Andreas Braun

 3,8 Sterne bei 38 Bewertungen

Lebenslauf von Andreas Braun

Andreas Braun ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist tätig. Stationen waren Deutsche Bank, Deutsche Börse und die Verlagsgruppe Handelsblatt. Für das Börsenportal der ARD schreibt er über das aktuelle Börsengeschehen, neue Finanzprodukte und Anlagestrategien. Die Entwicklung nachhaltiger Anlagen begleitet und beschreibt er seit Jahren für ein großes Anlegerpublikum.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Braun

Cover des Buches Klostergeist (ISBN: 9783839211243)

Klostergeist

 (21)
Erschienen am 07.02.2011
Cover des Buches Klosterbräu (ISBN: 9783839213155)

Klosterbräu

 (5)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Baden-Württemberg in 101 Orten (ISBN: 9783806227222)

Baden-Württemberg in 101 Orten

 (3)
Erschienen am 13.03.2013
Cover des Buches Deutschlands wilder Süden (ISBN: 9783806227864)

Deutschlands wilder Süden

 (2)
Erschienen am 06.03.2014
Cover des Buches Baden-Württemberg für Anfänger (ISBN: 9783842520097)

Baden-Württemberg für Anfänger

 (1)
Erschienen am 21.04.2017
Cover des Buches Reise durch Kroatien (ISBN: 9783800340231)

Reise durch Kroatien

 (1)
Erschienen am 30.12.2015
Cover des Buches Social Trading – simplified (ISBN: 9783898798211)

Social Trading – simplified

 (1)
Erschienen am 09.08.2013

Neue Rezensionen zu Andreas Braun

Cover des Buches Reise Know-How Reiseführer Sardinien (ISBN: 9783831734146)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Reise Know-How Reiseführer Sardinien" von Antje Großwendt

Prall gefüllter Wünscheerfüller
aus-erlesenvor einem Jahr

Ein beliebter Witz unter Sardinien-Urlaubern: Was ist das wichtigste an Sardinien? Das zweite I! Sonst wäre man in einer von Öl durchdrängten Dose unterwegs, und das ist will wirklich keiner. So was nennt man Schiffsverkehr.

Nachdem die Plattitüden also geklärt sind, kann man sich diesem mehr als brauchbaren Reiseband widmen. Sardinien hat ein nicht ganz greifbares Image. Auf der einen Seite das maßlos überteuerte Costa-Smeralda-Milliardärs-Gehabe, auf der anderen Seite die Ursprünglichkeit einer wahrhaft wilden Landschaft. Hier kommt das Fleisch noch als ganzes Tier auf den Tisch. Hier kann man von karg bewachsenen Hügeln meilenweit bis auf s Meer hinausschauen. Hier kommen erfahrene Autofahrer schon mal an die Grenzen der Mobilität. Ach, und ja, das Wetter ist naturgemäß eine Wucht. Sonne satt, ein laues Lüftchen und oben in den Bergen ab fortgeschrittener Stunde schon mal kühler als man es im Mittelmeerraum vermuten mag. Also alles klar: Auf nach Sardinien. 

Gut gerüstet ist man auf alle Fälle mit diesem Buch. Fast siebenhundert Seiten. Wer da nichts findet, der wird Sardinien auch nicht erkunden wollen. Wer sich aber für Sardinien entschieden hat, aber noch nicht weiß, wo er sich für die Urlaubszeit ansiedeln möchte, was er alles erleben kann, dem sei empfohlen einfach mal im Buch nachzublättern. Irgendeine Seite aufschlagen. So liest man dann wahrscheinlich zum allerersten Mal von Castelsardo. Schon beim Namen weiß man genau, wo man ist und was es wohl zu sehen gibt. Und ohne den Begriff Folklore episch zu dehnen, gibt’s obendrauf gleich noch das, was man unbedingt sehen muss. Und vielleicht auch gleich eine Anregung für ein unvergleichliches Souvenir. Ein Korbflechter zeigt geduldig sein Geschick. Doch zurück zum Ort Castelsardo. Auf der Karte auf der letzten Umschlagseite sieht man die Nähe zum Meer im Norden der Insel. Die Genueser Familie Doria baute hier eine Festung, die später von den Spaniern genutzt wurde. Wer Geschichte sucht, kann schon mal das Häkchen an der richtigen Stelle machen. Kein Strand und trotzdem Meer – kein Widerspruch und schon gar nicht ein Grund dem Sechstausend-Seelen-Örtchen den Besuch zu verweigern. Der bevorstehende beginnt schon mit dem zweiten Absatz des Kapitels. In dem wird glasklar beschrieben wie man sich dem Ort nähert und wo man – wenn nötig – sein Auto parkt. Denn das centro storico, die Altstadt, ist autorfrei. So muss Urlaub sein! Oder?! Wenn man frei in der Wahl der Urlaubszeit ist, empfiehlt sich ein Besuch des Ortes vom Montag vor Ostern. Festa Lu Lunissanti heißt das Spektakel. Eine Prozession mit einem Christuskreuz (Cristu Nieddu – schwarzer Christus), dem ältesten der Insel, das binnen einer Stunde an den Stadtrand getragen wird. Und das unter mittelalterlichen Gesängen und in Gewändern, die einem schon mal das Blut in den Adern gefrieren lassen können. 

