Diamant

von Andreas Brandhorst 
4,2 Sterne bei22 Bewertungen
Diamant
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Solara300s avatar

Absolut empfehlenswert und Science – Fiction vom feinsten! Eine Reise, viele Gefahren und die Frage nach der Zeit.

einz1975s avatar

Liebe, Tod, Verzweiflung und Zeit - mehr braucht Andreas Brandhorst nicht, um diesen epochalen Roman zu schreiben.

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Inhaltsangabe zu "Diamant"

Die Menschheit hat es geschafft! Mit Hilfe der Kantaki, insektoider Aliens, die über die Technik des überlichtschnellen Raumflugs verfügen, ist es ihr gelungen, ferne Welten zu besiedeln. Die Herrschaft darüber teilen sich zwei wirtschaftliche Großmächte, das Konsortium und die Allianz. Doch feindliche Wesen bahnen sich ihren Weg zurück an die Macht: Einst in ein Zeitgefängnis verbannt, wollen die gefährlichen Temporalen die Galaxis erneut mit Krieg überziehen. Dabei missbrauchen sie Rungard Avar Valdorian, ehemaliges Oberhaupt des Konsortiums, als ihren Helfer. Werden Menschen, Kantaki und ihre Verbündeten das Universum noch retten können?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492281218
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut empfehlenswert und Science – Fiction vom feinsten! Eine Reise, viele Gefahren und die Frage nach der Zeit.
    Wenn ein Diamant alles verändert …

    Kurzbeschreibung

    Im Jahr 2017 verändert sich das Leben der Menschen weitreichend.
    Die Kantaki treten in ihr Leben und helfen Ihnen zu fremden weit entfernten Planeten zu kommen. Denn die Kantaki beherrschen Raumschiffe die Raum und Zeit sehr viel schneller durchqueren können als andere.
    Inmitten dieser Herrschaft teilen sich zwei Großmächte die Herrschaft auf. Das Konsortium und die Allianz.

    Inmitten dieser Bündnisse lebt der Anführer des Konsortiums Valdorian, der durch eine Kantaki die er einst liebte den Vorteil für sich erschaffen möchte. Sie soll ihm helfen Ewig zu leben.
    Dabei scheint ein neuer Krieg bevorzustehen und die Temporalen wollen an die Macht.
    Ein Krieg der alles verändert und erst beginnt steht bevor und wird alles verändern …

     

    Cover

    Das Cover ist mit dem Blau sehr schön gestaltet und passt in den Science- Fiction Bereich.
    Zum einen sieht man Weltraumschiffe und zum anderen ein Magnet /Kraftfeld.

     

    Schreibstil
    Der Autor Andreas Brandhorst hat einen flüssigen und sehr interessanten Schreibstil hier mit einer Geschichte verbunden, die einen fasziniert mitnimmt, in die neuen Möglichkeiten wo die Menschen nach Krieg, Tod und Verwüstung umsiedeln. Dabei lernen wir die Kantaki kennen, die ihrem Kodex folgen und die anders als die Menschen mit ihren Raumschiffen weite Strecken in kürzester Zeit zurücklegen können.
    Hier trifft man wie man es vom Autor gewohnt ist, auf eine bildhafte Sprache die bei mir Kopf Kino auslöst und vor allem auf verschiedene Perspektiven wie Aspekte, die alles in allem eine Verkettung größeren Ausmaßes auslösen können.
    Durch die verschiedenen Sichtweisen bekommt man nicht nur die Protas vorgestellt, sondern auch ihre ganz eigene Charakteristika die sie ausmacht.
    Für mich eine Science- Fiction Reihe die mit “Diamant” absolut begeistern konnte.

     

    Meinung

    Wenn ein Diamant alles verändert …

    Dann sind wir bei einer Geschichte über vergangenes Glück, eine Liebe und die Frage nach dem überleben. Den genau das wird hier Thema. Sei es jetzt wo die Menschen unterkommen und mit wessen Hilfe, wie auch die Kantaki die ihnen helfen. Man lernt das Konsortium kennen, insbesondere Valdorian und auch Lidia die Kanatki Pilotin.
    Beide waren mal verliebt ineinander und Jahre danach will Valdorian von Lidia Hilfe.
    Gleichzeitig wird man Zeuge über die Machtverhältnisse die gefährlich ins Wanken geraten und einer neuen größeren Bedrohung, die bevor steht.

