Andreas Brandhorst Omni

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Inhaltsangabe zu „Omni“ von Andreas Brandhorst

Gewinner des Kurd-Laßwitz-Preises 2017! Aurelius, vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren, ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun erhält Aurelius seinen letzten Auftrag: Er soll verhindern, dass ein rätselhaftes Artefakt an Bord des im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs Kuritania in falsche Hände gerät. Eine einflussreiche Schattenorganisation ist dem Wrack bereits auf der Spur. Der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen den Fund bergen und Aurelius entführen – denn mit seiner Hilfe könnte das Artefakt wieder aktiviert werden. Doch die Mission gerät außer Kontrolle – und Aurelius, Forrester und Zinnober finden sich in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das die Zukunft der ganzen Menschheit bedroht ...

Eine Mission, mehrere Wege und ein allgegenwärtiges Geheimnis droht alles zu verschlingen.

— Solara300
Solara300

Großartige Space Opera & eines meiner Lieblingsbücher des letzten Jahres!

— MalinaAnningan
MalinaAnningan

intergalaktische Lesestunden

— his_and_her_books
his_and_her_books

"Ein super spannendes Abenteuer in den weiten des Alls"

— hope_stlp
hope_stlp

Was für ein tolles Buch.

— wsnhelios
wsnhelios

Komplexe Story, lebendige Figuren, ein tolles Kopfkinoerlebnis- immer wieder ein Genuss die Bücher des Autors, wie ich finde..

