Andreas Brandhorst Das Arkonadia-Rätsel

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Inhaltsangabe zu „Das Arkonadia-Rätsel“ von Andreas Brandhorst

Ein Bund von mächtigen Völkern, Omni genannt, wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft …

Es geht um ein Rätsel, um Machtgier um Vertrauen. Gut ausgedachte Völker in einem reichhaltigen Universum.

— Delora

Andreas Brandhorst ist und bleibt einer der begabtesten Science-Fiction-Schriftsteller die es derzeit gibt.

— einz1975

Intelligenter Science-Fiction-Roman und eine starke Fortsetzung von “Omni”

— MalinaAnningan

Ein super spannendes Abenteuer im Omniversum.

— hope_stlp

Sehr spannendes Sci-Fi-Buch mit einigen kleinen Schwachstellen.

— wsnhelios

Tolle Figuren, dichte Atmosphäre und weit über dem schlichten "Pew, pew, pew, alle tot"-Niveau vieler Romane.

— Stuffed-Shelves

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  • Zweiter Band aus dem Omniversum

    Das Arkonadia-Rätsel

    odenwaldcollies

    22. July 2017 um 21:04

    Die beiden Reisenden Jasper und Jasmin, die im Namen von Omni unterwegs sind, sollen das Rätsel um das Nerox auf dem Planeten Arkonadias lösen. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, welches sich alle 453 Jahre wiederholt: das Nerox erscheint für kurze Zeit und lockt die Bewohner von Arkonadia, in dem es demjenigen, der es schafft, hineinzugelangen, Macht und Einfluss über den Planeten in Aussicht stellt. Das nächste Erscheinen des Nerox steht kurz bevor und das Wettrennen unter den Bewohnern Arkonadias um die Macht hat begonnen – und stürzt dabei den Planeten immer wieder in Chaos und Anarchie. Da mir der erste Band schon sehr gut gefallen hat, war ich auf die Fortsetzung gespannt. Besonders habe ich mich auf ein Wiedersehen mit Jasper, Jasmin und Cassandra gefreut. Umso erstaunter war ich, dass seit den Geschehnissen in „Omni“ bereits dreißig Jahre vergangen sind. Wobei diese Zeitspanne nur uns Menschen so lange erscheint, aus der Perspektive von Omni, einem Zusammenschluss von derzeit vierzehn Superzivilisationen, entsprechen dreißig Jahre nicht mal einem Wimpernschlag. Diese unterschiedliche Zeitauffassung ist auch immer wieder Thema des Buches, mit seinen Vor- aber auch Nachteilen, je nachdem, auf welcher Seite man steht. Als Reisende wurden die Menschen Jasmin und Jasper biologisch so verändert, dass auch ihre Lebenserwartung deutlich höher liegt – man denke nur an den zehntausendjährigen Aurelius, ebenfalls einem Reisenden, aus dem ersten Buch. Jasmin brennt darauf, endlich Gutes im Universum zu tun, die technischen Möglichkeiten, über die Omni verfügt, zum Wohle aller einzusetzen. Daher ist sie immer wieder frustriert, wenn von Omnis Seite aus nichts geschieht, aus Gründen, die sie nicht nachvollziehen kann oder weil Omni eben in ganz anderen Zeitabständen denkt. Außerdem möchte sie sich mehr Wissen über Omni aneigenen, aber die Bibliotheken von Omni sind für solch junge Reisende noch nicht zugänglich. Sie stellt Fragen und reagiert ungeduldig, weil sie keine Antworten darauf bekommt. Oder ist es vielmehr so, wie es der Arkonadier Balthasar Jasmin gegenüber andeutet, dass Omni einiges zu verbergen hat, was die Zeit ihrer Gründung angeht? Balthasar will das Nerox bezwingen, um den Fluch des ewigen Zyklus zu durchbrechen und damit dem Planeten den Weg in Fortschritt und Wohlstand dauerhaft zu ebnen. Werden seine Zweifel bei Jasmin auf fruchtbaren Boden fallen? Jasper dagegen vertraut auf die Entscheidung und das Opfer Aurelius', welches ihn und seine Tochter Jasmin zu Reisenden gemacht hat. Jasper kam mir inzwischen gereifter vor und handelt glücklicherweise auch etwas überlegter als im ersten Buch. Neben Jasper und Jasmin liegt der Erzählfokus auf dem arkonadischen Werkzeugmacher Zirzo, der beauftragt wird, ein Werkzeug herzustellen, mit dem es gelingt, in das Nerox zu gelangen. Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum er plötzlich mitten im Geschehen um die Lösung des Rätsels von Arkonadia steht. Spannend fand ich in diesem Roman, dass auf Arkonadia in der Zeit, in der das Nerox erscheint, sämtlich höherentwickelte Technologie nicht mehr funktionierte; das war für mich in einem Science Fiction-Roman unerwartet, fand ich aber gelungen. Ebenfalls sehr gut haben mir die surreal anmutenden Szenen rund um die Fallen des Nerox gefallen, die schon phantastische Ausmaße hatten. Dieser Band liefert dem Leser weitere Einblicke in Omni und beantwortet die eine oder andere Frage, die sich aus dem ersten Buch ergeben haben. Aber Omni bleibt weiterhin geheimnisvoll genug, umso mehr freut es mich, dass es weitere Bände aus dem Omniversum geben soll.

