Andreas Brandhorst

 4 Sterne bei 370 Bewertungen
Autor von Die Stadt, Das Erwachen und weiteren Büchern.
Andreas Brandhorst

Lebenslauf von Andreas Brandhorst

Kaufmann, Übersetzer, Literat: Andreas Brandhorst wurde im Mai 1956 in Sielhorst bei Rahden geboren und schloss nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Industriekaufmann ab. Nur wenig später ist es ihm gelungen, als erfolgreicher Fantasy- und Science-Fiction-Autor Karriere zu machen. Neben der Schriftstellerei ist Brandhorst auch als Übersetzter tätig. Als solcher hat er unter anderem die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett ins Deutsche übertragen. Der Autor lebt heute in Norditalien.

Neue Bücher

Seelenfänger

 (19)
Neu erschienen am 11.01.2019 als Taschenbuch bei Piper.

Seelenfänger: Roman

Neu erschienen am 11.01.2019 als E-Book bei Piper ebooks.

Der letzte Regent

 (12)
Neu erschienen am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Ikarus

Erscheint am 08.04.2019 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Andreas Brandhorst

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Das Erwachen

Das Erwachen

 (42)
Erschienen am 02.11.2018
Die Stadt

Die Stadt

 (44)
Erschienen am 08.03.2011
Das Schiff

Das Schiff

 (29)
Erschienen am 01.06.2018
Diamant

Diamant

 (23)
Erschienen am 01.08.2017
Äon

Äon

 (27)
Erschienen am 23.06.2010
Das Artefakt

Das Artefakt

 (22)
Erschienen am 14.05.2018
Der Metamorph

Der Metamorph

 (20)
Erschienen am 01.09.2017
Kinder der Ewigkeit

Kinder der Ewigkeit

 (21)
Erschienen am 23.06.2010

Neue Rezensionen zu Andreas Brandhorst

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Rezension zu "Ewiges Leben" von Andreas Brandhorst

Die Verheißung vom ewigen Leben
odenwaldcolliesvor 9 Tagen

Die Journalistin Sophia und ihr Kollege Borris erhalten den lukrativen Auftrag, ein Firmenporträt über den Biotechnologie-Konzern Futuria zu verfassen. Der Konzern hat durch seine gentechnische Heilung von Krankheiten wie Krebs in den letzten Jahren viel positive Aufmerksamkeit erlangt. Zudem wartet die Welt gespannt auf den angekündigten bevorstehenden Durchbruch bei der Unsterblichkeit. Doch dann erhält Sophia Hinweise darauf, dass der Konzern ein düsteres Geheimnis hütet – jedoch zögert die Journalistin, denn immerhin verdankt sie dem Konzern ihr Leben.


Wer träumt nicht davon: ein Leben in Gesundheit, der Sieg über unheilbare Krankheiten wie Krebs oder Aids und als Krönung das ewige Leben. Und das alles dank der CRISPR/Cas-Genschere, die ungeahnte Möglichkeiten in der modernen Gentechnik ermöglicht. Aber ein unsterbliches Leben birgt auch z.B. wirtschaftliche Risiken, wenn Menschen zwar geboren werden, aber nicht mehr sterben, von ethischen Fragestellungen ganz abgesehen. Werden alle Menschen in den Genuss der Unsterblichkeit kommen oder wird dieses Privileg bestimmten Gruppen vorbehalten bleiben?


Und die Kirche muss sich dann fragen, ob sie überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat, wenn der Mensch gottgleich den Lebensplan von sich selbst, Tier und Pflanzen manipulieren und entscheiden kann, nicht mehr sterben zu wollen.


Genau das sind die Themen, die von Andreas Brandhorst in seinem neuesten Thriller aufgegriffen und in einer spannenden Handlung verwoben werden, der in nicht allzu ferner Zukunft spielt.


Die Journalistin Sophia ist mit Futuria in besonderer Weise verbunden, denn ohne den Konzern wäre sie schon längst an erblichem Knochenkrebs gestorben. Zudem wurde sie von dem Konzern damit beauftragt, ein Porträt über den Konzern anläßlich seines 20-jährigen Firmenjubiläums zu erstellen. Aber ausgerechnet sie wird von dem mysteriösen Casper aufgesucht, der Zweifel an der Integrität des Konzerns sät und möchte, dass sie hinter die Kulissen sieht. Sophia ist nicht sehr begeistert, aber ihr Kollege Borris will den Andeutungen auf den Grund gehen.

Dass ausgerechnet die Protagonistin, die als Journalistin bekannt ist, die den Dingen gerne auf den Grund geht, gegen ihren Wohltäter recherchieren soll, macht die Handlung besonders delikat, denn man fragt sich natürlich, wie neutral kann Sophia überhaupt sein.