— Buchraettin
Buchraettin

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    Omni
    Solara300

    Solara300

    13. May 2017 um 16:29

    Kurzbeschreibung Im Jahr 12063 ist "Omni" ein Zusammenschluss von Super Zivilisationen. Die haben die Aufgabe, ihre Macht zum Schutz und zur Überwachung der Milchstraße einzusetzen. Aurelius ist einer der Reisenden die für "Omni" tätig ist und das schon seit zehntausend Jahren, nachdem er die Erde verlassen hat. Damals war er ein Mensch bevor er die Reise antrat um anderen zu helfen und Dinge zu sehen, die gut im Verborgenen lagen. Aurelius neueste Mission birgt viele Gefahren und soll gefährlich sein. Er soll sich auf den Weg machen eine Maschine zu bergen, von einem Schiff Namens "Kuritania". Dabei haben im gleichen Augenblick auch zwei weitere einen Auftrag erhalten. Denn der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen Aurelius entführen. Das dies allerdings zu einem Verstoß gegen den Ethox führen würde und die Legislatoren von "Omni" auf den Plan rufen würde, ist den beiden genauso klar.  Nur Forrester und seine Tochter scheinen keine andere Wahl zu haben. Denn zu groß ist die Macht der Agentur, die Aurelius in ihren Händen haben will.  Die Frage die sich Forrester stellt ist nur warum... Eine Spiel gegen das Schicksal und gegen sich selbst, führt in entfernte Weiten nach dem Sinn und der Wahrheit, die sich tief im Innern der Gedanken zu verstecken scheinen und nur darauf warten das der richtige Moment kommt.  Cover Das Cover gefällt mir sehr gut mit dem Schiff darauf, dass für mich die Sonnenwind von Forrester und Zinnober darstellt. Woher ich denke das sie es ist? Es würde zu Ihnen passen und ich finde es hat den Charakter der Intelligenz des Schiffes von Cassandra.  Einfach Traumhaft mit den Farben, die mich an das Zusammenspiel von Licht, wie die der Sonne erinnern und die des unendlichen Alls. Sehr interessant ist auch der Planet und auch wenn ich eine Vermutung habe kann ich nur sagen, ist die der Fantasie am besten angeregt. 😍 Schreibstil Der Autor Andreas Brandhorst hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil der mich absolut fesseln konnte von Anfang bis Ende.  Es kommt neben den Protagonisten die man hier trifft immer Stück für Stück ihre Eigenschaften hervor, sei es im Denken oder im Handeln. Sehr schön kann man so mit ihnen reisen und erfährt immer mehr von ihnen, und zwar stetig durch die Handlung im Buch. Dabei hat es Andreas Brandhorst geschafft dies auf so spezielle Weise mit einzubauen, dass man sein Mosaik immer mehr vervollständigen kann. Sei es jetzt von der Charakteristika, bis hin zu den Bauteilen dieser umfassenden Story die einen mitnimmt in ein riesiges Omniversum.  Dabei fand ich die Idee zu diesem Welten Bild das er präsentiert so präzise und genau, das man meinen könnte, es wäre alles absolut real. Ich kann nur schreiben Chapeau und für mich ein Science Fiction Auftakt der einen absolut fasziniert und begeistert auf den nächsten Band warten lässt.   Hier kommt ihr zur Webseite des Autor  Meinung Wenn ein Schritt alles verändern könnte.... Was würde man tun?  