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  • Ein tolles Buch um in die Tiefen des Alls abzutauchen!

    Das Arkonadia-Rätsel

    Delora

    23. June 2017 um 20:12

    Im "Arkonadia Rätsel" geht es um Jasper und Jasmin, Vater und Tochter, die im Auftrag von Omni nach Arkonadia geschickt werden. Dort tritt alle 453 Jahre eine Anomalie auf, die sämtliche Technik allerd dort lebenden Völker lahmlegt. Das Nerox zieht alle Art von Leuten an die Macht anstreben. Jedes mal wenn das Nerox erscheint bricht ein Krieg aus, der den ganzen Planeten überzieht. Denn wer es in die Anomalie schafft wird Regent über ganz Arkonadia.Andreas Brandhorst setzt hier die Geschichte der beiden Protagonisten aus "Omni" fort. Er erzählt was sie in ihrer Anfangszeit bei Omni erleben. Das Universum ist dicht und reichhaltig. Die Völker sind lebevoll ausgearbeitet, jedes hat sein eigenes Aussehen und die eigene speziell auf es zugeschnittene Technik. Die schöne Bildhafte Sprache hat es mir ermöglicht mir alles genau vorzustellen. Es ist vor allem auch eine Geschichte in der es immer wieder darum geht wem man vertrauen kann. Wer ist Freund, wer Feind? Bis zum Schluss bleibt alles spannend! Was ich sehr schön finde ist das einem alles genau erklärt wir. Für jemanden der weniger Technikaffin ist als ich könnte das aber auch störend sein. Wer den Marsianer gelesen hat und gut fand, dem werden auch "Omni" und "Das Arkonadia Rätsel" viel Spaß machen.Ich würde empfehlen vorher Omni zu lesen. Es ist zwar nicht nötig um die Geschichte zu verstehen, aber es macht doch mehr Spaß wenn man Jasper, Jasmin und Cassandra aus der vorherigen Geschichte schon kennt.