    Hier gefällt mir nicht nur wieder die einzelnen Schicksale die hier beleuchtet werden, sondern auch das große Ganze.

    Sei es jetzt von der Frage was genau passierte und vor allem wo es hinführt.

    Ich freu mich jetzt schon auf mehr vom Autor.

     

    Fazit

    Absolut empfehlenswert und Science – Fiction vom feinsten!
    Eine Reise, viele Gefahren und die Frage nach der Zeit.

    Die Reihe
    – Diamant: Die Kantaki-Saga 1
    – Der Metamorph: Die Kantaki-Saga 2
    – Der Zeitkrieg: Die Kantaki-Saga 3
    – Feuervögel: Die Kantaki-Saga 4
    – Feuerstürme: Die Kantaki-Saga 5
    – Feuerträume: Die Kantaki-Saga 6

    5 von 5 Sternen

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    einz1975s avatar
    einz1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebe, Tod, Verzweiflung und Zeit - mehr braucht Andreas Brandhorst nicht, um diesen epochalen Roman zu schreiben.
    Diamant

    Zeit - wer möchte sich nicht selbst gern mehr davon? Wir wünschen uns so viel zu erleben und zu entdecken, dass man am Ende sagen kann, man hat auch wirklich gelebt. So ähnlich geht es auch Lidia. Eine junge Frau, die sich nichts mehr wünscht, als Pilotin auf einem Kantaki-Schiff zu werden. Sie lernt Dorian kennen, der reiche Sohn eines unglaublich großen Konsortium-Anführers. Für wen wird sie sich jetzt wohl entscheiden? Für den jungen Mann der ihr alle Wünsche erfüllen kann oder für ihren eigenen Weg? Dorian kann es einfach nicht fassen sitzen gelassen zu werden.

    Er, der ihr alles bieten kann, der alles kaufen und besitzen kann, warum entscheidet sie sich nicht für ihn? Doch kommen wir jetzt ein wenig von dieser Liebesstory weg und schauen uns die Sciencefiction hinter der Geschichte an. Da haben wir die Kantaki. Ein insektenartiges Volk, welches mit ihren Schiffen Raum und Zeit überwinden können. Niemand ist seither so weit entwickelt wie sie. Die Menschen konnten durch dieses Volk erst aufbrechen zu den Sternen und haben in den letzten Jahrhunderten die Galaxie langsam erobert.

    Viele andere Völker beherbergt unsere Milchstraße noch, obwohl wir nur ein winzig kleiner Teil von etwas viel Größerem sind. Brandhorst erklärt auch interessante theologische Ansätze über Gott oder besser gesagt das, was man als solches wahrnimmt. In vielen Passagen helfen deutliche Erklärungen den Kosmos, wie er ihn sich vorstellt, wahr werden zu lassen. Egal ob alte Ruinen, zeitlose Raumspalten oder ein Krieg der mit Anomalien ausgefochten wurde, hier bekommt wirklich jeder von Allem etwas. Mit einer guten Portion Vorstellungskraft, werdet ihr euch auch sehr wohl fühlen, wäre da nicht unser Held der Geschichte.

    Als tragische Figur und Bindeglied zwischen den Welten, verfällt Dorian nicht nur seinem Egoismus, sondern auch seinem Stolz. Sein Weg pflastern wahrlich unheimlich viele Leichen und auch wenn nicht immer gewollt, führen alle Taten am Ende eben doch zum gleichen Ergebnis. In einigen Phasen möchte man ihn manchmal gar nicht mehr begleiten, viel zu unangenehm fühlt man sich in seiner Gegenwart. Selbst das Finale erweist sich nur als Sprungbrett zu Teil Zwei und öfter habe ich mir schon gewünscht, er würde einfach sterben und alles hätte endlich ein Ende.