Ich würde sagen, über jeden seiner Schritte in Zukunft gut nachzudenken.  Aber wie man ja weiß, kann man manches Mal auch impulsiv entscheiden und hier fängt unserer Geschichte an, die mit einem Schritt beginnt. 😉 Mein Eindruck war erstmal ein riesiges Omniversum mit einem Zusammenschluss mehrerer Superzivilisationen von denen es um genau zu sein vierzehn gibt. Diese kümmern sich um alles was sich entlang der Milchstraße abspielt und greifen wenn nötig auch ein. Denn "Omni" scheint Multipräsent auf allen Ebenen. Jeder weiß das und man verhält sich demnach still. Omni macht so etwas um immer einen friedlichen Weg zu finden Probleme zu lösen die sich auf etwas viel größerer auswirken könnten, dabei greifen sie allerdings in die alltäglichen Dinge nicht ein. Allerdings gibt es eine Organisation denen diese Macht die "Omni" innehat so gar nicht zu passen scheint. Die Agentur wie dieses Organisation heißt wird geleitet von einem Gewissen Benedikt und der hat so seine ganz eigene Auffassung von dem was und vor allem wer, die Macht in Zukunft haben sollte. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück jemanden zu erpressen. Leider ist dieser jemand der ehemalige Agent Forrester, der mit seiner Tochter Zinnober abgeschieden auf einem Planeten lebt dem sie den Namen Verlorenen Paradies gaben. Abgeschieden aus dem Grund, da Zinnober von dem Duke gesucht wird und er nicht gerade dafür bekannt ist das ganze irgendwann aus den Augen zu verlieren. Forrester weiß das und ist froh seine Tochter in Sicherheit zu wissen, bis eines Tages Rubens, ein Gesandter der Agentur auftaucht und ihm einen Vorschlag unterbreitet dem sich Forrester nicht widersetzen kann.  Benedikt der Chef der Agentur will ihn dazu bringen den Reisenden Aurelius zu entführen im Austausch das der Duke und sein Likotha, Zinnober nie finden. Leider muss sich Forrester auf diesen Handel einlassen und stimmt zu. Dabei versucht er Zinnober zu einem alten Freund zu bringen der die Agentur besser kennt als er selbst und muss feststellen dass es immer einen Weg geben wird.  Die Frage ist nur, ist der gut oder schlecht... Denn auch Aurelius hat einen neuen Auftrag und zwar die Maschine von der Kuritania zu bergen. Beide wissen, weder Forrester noch Zinnober was Benedikt wirklich im Schilde führt, noch was im Kontinua für eine Bühne erschaffen wird für die nächste Realität, aber alle befinden sich schon mitten drin. Sehr schön erläutert, sei es jetzt die Mission oder die Protagonisten die einen hier wirklich auf eine spektakuläre Reise mitnehmen in die Welt der Science Fiction.  Fazit Ein absolut gelungener Auftakt der Lust auf mehr macht!!! 😍💖 Eine Mission, mehrere Wege und ein allgegenwärtiges Geheimnis droht alles zu verschlingen. Übrigens kann man die Bände unabhängig voneinander lesen, aber es empfiehlt sich aus meiner Sicht es hintereinander zu genießen, denn die Einführung in das Omniversum ist dafür einfach zu genial. Die Reihe - Omni - Das Arkonadia-Rätsel: Ein Roman aus dem Omniversum 5 von 5 Sternen 

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  • Großartige Space Opera & eines meiner Lieblingsbücher des letzten Jahres!