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  • Das Arkonadia-Rätsel

    Das Arkonadia-Rätsel

    einz1975

    21. June 2017 um 09:03

    Das Arkonadia-RätselOmni, sollte man gelesen haben, um sich hier auch gleich zurechtzufinden. Jasper und seine Tochter Jasmin, stehen nach ihrem letzten Abenteuer jetzt im Dienst von Omni. Mittlerweile sind nicht nur 30 Jahre vergangen, auch ihre Körper wurden so verändert, dass sie jetzt unsterblich sind und sich nur noch von der Energie von Omni ernähren müssen. Sie bekommen eine wichtige Aufgabe, eine Abschlussprüfung könnte man sagen, denn Jasmin ist nicht wirklich davon überzeugt, dass Omni der ist, für den er sich ausgibt. Sie werden zum Planeten Arkonadia geschickt. Hier taucht alle 453 Jahre eine Raumzeit-Anomalie auf. Der sogenannte Nerox.Außerdem ist eine Reisende, Samantha, im Auftrag von Omni verschwunden, welche sie ebenfalls suchen sollen. Klingt alles nach einer einfachen Aufgabe, doch die wird es nicht. Denn Omni hat keinen Zugriff auf den Nerox und Jasper und Jasmin sind auf sich allein gestellt. Dennoch erfahren wir als Leser schon viel mehr als die Beiden. Alle wollen zum Nerox gelangen, weil sie hier Macht bekommen, doch dazu benötigt man Werkzeuge. Ein solcher Werkzeugmacher ist Zirzo. Er ist der beste und seine Gabe die Dinge zu Formen, um den Zugang für den Nerox zu finden ist unbestritten. Das Schicksal führt ihn und Samantha zusammen, doch der große Gegenspieler Balthasar führt beiden wieder auseinander.Ähnlich ergeht es Jasper und Jasmin. Schon die Ankunft auf dem Planeten ist mehr eine Bruchlandung als eine freundliche Begrüßung. Man lernt viele seltsame und skurrile Charaktere kennen, welche im Lauf der Geschichte kommen und gehen, Dennoch bleiben sie irgendwie in Erinnerung. Die Geschichte liest sich so wunderbar flüssig, dass man sie in einem Rutsch verschlingt. Selbst wenn es zum Ende hin doch sehr mystisch, magisch oder spirituell zur Sache geht, kann man sich die beschriebenen Bilder immer lebhaft vorstellen und man ist jederzeit mitten im Geschehen. Besonders Zirzo wird euch ans Herz wachsen.Er ist für mich auch die heimliche Heldenfigur, welche genug Aufmerksamkeit neben unseren beiden Hauptakteuren bekommt. Ich konnte sogar einige Bezüge zu einer Star Trek Folge finden. Wenn ihr euch an die Next Generation Folge „Neue Intelligenz“ erinnert. Als die Enterprise auf dem Weg nach „Vertiform City“ ist, könnt ihr euch ungefähr vorstellen, wie die Reise der vier vor statten geht. Am Ende wird sogar das Geheimnis um Omni gelüftet und eine neue Zukunft für kommende Generationen geschaffen. Ich glaube an dieser Stelle kann ich auch aufhören über das Buch erzählen, denn wenn euch Omni einmal im Bann hat, wird es euch nicht mehr loslassen.Fazit:Andreas Brandhorst ist und bleibt einer der begabtesten Science-Fiction-Schriftsteller die es derzeit gibt. Er ist gesegnet mit Herz, Verstand und der Liebe zum Unmöglichen. „Das Arkonadia-Rätsel“ ist eine ergreifende Geschichte über Tod, Unendlichkeit, Auferstehung, Machthunger, Lügen und Zuneigung. Die Figuren verlieren sich trotz der Größe ihrer Taten nicht und Omni hat das Potential zu einer Serie zu werden, welche noch viele Jahre spannende Abenteuer hervorbringt.MatthiasAutor: Andreas BrandhorstKlappenbroschur: 544 SeitenVerlag: Piper VerlagSprache: DeutschErscheinungsdatum: 02.05.2017ISBN: 978-3-492-70426-7

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  • Intelligenter Science-Fiction-Roman und eine starke Fortsetzung von “Omni”