    Fazit:

    Liebe, Tod, Verzweiflung und Zeit - mehr braucht Andreas Brandhorst nicht, um diesen epochalen Roman zu schreiben. Tief traurige Momente, wechseln die Bilder mit fanatischen Bildnissen über Raum und Zeit. Unglaubliche Welten werden gefunden und unsere Leben als Wimpernschlag in der Geschichte erkannt. Ich bin mir sicher, dass wirklich erst am Ende der Romanreihe sich endgültig alles erklärt, was hier angesprochen wird. Wer den Einstieg jetzt wagt, wird auch definitiv hängen bleiben.

    Matthias

    Autor: Andreas Brandhorst
    Taschenbuch: 592 Seiten
    Verlag: Piper Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 01.08.2017
    ISBN: 978-3-492-28121-8

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    MalinaAnningans avatar
    MalinaAnninganvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Starker Auftakt der sechsteiligen Kantaki-Reihe, den ich sehr empfehlen kann!
    Starker Auftakt der sechsteiligen Kantaki-Reihe, den ich sehr empfehlen kann!

    Kurzbeschreibung


    Der Planet Erde im Jahr 2075. Was einst die Wiege der Menschheit war, ist nun Schauplatz grausamer Kriege, globaler Wirtschaftskrisen und selbstverschuldeter Naturkatastrophen. Wer es sich leisten kann, verlässt den Planeten mithilfe von Raumschiffen, die sich inzwischen innerhalb unseres Sonnensystems bewegen können. Hier treten die ersten Kantaki in Kontakt mit der Menschheit.

    Die Kantaki sind eine uralte insektoide Rasse und den Menschen weit überlegen. Mit ihren Raumschiffen können sie enorme Entfernungen überwinden und Passagiere ebenso wie Fracht transportieren - gegen entsprechende Bezahlung versteht sich.

    Dreitausend Jahre später hat die Menschheit nahezu die gesamte Galaxie besiedelt und gemeinsam mit anderen Spezies einen gigantischen Krieg überstanden, dessen Spuren noch nicht nicht völlig beseitigt sind. Einflussreiche Wirtschaftskonglomerate konkurrieren im großen galaktischen Machtspiel, dabei tun sich vor allem die “Allianz” und das “Konsortium” hervor, die einander feindlich gesinnt sind. Noch immer besteht eine Abhängigkeit von den Diensten der Kantaki, die als Einzige menschliche Passagiere transportieren können.

    Für machthungrige Magnaten stellt dies ein Problem dar, eines von vielen Problemen mit denen sich Rungard Avar Valdorian, Oberhaupt des Konsortiums, befassen muss. Als sein Leben in Gefahr gerät verschieben sich Valdorians Prioräten jedoch. Um sich zu retten, sieht er sich gezwungen, drastische Schritte zu ergreifen und sucht Kontakt zu seiner längst vergessen geglaubten Jugendliebe Lidia, der einzigen Frau der sein Reichtum nichts bedeutet hat und deren sehnlichster Wunsch es war, als Pilotin der Kantaki das unendliche All zu erkunden.



    Cover


    Ein modernes, harmonisch gestaltetes Cover in Schwarz und Blautönen mit geschickt platzierten Lichteffekten. Zu sehen sind ein paar kleinere Raumschiffe, dahinter ein sehr viel größeres, geheimnisvoll wirkendes Schiff. Da will man doch gleich los lesen!



    Schreibstil



    Der Aufbau des Buchs ist ordentlich und übersichtlich; nebst der erwähnten Kapiteleinleitungen finden sich im Anhang ein Glossar und eine umfangreiche Chronologie.

    Alle Kapitel werden von einer knappen Zeit- und Ortsangabe eingeleitet, was die Orientierung vereinfachen kann. Prinzipiell lässt sich aber auch ohne solche Angaben aus den ersten paar Sätzen eines jeden Kapitels schließen kann, wann und wo es spielt und aus wessen Perspektive erzählt wird und so komme ich das trotz zahlreicher Zeitsprünge und Perspektivenwechsel gut mit. Die Wortwahl wirkt häufig wissenschaftlich und ist gut verständlich. Das Erzähltempo entspricht meinem Geschmack, schnelle, actionreiche Szenen wechseln mit langsameren, die tiefen Einblicken in die abstrakte Welt der Kantaki bieten.