    Omni
    MalinaAnningan

    MalinaAnningan

    31. January 2017 um 11:18

    Kurzbeschreibung In ferner Zukunft - die Erde ist kaum noch mehr als ein Gerücht - ist die gesamte Milchstraße besiedelt. Die Galaxie wird beherrscht von Omni, einem Zusammenschluss der Superzivilisationen. Doch auch andere Fraktionen wollen ihren Einfluss ausweiten, allen voran die geheimnisvolle “Agentur”. Forrester, ein ehemaliger Mitarbeiter der Agentur, wird in seinem selbstgewählten Exil aufgespürt und erhält einen unmöglichen Auftrag: Er soll den zehntausend jährigen Aurelius, der Reisender im Dienst von Omni ist, entführen. Ein wahnsinniges Unterfangen, da die Macht Omnis grenzenlos erscheint, aber den Auftrag abzulehnen würde Forrester mehr als nur sein Leben kosten. Also macht er sich auf den Weg, unfreiwillig in Begleitung seiner eigensinnigen Tochter Zinnober, um Aurelius zu treffen und herauszufinden, was die Agentur mit ihm vor hat. Mit der Planung ihrer Mission hätten Forrester und Zinnober eigentlich schon genug zu tun, doch schon bald beginnt auch die Vergangenheit die beiden unfreiwilligen Agenten einzuholen und plötzlich läuft nichts mehr nach Plan. Cover Ein Raumschiff irgendwo im Weltall, im Hintergrund ist die Silhouette eines Planeten zu erkennen, alles wird umrahmt von kleinen Trümmerteilen, die möglicherweise einer Explosion entstammen. Das Cover sieht toll aus, verrät aber auch nicht viel. Schön ist: Der Stil ist der gleiche wie bei anderen Romanen von Andreas Brandhorst: Kenner erkennen es, Sammler schätzen sicher die gleichbleibende Optik. Schreibstil Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin von “Omni” ziemlich begeistert! Andreas Brandhorst überzeugt mich mit einem anspruchsvollen aber gut verständlichen Schreibstil; auch die Erzählgeschwindigkeit ist nach meinem Geschmack genau richtig gewählt, so dass der Roman durchweg spannend bleibt. “Wissenschaftliche” Sprachelemente  (und die zugehörigen Erklärungen) sind glaubhaft und könnten als “echt” durchgehen. Neue Begriffe werden nach und nach eingeführt und immer wieder neu beleuchtet, so dass  mein (häufig erwähntes)  geringes Konzentrationsvermögen immer mithalten kann und ich mich nie fragen muss “Was heißt das nochmal?”. Am Ende des Buches findet sich sogar ein Glossar in dem alle wichtigen Begriffe erklärt werden; ich hatte während des Lesens allerdings nie das Bedürfnis nach einem Glossar zu suchen, deswegen habe ich es erst am Ende entdeckt und wohlwollend zur Kenntnis genommen. :) Die Protagonisten werden zunächst recht knapp vorgestellt, Details fließen auch hier immer wieder beiläufig in die Erzählung ein, so dass ich schnell ein Bild der Charaktere vor Augen habe, das immer aktuell gehalten und vertieft wird. Meinung Schon lange ist es her, dass ich einen Science Fiction Roman gelesen habe. Als Jugendliche war ich von dem Genre recht angetan, daher war ich gespannt, ob Andreas Brandhorst mich mit “Omni” überzeugen würde. Die kurze Antwort ist: Ja! Das gesamte Setting ist phänomenal und wurde offenbar detailliert ausgearbeitet; dabei ist das gigantische Ausmaß des “Omniversums” vorstellbar, der Leser erhält aber zunächst nur  Einblick in ausgewählte Bereiche. Die Basis für viele weitere Romane ist vorhanden, meine Neugier auf mögliche Fortsetzungen ebenso. Auch die einzelnen Schauplätze sind fantasiereich ausgestattet;  dabei vermag der Autor mit wenigen präzisen Details ein großes Gesamtbild zu erschaffen und beweist eindrucksvoll, dass eine Geschichte nicht auf dem Papier sondern im Kopf des Lesers stattfindet. Ich will nicht ständig mit dem Begriff “Kopfkino” daherkommen, aber das ist es, was mir beim Lesen am meisten Spaß macht: wenn ich vergesse, dass ich überhaupt lese und ohne jede Anstrengung aus Worten Bildern werden. Omni gelingt es mühelos, diesen Prozess in Gang zu setzen! Lust auf mehr macht auch der Anhang, der nicht nur das bereits erwähnte Glossar enthält sondern auch eine kurze Erklärung der im Buch erwähnten Zivilisationen sowie eine Chronologie, die ab dem Jahr 2049 schildert, welche Entwicklungen die Menschheit sowie die übrigen Zivilisationen der Milchstraße durchgemacht haben. Die Chronologie umfasst zwar lediglich drei Seiten, zeugt aber von einer gut durchdachten Gesamtstruktur, was mir sehr gefällt. Die Protagonisten wirken teilweise leicht stereotyp, da sie aber über erfrischende Details und einzigartige Charakteristika verfügen stört mich das nicht im Geringsten. Wie bereits erwähnt sind alle Charaktere gut zu unterscheiden und mein geliebtes Kopfkino erstellt mühelos ein passendes Bild. Der Handlungsstrang ist von Beginn an übersichtlich und gut nachvollziehbar. Dazu tragen auch geschickte und teilweise unerwartete Perspektivenwechsel bei, die dem Leser interessante Einblicke geben und mit Informationen versorgen. Dabei verliert der Autor sich aber nicht in überflüssigen Beiläufigkeiten und stellt stets die Verbindung zum Hauptgeschehen her. In einer kurzen Rückblende wird anschaulich die Vorgeschichte von Forrester und Zinnober  geschildert. Die einleitenden Geschehnisse und Wendungen sind recht absehbar, aber gut dargestellt und tragen dazu bei, dass man sich beim Lesen schnell “heimisch” fühlt. Auch im weiteren Verlauf bietet die Romanhandlung keine allzu großen Überraschungen, was ich aber nicht störend fand. Im Gegenteil: der Handlungsverlauf  ist harmonisch und wirkt dank fantasiereicher Details wie eine Geschichte, die man so ähnlich schon mal gehört hat, hier aber in völlig neuen Farben daher kommt. Das Buch konnte mich durchweg fesseln und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Wer mit Omni auf den Geschmack gekommen ist, muss auch nicht lange auf Nachschub warten: “Das Arkonadia-Rätsel” , das ebenfalls im “Omniversum” spielt, erscheint bereits am 2.Mai 2017.