    Das Arkonadia-Rätsel

    MalinaAnningan

    20. June 2017 um 14:47

    Kurzbeschreibung   Der ferne Planet Arkonadia, vier Jahre und sechs Monate vor Beginn einer neuen Ära. Werkzeugmacher Zirzo begibt sich nicht ganz freiwillig auf eine lange und beschwerliche Reise in den Süden des Planeten. Unterwegs soll er ein Werkzeug schaffen - das Beste das er je gemacht hat - um dem Sohn des mächtigen General Tailos Zugang zum “Nerox” zu ermöglichen. Das Nerox, eine Anomalie die alle 453 Jahre auf Arkonadia erscheint und damit eine neue Ära einleitet, verspricht große Macht und die Herrschaft über den gesamten Planeten. Aber der Weg zum Zentrum des Nerox ist mit tödlichen Fallen gespickt und nur das perfekte Werkzeug aus Zirzos begabten Händen, kann Tailos’ despotischen Spross zum Ziel bringen und ihm helfen, sich gegen zahllose Konkurrenten durchzusetzen. Währenddessen erhalten am anderen Ende der Galaxie Jasper und Jasmin, die seit kurzem Reisende im Dienst von Omni sind, endlich ihren ersten großen Auftrag. Omni, das als Bund der Superzivilisationen über die Milchstraße wacht, schickt die beiden nach Arkonadia, wo sie das Nerox erforschen und sein Geheimnis entschlüsseln sollen. Der Auftrag ist heikel, nicht nur weil die beiden Reisenden auf dem fernen Planeten von Omnis Einfluss abgeschnitten sind. Für Jasmin ist die Reise zudem eine Bewährungsprobe. Versagt sie auf Arkonadia, wird sie Omni verlassen müssen und damit auch ihren Vater Jasper.     Cover   Ein ansprechend gestaltetes Cover, das aber so gut wie gar nichts verrät, dem des Vorgängerromans “Omni” recht ähnlich. Dieses hier ist allerdings in harmonischen Blautönen gehalten, im Hintergrund ist ein naher Planet zu erkennen, davor schwebt ein Raumschiff. Gefällt mir sehr gut.     Schreibstil   Wie schon im Vorgänger “Omni” überzeugt mich Andreas Brandhorst mit seinem fantasiereichen, bildhaften Schreibstil. Auch im “Arkonadia Rätsel” ist die Wortwahl häufig anspruchsvoll und klingt wissenschaftlich, dabei werden Details aber in ansprechenden, kleinen Portionen geliefert, so dass ich nicht den Anschluss verliere. Alles ist gut verständlich und trotz vieler Informationen bleibt der Lesefluss immer erhalten. Verschiedene Erzählperspektiven ermöglichen dem Leser von Anfang an unterschiedliche Standpunkte kennenzulernen und die Komplexität der hintergründigen Thematik zu erfassen. Zu Beginn hilft eine knappe Einleitung, die Erinnerung an den ersten Band aufzufrischen bzw. den Leser, der “Omni” nicht kennt, auf den aktuellen Stand zu bringen. Im Anhang finden sich Glossar, Chronologie und ein paar weitere hilfreiche Informationen.     Meinung   Da ich vom Vorgängerroman “Omni” sehr begeistert war, hatte ich an “Das Arkonadia-Rätsel” natürlich schon recht hohe Erwartungen. Ganz wie ich es erwartet und mir erhofft hatte, begleitet der Leser Jasper und Jasmin auf einem großen Auftrag für Omni. Und das war auch schon alles, was ich “vorhersehen” konnte. Ganz anders als erwartet verfügen die beiden Reisenden nämlich nicht über die grenzenlose Macht Omnis, sondern sind mehr oder weniger auf sich gestellt. Ohne nennenswerte “Superkräfte” ausgestattet, werden nun Persönlichkeit und Fähigkeiten der Hauptfiguren auf die Probe gestellt, was dem Leser einen tieferen Einblick in ihren Charakter und ihre “menschlichen” Qualitäten ermöglicht.   