    Schauplätze und Hintergründe sind präzise ausgearbeitet. Bei den Haupt- wie Nebenfiguren hätte ich mir allerdings gewünscht, mehr über ihre Motive zu erfahren. Mit einigen Nebenfiguren konnte ich leider nicht so recht warm werden. Erwartet hätte ich auch eine völlig andere Entwicklung der beiden Hauptfiguren; dass meine Erwartung hier nicht erfüllt wurde finde ich aber sehr interessant und auch wenn ich beim Lesen geradezu irritiert war, gefällt es mir doch, dass ich überrascht wurde. (Ich rede hier um den heißen Brei herum, weil ich sonst spoilern müsste.)

    Der für mich wichtigste Aspekt an einem Roman: Ich hatte Spaß beim Lesen, konnte mir alles bildhaft vorstellen und wurde sehr gut unterhalten.



    Meinung



    Im ersten Band der sechsteiligen Kantaki-Saga begleitet der Leser die Lebenswege zweier sehr verschiedener Menschen, der Kantaki-Pilotin Lidia und dem Wirtschaftsmagnaten Valdorian, die sich in ihrer Jugend kennen und lieben gelernt haben, aber schnell feststellen mussten, dass sie unterschiedliche Ziele im Leben verfolgen. Trotzdem bleiben sie in gewisser Weise verbunden und können einander nie völlig “loslassen”.  Als mir beim Lesen klar wurde, dass ich so etwas wie eine Liebesgeschichte in den Händen hielt, machte ich mich auf das Schlimmste gefasst. Kitsch und Schnulzen - Verzeihung, “Romantik” meine ich natürlich  - sind nun wirklich nicht mein Fall. Aber trotzdem schafft es auch dieser Roman von Andreas Brandhorst, mich sofort in seinen Bann zu ziehen.  Von Kitsch keine Spur, erzählt er von der unendlichen Vielfalt, die das Leben bietet und von Entscheidungen, die immer andere Möglichkeiten ausschließen. Das ist eigentlich ziemlich traurig und ich überlege, ob ich traurigen Liebesgeschichten vielleicht doch was abgewinnen kann. Dabei kann ich die Wünsche und Vorstellungen beider Protagonisten recht gut nachvollziehen. Ein wenig mehr hätte ich aber dann doch gerne über ihre Gefühle füreinander erfahren, um besser zu verstehen, warum sich zwei so unterschiedliche Personen überhaupt füreinander interessieren.

    Die ganze Geschichte spielt vor dem Hintergrund einer galaktischen Krise, bei der die andauernde Feindschaft zwischen Konsortium und Allianz eine große Rolle spielt. So lernt der Leser einige spannende fremde Planeten kennen und begegnet interessanten Spezies, allen voran natürlich die geheimnisvollen Kantaki, die mir ausgesprochen gut gefallen. Ihre “Fremdartigkeit” ist detailreich dargestellt und macht mich immer neugieriger, je mehr ich über sie erfahre. Dass die Kantaki - und nicht nur sie - die Zeit beeinflussen können, habe ich mit hochgezogener Augenbraue zur Kenntnis genommen. Mit der Manipulation der Zeit kann man tolle Sachen anstellen, aber leider auch ganz leicht die beste Geschichte versauen. Bei “Diamant” ist das Spiel mit der Zeit gut gelungen wie ich finde. Obwohl ich überkritisch nach Logiklöchern gesucht habe und darauf wartete, dass irgendeine Figur oder Fraktion beginnt, ihre Macht auszunutzen und unglaubhafte Dinge mit der Zeit zu treiben, konnte ich keine “Fehler” finden. Im Gegenteil, für mich war immer klar ersichtlich, dass Zeit im Kantaki-Universum ein fragiles Konstrukt ist, das nur mit höchster Vorsicht beeinflusst werden kann. Ich bin sehr gespannt, wie das in den Fortsetzungen weitergeht.