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  • Gefährliche Mission

    Omni
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    29. November 2016 um 11:45

    Der zehntausendjährige Mensch Aurelius ist einer der sechs Reisenden, die im Auftrag von Omni handeln und mit ihnen in Verbindung stehen. Omni ist ein Zusammenschluss von vierzehn Superzivilisationen, die die Macht über die Milchstraße innehaben. Als das Wrack der vor zweihundert Jahren verschollenen Kuritania gefunden wird, befindet sich an Bord eine geheimnisvolle Maschine. Die Agentur, eine Organisation der Menschen, will diese Maschine in ihren Besitz bekommen und Aurelius entführen lassen, da er der Schlüssel ist, um die Maschine in Betrieb nehmen zu können. Mit der Entführung wird ein ehemaliger Mitarbeiter der Agentur, Vinzent Forrester, beauftragt, der mit seiner Tochter Zinnober auf einem vergessenen Planeten untergetaucht ist. Mit diesem Roman schickt der Autor den Leser auf eine Reise in das Gesellschaftssystem der Milchstraße in vielen tausend Jahren: vierzehn Superzivilisationen bilden Omni und haben das Sagen – die Menschen gehören nicht dazu, was bei diesen zu Unmut führt, da sie teilweise nach mehr Macht und Einfluss streben. Sechs Reisende, Menschen von der legendären Erde, sind im Auftrag von Omni unterwegs. Nicht nur verfügen sie über eine sehr lange Lebensspanne, auch organisch unterscheiden sie sich von den Menschen. Sehr gespannt war ich darauf, mehr über Omni zu erfahren, wie sie ihre Macht gegenüber den anderen Zivilisationen ausüben. In diesem Buch bleibt Omni etwas vage, da im nächsten Jahr ein weiteres Abenteuer im Omniversum erscheinen wird. Aber das, was wir erfahren, macht mich sehr neugierig auf den zweiten Teil – und ich bin nicht überrascht, dass die Menschen nicht zu den Superzivilisationen gehören. Vinzent Forrester und seine Tochter Zinnober sind zwei sehr interessante Charaktere: da nach ihnen gesucht wird, tauchen sie auf einem namenlosen Planeten unter. Für Vinzent steht die Sicherheit seiner Tochter an oberster Stelle, da er sich für den Tod ihrer Mutter verantwortlich fühlt. Allerdings trifft er dabei Entscheidungen, dich mich fassungslos machten, zumal sie fatale Folgen haben. Dadurch hatte es Vinzent bei mir deutlich schwerer als Zinnober, was meine Sympathie für ihn angeht. Eine weitere spannende Figur ist Cassandra, die künstliche Intelligenz an Bord von Vinz' Raumschiff, die sehr menschlich anmutet. Absolut faszinierend und geheimnisvoll sind die sogenannten Engel: bei ihnen handelt es sich um Wesen, die im Sprawl leben, einem übergeordneten Medium, in welchem sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden können. Unter normalen Umständen kann ein Mensch mit den Engeln nicht kommunizieren, jedoch üben sie auf Vinzent eine besondere Anziehungskraft aus. Ebenso geheimnisvoll ist die Maschine an Bord der verunglückten Kuritania: woher kommt sie, welchen Zweck hat sie und wie kann man sie einsetzen? Oder sollten ihre Geheimnisse lieber weiterhin verborgen bleiben? Während des Lesen schält sich immer mehr die Frage heraus, ob man bestimmte Ereignisse eigentlich ändern kann oder das Ergebnis immer im Voraus feststeht. Welche Auswirkungen hat der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings auf die Milchstraße? Auch wenn ein paar Ahnungen von mir in die richtige Richtung wiesen, hat mich das Ende dennoch überrascht. Mir hat auch dieses Buch von Andreas Brandhorst wieder sehr gut gefallen, die ausgewogene Mischung zwischen einzelnen Kampfszenen und den ruhigen Momenten sowie den intelligenten Überlegungen machen immer den besonderen Reiz seiner Bücher aus.