Die insgesamte Vorstellung der Hauptfiguren ist recht knapp gehalten, ebenso wie Schilderungen der Vorgeschichte. Das gefällt mir ausgesprochen gut, ich hasse es nämlich, wenn mir in einer Fortsetzung noch einmal über gefühlte 100 Seiten der gesamte erste Teil erzählt wird. Den habe ich schließlich schon gelesen und wer das nicht tun will, muss eben damit rechnen, ein paar Details zu verpassen. Es ist übrigens keinesfalls notwendig den Vorgänger zu lesen um “Das Arkonadia-Rätsel” verstehen zu können, denn der Roman ist in sich abgeschlossen. Empfehlen würde ich es allerdings nicht, den ersten Teil auszulassen, denn “Omni” ist ein hervorragender Roman und die Fortsetzung macht ganz sicher mehr Spaß wenn man Jasmin und Jasper schon im Detail kennengelernt hat. Die weiteren Figuren sind interessant und vielschichtig, die meisten von ihnen auch schwer zu durchschauen, was Schubladendenken wie “Gut und Böse” erfreulich schwer macht. Ich erinnere mich, dass ich die Figuren in “Omni” als “leicht stereotyp” empfunden habe, was mir angesichts der umfangreichen “neuen Welt” , die ich beim Lesen kennengelernt habe, genau richtig erschien, um einen leichten Einstieg zu finden und mich in die Protagonisten einfühlen zu können. Jetzt, da ich das “Omniversum” kenne und seine Spielregeln soweit begriffen habe, war es eine Freude, all die unberechenbaren, teilweise ziemlich verrückten, Figuren kennenzulernen und die Weiterentwicklung der Protagonisten zu beobachten. Die Schauplätze sind zum Großteil auf dem Planeten Arkonadia angesiedelt, wo verschiedenartige Spezies unterschiedlicher Entwicklungsstufen zusammenleben. Die ethnische Vielfalt, aber auch die dadurch entstehenden politischen und kulturellen Unstimmigkeiten, sorgen dafür, dass Arkonadia eine vielseitige Welt ist und die eine oder andere Überraschung bereithält. Trotzdem geht der Autor noch weiter und baut einige interessante, surreal anmutende Gegebenheiten ein, die mich vollends aus den Socken hauen. (Jedweder Versuch, hier eine angemessenere Wortwahl zu finden ist leider fehlgeschlagen, als sei’s drum ;) ) Was ich an den Romanen von Andreas Brandhorst inzwischen zu schätzen gelernt habe, ist die Ausgewogenheit zwischen Action/Spannung und inhaltlicher Tiefe. Noch mehr als “Omni” befasst sich “Das Arkonadia-Rätsel” auch mit ethischen Fragestellungen und moralischen Dilemmata, die sich durchaus auch im  “wahren Leben” finden lassen. Als relativer Neuling in der Science-Fiction-Literatur hatte ich nicht viel mehr als “Rumballern auf böse Aliens” erwartet und freue mich, dass ich mich geirrt habe :) Alles in allem gefällt mir “Das Arkonadia-Rätsel” noch ein klitzekleines bisschen besser als Omni und ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!