Wenn allein schon derart viel Detailverliebtheit zu einem vergleichsweise kleinen Ort begegnet, kann man sich leicht ausrechnen, was Peter Höh, dem Autor dieses Reisebandes in Orten wie Cagliari, der Hauptstadt der Insel, begegnet ist. Ein schier unergründlicher Wissensschatz, der einen Zwei-Wochen-Urlaub wie im Flug vergehen lässt. Jeder Ausflug ist so exakt beschrieben, dass man sich gar nicht verlaufen kann. Und wenn doch, dann genießt man einfach die Eindrücke. Man wird schon wieder auf den rechten Pfad zurückkehren und dann ist man einmal mehr mit diesem Buch bestens ausgestattet. Von versteckten Stränden (gibt’s wirklich) über frei zugängliche Grotten bis hin den Orten, die man einfach gesehen haben muss, versammelt sich der gesamte Schatz der Insel in diesem Buch. Man muss nur aufpassen, dass man vor lauter Staunen beim Lesen nicht das echte Sardinien verpasst. Es wäre eine Schande das leckerste Kaninchen der Welt zu verpassen, auch wegen der besonderen Zubereitungs- und Darbietungsweise.


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Cover des Buches Reise Know-How Reiseführer Sardinien (ISBN: 9783831734146)Jasikas avatar

Rezension zu "Reise Know-How Reiseführer Sardinien" von Antje Großwendt

Volltreffer!
Jasikavor einem Jahr

Genau so stelle ich mir einen richtig guten Sardinien-Reiseführer vor. Äußerst informativ und sehr umfangreich mit detaillierten Informationen zu allen Facetten dieser wunderbaren Insel.

Zugegeben, bezüglich Sardinien bin ich etwas befangen. In unsere Familie gibt es bereits seit über drei Generationen hinweg eine große Begeisterung für Reisen dorthin. Selbst als Kind schon dort gewesen hat mittlerweile das "Sardinien-Fieber" auch die eigenen Kinder gepackt. Und so zieht es uns, trotz vieler anderer attraktiver Reiseziele, spätestens nach drei bis vier Jahren immer wieder auf die Insel.

Umso wichtiger ist für uns ein aktueller Reiseführer, der nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten abdeckt, sondern zu jeder noch so kleinen Ecke der Insel wichtige Hinweise für weitere Neuentdeckungen und Abenteuer für die ganze Familie bereit hält. Schließlich glich keiner unserer bisherigen Aufenthalte einem der Anderen. Jedes mal suchten wir uns eine neue Gegend aus. Trotzdem gibt es noch etliche blinde Flecken die entdeckt werden wollen.

Mein persönlicher Tipp an "Neueinsteiger" wäre stets die Gegend um Tortoli. Dort bekommt man einen tollen Mix, welcher die beeindruckenden Kontraste Sardiniens erleben lässt. Richtung Norden der Golf von Orosei mit Steilküste, Schluchten, Grotten und traumhaften kleinen Buchten (u. a. Cala Goloritzé). Im Westen der Gennargentu mit grandiosen Ausblicken (u .a. vom Punta la Marmora). Im Süden dann die wunderschönen, endlos wirkenden und flachen Strände bis hinunter zur Costa Rei. 