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  • intergalaktische Lesestunden

    Omni
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    26. November 2016 um 07:07

    Zitat:„Breite ockerfarbene Wolkenbänder erschienen und zwischen ihnen der brodelnde rotbraune Wirbel eines Sturmgebiets, groß wie ein Planet. Der Orbitalspringer stürzte in die endlosen Wolkenmeere des Gasriesen Caledonia.“(S.190)Inhalt:Forrester und seine Tochter Isdina-Iaschu, genannt Zinnober, verstecken sich erfolgreich seit Jahren vor dem Zorn des Duke von Javaid. Forrester handelte damals im Auftrag der Agentur, einer mächtigen Organisation. Die Flucht war anschließend der letzte Ausweg. Auch der Agentur geht Forrester seitdem aus dem Weg.Doch nun wurden Vater und Tochter von der Agentur aufgespürt. Forrester soll einen letzten Auftrag ausführen. Seine Aufgabe lautet, den Zehntausendjährigen Aurelius, der im Auftrag von Omni – einem Zusammenschluss von Superzivilisationen - zu einem Artefakt unterwegs ist, zu finden und zu entführen. Aber der Auftrag gerät zunehmend außer Kontrolle. Aus Jägern werden Gejagte, und die Interessen mächtiger Hintermänner bedrohen den interstellaren Frieden.Meinung:Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich „Das Schiff“ von Andreas Brandhorst gelesen hatte. Die Ideen und der Stil des Autors haben mir dabei wirklich gut gefallen. Als nun zufällig das neue Buch „Omni“ von Andreas Brandhorst zu mir gefunden hatte war klar, dass ich die Geschichte auf jeden Fall lesen werde. Und so stürzte ich mich in ein weiteres Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltalls.Der Klappentaxt hörte sich für mich schon sehr interessant an, und so war ich neugierig, was mich in „Omni“ erwarten würde. Schon nach wenigen Seiten fand ich mich dann auch gut integriert in der Handlung wieder. Ich traf auf Forrester, der vormals in den Diensten der Agentur stand, und auf seine Tochter Isdina-Iaschu, die von ihrem Vater jedoch ausschließlich Zinnober genannt wird. Nach der Flucht von Javaid leben die beiden seit Jahren gut versteckt auf einem weit entfernten und fast unbekannten Planeten völlig allein. Bis ihre Ruhe gestört wird und die Agentur einen letzten Auftrag von Forrester fordert.Natürlich benötigte ich ein wenig Zeit, um mich in die von Andreas Brandhorst entwickelte Welt hineinzudenken und den Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Ein Glossar im hinteren Teil des Buches konnte mich dabei gelegentlich unterstützen. Die in dritter Person Vergangenheit und aus verschiedenen Sichten erzählte Geschichte nahm mehr und mehr einen kontinuierlichen Fortgang und entwickelte dabei stetig eine Neugier auf die weiteren Handlungen.Die Geschichte selbst nimmt dabei jederzeit einen etwas ruhigeren Verlauf, selbst gesetzte Spannungsbögen enden jeweils etwas unspektakulär, ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen. Eine kleine Straffung der Ereignisse könnte das Tempo aus meiner Sicht womöglich steigern und aufkommende kleine Längen vermeiden, dies war für mich jedoch kein Muss und ich konnte mich auf den Stil des Autors wiederum gut einstellen. Auf jeden Fall werden die Handlungsstränge intelligent und authentisch vorangeführt, ein Sci-Fi-Feeling begleitete mich von Beginn bis zum Ende.In „Omni“ entwickelt Andreas Brandhorst wiederum eine Welt – oder besser gesagt Welten – die gut durchdacht sind und einen besonderen Reiz mit ihren Eigenarten ausüben. Hierbei ist abstraktes Vorstellungsvermögen an der einen oder anderen Stelle sicherlich von großem Vorteil. Auch seine Charaktere stattet der Autor mit unverkennbaren Eigenschaften aus, die entsprechende Sympathien und Antipathien auslösen können. Sicherlich hätte man in dem einen oder anderen Fall noch ein wenig mehr Tiefe in so manchen Charakter einbringen können, für die Erzählung der Handlung empfand ich die Darstellung dennoch als ausreichend und vorstellbar. Besonders gelungen fand ich in „Omni“ den Charakter Zinnober. Die Tochter von Forrester ist durch ihren Vater halb menschlicher Herkunft, besticht durch gut durchdachtes Handeln und ihre Zielstrebigkeit. Andreas Brandhorst gelingt es, seiner Geschichte mit einfachen Mitteln eine Komplexität zu verleihen, die dennoch nie ausufernd wirkt und Verläufe und Handlungen dabei nachvollziehbar wirken lässt. Vielmehr faszinierte mich die Ideenvielfalt des Autors, die gradlinig und vorstellbar in die Geschichte eingebettet wurde.Nach einer Vielzahl intergalaktischer Gefahren und zu überwindenden Hürden beschließt Andreas Brandhorst seine Geschichte mit einem nachvollziehbaren und annehmbaren Ende, mit dem ich absolut gut leben kann. Auch nach „Omni“ kann ich bedenkenlos sagen, dass dies mit Sicherheit nicht das letzte Buch des Autors für mich gewesen sein wird.Urteil:„Omni“ von Andreas Brandhorst bietet einmal mehr Science-Fiction-Erlebnisse in Reinkultur und lässt die Unendlichkeiten des Universums förmlich unter der Haut spüren. Meine intergalaktischen Lesestunden sind mir definitive 4 Bücher wert.Für alle, die sich vor weit entfernten Galaxien nicht fürchten, Gefahren als Ansporn sehen und ihre Prinzipien dabei nicht außer Acht lassen. Alle Liebhaber des Genres werden an „Omni“ nicht vorbeikommen.©hisandherbooks.de

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  • Genial

    Omni
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    17. November 2016 um 11:13

