Andreas Bernard Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts

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Inhaltsangabe zu „Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts“ von Andreas Bernard

Von "Arschgeweih" bis "zeitnah", von "durchregieren" bis "Telenovela" – das "Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts" umfasst die wichtigsten Begriffe der vergangenen fünf Jahre. Begriffe, die die politische Berichterstattung geprägt haben, den Jargon der Technik oder die Welt der Kultur, des Sports und des Boulevards. Einige sind in den Sprachgebrauch übergegangen, andere - 2001 und 2002 noch in aller Munde - haben heute schon einen leicht befremdlichen Klang. Im "Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts" sind sie versammelt: 500 Wörter, ohne die unsere Zeit nicht zu verstehen ist, zusammengestellt von der Redaktion des Magazins der Süddeutschen Zeitung.

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  • Rezension zu "Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts" von Andreas Bernard

    Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts
    metalmel

    metalmel

    19. November 2007 um 11:06

    Als ich das Buch auf dem Schreibtisch meines Kollegen liegen sah, dachte ich zuerst: Och, wie langweilig, ein fades, trockenes Nachschlagewerk über irgendwelche Ereignisse im 21. Jahrhundert. Welches Jahrhundert ist denn grad überhaupt? Ach, genau, es ist ja das 21. Und da nahm ich es doch in die Hand. Auf dem Umschlag sind allerlei Begriffe abgebildet, sehr viele, alphabetisch und der erste, der mir ins Auge stach, war „Arschgeweih“. Oha! Neugier geweckt! Schnell die Folie abgefummelt, aufgeschlagen und festgelesen. Herrlich! Darin findet sich nun nicht nur das oben erwähnte Steiß-Tatoo, sondern auch so wunderhübsche Begriffe wie Busenwitwe oder Nobelpreis-Erträgerin. Erstere heißt eigentlich Tatjana Gsell bzw. Gick und die letztere ist ohne Zweifel Elfriede Jelinek. Natürlich wird sie so genannt, weil sie die Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur mal grade eben so ertragen hat, denn eine ihrer ersten Reaktionen war, den Sekretär der Akademie in Stockholm anzurufen, um ihm zu sagen, dass sie nicht zur Verleihung kommen könne. Aber man findet auch Begriffe im Lexikon, die man schon längst wieder vergessen hatte: Preluders (Wer?), Sasser (Ach ja, den gab’s auch mal) oder der lustige Ausdruck „Hallo?, ich mein’“, gerne auch nur „Hallo?“. Der Papstgolf findet sich ebenso darin, wie die unsäglich hässlichen Ugg-Boots, beide sogar mit Abbildungen. Die sind überhaupt das wunderbarste am ganzen Buch. Mit viel Liebe zum Detail gefertigt und mit hohem Wiedererkennungswert, gerade bei den ganzen Prominenten (Paris Hilton, Rudolph Moshammer, Katie Price, Sido). Bernd Schifferdecker hat sich die Mühe gemacht. Vielen Dank dafür. Der Reiz des gesamten Werkes liegt eindeutig darin, uns die Vergänglichkeit – nicht nur – der Worte einwandfrei darzulegen und uns allen aufzuzeigen, in was für einer Wegwerfgesellschaft wir leben. Das Jahrtausend ist gerade mal 6 Jahre alt und schon hat es eine Fülle an Begriffen und Ausdrücken hervorgebracht, die bereits wieder in Vergessenheit geraten sind. Ja, es gibt sogar welche, da klingelt nicht mal mehr was, wenn ich sie lese, da muss ich mir schon die Erläuterungen zu Gemüte führen. Sehr bedenklich. Überhaupt – die Erklärungen: Sie sind präzise, witzig, ausführlich, ironisch, ernsthaft. Wie schön doch das Gefühl, dieses Buch nach Hause zu tragen, es in ein Regal zu stellen und immer wieder darin schmökern zu können. In einigen Jahren wird es noch viel spannender sein, denn da werde ich schon wieder mehrere Begriffe vergessen haben und mich an ihnen erfreuen und wundern, dass sie mal zum aktiven Sprachgebrauch gehörten. Eine wirkliche Fundgrube. Großes Kompliment an alle beim SZ-Magazin für diese geniale Zusammenstellung!

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