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  • Ein neues Abenteuer im Omniversum

    Das Arkonadia-Rätsel

    hope_stlp

    27. May 2017 um 11:54

    [INFO] TITEL: Das Arkonadia-RätselAUTOR: Andreas BrandhorstVERLAG: PiperSEITENANZAHL: 516PREIS: 12.99€ISBN: 978-3-492-70426-7ERSCHEINUNGSDATUM: 02.05.2017 [KLAPPENTEXT] Eine uralte Wahrheit, die das Universum verändert … Ein Bund von mächtigen Völkern, Omni genannt, wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft … [MEINE MEINUNG] Als ich gesehen habe, das ein weiteres Buch aus dem Omniversum erschienen ist, musste ich es natürlich gleich Anfragen. Als das Buch dann bei mir ankam, habe ich gleich angefangen es zu lesen. Was ich richtig cool fand -was ich gleich mal am Anfangen erwähnen muss- ist papego. Eine App, mit der du einfach die ersten Zeilen eines Kapitels abfotografieren und dann imageein Teil des Buchs auf deinem Handy einfach weiter lesen kannst. (Ich weiß leider nicht, bei welchen Büchern das alles geht, einfach schauen, auf welchem Buch der Sticker von papego drauf ist.)Dank dieser App, musste ich nicht ständig das Buch mit nehmen und konnte ganz einfach an meinem Handy -das ich eh immer dabei habe- weiterlesen.Jetzt aber zum Buch. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten hinein zu finden. Es war etwas langatmig, aber das hat sich schnell geändert. Es wurde super spannend. A. Brandhorst hat es wieder geschafft, mich richtig an sein Werk zu fesseln. Die häufigen Sichtwechsel haben mich zuerst etwas gestört, sorgten aber für Abwechslung und machten das Buch schlussendlich doch spannender und sorgten auch dafür, dass ich immer wieder weiterlesen wollte. Es gab drei verschiedene Sichten, einmal von Jaspers Sicht, von Jasmins Sicht und von Zirzos Sicht aus. Ich kann leider nicht sagen, welche Sicht mit nun am besten gefallen hat, da es bei allen drei eher „langweiligere“ Stellen und super spannende, interessante Stellen gab. Wer mir von den Charakteren jedoch am schnellsten ans Herz gewachsen war, war Zirzo, der alte Werkzeugmacher. Warum, weiß ich nicht genau, er war mir am sympathischsten. Er ist sehr alt und an schleichendem Fieber erkrankt, da er viel mit Supra arbeitete. Er ist aber dennoch stark, überlebt trotz seines Alters, seiner Krankheit und all den schweren Hindernissen, die in seinem Leben auf ihn gewartet hatten. Was mit ihm und den Reisenden in Diensten von Omni nun am Ende des Buchs geschieht, verrate ich jedoch nicht. Wenn ihr neugierig seid, lest es selbst.Das Buch kann ich wirklich nur jedem Empfehlen, der gerne in ferne Welten reist und spannende Abenteuer erleben möchte. 5 von 5

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  • Sehr spannendes Sci-Fi-Buch mit einigen kleinen Schwachstellen.

    Das Arkonadia-Rätsel

    wsnhelios

    21. May 2017 um 19:33

    Inhalt: Im Auftrag Omnis müssen die beiden Reisenden Jasper und Jasmin auf den fernen Planeten Arkonadia reisen, wo es alle 453 Jahre zum seltsamen Nerox-Phänomen kommt, das den ganzen Planeten ins Chaos stürzt. Um das Rätsel zu lösen, gilt es die Anfänge von Omni zu erforschen. Brandhorst besucht in diesem Roman wieder das Universum, das er in seinem Buch Omni erschaffen hat, das Omniversum. Wie bereits jenes Buch, ist auch Das Arkonadia-Rätsel in sich geschlossen. Auch wenn es theoretisch nicht nötig wäre, würde ich dennoch empfehlen Omni vorher gelesen zu haben, um einfach die Charaktere und das Universum bereits zu kennen. Beide Bücher sind toll zu lesen und es werden wohl weitere folgen. Die Grundidee des Buches finde ich echt super, dass also im Laufe von Jahrtausenden mehrere Raumschiffe verschiedener Zivilisationen dort bruchgelandet sind und dann nebeneinander Siedlungen errichtet haben, eigene Reiche, fast schon wie eine Fantasy-Welt. Da das Nerox-Phänomen sämtliche Technologie vernichtet, werden fortschrittliche Entwicklungen immer wieder zurückgeworfen. In der Zeit des Nerox kommt es dann zu gewaltigen Auseinandersetzungen, denn jeder möchte die Gelegneheit nutzen, um mächtiger, reicher zu werden, das Nerox vielleicht gar zu erobern und zu verwenden. Was jetzt aber wie ein actiongeladenes Werk klingt, lebt hauptsächlich von den Lügen und Intrigen, von Nachforschungen und Entdeckungen. Der Plot ist es sehr spannend und der Schreibstil flüssig. Insgesamt ist das ganze Buch angenehm zu lesen, man wird es wohl regelrecht verschlingen. Es gibt aber einige Schwachstellen. Zunächst sei genannt, dass es meiner Meinung nach einige kleine Logikfehler gibt, die aber im Gesamtwerk und dann am Ende nicht weiter ins Gewicht fallen. Was mich aber hingegen schon gestört hat, ist der Charakter des Werkzeugmachers, der krank ist. Die Beschreibungen seiner Gebrechen sind immer so unnötig lang und extrem repetitiv. Das hätte ruhig kürzer gehalten werden können, um dann das Ende auszubauen. Doch auch das ist nicht so schlimm, um dem Buch jetzt eine schlechtere Bewertung zu geben. Fazit: Sehr zu empfehlen.>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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  • Buchverlosung zu "Das Arkonadia-Rätsel" von Andreas Brandhorst