Der Autor beleuchtet aber nicht nur das biologische ewige Leben als Spielart der Unsterblichkeit, sondern auch die Möglichkeit in einer virtuellen Wirklichkeit namens Eden unsterblich zu werden. Eden ist ebenfalls ein Geschäftszweig von Futuria, in den seit Jahren stark investiert wird.


Eden hat bereits ein solch große Bedeutung, dass sogar der Vatikan eine Vertretung dort hat und Papst Pius bereit ist, Futuria sowie Eden seinen Segen zu geben. Denn Pius ist klar, dass die christlichen Kirchen Gefahr laufen, völlig unbedeutend zu werden, wenn den Menschen die Unsterblichkeit zur Verfügung steht und sie kein göttliches Gericht mehr nach dem Tod zu fürchten haben.


Während sich Pius mit Futuria arrangieren will, gibt es aber auch Menschen, die Futurias Pläne überhaupt nicht gutheißen und notfalls mit Gewalt dagegen vorgehen wollen, wie der Terrorist Jossul. Jossul ist davon überzeugt, dass Gott mit und aus ihm spricht und er den eindeutigen Auftrag hat, gegen die Unsterblichkeit vorzugehen. Jossul ist ein spannender Charakter, denn einerseits ist er in seinem religiösen Eifer und Fanatismus abschreckend und abstoßend, andererseits aber sind einige seiner Überlegungen durchaus berechtigt und absolut nachvollziehbar. Aber genau das ist auch eine der Stärken der Charaktere von Brandhorst, dass sie vielschichtig und damit nicht vorhersehbar gezeichnet sind.

Das Buch beleuchtet die Chancen und Fragen, aber auch die Macht, als Konzern über die Unsterblichkeit entscheiden zu können. Und das wieder auf spannende und unterhaltsame Weise.


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D

Rezension zu "Ewiges Leben" von Andreas Brandhorst

Page Turner
Deloravor 15 Tagen

In Ewiges Leben von Andreas Brandhorst begleiten wir Sophie, eine Jornalistin auf der Suche nach der Wahrheit. Sie ist selbst krank und auf die Medikamente von Futuria angewiesen und soll einen Bericht über die Firmengeschichte von Futuria schreiben. Über den Konzern, der allen Menschen die Unsterblichkeit verspricht.
Andreas Brandhorst schafft es mit gut recherchierten Fakten einen Thriller zu schreiben, der an keiner Stelle langweilig ist. Die Charaktere wirken real und ich konnte verstehen wieso sie tun was sie tun wollen. 
Das schöne ist, dass der Autor sich hier auf wissenschaftliche Fakten stützt und diese so einbaut, dass sie für den Laien verständlich sind. Es ist wirklich sehr interessant was mit den heutigen Techniken schon möglich ist. 
Es wird hier eine Zukunft erschaffen, die vielleicht gar nicht mal so weit weg ist.

Es steht hier zwar das medizinisch machbare im Fordergrund, aber auch die Auswirkungen auf den Planeten, wirtschaftlich und ökologisch werden angeschnitten. Es ist wirklich toll dass hier zum nachdenken angeregt wird, ohne einen erhobenen Zeigefinger.
Wem das Erwachen gefallen hat, der wird hier auch Lesevergnügen finden!

