Andreas Brugger

 3.8 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Perchtenlauf, Greifenherz und weiteren Büchern.
Andreas Brugger

Lebenslauf von Andreas Brugger

Andreas Brugger wurde am 16. Februar 1979 in Wien geboren und wuchs in Breitenfurt bei Wien auf. Schon in jungen Jahren entwickelte er eine starke Affinität zum Schreiben, das seitdem eine große Rolle in seinem Leben spielt. Er verfasste eine große Anzahl von Gedichten, Kurzgeschichten und Essays, die er auch in gelegentlichen Lesungen vorträgt. Seine Motivation ist, sich über seine Werke auszudrücken, Gefühle, Stimmungen und Wissen zu transportieren, sowie seine Leser zu erreichen und emotional zu berühren.

Alle Bücher von Andreas Brugger

Perchtenlauf

Perchtenlauf

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Erschienen am 01.11.2015
Ghost Runner

Ghost Runner

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Erschienen am 01.05.2016
Krötenbrut

Krötenbrut

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Erschienen am 26.09.2016
Greifenherz

Greifenherz

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Erschienen am 06.11.2017
Knochenbein

Knochenbein

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Erschienen am 14.12.2016
Morgenrot

Morgenrot

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Erschienen am 29.03.2017

Neue Rezensionen zu Andreas Brugger

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widder1987s avatar

Rezension zu "Perchtenlauf" von Andreas Brugger

Reale Legende oder was!?
widder1987vor einem Jahr

Klappentext: In aufeinanderfolgenden Szenenbildern verschiedener Kameras begleitet der Leser ein Studententeam bei dessen Untersuchung mysteriöser Ereignisse im Alpenland. Ihre studienmäßige Projekt-Recherche führt das Team in ein Dorf in den österreichischen Alpen, um über lokales Brauchtum und Sagen einen Dokumentarfilm zu drehen. Die Einheimischen erzählen Geschichten über verschwundene Kinder, verstümmelte Tiere und dunkle Gestalten. Böse Streiche, Jägerlatein und Aberglaube, so scheint es. Doch dann wird mitten in den Raunächten - den Nächten vom 25. Dezember bis zum 6. Jänner - ein weiterer Mensch vermisst, und das Kamerateam beginnen zu erahnen, dass hinter den uralten Legenden mehr steckt, als es irgendjemand für möglich halten würde...

Fazit: Mit den Buch 'Perchtenlauf' von Andreas Brugger wird das alpine österreichische Brauchtum, das schon seit mehreren Jahrhunderten zu einer bestimmten Zeit des Jahres von Generation zu Generation am Leben erhalten wird, zur grausamen Realität: Der Leser begleitet eine Gruppe Studenten aus Wien bei ihren Recherchen in einen unbenannten Gebiet der östlichen Alpen, welches mit Videoaufzeichnungen dokumentiert wurden ist und aus diese Sicht auch diese Werk geschrieben ist. Andreas Brugger lässt seinen kundschaftlichen Hauptakteure die alpländlichen Tradition des 'Perchtenlauf' hautnah und live im Farbe spüren wie erfahren, dass nicht alles nur 'Spiel' ist, was sie in den Raunächten erleben 'dürfen'.

Das Buch ist zweisprachig im Hochdeutsch und alpinischen Dialekt verfasst würden, da es sich um gebietsdeckende Sitten und Bräuche handelt und so sonst der Geschichte die Authentität raubt. Auf knapp 90 Seiten (pro Sprache) wird eine anfängliche ruhige Story erzählt, die mit zunehmenden Seitenzahl zu einer rasanten wie brisanten 'Hetzjagd' sich entwickelt. Bei dieser Art des Erzählstil kommt durch die aufeinanderfolgende Szenen wie Gedankenaustauch von mehreren virtuellen Aufnahmegerätschaften einen abgehackten Handlungsverlauf zu Stande, welcher diese ersten Band der 'Mythologica-Reihe' einen holpriges Lesevergnügen den Leser beschwert. Das Ende des sagenumwogenden Lektüre ist mit einen straffen Spannungsbogen verfasst wurden, der für eine 'Zu-Ende-Lesen'-Atomsphäre gut gewählt ist, aber die seichte Thementiefe zwischen alle den 'Storys' kann dadurch nicht gemindert werden.