    Das Arkonadia-Rätsel

    Solara300

    Interview mit dem Autor Andreas Brandhorst + Gewinnspiel Hallo ihr lieben Leser und Buchbegeisterte!😃 Ich kann euch sagen, ein wundervolles Wochenende liegt hinter uns, denn wir haben, wie ihr ja unschwer an dem Bild erkennen könnt, jede Menge Spaß hinter uns😄💖   Und zwar hatten wir ja im Drachenwinkel in Dillingen/Saar einen Interview termin mit einem außergewöhnlichen Autor, der mir früher nur als Übersetzer der Terry Pratchett Romane ein Begriff war, aber auch seit Jahren selbst Hammer Bücher schreibt. Sein neuestes Werk aus dem "Omniversum" ist gerade erst erschienen und trägt den Titel "Das Arkonadia Rätsel". Was es mit diesem Rätsel und manchem mehr auf sich hat, erfahrt ihr hier 😉 Aber... und jaaaa... Wenn ihr Leser meines Blogs seid, kennt ihr das "Aber" bei mir. Ich habe hier noch ein Bild für euch, das ich einen kleinen Hinweis darauf gibt, was euch ganz unten erwartet😊 Denn ich habe mir nicht nur meine Bücher signieren lassen, sondern habe auch für meine lieben Leser vom Piper Verlag die Bücher "Omni" und "Das Arkonadia Rätsel" zum Verlosen erhalten. Vielen Dank dafür und das heißt für euch ihr Lieben, ... dass ihr bei mir folgende Bücher signiert gewinnen könnt.  1 Print "Omni" (Signiert)                     1 Print "Das Arkonadia-Rätsel: Ein Roman aus dem Omniversum"  (Signiert) Wie ihr in den Lostopf hüpft!!! Folgt dem Link zu meinem Blog und kommentiert bitte unter dem Gewinnspiel.http://fantastikbooks.blogspot.de/2017/05/interview-mit-dem-autor-andreas.html#moreOder ihr könnt auch hier kommentieren!!! Bitte beantwortet mir doch eine Frage. Kennt ihr schon Bücher des Autors und wenn ja welche und wenn nein, welche interessieren euch? Ihr könnt für beide Gewinne in den Lostopf hüpfen oder euch nur das heraussuchen das ihr gerne möchtet. Bitte schreibt das bei eurer Nachricht hier unten mit rein. (Mehrfach-Nennungen möglich !!!) Wer nicht hier drunter kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an mich (Susanne) senden (Bücher aus dem Feenbrunnen) Mail: Firebird800@web.de Mit dem Betreff: Interview mit dem Autor Andreas Brandhorst Und auf diesem Wege die Wunschgewinne mitteilen.       Teilnahmebedingungen Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) Keine Barauszahlung der Gewinne möglich Keine Haftung für den Postversand Versand der Gewinne nur innerhalb Deutschland Der Rechtsweg ist ausgeschlossen In den Lostopf könnt ihr bis zum Mittwoch den 17.05.2017 um 23:59 Uhr hüpfen Gewinnerbekanntgabe am 18.05.2017   So und nun wünsche ich euch allen Viel Glück! Liebe Grüßle Eure Susanne Merken

