Andreas Brandhorst Der Metamorph

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Inhaltsangabe zu „Der Metamorph“ von Andreas Brandhorst

Auf dem Planeten Kerberos geschehen unheimliche Dinge: Ein Anschlag erschüttert ein Labor, in dem geheime Experimente zur Schaffung neuer, widerstandsfähiger Lebensformen durchgeführt werden. Und eines der erzeugten Wesen kann entkommen. Doch der sogenannte Metamorph ist nicht die einzige Gefahr, die den Planeten bedroht. Denn in seinem Inneren erwacht eine uralte Macht – bereit den Weltraum mit Krieg zu überziehen.

»Brandhorst beweist, was man alles aus einer Space Opera machen kann. Erstklassige Unterhaltung!« Phantastik-Couch

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  • Eine gelungene Fortsetzung, deren Details leider nicht immer meinen Geschmack treffen.

    Der Metamorph

    MalinaAnningan

    16. November 2017 um 15:36

    Kurzbeschreibung Im Anschluss an die Ereignisse aus “Diamant”, dem ersten Band der sechsteiligen “Kantaki-Saga”, verschlägt es den Leser auf den Planeten Kerberos im abgelegenen Hades-System. Dort ist es in einer Einrichtung von “New Human Design”, zu einem Zwischenfall gekommen: Der Metamorph, ein streng geheimes, genverändertes Superwesen ist unter merkwürdigen Umständen aus dem Labor ausgebrochen und auf der Flucht. Da der Metamorph seine Gestalt bis zur tiefsten Zellstruktur verändern kann, ist er nahezu unverwundbar und es erscheint unmöglich, ihn aufzuspüren. Etwa zur gleichen Zeit nimmt Lukert Turannen, neuer Koordinator des besiegten Konsortiums und Globaldirektor von New Human Design den Platz seines verschwundenen Vorgängers Valdorian ein und sucht nach einem Weg, die Überreste des Konsortiums zu retten und die verlorene Macht seines Amtes zurückzugewinnen. Ein Wesen wie der Metamorph könnte ihm dabei gute Dienste leisten. Allerdings ist Turannnen nicht der einzige, der geheime Pläne schmiedet. Cover Das Cover von “Der Metamorph” gewährt einen Blick in ein leuchtend gelbes Universum. Im Hintergrund ist gerade noch ein Planet zu erkennen, davor sehe ich etwas, das eine Raumstation sein könnte. Das Cover gefällt mich nicht besonders, es wirkt auf mich nichtssagend, was mich aber offen gestanden nur deshalb stört weil ich der Farbgebung überhaupt nichts abgewinnen kann. Schreibstil Hier könnte ich bei jedem Roman von Andreas Brandhorst fast das Gleiche schreiben, denn der Schreibstil des Autors ist unverkennbar. Ausgiebig beschreibt er auch in “Der Metamorph” die Welten in der die Handlung angesiedelt ist; Vor allem beim Planeten Kerberos, der in diesem Band neu vorgestellt wird, ist viel Liebe zum Detail erkennbar. Außergewöhnliche Kreaturen und geografische Beschaffenheiten erwarten den Leser hier. Es gibt zahlreiche Rückblenden und Szenen, die in interessanten, teils auch verwirrenden Dimensionen spielen. Die Handlung besteht aus mehreren Strängen, die zum Teil bereits in “Diamant” begonnen haben. Hier werden nun einige Elemente neu verknüpft und Handlungsstränge zusammengeführt, auch ein paar “alte Bekannte” tauchen wieder auf. Die Figuren in diesem Roman  sind vielseitig, verfügen über detaillierte Hintergründe und einzigartige Charakteristika. Wie üblich findet sich im Anhang ein Glossar, das in der mir vorliegenden E-Book Ausgabe aber unübersichtlich und somit schwierig zu verwenden ist. Ob das am E-Book oder meinem Reader liegt kann ich allerdings nicht beurteilen. Meinung Obwohl ich  “Der Metamorph” objektiv betrachtet für einen sorgfältig erarbeiteten und gelungenen Roman halte, konnte ich mich leider nicht besonders damit anfreunden. Für meinen Geschmack laufen zu viele Handlungsstränge nebeneinander her,die nicht alle mein Interesse wecken. Teilweise finde ich einzelne Szenen auch zu ausführlich, so dass ich mich zu langweilen beginne (beispielsweise die Handlung um “KiTamarani”). Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass ich nicht richtig  “in die Geschichte reinkomme”. Außerdem musste ich feststellen, das ich manche Figuren, die ich bereits aus “Diamant” kannte, gar nicht so sehr mag wie ich zuvor dachte und eigentlich ein bisschen froh war über das vermeintliche Ende ihrer Geschichte. Mit anderen konnte ich einfach nicht warm werden, beispielsweise erschien mir der titelgebende Metamorph trotz gewisser psychopathischer Energien unerwartet  “zahm”  und nur wenig beängstigend. Ich hatte wohl einfach etwas anderes erwartet. Auch den menschlichen Figuren konnte ich wenig abgewinnen, was aber einfach eine Frage des Geschmacks ist. Ich kann keine konkreten Kritikpunkte finden, die meisten Figuren sind nur einfach keine Leute, die mein Interesse wecken oder mit denen ich mich irgendwie identifizieren kann. Die Ausstattung der geschilderten Welt(en) ist wie ich finde ausgezeichnet gelungen und meistens fiel es mir leicht, mir alles vorzustelle. Womit ich nur wenig Freude hatte, waren aber die regelmäßigen Wechsel zu “alternativen Realitäten”, weil einige davon nicht meinem Geschmack entsprachen und das Lesen der entsprechenden Stellen ziemlich langsam voran ging. Was mir in “Der Metamorph” eindeutig fehlt ist ein stärkerer Bezug zu den Kantaki. Ich hatte mir von Band 2 tiefere Einblicke in die Geschichte und Kultur dieser faszinierenden Rasse erhofft und tatsächlich erfährt man auch einige wenige neue Details, die jedoch vor dem Hintergrund der umfangreichen Handlung untergehen. Und obwohl mir die Gesamthandlung so umfangreich erscheint,  war schon recht früh ersichtlich, worauf alles hinausläuft, so dass ich am Ende ein wenig das Gefühl hatte, “nur” eine sehr ausführliche Überleitung von Teil eins zu Teil drei gelesen zu haben, deren Details gar keine so große Rolle spielen. (Das ist natürlich Spekulation, da ich den dritten Teil bisher nicht gelesen habe.) Alles in allem sehe ich “Der Metamorph” als durchaus gelungene Fortsetzung, die leider in vielen Details nicht meinen persönlichen Geschmack trifft. Empfehlen kann ich den Roman trotzdem und ich freue mich darauf, bald Band drei zu lesen.

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  • Rezension zu "Der Metamorph" von Andreas Brandhorst

    Der Metamorph

    Staeljmun

    25. February 2010 um 19:41

    War eher anstrengend zu lesen, hat sich aber gelohnt

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