Wer sich auf eine mythische Lesereise eingestellt hat und sich über schaurige Gruselgeschichten, die den Leser mit in die Träume verfolgen, freut, ist dieser 'Perchtenlauf' nur als modern dargestellte Literatur ohne konkreten Handlungsortnennung zu beschreiben bzw. hat das Gefühle fast genauso 'unterrichtet zu sein' wie vor dem knapp 180 Seitenwerkes...1,5 Sterne

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I

Rezension zu "Perchtenlauf" von Andreas Brugger

Grusel, grauen, Gänsehaut,.. Spannung pur ;-)
Ivonne_Gerhardvor 2 Jahren

Erstmal zur Schreibweise des Buches ;-) das war mir bis dato völlig unbekannt, alleine die Geschehnisse, aus Sicht einer Kameraperspektive Geschildert,.. Dann die 2 unterschiedlichen Schreibweisen der Schrift - normal für mich und Dialekt für die Österreicher ;-) eine tolle Kurzgeschichte,.. Es hat mir richtig Spaß gemacht, das Buch und seine Geschichte um das Geheimnisvolle erkunden zu können,.. Die Charaktere waren gut gewählt, die Handlungen waren gut durchdacht , die Orte waren toll beschrieben, die Wesen waren geheimnisvoll und interessant,.. Auch die sage um die perchter kannte ich nicht,...somit konnte ich auch noch etwas lernen. Die Texte waren sehr gut geschrieben, man fühlte sich selbst hinter der Kamera stehend und die Ereignisse könnte man so "live" mitverfolgen ;-) einfach spannend, mysteriös und toll ;-) Für mich war es eine Mischung aus blairwitch Projekt und scooby doo ;-) Da es aber eine Reihe ist - mythologica reihe,... Bin ich schon gespannt, welche Wesen und Geschichten wir als nächstes kennen lernen werden ;-)

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blaustrumpfines avatar

Rezension zu "Perchtenlauf" von Andreas Brugger

Brauchtum, Grusel und Dialekt
blaustrumpfinevor 2 Jahren

Im Buch "Perchtenlauf" wird die österreichische Perchtensage in die Gegenwart transportiert. Hierzu bedient sich der Autor Andreas Brugger der Found Footage-Technik, indem er einzelne Szenen in einer Kameraeinstellung nach der anderen vor dem inneren Auge der Leser ablaufen lässt. Eine Gruppe Wiener Studenten reist ins ländliche Österreich, um dort dem Brauch der Perchtenläufe nachzuspüren. Was folkloristisch anfängt, wird nach und nach immer gruseliger, bis es schließlich in einem grausligen Finale endet.

Mein Fall war das Buch nicht ganz, ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so stark in die Horrorrichtung geht und blieb am Ende doch ziemlich verschreckt und mit einigen offenen Fragen zurück (wenn ich gewusst hätte, dass Found Footage hauptsächlich im Horrorgenre verbreitet ist, hätte ich mir natürlich vorher so meine Gedanken gemacht...). Sehr gut gefallen haben mir hingegen die Schilderung der lokalen Bräuche und die Verwendung des österreichischen Dialekts, was dem Text ein echt authentisches Lokalkolorit verleiht.

Leider werden nicht alle Fragen, die der Fall aufwirft, im Buch beantwortet, sondern in Band 3 der Reihe geht es wohl noch weiter. Auch geht die Schilderung der Charaktere aufgrund des Erzählstils nicht allzu sehr in die Tiefe und der Text ist an und für sich recht kurz, allerdings ist er komplett doppelt - auf Hochdeutsch und Österreichisch - abgedruckt.

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Gespräche aus der Community

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Andreas_Bruggers avatar
Hallo, herzlich willkommen zu meiner allerersten Leserunde!

Ich bin noch ganz neu hier und hoffe, dass ich es soweit richtig mache :)

Ich möchte gerne meine erste Leserunde mit meinem Erstlingswerk eröffnen, "Perchtenlauf".
Das Buch ist der erste Band der "Mythologica"-Reihe, kann aber ohne Schwierigkeiten unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.
In dieser Reihe werden alte Sagen, Mythen und Märchen auf moderne, zeitgemäße Art neu erzählt - indem der Kern herausgearbeitet, und mit neuzeitlichen Stilmitteln mit diesem Kern eine neue Geschichte erzählt wird. Dabei wird auf eine große Vielfalt und Variantenreichtum von Stilen, Genremischungen und Erzählformen Wert gelegt, und es werden Sagen und Geschichten aus der ganzen Welt verwendet.


Die Website der Reihe:
www.mythologica.at


Verlosung von Rezensionsbüchern:
Es werden 10 Rezensionsexemplare verlost, bitte bewerbt euch bei Interesse doch in dem dafür vorgesehenen Thema.

Bewerbungsfrage:
Als kleine Aufgabe für die Bewerbungen möchte ich euch eine Frage stellen, die ihr bitte möglichst originell und kreativ beantwortet:
"Was könnte eurer Meinung nach die Botschaft des Covers sein? Seid ruhig kreativ bei den Antworten! :)"

Ziehung:
Aus den Bewerbungen werden nach Ablauf der Frist von 10 Tagen (1. Tag: der 30.3.2017) die 10 Gewinner gezogen und dann verständigt.