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    • 14
  • Spannung und Philosophie in eine atemberaubende Handlung verpackt. Kultpotential mit Suchtgefahr

    Das Arkonadia-Rätsel

    Wolfgang Brunner

    12. May 2017 um 16:36

    Jasper und seine Tochter Jasmin sind im Auftrag von Omni, einer Vereinigung von mächtigen Zivilisationen der Milchstraße, unterwegs zum Planeten Arkonadia. Dort taucht alle 453 Jahre ein seltsames Objekt, das Nerox, genannt wird auf und verhilft demjenigen, der es betreten kann, zu großer Macht über Arkonadia. Doch mit dem Erscheinen des Nerox geht es nicht nur um Macht über den Planeten Arkonadia, sondern das Objekt verbirgt ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre lang verborgen war und nun endlich gelöst werden soll. . Wie bei jedem neuen Buch von Andreas Brandhorst schwelt im Hinterkopf der Gedanke, ob er es auch dieses Mal wieder schafft, die hohe Meßlatte, die er sich selbst mit seinen bisherigen Romanen gesetzt hat, zu erfüllen. Schon nach den ersten fünfzig Seiten war mir klar, dass es ihm gelungen ist.Auf faszinierende Weise schafft es Brandhorst erneut, seine Leser mit seiner bildhaften Erzählweise und dem hochwertigen Schreibstil in seinen Bann zu ziehen. Und wieder begegnet der aufmerksame Leser eine Vielzahl an Anspielungen der Film- und Literaturwelt, die so geschickt in die Handlung einbezogen werden, dass es eine wahre Freude ist. „Das Arkonadia-Rätsel“ schließt an die Handlung von „Omni“, dem ersten Roman aus dem Omniversum an, kann aber auch ohne weiteres als selbständiges Werk gelesen werden. Besitzt man allerdings das Vorwissen des ersten Teils, haben die Geschehnisse dennoch eine andere (bessere) Wirkung. Brandhorst bleibt sich treu, webt philosophische Überlegungen in den Plot, das man eigentlich nur begeistert sein muss. Ähnlich wie ein anderer meiner SF-Lieblingsautoren, nämlich Stephen Baxter, führt Andreas Brandhorst seine Leser an Grenzen (und sogar darüber hinaus), die manchmal das menschliche Vorstellungsvermögen überschreiten, aber trotzdem dermaßen bildlich beschrieben werden, dass diese Szenen fast schon einem literarischen Drogenrausch gleichen. Es ist wirklich unglaublich, wie dieser Autor galaktische Grenzen mit faszinierenden Ideen überschreitet – und dies auch noch nachvollziehbar erzählen und erklären kann.Die ganze Rezension kann man auf Buchwelten nachlesen: https://buchwelten.wordpress.com/2017/05/12/das-arkonadia-raetsel-von-andreas-brandhorst/

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  • Deutschlands bester Sci-Fi-Autor schlägt wieder zu

    Das Arkonadia-Rätsel

    Stuffed-Shelves

    10. May 2017 um 20:02

    [...]»Das Arkonadia-Rätsel« ist ein weiterer Beweis dafür, dass man Science Fiction aus Deutschland ernstnehmen muss. Der Roman braucht sich vor der internationalen Konkurrenz keineswegs zu verstecken. Es stimmt vom hohen Spannungsbogen über die tollen, glaubwürdigen Figuren bis hin zur kongenialen Atmosphäre einfach alles. Also: Rein in den Sprawl und schnellstmöglich zum nächsten Buchhändler!Die komplette Rezension wie immer auf Stuffed-Shelves.de

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