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    Hypokrass avatar
    Hypokrasvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Anfang einer netten Liebesgeschichte. Oder ist es doch mehr?
    Zwei Menschen auf einer Odyssee durch Zeit und Raum

    Die Station:

    Venus - Soft Sci-Fi.

    Und so beginnt es:

    »Sol-System
    17. September 2075
    Mutter Rrirk stakte in den Pilotendom, den Raum, der das Zentrum der
    hyperdimensionalen Struktur ihres Schiffes bildete. Flüsternde und
    raunende Stimmen begleiteten sie, kamen sowohl von den vielen
    Segmenten des Schiffes, durch die Bindungskräfte existenzieller
    Harmonie zusammengehalten, als auch aus dem Transraum und seinen
    zahllosen Fäden, die sich zwischen allem Existierendem spannten.«

    Zusammenfassung

    Kurz: Das Schicksal zweier Menschen hängt zusammen und von ihm hängt das Schicksal des Universums ab.
    Etwas länger: Lidia DiKastro will Xeno-Archäologie studieren und Rungard Avar Valdorian, der Magnatensohn und künftiger Führer einer der beiden grossen Wirtschaftsmächte im von Menschen besiedelten Raum verliebt sich in sie.

    Meine Meinung

    Zuerst könnte man tatsächlich meinen, es gehe um die Beziehung dieser beiden enorm gegensätzlichen Menschen. Denn Lidia entdeckt, dass sie über "die Gabe" verfügt. Sie lässt sich zur Kantaki-Pilotin ausbilden und so trennen sich die Wege der zwei Liebenden. Allerdings sind ihre Schicksale derart miteinander verknüpft, wie es noch nicht mal der nichts dem Zufall überlassende Valdorian ahnt. Er denkt, er zieht sämtliche Fäden. Er ist aber auch sonst ziemlich egozentrisch.
    Ganz anders Lidia. Sie ist eine Träumerin. Sie möchte das Universum sehen. All die Wunder die es birgt. Deswegen wird sie Kantaki-Pilotin, weil die Kantaki, eines der ganz alten Völker, gewissermassen "ausserhalb" der Zeit leben.
    Glücklicherweise verzichtet Andreas Brandhorst darauf, sich zu sehr in technischen Details zu verlieren. Er beschreibt die Geschichte, den Wandel den zwei Personen durchleben. Wobei sich beide nicht wirklich "ändern", ihre charakterlichen Grundzüge treten aber während dieses ersten von drei Bändern immer deutlicher hervor. Immerhin umfasst das Buch einen Zeitraum von etwa 120 Jahren.
    Die Figuren sind zu beginn ganz normal, fast ein wenig langweilig. Sie werden jedoch wie gesagt im Laufe der Geschichte immer plastischer und glaubhafter.
    Was mich am Stil etwas gestört hat war, dass Herr Brandohrst stark zu Wiederholungen zu neigen scheint. Er wiederholt sich, zwar nicht oft, aber einige Themen, Begriffe, Situationen werden von ihm immer mal wieder wiederholt. ;)
    Ich habe das Buch nicht gelesen, sondern das Hörbuch gehört. Zu Beginn hatte ich Mühe mit Ernst Meincke, dem Sprecher, fand ihn langweilig. Aber das Buch oder die Geschichte, die Personen sind das zu Beginn auch. Mit Fortschreiten der Geschichte verschwindet auch dieser Eindruck.

    Fazit

    Ich bin grade dabei, "Metamorph", den zweiten Band der Kantaki-Trilogie zu hören und werde mir auch den drittel Teil noch bei Audible besorgen. Zu Deutsch: Kaufempfehlung.

    Gesamteindruck

    Sprache / Stil: 8/10
    Figuren: 9/10
    Handlung: 10/10
    Schlusswertung: 9/10 Punkte

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    S
    Staeljmunvor 9 Jahren
    Rezension zu "Diamant" von Andreas Brandhorst

    War eher anstrengend zu lesen, hat sich aber gelohnt

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    P_Gandalfvor 2 Jahren

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