Zum Buch selbst:
"Perchtenlauf" ist ein Fantasy-Mystery-Thriller, der im "Found footage"-Stil geschrieben ist - einem Stil, der eigentlich eher aus Filmen bekannt ist.
Es ist recht dünn und schnell zu lesen, von der Länge irgendwo zwischen einer Kurzgeschichte und einer Novelle zu verorten.


Hinweis zu Gruselfaktor und Gewalt:
Das Buch ist stellenweise dramatisch, spannend und gruselig, aber nicht so furchteinflößend, dass man davon schlecht träumt, und auch nicht exzessiv gewaltverherrlichend, auch wenn Gewalt in dramaturgischem Sinne als Stilmittel verwendet wird.

Es ist für alle Leser ab einem Alter von 16 Jahren geeignet.


Über den Stil:
Der Leser betrachtet die Handlung durch die Linse einer (bzw. mehrerer) Kamera(s) und sieht nur das, was diese aufgezeichnet haben.
Die Protagonisten selbst haben die Filmaufnahmen angefertigt, und wir sehen nun das "found footage", das "gefundene Filmmaterial", und machen uns aufgrund der Aufnahmen ein eigenes Bild davon, was geschehen ist.


Die Handlung:
"Perchtenlauf" spielt in einem kleinen Dorf im östlichen österreichischen Alpenland. Eine kleine Gruppe von Studenten dreht eine Dokumentation für eine Projektarbeit, und zwar über alpenländisches Brauchtum - speziell über den Brauch der sogenannten "Perchtenläufe".

Da vielen Lesern dieses Brauchtum nicht geläufig sein dürfte, möchte ich gerne auch auf einen Wikipedia-Artikel hierzu verweisen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Percht

Im Grunde sind es Umzüge von verkleideten Menschen, die damit die einst die Wintergeister vertreiben wollten, heute aber eher aus Nostalgie, Brauchtumspflege und Schabernack Perchtenläufe veranstalten - und das in möglichst gruseligen und furchteinflößenden Kostümen.

Als die Studenten nun in diesem Dorf Nachforschungen anstellen, stoßen sie auf mehr und mehr Ungereimtheiten - etwas geht vor in diesem Dorf, und es scheint mit den Perchtenläufen zu tun zu haben.

Als dann in den Raunächten, den letzten Nächten des Jahres, ein Mensch verschwindet, spitzt sich die Lage in dem kleinen Dorf dramatisch zu - und den Studenten läuft die Zeit davon, zu enthüllen, was hinter all den Vorkommnissen steckt - Zeit, die über Leben und Tod entscheiden wird ...


Sprachvarianten:
Das Buch ist in zwei Sprachvarianten geschrieben. Auf den linken Buchseiten sind Handlung und Dialoge auf Hochdeutsch geschrieben, auf der rechten Seite in einem etwas verfremdeten österreichischen Mischdialekt. So können sowohl dialektinteressierte Menschen, als auch Hochdeutschpuristen der Handlung problemlos folgen, und ein Wechsel zwischen den Versionen ist jederzeit möglich.


Leseprobe:

Statische Kamera, Innenansicht. Ein düsterer Raum, in dem nur die Mitte beleuchtet wird. Der Rest ist in Finsternis getaucht.
"Was wollen sie dafür?" fragt eine männliche Stimme aus dem Off.
Die Kamera zeigt eine mittelalterliche Frau mit Ringen unter den Augen in einem altertümlichen Blümchenkleid. Sie sitzt an einem Tisch, die Arme darauf gestützt, vor sich einen Aschenbecher. In der Hand hält sie eine Zigarette, an der sie gerade heftig zieht.

"Was geben sie mir dafür?" will sie wissen. Ihre Stimme klingt brüchig, ihre Bewegungen sind fahrig, ihr Blick unruhig.

"Tausend", meint die Stimme kühl.

"Zu wenig", erwidert die Frau.

"Ich will sie vorher sehen", sagt der Mann, eine Hand kommt ins Blickfeld der Kamera und klopft bekräftigend, während er das sagt, auf den Tisch.

Die Frau sieht in die Kamera, nickt.
"Sie werden es nicht glauben", sagt sie.

Das Bild wird schwarz.


Feedback ist für mich als Autor etwas sehr Wichtiges und Spannendes, ich freue mich sehr darauf, eure Meinungen, Ideen, Anregungen, aber auch eure (sachliche) Kritik zu lesen.
Ich bin natürlich auch gerne bereit, Fragen zum Buch und zu meiner Person zu beantworten! :)

Ich freue mich sehr auf eure Antworten,
Euer Andreas
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Andreas Brugger wurde am 16. Februar 2017 in Wien (Österreich) geboren.

Andreas Brugger im Netz:

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auf 2 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

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