    Aurelius hat als Mensch das stolze Alter von 10 000 Jahren erreicht. Grund dafür ist, dass er von den Omni, einer ominösen Macht im Universum, ausgewählt wurde, ein Gesandter zu sein. Nun begibt er sich auf einen gefährlichen Weg. Dabei trifft er auf Forrester, Ehemaliger Mitarbeiter der Agentur, und dessen Tochter Zinnober, die von einem Kopfgeldjäger verfolgt wird. Um Zinnober zu retten, soll Forrester Aurelius entführen, denn eine Waffe ist aufgetaucht. Eine Waffe der Omni. Und bald muss Forrester sich zwischen seiner Tochter und dem Überleben des Universums entscheiden. Ich war von Omni absolut hingerissen. Eine wunderbare Sprache und ein mitreißender Stil fesseln an die Geschichte, in dessen Mittelpunkt vor allem Forrester steht. Mit einem tiefgehenden Psychogramm und allerlei Schuld wird der tragische Held zum Antiheld und wandelt sich immer weiter. Doch auch Zinnober, Aurelius und schlichte Nebenfiguren erfahren hier Tiefe. Jeder handelt aus seiner persönlichen Entwicklung heraus. Das erzeugt nicht nur wahnsinnig viel Atmosphäre, sondern macht die Charaktere auch plastisch und glaubwürdig. Auch die Wendungen der Handlung sorgen für Spannung und erzeugen Authentizität. Immer wieder gibt es Hindernisse und die Frage, was denn nun das Ziel ist, muss immer wieder neu beantwortet werden. Scheitern gehört genauso zu dieser Geschichte, wie Siegen. Ein wunderbares Konstrukt, in dass der Leser wirklich eintauchen kann und mitgerissen wird. Eigene Gesetzmäßigkeiten und Begriffe runden die futuristische Welt ab. Mit langwierigen Erklärungen hält sich der Autor aber nicht auf. Die Erde wird hier als verlorenes Paradies – auf mehreren Ebenen – dargestellt. Obwohl die Menschen schon lange ihren Heimatplaneten verlassen haben symbolisiert sie noch genau das. Heimat. Eine ungeahnte Verbundenheit mit den Wurzeln, die gar nicht mehr existieren. Bezeichnend dafür ist vielleicht die Entwicklung des Raumschiffintellekts zu Cassandra, die Gefühle und Todesängste zeigt. Gleichzeitig bedrohen weltliche und persönliche Apokalypsen Figuren und Handlung. Fein und detailliert sind diese Gefüge ausgearbeitet und kommen zu einer eindrucksvollen, spannenden Geschichte zusammen. Andreas Brandhorst Omni ist eine in sich geschlossene Geschichte. Dass es ein Reihenauftakt sein soll, zeigt sich beim Lesen nicht. Die Figuren entwickeln sich und beenden ihr Abenteuer auf unterschiedliche Weisen. Dabei treten durchaus auch philosophische Fragen auf, wie die, wann eine Macht eingesetzt werden darf, wenn sie sich dadurch einmischt, aber Leben rettet. Das ist eine geradezu theologische Überlegung, die hier aufgegriffen wird. Und auch Schuld wird auf unterschiedliche Weise verhandelt, nicht zuletzt vor einem Gericht.

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  • Rezension zu Omni

    Omni
    hope_stlp

    hope_stlp

    12. November 2016 um 17:35

    Titel: Omni Autor: Andreas Brandhorst Verlag: Piper Preis: 15,00 € ISBN: 978-3-492-70359-8 Erscheinungsdatum: 04.10.2016 Klappentext: "Ein uraltes Geheimnis in den Tiefen des Alls" Aurelius wurde vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren. Er ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun soll Aurelius ein rätselhaftes Artefakt bergen, das sich an Bord eines im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs befindet. Doch die Mission gerät außer Kontrolle - denn eine mächtige Schattenorganisation namens "Agentur" will mithilfe von Forrester und Zinnober das Atrefakt ebenfalls an sich bringen. Bald befindet sich Aurelius, Forrester und Zinnober in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das über die Zukunft der ganzen Menschheit entscheiden wird... Meine Meinung:"Eine super spannendes Abenteuer in den weiten des Alls" Omni von Andreas Brandhorst ist das erste Science-Fiction Buch, dass ich lese und es hat mich mehr als begeistert. Allein die ganzen Welten im All, mit den vielen verschiedenen Planeten und Zivilisationen fand ich klasse, allerdings durch die vielen verschiedenen, teilweise sehr komplizierten Namen, wurde es etwas schwer das ganze zu lesen. Doch das war dann auch so ziemlich der einzige Kritikpunkt. Was mir beinahe besser gefällt als die Geschichte ist das Cover. Ich finde es einfach nur klasse. Die Farben und die Art und Weise wie es designd wurde hat mich einfach gepackt. Mehr zum Buch auf meinem Blog: MyFantasyStoryWorld

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  • Was für ein tolles Buch.