Der Autor selbst stellt zu Beginn ebenfalls fünf gut durchdachte und abwechslungsreiche Reiserouten vor (Norden, Westen, Osten und 2 x Süden). Selbstverständlich bringt der Reiseführer auch alles mit für die eigene individuelle Reiseplanung. Die umfangreichen Ausführungen gepaart mit einer klaren Struktur und der vorbildlichen Übersichtlichkeit machen dies möglich. Selbst kleinste Örtlichkeiten werden in der Regel kommentiert. Und zwar so, dass man sich ein sehr gutes Bild machen kann, ob sich Anfahrt bzw. Besichtigung vor dem Hintergrund der persönlichen Präferenzen lohnen.

Man kann sich aber auch hervorragend über die Insel treiben lassen. Wir planen unsere Reise jeweils nur grob, legen lediglich Übernachtungen und bestimmte Höhepunkte, welche wir nicht verpassen wollen, fest. Den Rest lassen wir entspannt auf uns zukommen. Letztlich kann man einen derart guten Reiseführer perfekt als Handbuch und Nachschlagewerk nutzen und sich jederzeit auf spannende Entdeckungen hinter der nächsten Kurve spontan vorbereiten.

Sehr hilfreich hierbei sind ebenfalls die Markierungen und Symbole im Buch. Touristische Highlights sind gelb markiert, "Der Schmetterling" steht für besondere Naturerlebnisse, "Mein Tipp" hält besondere Empfehlungen des Autors bereit (u. a. außergewöhnliche Unterkünfte und Restaurants) und das Symbol "Kinder-Tipp" lässt vor allem bei den kleinen Urlaubern Freude aufkommen.

Auch sonst glänzt der Reiseführer in sämtlichen Disziplinen. Die Bebilderung, Kartenmaterial, zahlreiche Hintergrundinformationen (viele Exkurse zu unterschiedlichsten Themen, interessante Ausführungen zu Land und Leute), sinnvolle und sehr gut nachvollziehbare Reisehinweise (Streckenbeschreibungen, ÖPNV, Einkehren, Aktivitäten, usw.), alles wirkt sehr stimmig, ausgewogen und sehr detailliert. Man erkennt recht schnell, dass man ein ausgereiftes Werk (knapp 700 Seiten!) eines echten Kenners in den Händen hält.

Aus meiner Sicht lässt dieser Reiseführer keine Wünsche offen.

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Cover des Buches Reise Know-How Reiseführer Schottland – mit Orkney, Hebriden und Shetland (ISBN: 9783831728268)Claudias-Buecherregals avatar

Rezension zu "Reise Know-How Reiseführer Schottland – mit Orkney, Hebriden und Shetland" von Antje Großwendt

Reise Know-How Reiseführer Schottland
Claudias-Buecherregalvor 2 Jahren

Der Reiseführer beginnt mit einer tollen Übersichtskarte von Schottland, die auf detaillierte Karten verweist und kleine Fähnchen zeigen an, auf welcher Seite man Informationen zu den jeweiligen Orten finden. Perfekt, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen, besonders wenn man nur bestimmte Regionen von Schottland erkunden möchte. Der Reiseführer endet mit einer Stadtkarte von Edinburgh. Dazwischen ist er mit zahlreichen Informationen, Tipps und einigen Bilder gespickt.

 

Die Autoren haben Schottland für diesen Reiseführer in 13 verschiedene Regionen aufgeteilt (z.B. Dumfries und Galloway, Das zentrale Hochland oder die äußeren Hebriden. Jedes Kapitel fängt stets mit einer Übersicht(skarte) an und beinhaltet dann die erwähnenswerten Orte/Ziele dieser Region. Des Weiteren gibt es noch Kapitel über Praktische Reisetipps, Land und Leute sowie einen Anhang. 

 

Die Umsetzung finde ich sehr gelungen. Bei erwähnenswerten Orten stehen Tipps dabei, was man sich anschauen sollte. Es gibt aber nicht nur Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, sondern auch für Übernachtungen, Kulinarisches, Shops etc. Begeistert bin ich, dass recht viele Fotos enthalten sind. Gerade wenn es um die zahlreichen Burgen, Schlösser und Ruinen geht, kann man sich vorher einen Überblick verschaffen, welche man optisch am Schönsten findet und so eine Vorauswahl treffen, denn leider kann man sich natürlich nicht alles ansehen.

 

Fazit: Der Reiseführer macht Lust auf einen Urlaub in Schottland. Er ist sehr informativ, besondere Tipps werden farblich hervorgehoben und die gute Strukturierung des Reiseführers ermöglicht es, seinen individuellen Urlaub mit diesen Tipps zu planen.

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