichtspunkte der Früherkennung und Frühbehandlung.

Ich habe mich (wissenschaftlich) schon intensiver mit Psychoserisiko und Früherkennung von Psychosen befasst und nun das Buch von Bechdolf und Juckel gelesen. Viele Inhalte waren mir bereits bekannt, aber da ich bestimmte Details mit den Jahren vergessen habe, war das Buch eine sehr gute Auffrischung und Wiederholung, aber ich bin auch auf Neues gestoßen.

Die Autoren vermitteln ihr Wissen auf sehr knappe und übersichtliche Weise, hier kann man die wichtigsten Informationen zum Thema auf wenigen Seiten finden. Dabei ist alles sehr klar verständlich und praxisnah, so dass auch Einsteiger ins Thema den Ausführungen gut folgen können.

Besonders gut gefallen haben mir die Grafiken, Tabellen und Zusammenfassungen, die sich auch für meine therapeutische Arbeit im Bereich der Psychosenpsychotherapie sehr gut eignen.

‚Wenn man einmal die Kontrolle über die eigenen Gedanken verloren hat, ist nichts mehr, wie es vorher war.'

‚Wenn man einmal die Kontrolle über die eigenen Gedanken verloren hat, ist nichts mehr, wie es vorher war. Wenn du dir selbst nicht mehr vertrauen kannst, wem bitte dann?‘ (Seite 11)

Andreas Bechdolf, Karolina Leopold, Anja Lehmann und Eva Burkhardt fassen in ihrem Praxisbuch die wichtigsten Informationen zu ersten psychotischen Episoden zusammen: Prodrom und spezialisierte Angebote, Ultra-High-Risk und Basissymptome, Verlauf und Phasencharakter, Motivation und Therapieziele, Behandlungsfokus, Genesungsbegleitung u.v.m.

Ich habe mich schon viel mit dem Thema Psychose beschäftigt, habe selbst Studien zur Früherkennung von Psychosen durchgeführt und arbeite im Bereich der Psychosenpsychotherapie (bei Erwachsenen).

Ich kenne das FRITZ selbst nicht, fand es jedoch sehr spannend, mehr über das FRITZ-Konzept zu erfahren, und ich habe wichtige und hilfreiche Impulse für meine Arbeit mit erwachsenen Psychoseerfahrenen erhalten.

Das Buch ist sehr angenehm lesbar, gut verständlich, sehr praxisnah, und die Abbildungen und Tabellen fand ich sehr hilfreich und übersichtlich. Man merkt bei der Lektüre auf jeder Seite, dass hier ausgewiesene Experten von ihrem Erfahrungsschatz berichten, und dass sie sich mit viel Leidenschaft und großem Respekt der Thematik gewidmet haben und weiter widmen.

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