    Omni
    wsnhelios

    wsnhelios

    05. November 2016 um 11:44

    Inhalt: 11.000 Jahre in der Zukunft müssen Forrester und seine Tochter Zinnober einem zehntausend Jahre alten Mann helfen, ein Artefakt zu bergen, das in den falschen Händen großes Unheil anrichten könnte. Andreas Brandhorst gehört als einziger deutschsprachiger Autor zur Elite der Sci-Fi-Literatur und zu meiner Schande muss ich gestehen, noch nie ein Buch von ihm gelesen zu haben. Nach Omni bereue ich das aber sehr. Das Buch spielt wunderbar in der Grauzone zwischen realistischer Science Fiction und fantastischer. Wir haben einmal die Menschen und andere Rassen, die extrem fortschrittlich sind, aber immer noch im Bereich des Vorstellbaren. Doch darüber gibt es die Omni, ein Zusammenschluss von Superzivilisationen, deren Technologie so fortschrittlich ist, dass sie sogar auf die Menschen der Zukunft wie Magie wirkt. Dieser Mix aus Realismus und Fantastik, gepaart mit sehr interessanten Charakteren und einem spannenden Plot, machen dieses Buch zu einem Genuss. Ein wahrer Pageturner, wie man auf Neudeutsch so schön sagt. Es geht aber auch um ethische und philosophische Fragen, die jedoch nicht wirklich gut ausgearbeitet werden. Das ist hier auch gar nicht nötig, geht es doch hauptsächlich um Technik und Charaktere. An sich ist das ein abgeschlossenes Buch – ein weiterer großer Pluspunkt – aber das erschaffene Universum machen Lust, weiterzulesen. Fazit: Absolut empfehlenswert.>>Hier<< geht es zum Original-Text und weiteren Rezensionen.

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  • Komplexe Story, lebendige Figuren, ein tolles Kopfkinoerlebnis

    Omni
    Buchraettin

    Buchraettin

    31. October 2016 um 09:34

    Forrester hat sich nach einem fehlgeschlagenen Auftrag von seinem Auftraggeber getrennt sozusagen und versteckt sich seit einigen Jahren mit seiner Tochter auf einem Planeten. Doch er wird entdeckt und von der „ Agentur“ zu einem neuen Auftrag gezwungen. Er soll einen der legendären 10.000 jährigen Menschen, der den „Omni“ dient, entführen.  Doch es kommt anders. Dieses Universum, das der Autor hier erschaffen hat, hat mich begeistert mit der Vielfalt der Wesen. Nachdem ich durch Zufall den reichhaltigen Anhang des Buches entdeckt habe, konnte ich dort eine Menge an Informationen nachlesen. Hier findet man eine Übersicht über die Völker, die „Omni“ bilden, Superzivilisationen. Ebenso Auflistungen von anderen Zivilisationen, sowie einen zeitlichen Rahmen, eine Chronologie der Ereignisse ab 2049 auf der Erde. Sehr gelungen ist das Glossar zum Nachschlagen und Nachlesen von Stichpunkten. Die Geschichte an sich hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Es ist eine unheimliche Tiefe vorhanden, dadurch wird die Geschichte sehr lebendig und ich als Leser hatte das Gefühl, ich bin hautnah dabei. Die Erzählstränge teilen sich dann in die Perspektive von „Aurelius“, dem 10.000jährigen und „Forrester und seiner Tochter Zinnober“. Gut gefallen hat mir auch, dass ich als Leser im Laufe der Geschichte auch Rückblicke in die Geschichte der Figuren erhalte. Das bietet mir einen Rundumblick auf das Geschehen. Es war spannend zu lesen. Ich mochte vor allem auch die vielfältigen Wesen, die ich wirklich auch so vorstellen könnte. Mir hat die Figur von Forrester gefallen. Der Wandel seines Charakters von einer Art knallharten, fast skrupellosen Art, zu diesem schon fürsorglichen Vater, der seine Tochter in den Mittelpunkt stellt und auch ein Gewissen entwickelt hat. Die „Omni“, diese Superintelligenz, das große Ganze im Universum, so kamen sie mir vor, aber wissen sie wirklich alles? Dann „ Aurelius“ auch eine spannende Figur, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt und immer mehr Tiefe aufweist.  Durch die Rückblicke im Laufe der Geschichte, bekommen die Figuren immer mehr an Tiefe und ich habe fesselnd gelesen. Gut gefallen haben mir auch die angesprochenen Thesen, wie das die Erde von einer anderen Superintelligenz sozusagen mit geimpft wurde, damit sich intelligentes Leben entwickelt, oder auch die Idee von intelligenten Steinwesen, die sich von Gestein ernähren. Diese Vielfalt an Ideen, die hat mir sehr gut gefallen. Der Autor ist auf jeden Fall einer meiner Lieblings SF- Autoren.  Ein geniales Kopfkinoerlebnis. Komplexe Story, lebendige Figuren, ein tolles Kopfkinoerlebnis- immer wieder ein Genuss die Bücher des Autors, wie ich finde..

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