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W

Rezension zu "Ewiges Leben" von Andreas Brandhorst

Spannender Thriller zu einem interessanten Thema.
wsnheliosvor 2 Monaten

Inhalt: Die Journalistin Sophia erhält einen scheinbar harmlosen Auftrag. Für den Biotechnologie-Konzern Futuria soll sie ein Porträt für die Firmengeschichte verfassen. Futuria wird wegen seiner Verdienste um die gentechnische Heilung von Krankheiten wie Krebs und der Forschungen auf dem Gebiet der Lebensverlängerung geschätzt. Doch je tiefer Sophia gräbt, desto unheimlicher wird ihr das Unternehmen, dessen Gründer, der legendäre Salomon Leclerq, seit einigen Jahren verschwunden ist. Sie stößt auf Hinweise, dass Futuria den genetischen Schlüssel für die Unsterblichkeit gefunden hat. Doch hinter der Verheißung von ewigem Leben verbirgt sich ein düsteres Geheimnis, ein großangelegter Plan, den das Unternehmen verfolgt. Gemeinsam mit dem abtrünnigen Casper muss Sophia alles daransetzen, den Plan zu vereiteln. Denn Futuria hat nicht vor, sein Wissen nur zum Wohle der Menschheit einzusetzen.
Ich hatte zu Beginn einige Probleme mit dem Buch. Das beginnt einmal mit der falschen Erwartungshaltung. Ich hatte mir nämlich einen Biotechnik-Thriller erwartet, der sich also mit sämtlichen Aspekten dieses Themas beschäftigt, was leider nicht der Fall ist. Außerdem wirkt das Buch zunächst auch wie eine Kopie von Das Erwachen des selben Autors. Aber weil ich die 100-Seiten-Regel habe und ein Fan des Autors bin, habe ich natürlich weitergelesen und tatsächlich wird der Plot sehr spannend, auch Dank der sehr interessanten Charaktere.
Das Buch ist also kein Biotechnik-Thriller, obwohl das auch ein wichtiger Aspekt hier ist. Nein, das zentrale Element ist das ewige Leben. Dabei hat der Autor auf sehr interessante Weise die drei Varianten der Unsterblichkeit, nämlich durch Genetik, durch Bewusstseinstransfer in eine Virtuelle Realität und durch den Tod im religiösen Jenseits bei Gott, ausgebaut und gegeneinander angesetzt. Der Konflikt dieser drei Modelle trägt das Buch, also Gentechnik vs. Informationstechnik vs. Religion. Meiner Meinung nach wäre das Buch besser geworden, wenn diese drei Fraktionen noch weiter getrennt und noch intensiver gegeneinander angesetzt worden wären, aber auch so ist das Buch bis zum Schluss spannend.
Letztens habe ich von Dan Simmons Endymion. Die Auferstehung (Endymion 2) gelesen, in welchem auf sehr schöne und faszinierende Weise erörtert wird, warum das ewige Leben eigentlich schlecht ist. Dieser Aspekt hat mir hier in diesem Buch leider gefehlt.
Fazit: Mir gefallen die Space-Sci-Fi-Bücher von Brandhorst sehr viel besser als seine Thriller, aber auch diese sind durchaus lesenswert.

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Gespräche aus der Community

Neu

Interview mit dem Autor Andreas Brandhorst + Gewinnspiel

Hallo ihr lieben Leser und Buchbegeisterte!😃


Ich kann euch sagen, ein wundervolles Wochenende liegt hinter uns, denn wir haben, wie ihr ja unschwer an dem Bild erkennen könnt, jede Menge Spaß hinter uns😄💖
 

Und zwar hatten wir ja im Drachenwinkel in Dillingen/Saar einen Interview termin mit einem außergewöhnlichen Autor, der mir früher nur als Übersetzer der Terry Pratchett Romane ein Begriff war, aber auch seit Jahren selbst Hammer Bücher schreibt.
Sein neuestes Werk aus dem "Omniversum" ist gerade erst erschienen und trägt den Titel "Das Arkonadia Rätsel".

Was es mit diesem Rätsel und manchem mehr auf sich hat, erfahrt ihr hier 😉




###YOUTUBE-ID=jUTz1HQbQZQ###

Aber... und jaaaa...

Wenn ihr Leser meines Blogs seid, kennt ihr das "Aber" bei mir.
Ich habe hier noch ein Bild für euch, das ich einen kleinen Hinweis darauf gibt, was euch ganz unten erwartet😊




Denn ich habe mir nicht nur meine Bücher signieren lassen, sondern habe auch für meine lieben Leser vom Piper Verlag die Bücher "Omni" und "Das Arkonadia Rätsel" zum Verlosen erhalten. Vielen Dank dafür und das heißt für euch ihr Lieben, ...

dass ihr bei mir folgende Bücher signiert gewinnen könnt. 

1 Print "Omni" (Signiert)



                   

1 Print "Das Arkonadia-Rätsel: Ein Roman aus dem Omniversum"  (Signiert)


Wie ihr in den Lostopf hüpft!!! Folgt dem Link zu meinem Blog und kommentiert bitte unter dem Gewinnspiel.

http://fantastikbooks.blogspot.de/2017/05/interview-mit-dem-autor-andreas.html#more

Oder ihr könnt auch hier kommentieren!!!


Bitte beantwortet mir doch eine Frage. Kennt ihr schon Bücher des Autors und wenn ja welche und wenn nein, welche interessieren euch? Ihr könnt für beide Gewinne in den Lostopf hüpfen oder euch nur das heraussuchen das ihr gerne möchtet. Bitte schreibt das bei eurer Nachricht hier unten mit rein. (Mehrfach-Nennungen möglich !!!)


Wer nicht hier drunter kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an mich (Susanne) senden (Bücher aus dem Feenbrunnen) Mail: Firebird800@web.de Mit dem Betreff: Interview mit dem Autor Andreas Brandhorst Und auf diesem Wege die Wunschgewinne mitteilen.

      Teilnahmebedingungen
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost)
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne nur innerhalb Deutschland
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • In den Lostopf könnt ihr bis zum Mittwoch den 17.05.2017 um 23:59 Uhr hüpfen
  • Gewinnerbekanntgabe am 18.05.2017  
So und nun wünsche ich euch allen Viel Glück!

Liebe Grüßle Eure Susanne

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Zusätzliche Informationen

Andreas Brandhorst wurde am 26. Mai 1956 in Sielhorst (Deutschland) geboren.

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